Exemplarische Endstufenberechnung für ein LineArray

von chase5, 02.03.12.

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  1. chase5

    chase5 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.12   #1
    Anm. d. Mod.: Threadtitel modifiziert - bitte lesen: https://www.musiker-board.de/board-regeln-bt/217384-warum-aussagekraeftige-titel.html
    Gruß, Wil Riker


    Hallo,

    vllt. kann mir jemand erklären wie man Endstufen für Line Arrays berechnet.

    Ich habe hier ein kleines Beispiel:

    Ich habe pro Seite 7 Topteile je 8 Ohm und 600 W, dazu je vier Subs die 8 Ohm und 800 Watt haben.

    Welche Amping benötige ich dafür?

    Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen und verständlich erklären könnte :)
    Vielen Dank schonmal!

    Grüße
     
  2. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.03.12   #2
    Moin und willkommen im Forum!

    Ich fürchte, so wie Du die Frage stellst, kann man Dir keine wirkliche Antwort geben - zuwenig Info in der Fragestellung. Daher ein paar Rückfragen:
    - sollen die Boxen aktiv (also Mehrweg) angesteuert werden?
    - soll das Curving mechanisch oder per Controllersetting erfolgen?
    - am einfachsten: Welcher Hersteller, welches Modell sind die Boxen?
    - gibt es Budgetvorgaben?

    Viele Grüße
    Jo
     
  3. chase5

    chase5 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.12   #3
    Hi Jo! :)

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich habe keine direkte Vorgabe, es geht darum das ich für eine Prüfung das Amping ausrechnen soll. Ich wollte einfach mal allgemein Wissen wie man
    bei einer solchen Berechnung vorgeht :)
    Aber gehen wir mal von d&b aus und nehmen das Q1 System.
    Link zum Q1:

    http://www.dbaudio.com/de/systems/black-range/q-series/q1/


    Wäre super wenn du mir helfen könntest :)

    Grüße
     
  4. Nail.16

    Nail.16 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.12   #4
    In der Praxis sieht das so aus: Mit den Array-Rechner die einzelnen Neigungen ausrechnen. In's System-DSP die entsprechende Konfiguration eingeben. Fertig.

    Ansonsten bei 7 Topteilen mit 8 Ohm (wieso 8?) zu je 600W (In der Praxis wird wahrscheinlich aktiv getrennt) Also 7x600W = 4,5kW @ 1,15 Ohm. Da geht fast jeder Amp in die Knie, man müsste also auf 2 Kanäle aufteilen. 4 Subs = 3,2kW @ 2Ohm. Jetzt kann man noch hergehen und die Endstufen entsprechend übderdimmensionieren.


    Falls Du jetzt wissen möchtest, wie man den Gesamtwiderstand ausrechnet, würde ich mal Wikipedia bemühen.
     
  5. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.03.12   #5
    Auf der verlinkten d&b-Seite werden zwei Endstufen empfohlen, die aber nur 2 Systeme antreiben können, d.h. pro Seite brauchst Du vier D6 oder D12 Endstufen für die Tops (oder, falls für den Betrieb der Boxen nur ein Kanal der Endstufe benötigt wird, die Hälfte). Für vier Subs pro Seite müsstest Du mit den beiden Kanälen einer kräftigen Endstufe hinkommen (2 Boxen pro Endstufenkanal ergibt 4 Boxen an einer Endstufe, die aber mindestens 2*2000 W RMS / 4 Ohm leisten sollte).

    Viele Grüße
    Jo
     
  6. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.03.12   #6
    Also d&b erlaubt bis zu drei Q-Module an einem Endstufenkanal (D12/D6). Für eine Sprachbeschallung reicht das auch gut aus. Für ein Konzert sollten es dann aber 2 Module pro Endstufe sein. Q-Bässe max. 2, Cardioid nur einer. JSub kriegt eine Stufe allein ... So einfach lässt sich die Frage nicht beantworten.

    In der Realität freust dich über jede D12 mehr im Rack ;)
     
  7. humi

    humi Vertrieb VA Technik HCA

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    Erstellt: 02.03.12   #7
    Sry, aber sind alle Lehrlinge mittlerweile so faul im Hirn, daß ihnen alles vorgekaut werden muß, ohne einen Funken Eigeninitiative zu entwickeln und wenigstens einen eigenen Lösungsvorschlag zu entwickeln, auch wenn dieser fehlerbehaftet ist :bang: ... wir hatten diese Woche erst das Problem mit 'nem Lehrling aus der Partnerfirma ... ist scheinbar Prüfungszeit und auf den letzten drei Tagen entwickelt sich Panik, wo ja im letzten halben Jahr überhaupt keine Zeit gewesen wäre mal zu fragen :ugly:

    Also kauen wir den Brei mal am Beispiel Kuh für Zahnlose vor ...

    Step #1 - RTFM

    Read the fucking Manual !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Step #2 - Topteile

    Frage:
    Welchen Amp wählen wir im Falle
    Teil a) Sprachbeschallung / Galaveranstaltung ???
    Teil b) R&R Druckbeschallung ???
    Antwort:
    Teil a) D6
    Teil b) D12

    Warum?
    ... (bitte ergänzen)

    Für die nachfolgenden Fragen gehen wir von max. benötigten Headroom aus.
    Frage:
    Wieviele Amps werden benötigt für beide Seiten?
    Antwort:
    V1 - 3, wenn man für die unteren 3 Elemente von geringerer Pegelanforderung ausgeht (vorderer Publikumsbereich) im Vergleich zum hinteren Publikumsbereich
    V2 - 4, wenn man die Amps nah hinter der PA-Seite haben will, um kürzere Kabelwege zu haben

    Warum?
    ... (bitte ergänzen)

    Frage:
    Warum gelten für den Betrieb von 3 Elementen pro Kanal an einer D12 die Einschränkungen:
    Teil a) mit geringen Pegelanforderungen
    Teil b) niedriger Umgebungstemperatur
    Antwort:
    ... (bitte ergänzen)

    Mehr kau ich jetzt erstmal nicht vor, da sich spätestens nach Durchdenken des Topteilbeispiels der Subteil ergibt und für allgemeinere Beispiele noch einen Schritt früher eingestiegen werden muß.
     
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