ESP USA Custom Shop und Vertrieb

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ESP USA

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Auf der NAMM 2014 hat uns Stefan Kühn, vom deutschen Verrieb für ESP, die neuen Strukturen erklärt. Dabei hat er herausgestellt, dass der japanische Markt - und sein Preisgefüge - das Kerngeschäft von ESP Japan ist. Da der japanische Kunde gewillt ist deutlich höhere Preise zu zahlen - und dafür das Besondere erwartet - passen die "günstig" Standard Serie nicht ganz ins Bild. Dafür ist jetzt aus Japan heraus die Marke E-II zuständig. E-II ist dabei natürlich kein "Billigheimer", sondern weiterhin die Japan Qualität, die man von den "schlichteren" ESP im Sortiment gewöhnt ist. Und nebenbei werden sie auch von den gleichen Personen gebaut.

Die USA ist allerdings aus zwei Aspekten ein wichtiges Land für ESP. Zum einen das Reservoire für Künstler, zum anderen ein riesiger Markt. Das Vertriebsgebäude residierte schon seit längerem in Los Angeles (North Hollywood) in unmittelbarer Nähe zu Proberäumen die auch von den meisten großen Bands als Vorbereitungsort genutzt werden. So stand in der Woche bevor wir sie besucht haben der Truck von Joe Bonamassa iim Hof.


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ESP USA hatte daher immer schon 2 Aspekte ... Vertrieb und Artist Relation. Durch die oben erwähnte Umstrukturierung ist der Aspekt der USA Zustrom Shop hinzu gekommen. Glücklicher Weise wurde gegenüber ein Gebäudeteil frei und so konnte man sich dort ausdehnen. Wenn wir uns also später mit dem Custom Shop auseinander setzen, dann sollten wir beachten, dass es diesen erst 1 Jahr gibt.

Beginnen werden wir allerdings den Rundgang mit dem Vertrieb und dem Raum für Artist Relations. Und weil wir uns kurz vor der NAMM dort getroffen haben, gab es auch einiges an leeren Packungen. Auf der NAMM hat ESP über 300 Gitarren ausgestellt.

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Davon natürlich reichlich Geburtstagsmodelle, an denen der Custrom vor der Tokio Guitar Show gearbeitet hat. Man hat aber zum Glück auch die "Hand Painted Modelle" der letzten Jahre im Show Room gelassen, so kann ich Euch wenigstens ein paar tolle Gitarren zeigen.

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Das Vertriebslager besteht aus Verwaltung mit Show Room und Artist Relation Lounge, sowie einer - größer als erwarteten - Ansammlung von Hochregal-Lagern, der Qualitätskontrolle, einer Reparatur Werkstatt. Hier kann man die Dimension erahnen, im Video gibt es noch einen kompletten Schwenk.

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Die Qualitätskontrolle nimmt einen nicht unerheblichen Teil des Gebäudes ein - immerhin gibt es mit den Produktlinien ESP, E-II, LTD auch einige Instrumente für den großen amerikanischen Markt zu prüfen. Man gönnt sich dabei je nach Qualitätsstufe der Instrumente unterschiedlich viel Zeit und hat unterschiedliche Punkte auf die geachtet wird.

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Jeder Angestellte hat dabei seine eigene Art den Arbeitsplatz zu verschönern ...


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Und für alle die sich schon mal gefragt haben warum auch LTD im Schnitt so gute Instrumente baut ... Ich denke da ist bei der Qualitätskontrolle durchaus etwas Voodoo dabei ..

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Apropos LTD .. da gab es auch was zu sehen ... (zum Zeitpunkt des Photos noch nicht veröffentlicht ..)

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Womit wir auch unseren Tourguides im Bild hätten ... Danke Steve !!

Und wenn dann alles geprüft ist, wird neu verpackt und die Gitarren gehen in die Läden ...

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Und jetzt darf ich Euch noch das Video zum Vertriebszentrum ans Herz legen. Ein wenig feiern wir dabei auch die Geburtstagsmodelle der NAMM ...













 
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hack_meck
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abeam ETOU
ESP Custom Shop USA

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Hier im zweiten Teil geht es um den ESP USA Custrom Shop. Wie bereits erwähnt, befindet sich dieser derzeit im Aufbau. 6 Gitarrenbauer bauen 12 Gitarren im Monat. Das USA Projekt wird seitens ESP Japan unterstützt, so haben sich auch die Gitarrenbauer gegenseitig ausgetauscht. In Japan unterhält ESP neben einer Musikschule auch einen Ausbildungsbetrieb für Instrumentenbauer. Dieses Konzept will man jetzt auch in den USA übernehmen in dem man den Ausbildungsgang in das MIT (welches zu ESP USA gehört) einbettet.




Die aktuell beschäftigten Gitarrenbauer sind dabei keine Neulinge im Geschäft, vielmehr eher erfahrene Gitarrenbauer der in Los Angeles und Umgebung reichlich ansässigen Gitarrenhersteller - ich werfe mal ein paar Namen in den Raum ... Fender, Rickenbacker, G&L, Trussard und Co. Das die Herren jetzt bei ESP arbeiten, hat aber in der Regel ganz pragmatische Gründe ... und die sehen so aus :eek:

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Und dies ist noch nicht mal die volle "Prime Time". Obwohl wir da mit dem Stefan Kühn noch mal ein ernstes Wort reden müssen, denn die Tour verzögerte sich um eine knappe Stunde, da er in die falsche Richtung gefahren ist und sich vom Zielort entfernt hat ... nicht das du glaubst wir hätten das vergessen ... :evil:


Kommen wir zurück zu ESP. Bei dem aktuellen Durchsatz an Gitarren ist es nicht verwunderlich, dass man sich kein ausgewachsenen Holzlager erlaubt. Vielmehr arbeitet man mit einem Großhändler zusammen, der sehr genau instruiert ist, was man für die Produktion benötigt. So ist es ein Mix aus vorgefertigten Korpushälften und "Balken" die man selbst zurecht schneidet.

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Bis auf dei "langen" Sachen, lagert dies alles in einem kleinen Raum der Temperaturstabil gehalten wird. Dort kommen auch die Holzteile zurück, die man "vorgearbeitet" hat, die aber noch nicht dran sind.



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Was man derzeit baut, kann man an dieser übersichtlichen Tafel erkennen ...

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Auf der Tafel kann man auch ganz pragmatisch die Position der Gitarre erkennen - und damit den grundsätzlichen Ablauf und die Unterteilung der Arbeitsschritte.

Woodwork = Rohbau ...
Paint = Lackierung und Polieren ...
Assembly = verheiraten mit der Elektronik und Einstellarbeiten ...
Complete = na immerhin schon 2 ;)


Woodwork ...

Wie immer beginnt es mit den Vorbereitungen für Hals und Korpus. Mit im Geschäft auch die Branchenübliche CNC Fräse, jedoch gönnt man sich bei ESP auch eine gehörige Portion Handarbeit.

Aus ...

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macht man ...

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Aus ...

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macht man ...

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... und damit die Teile zusammen halten, nimmt man diese "elastische" Presse die unter der weichen Kunststoffhaut einen Unterdruck aufbaut und die Teile sauber und gleichmäßig verklebt werden können ...

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Hier im Bild kann man zwei Dinge gut erkennen ... die doch sehr dicke Decke ... und eine sehr tiefe Halstasche in die ein "super Long Tenon" eingefügt werden kann. ESP bevorzugt diese Bauweise um auch das letzte an Sustain raus zu kitzeln.

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Und dann werden die beiden Teile verklebt ...

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Und wenn die Verbindung fest ist, kommt es zu "freischwebender Handarbeit" um den für ESP typischen (sensationellen) Hals Korpus Übergang zu schleifen.

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Bis die Gitarre dann in der Lackiererei landet, ist noch einige an Schleifen, Schleifen, Schleifen nötig. Sobald es losgehen kann, hat die Gitarre dann schon mal die komplette Form. Hier vor und nach den ersten Lackierarbeiten ...

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Hatte ich schon erwähnt, dass es in Kalifornien strenge Umweltauflagen gibt, die besonders Lacke und Lösungsmittel betreffen. Dies bedeutet für alle Hersteller, dass sie sich Verfahren überlegen müssen, wie sie mit vernünftigen Zeitaufwand die Lacke trockenen können.

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Bei ESP hat man sich - mal wieder - in der Automobilindustrie umgeschaut. Dabei gibt es ja auch sehr viele Repair Shops die Lackierarbeiten ausführen und genau an der Stelle hat man sich bedient. In die Kabine würde auch ein Fahrzeug reinpassen ... bei ESP hat man sie aber in zwei Teile geteilt.

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Und mit Bildern wie sich ein Werkstück verändert, wenn es Lack aufgetragen bekommt, lasse ich Euch mal einen Moment alleine.

Farbe aufgetragen ...

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Poliert ...

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in Arbeit ...

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Schon mal die Vorausschau auf das Ergebnis ...

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Allerdings muss dafür noch reichlich Poliert werden ... zu Fuß ... und mit der Maschine ...

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Und wenn sie "schick" ist, dann geht es weiter zum Zusammenbau, den Einstellarbeiten und der Abrichtung ...

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Und kaum hat man die Gitarre so weit wie man sie haben möchte, verlässt sie einem auch schon wieder ... Kein Job für mich, "hergeben" ist nicht meine Stärke.

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... Danke Steve für die interessante Tour ... :great:

Und mit einer kleinen Zusammenfassung der Gitarre verlässt jede ESP USA ihren Geburtsort.

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Damit ist unser kleiner Rundgang zu Ende ... ach ne, ich habe noch ein Video vorbereitet - Viel Spaß damit ...

Gruß
Martin








 
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wie immer eine super interessante Reportage von dir Martin! herzlichen Dank dafür!
 
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Ich würde die ja gerne Kekse geben, aber momentan darf ich noch nicht. Die werden aber noch nachgereicht, denn das ist wirklich ein hervorragender Bericht. Ich finde es super, dass man hier im Board so tolle Einblicke bekommt. :great:

Die Horizons sehen wirklich super geil aus. Alleine der Lack. :eek: Wie "schade", dass ich mir gerade eine der alten ESPs aus der Standard Serie gekauft habe, aber ich denke die Preise für die USA Modelle wären dann doch eine Hausnummer zu hoch. Trotzdem ist es klasse, mal so einen exklusiven Einblick zu bekommen.
 
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Macht ESP in den USA den Vertrieb für Dean?
 
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Ich habe die Packung auch gesehen ... der Stapel gehört zu den Messegitarren, vielleicht haben sie auch nur ausgeholfen beim Aufbau ...

Martin
 
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Sehr cool!! Danke für den ausführlichen Bericht!:great:
 
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Wieder mal ein toller Bericht! Als ESP User war ich ja besonders neugierig wie dort gearbeitet wird, und bei dem was ich da so sehe, könnte ich 'ne Menge nicht vorhandenes Geld auf den Kopp hauen.

Vielen Dank an das Erkundungsteam!
 
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eine Frage die mich beschäftigt ist wie die Arbeitsverteilung im ESP Customshop aussieht. Bauen die 6 beschäftigten Gitarrenbauer als Team die Gitarren gemeinsam, oder baut jeder davon eine Gitarre vom Anfang bis zum Ende alleine und selbständig?
 
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Jeder kann mehrere Stationen, jedoch macht er nicht alle ... Es ist auch kein Masterbuild Konzept wie es bei Fender gelebt ist.

Gerade in dem Bereich Lack ist es sogar förderlich jemanden von Außen zu holen. Bei Framus kommt der Lackierer aus der Automibilbranche .. Bei ESP ist es ein Teil der Technik die "geliehen" ist ...

Gruß
Martin
 
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Keksdose leer... Zu spendabel gewesen. Vielen Dank!
 
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Sehr schöner Bericht!
 
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Hallo Martin,

sehr interessanter Bericht mit sehr schönen Fotos und informativen Videos. :great: :great: :great:
Aber derzeit nur 12 Gitarren pro Monat bei 6 Mitarbeitern? Wow!
Dazu kommen noch Investitionskosten für die Maschinen und Kosten für die Räumlichkeiten sowie Strom, Wasser etc. Ich frage mich echt wie man da noch die Kosten decken kann. Ich denke, das kann nur mit Anlaufverlusten funktionieren, die erst einmal von der Mutter in Japan getragen werden oder liege ich da falsch?
BTW: Was kostet denn derzeit etwa eine der zwölf Gitarren pro Monat von ESP USA?

Leider kann ich derzeit den Beitrag nicht bekeksen. :weep:

Bei dem zweiten Video war ich als Fan von Funk-Rock echt von der Hintergrundmusik geflasht. Darf ich erfahren wer da spielt?

Beste Grüße
Dieter aka Dita
 
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Ich frage mich echt wie man da noch die Kosten decken kann

Wenn ich mir das so anschaue (ohne Tiefen Einblick) dann macht sich da über Kosten wohl kaum einer Gedanken. Gut, der Status der Gitarre ist visualisiert, aber sonst? Zeitvorgaben pro Arbeitsschritt? Qualitätskontrolle erst am Ende oder nach jedem Arbeitsschritt?
Vor allem wie die Arbeitsplätze aussehen, macht mir Angst. Aufgeräumt ist anders. Und vor allem wenn man bedenkt, dass jeder Krümel auf dem Arbeitsplatz zu fiesen Beschädigungen der Gitarre führen können, finde ich das na ja....

Aber wenigstens wird Arbeitssicherheit groß geschrieben :)
 
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Ich denke, das kann nur mit Anlaufverlusten funktionieren, die erst einmal von der Mutter in Japan getragen werden oder liege ich da falsch?

Leider kann ich derzeit den Beitrag nicht bekeksen.

Moin,

Die Produktion wird mehr. Ich glaube Japan hat Technologie und Manpower bereit gestellt - Geld eher nicht. ESP Vertrieb USA ist da eher der Geldgeber, motiviert durch den Wunsch unter dem ESP Logo auch Gitarren um 4000 $ anbieten zu können. Der Einstieg in ESP Japan wurde durch die Umstrukturierung ja deutlich teuerer, da es nur noch die "Maybach Gitarren" sind und ihr Mercedes jetzt E-II heißt.

Gruß
Martin

P.S. das mit den Keksen ist ein bekanntes Problem - wenn ihr euch besser fühlt, kann ich ja den ein oder anderen Bericht weg lassen :evil::tongue::evil:
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Vor allem wie die Arbeitsplätze aussehen, macht mir Angst.

Ich war ja jetzt in ein paar Fabriken - bei ESP sieht es im Vergleich wirklich aufgeräumt aus … da hat man schon fast das Gefühl in den staubfreien Hallen einer Computerchip Fabrikation zu sein - um es mal in eine Perspektive zu setzen.

G&L

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Rickenbacker

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Mesa

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Fender

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PRS

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Gruß
Martin
 
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Wahnsinn. Das ist weniger Industrie, dafür mehr Bastelbude. :D
 
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Aus allen Firmen könnte man jetzt auch die Industrie Bilder zaubern … Die Musikindustrie hängt irgendwie dazwischen. Man will / braucht offensichtlich die Bastelstub um das Flair zu haben - man braucht aber auch die Fabrik um produktiv zu sein …

Widersprüche ?? :gruebel:

G&L

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Rickenbacker

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PRS

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Für mich keine Widersprüche … (mehr) … Irgendwo in der vorsintflutlich anmutenden Handarbeit und der Art mit dem Rohling umzugehen, liegt der Punkt an dem sie dem Stück Holz ihren ganz persönlichen Stempel aufdrücken … und das ist gut so !!

Gruß
Martin
 
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liegt der Punkt an dem sie dem Stück Holz ihren ganz persönlichen Stempel aufdrücken … und das ist gut so !!

Dagegen gibt es ja nichts zu sagen. Dennoch ist auch ein Custom Shop wirtschaftlichen Zwängen unterworfen.

Die Frage ist: Ist der Kunde bereit für mehr Sorgfalt, Handarbeit und Liebe zum Detail zu bezahlen? Definitiv ja.
Ist der Kunde bereit dafür zu bezahlen, dass der Body zum 2. Mal abgeschliffen werden muss, nur weil Krempel auf der Arbeitsfläche eine neue Macke reingehauen hat? Wohl kaum.

Und was hat die Vermeidung einer sauberen Werkstatt und Shadowboards für das Werkzeug mit "persönlichem Stempel" zu tun?
 
hack_meck
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Da würde sich eine interessante Frage ergeben aus den Arbeitszeit-Kosten für permanentes aufräumen - gegen - ab und zu mal was kaputt gemacht ..

Mir ist klar was du meinst, aber irgend eine Form von Schwund ist in jeder Produktion ... hier konnten wir halt zufällig rein schauen.

Gitarrenbau wird von vielen als Kunstform verstanden und bis auf wenige auf absoluten Output getrimmte Fabriken ist es nicht vergleichbar mit Prozessen in der Elektro oder Arzeneimittel oder oder oder Branche ..

Gruß
Martin
 
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Ich wil das nicht totdiskutieren und halte jetzt auch meine Klappe. Aber das sind die typischen Totschlagargumente, die man an der Stelle immer hört.
Nur soviel: Wer von Anfang an Ordnung hält, muss nicht aufräumen ;)
 

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