Fanfare For the Common Man (Cello-Cover)

von MacBook2237, 12.01.20 um 13:01 Uhr.

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  1. MacBook2237

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    Erstellt: 12.01.20 um 13:01 Uhr   #1
    Liebes Forum,

    Wieder einmal tüchtig verspätet – dieses Mal beinahe ein viertel Jahr! – poste ich hier mein "neuestes" (also letztes) Video, nämlich vom 20. November 2019: Fanfare For the Common Man von A. Copland, gecovert auf 3 verschiedenen Celli.
    Es ist bisher mein letztes Video deshalb, weil ich seit Dezember andere Prioritäten im Leben habe und bis März eine Pause einlege. Ich habe aber noch einige Projekte auf Lager, daher kann ich versprechen, dass frühestens im März wieder etwas kommt.

    Idee
    Die Idee zu diesem Cover entstand irgendwann letzten Sommer, die Realisierung ging aber mit der Entscheidung einher, dass ich mich schlussendlich doch auf das Cello spezialisieren wollte, anstatt einen Teil meiner Energie auch für das Klavier auszugeben. (Bis dahin hatte ich immer zwei Instrumente nebenher "studiert".)
    So kann man dieses Video eigentlich als Triumph für das Cello sehen – und genau so klingt auch die Musik. Zusammen mit der Tatsache, dass dies vorläufig mein letztes Video war, ist es für mich doch ziemlich bedeutungsträchtig, wenn man das so sagen kann!

    Arrangement
    Die Struktur des Arrangements ist eine Mischung aus der alleinstehenden Version der Fanfare (welche zu lang gewesen wäre und zu viel alleinstehende Percussion enthielt) und des dritten Satzes aus der 4. Sinfonie von Copland (welcher vom Arrangement her zu sehr an ein Intermezzo erinnerte als eine Fanfare).
    Bei meinem Cello-Arrangement entschied ich mich bei diesem Projekt dafür, drei verschiedene Celli zu nehmen – man kann die unterschiedlichen Farben klar auf dem Cover sehen. Das orange, sowie das rote Cello sind moderne, das braune ist ein Barockcello. Ich wollte möglichst verschiedene Klangfarben mischen und da ich ein Ein-Mann-Team bin, ging das nur dadurch, dass ich verschiedene Instrumente hernahm. Die Stimmen in jeder Section (Hörner, Trompeten, Posaunen) verlaufen teilweise ident, teilweise in Akkorden; so lag es für mich nahe, dass ich für dieses Projekt nicht mit ein und demselben Cello alle Stimmen einspielen konnte, denn dies hätte komische Artefakte hervorgerufen. (Kenne mich hier nicht professionell aus, aber bei meinen Versuchen hatte ich das Gefühl, die Frequenzen löschen sich gegenseitig aus oder beeinflussen einander negativ.)

    Audioaufnahme
    Hier muss ich erwähnen, dass ich aus Zeitmangel auf jegliche Intonationskorrekturen verzichtete (im Gegensatz zur Lux Aurumque- oder Avengers-Aufnahme). Zudem war ich eigentlich zufrieden damit, wie sich die Stimmen mischten und hatte nicht das Gefühl, hier dringend eingreifen zu müssen. Dies ist auch dem Umstand zu verdanken, dass ich die selbe Stimme teilweise mehrmals einspielte und die "saubere" Version die "falsche" überdeckt. Wenn man ganz genau hinhört, kann man vielleicht klitzekleine Makel hören; doch ich muss auch sagen, dass ich das eigentlich irgendwo auch wollte, denn die Brassband klingt im Original auch nicht immer sauber! Natürlichkeit stand für mich vor "Astreinheit".

    Videoaufnahme
    Hier erlaubte ich mir dieses Mal, mich so richtig auszutoben!
    Noch ein Beweis mehr, um sagen zu können: "Dies ist der Triumph des Cellos!!"
    Man merkt, dass die Bewegungen nicht ganz synchron mit dem Audio sind; als Ein-Mann-Team und als Anfänger in Sachen Videobearbeitung muss ich das aber nicht lang und breit rechtfertigen. Komplex war die Aufnahme allemal und ich denke, auf das Ergebnis darf ich stolz sein! (Aufgrund eines leichten Kamerawacklers musste ich übrigens alles ein zweites Mal einspielen....)
    Nachdem alle Videos gedreht waren, ging es daran, in möglichst raschem Tempo in jedem einzelnen Video den Sin-City-Effekt zu kreieren (wofür man ja im Extremfall Frame für Frame arbeiten muss) und danach legte ich sämtliche Videos in ein einzelnes zusammen. Alles verlief dank Adobe Premiere Pro problemlos!

    Das Video
     
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