- 13.05.26
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- Zwischen Würzburg und Heilbronn
Stimmt. Du bist noch ganz am Anfang. Ich finde da sollte auch das positive noch herausgearbeitet werden. Motivation ist in diesem Stadium sehr wichtig!Ratschläge die hier von Usern gemacht wurden, hast du wirklich gelesen? Die bestanden vorderrangig durchaus nicht aus überschwenglichem Lob.
Immer nur drauf ist da überhaupt nicht förderlich.
Alleine schon den Mut hier mal ein hörbeispiel reinzustellen ist nicht selbstverständlich.
Wenn Du jetzt schon etliche Jahre auch auf Konzerten gesungen hättest und hier eine Hörprobe eines Stückes reingestellt hättest dann wäre die art und weise der Bewertung (nicht die Qualität) auch komplett anderst ausgefallen als bei einem neuen Mitglied das sich überlegt zu singen oder auch nicht und noch nicht so viel Erfahrung hat.
Beispiel:
Mein Kumpel (Profimusiker) gibt mir auf meine Wunsch ein knallhartes Feedback. Aber das ist ok, weil es so stimmt.
Aber ich weis von wem es kommt und freue mich drüber auch wenn es manchmal echt hart ist für mich. Aber es hilft mir besser zu werden, die punkte zu fokusieren an denen ich noch arbeiten kann.
Wie fühlt sich wohl ein(e) unerfahrene und noch unsichere Sänger(in) bei solch einem Feedback?
Ich habe bei einem einwöchigem Workshop mit einem TOP Coach mal erlebt wie ein gestandener Mann der schon länger gesungen hat und sich aber falsch eingeschätzt hat bei der konstruktiven Kritik des Coaches in Tränen ausgebrochen ist. Auch das gibt es.
Also lieber Konstruktive kritik, die es hier im Thread viel gab, sowie auch lob für das was gut ist. Und das kam hier ja auch.
. Aber dann war in der Band einfach Bedarf an Background-Vocals, ich wusste genau, wie es klingen sollte (2. Stimme) aber konnte es nicht stimmlich umsetzen. Und dann habe ich 2020 mir zu Weihnachten ein paar Gesangsstunden geschenkt... um zu sehen, ob wirklich Hopfen und Malz verloren ist... und was soll ich sagen... Mit wenigen Stunden und Übungen und gutem Zuspruch der "gnädigen" Lehrerin merkte ich plötzlich, dass das ja doch geht, das man das trainieren kann und dass ich nun inzwischen den Einen oder Anderen Background-Vocal mitsingen kann, ohne dass es mich vor Missempfinden zerreisst
. Ich werde sicher nie mehr ein guter Leadsänger, aber ich habe die Angst vor der eigenen Stimme verloren und kann jetzt einfach ein paar Sachen mitsingen, ohne mich schämen zu müssen... und wenn ich weiter Gesangsunterricht nehmen und üben würde (was ich leider momentan wieder nicht tue), dann wäre noch mehr drin, denn ich muss wenigstens nicht darüber nachdenken, wie etwas klingen muss, sondern nur, wie ich das umsetze. Das ist ein Vorteil, wenn man schon eine gewisse Musikalität hat, und die Stimme "nur" als weiteres "Instrument" erlernen muss. Also... Quintessenz: Bevor man es nicht mit z.B. Gesangsunterricht versucht hat, kann man überhaupt nicht sagen, ob das was wird. Also... PROBIEREN, das schadet nie! Und wenn man nach einer Zeit X das Gefühl hat, man macht keine Fortschritte, dann erst muss man prinzipiell mal darüber nachdenken! Ich bin gespannt, was Du nach dem Unterricht sagst und wenn Du evtl. dann nochmal was zum Besten gibst... Würde mich wundern, wenn keine deutlichen Fortschritte machbar wären... Und Hauptsache es genügt Deinen eigenen Ansprüchen und Du hast Freude daran!
. Wobei ich auch erst hinterher gesehen habe, dass sich das Drama schon 10 Jahre zieht. Manchmal bin ich halt auch ein "Netter"... zwei Seelen in meiner Brust.
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Ich hätt auch etwas defensiver schreiben können, muss ich wohl nochmal in mich gehen...