Esp Ltd Vs. Schecter

von metalmaster, 27.04.08.

  1. metalmaster

    metalmaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #1
    Hallo liebe Kollegen,

    ich brauche heute mal Eure Hilfe bezüglich der Verarbeitung und dem Klang der ESP LTD H-51 bzw. H-101 FM und der Schecter Diamond 006 bzw. Diamond Omen-6.
    Wissen möchte ich:

    - Wie sind die Schecter Diamond PU's im Vergleich zu den ESP LH-100 bzw. LH-150?
    - Wie ist die Qualität der Mechaniken bei ESP und Schecter? Verstimmen sich beide oft, sehr oft oder kaum (vielleicht nie)?
    - Wie sauber ist der Hals (speziell im unteren Teil Richtung Korpus) verarbeitet?
    Hierbei müßte ich wissen, ob

    - die Bundstäbchen an- bzw. verrostet sind
    - die Bundstäbchen sauber, also gerade eingeklebt wurden und press auf dem Griffbrett aufsitzen, ohne das Luft dazwischen ist oder sie an einer Seite abstehen
    - sich auf dem Griffbrett Kratzspuren, Kleberrückstände, Poliermittelreste oder Schleifstaub befinden
    - sich kleine Löcher oder Dellen auf der Vorder- oder Rückseite des Halses befinden

    Die Händler können (oder wollen) einem dazu leider keine detailierten Auskünfte geben.
    Bei ESP habe ich bezüglich der Verarbeitung sowohl gute als auch schlechte Informationen bekommen, wobei die guten etwas überwiegten.
    Bei Schecter habe ich das Gefühl, daß die Qualität des Halses nicht so gut sein könnte, da die beiden o.g. Gitarren die Einsteigerklasse sind und ich in der letzten Zeit bei China-Ware nur Schrott gesehen habe. Sorry, daß klingt jetzt vielleicht hart, ist aber leider so. Mit ESP habe ich bei Klampfen aus der LTD-Serie ab 400 EUR sehr gute Erfahrung gemacht.
    Ich hoffe, Ihr könnt mich diesbezüglich aufklären, welche Gitarre für mich die bessere ist.
    Abschließend noch der Hinweis, daß ich damit Hard Rock/Metal spielen möchte.

    Vorab schon mal vielen Dank!

    Gruß

    Claudius
     
  2. Yvo93

    Yvo93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #2
    warum zweimal????
     
  3. Griffbrett Brad

    Griffbrett Brad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #3
    Zu Schecter:
    (Sehr?) gut...ich muss ca. alle ~3 Wochen nachstimmen

    Ebenfalls sehr gut.

    Nein, das sind sie nicht.

    Auch hier habe ich nichts zu meckern

    Auch hier gibts von meiner Seite aus nichts zu beanstanden.
     
  4. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 27.04.08   #4
    Um das Material von Bundstäbchen (ganz egal, welche Marke) zum rosten zu bringen, braucht man viel chemisches Talent. :D Die laufen mit der Zeit etwas an, aber das ist normal - polieren hilft.

    Gerade EINGEKLEBT???? :D Mein Abend ist gerettet. Schlechte Nachrichten allerdings: Bundstäbchen werden nicht geklebt, sonst hätte man ernsthafte Probleme, wenn diese irgendwann mal gewechselt werden müssten.

    - Kratzspuren? Bei Gitarren unter 100€ kann ich mir sowas bedingt sogar vorstellen, aber in der Preisklasse ist allenfalls mit den natürlichen Palisander-Poren zu rechnen.
    - Kleberückstände wird es nicht geben.
    - Poliermittelreste? Wenn wider Erwarten welche da wären (was mit mehr als 99%iger Sicherheit nicht so ist), sollten die sich entfernen lassen.
    - Ebenso Schleifstaub
     
  5. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.04.08   #5
    Das hängt weniger von dem Instrumentenhersteller als von dem einelnen Instrument bzw. dem Laden ab. Man kann nicht pauschalisieren, dass Hersteller XYZ nur verrostete Bundstächen einsetzt o.ä. Es gibt so genannten Montagsmodelle, die mal Mängel aufweisen können, das kommt aber bei beinahe allen Herstellern vor. Die Frage ist, ob der Händler solche Gitarren reklamiert und zurückschickt oder sie doch weiterverkauft.
     
  6. metalmaster

    metalmaster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #6
    Hallo und danke erstmal für Eure Antworten!

    Allerdings muß ich sagen, daß bisher nur Griffbrett Brad konkret auf meine Anfrage eingegangen ist. Danke für die Informationen bezüglich der Mechaniken und der Verarbeitung des Halses !!!
    Zu Jiko's Anmerkung zu den Bundstäbchen kann ich nur sagen:

    - Die Bundstäbchen bei vielen Low Budget Gitarren bis 300 EUR sind definitv nicht angelaufen, sondern verrostet. Das bedarf auch keiner großen Kunst, denn zum einen ist das verwendete Material nicht besonders hochwertig, zum anderen hängt das mit der Fahrt (bis zu 3 Monaten über den Ozean) zusammen. Die Feuchtigkeit des Salzwassers greift das Material mitunter sehr stark an. Wurde dann minderwertige Qualität verwendet, kann es zu Roststellen an den Bundstäbchen kommen. Dies wurde mir auch von einigen Händlern so bestätigt.

    - Die Bundstäbchen wurden an einigen Gitarren tatsächlich eingeklebt. Die Substanz, die rechts und links an den Stäbchen herausgequollen ist, war definitiv kein Lack und kein Holzleim, sondern Klebstoff, um die Stäbchen zu fixieren.

    Ich möchte aber jetzt keine Diskussion mehr darüber führen, ob das tatsächlich so ist oder nicht, sondern vielmehr von den Gitarristen unter Euch, die sich sowohl mit den ESP LTD's in der Preisklasse 200 EUR bis 300 EUR und den Schecter Omen und 006 Modellen auskennen, wissen wie die Qualität der entsprechenden Modelle ist.
    Bitte beachtet dabei die Punkte, auf die es mir ankommt und schreibt auch nur zu diesem Thema was, wenn Ihr die Klampfen wirklich kennt und getestet habt !!!

    Ich hoffe weiterhin auf Eure Unterstützung!
    Danke und schöne Pfingsten!

    Gruß

    Claudius
     
  7. richi01

    richi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.08   #7
    Hallo auch.

    Ich kann (leider) nur über die Omen 6 berichten, da ich diese selbst spiele.
    Also von geklebten oder verrosteten Bundstäbchen ist bei meiner nix fest zustellen!
    Der Hals ist sauber verarbeitet und sitzt bombenfest am Korpus.
    Auch die Bespielbarkeit in allen Lagen am Hals ist top!
    Von Kratzspuren oder sonstigen Rückständen war auch nichts fest zustellen nach dem ich die Gitarre vor mehr als einem Jahr ausgepackt hatte.
    Die Mechaniken verrichten ihren Dienst gut bis sehr gut und auch die Tonabnehmer sind nicht die schlechtesten, wobei das wiederum jeder anders empfindet. Aber für Hard Rock/Metal mehr als ausreichend, da genügend Output. Einziger Wermutstropfen der PU´s ist (meine Meinung!), daß man vorsichtig mit den EQ-Einstellungen zu Werke gehen sollte, da es sonst leicht matschig klingen kann. Hier ist also etwas weniger dann wieder mehr.

    Kurz und Bündig: Für den preis von ~300€ ein solides Instrument, welches in dieser Preisklasse locker mit Ibanez und Co mithalten kann.

    Gruß, richi01.
     
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