Zu Besuch im ESP Custom Shop USA

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Martin Hofmann
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Bei den wirklich vielen Themen, über die TheMystery und hack_meck bei ihrer diesjährigen NAMM-Show Reise berichtet haben, ist der Besuchsbericht beim ESP Custom Shop beinahe etwas untergegangen. Es ist ja durchaus bemerkenswert, dass ein japanischer Hersteller, wie es ESP nun einmal ist, einen Customshop in Kalifornien betreibt.

In Kalifornien sind ja eine Reihe der bekanntesten Hersteller beheimatet: Rickenbacker, Fender, Music Man, National Resophonic, G&L, um nur einige zu nennen, die das Musiker-Board bereits besucht hat. Man befindet sich dort also nicht nur in bester Gesellschaft und sozusagen an einem Hotspot der Gitarrenwelt. Man ist auch nahe dran an den solventesten Kunden, denn es werden schon sehr viele, vor allem teure Gitarren in den USA verkauft. Kein Wunder also, dass es ambitionierte hersteller wie ESP dorthin gezogen hat.

☛ Hier der Bericht mit vielen tollen Bildern

Video über das USA Distribution Center von hack_meck:



Video über die Fertigung im ESP Customshop USA

 
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Die Fear and Loathing Gitarre ist ja mal geil! Obwohl eine ESP ist (So ähnlich wie Kai Hansens rote Rhoads-V)! Sogar obwohl es eine ESP mit pervertierter SG-Form ist! Ja sogar obwohl es eine ESP mit pervertierter SG-Form ist die nichtmal vier Quadratisch angeordnete Potis, einen Toggle Switch und eine Buchse in der dafür typischen "Ecke" links unten hat!
 
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WOW RICHTIG FETT !
 
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Wenn es die Fear and Loathing Lackierung doch nur auf ihren Gitarren in den unteren Preisregionen geben würde!
Das Auge hört ja schließlich mit :cool:
 
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Auf der Höhe
Lackierung kann man sich ja auch machen lassen - ist halt nur die Frage ob man den (finanziellen) Aufwand bei ner preiswerteren Klampfe treiben will.
Gibt aber auch zB. die Vintage "Summer of Love" Gitarre für kleines Geld (ist aber natürlich nicht dieses Pic und keine ESP).

Auch hier: Danke an die beiden "rasenden MB-Reporter" für den wieder mal tollen Bericht!

Ich frage mich bei der abgebildeten ESP, ob die Saiten sich wegen "String through body" auf der Decke auf die Dauer ohne eine Verstärkung nicht eingraben.... es sei denn da ist unsichtbar eine Metallhülse eingelassen.
 
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Sie haben dort einen Vertrieb und einen Custom Shop …

aus diesem Thread - https://www.musiker-board.de/threads/esp-usa-custom-shop-und-vertrieb.601694/

und diesem Interview



Auf der NAMM 2014 hat uns Stefan Kühn, vom deutschen Verrieb für ESP, die neuen Strukturen erklärt. Dabei hat er herausgestellt, dass der japanische Markt - und sein Preisgefüge - das Kerngeschäft von ESP Japan ist. Da der japanische Kunde gewillt ist deutlich höhere Preise zu zahlen - und dafür das Besondere erwartet - passen die "günstig" Standard Serie nicht ganz ins Bild. Dafür ist jetzt aus Japan heraus die Marke E-II zuständig. E-II ist dabei natürlich kein "Billigheimer", sondern weiterhin die Japan Qualität, die man von den "schlichteren" ESP im Sortiment gewöhnt ist. Und nebenbei werden sie auch von den gleichen Personen gebaut.

Die USA ist allerdings aus zwei Aspekten ein wichtiges Land für ESP. Zum einen das Reservoire für Künstler, zum anderen ein riesiger Markt. Das Vertriebsgebäude residierte schon seit längerem in Los Angeles (North Hollywood) in unmittelbarer Nähe zu Proberäumen die auch von den meisten großen Bands als Vorbereitungsort genutzt werden. So stand in der Woche bevor wir sie besucht haben der Truck von Joe Bonamassa iim Hof.
 
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