Feedback an Euer Team: Übermotivierte Moderation

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Das hast du jetzt schön penibel zusammengestellt, aber leider sind die Steine meines Anstosses dann doch nicht dabei. Ich hatte auch ganz bewußt weder Roß noch Reiter genannt. Um die Darkstar Geschichte ging es mir nicht, abgehakt.

Anyway, meine persönlichen Highlights mit dir sind andere. Unvergessen das Editieren eines full quotes (mit entsprechendem prominentem Hinweis) von sage und schreibe 1,5 Zeilen(!). Man kann sich die viele Mod-Arbeit auch machen… :nix:

Und das zweite war ein Zerpflücken eines Threads, bei dem ich nur Mitleser war, was dann im Freundeskreis zu einigen Gesprächen außerhalb des MB geführt hat. Da hast du zum Glück gar nix von mitgekriegt, aber für mich war prägend. ;)

Ich würde vorschlagen wir belassen es dabei, gehen uns weiterhin weitestgehend aus dem Weg und alles ist schön.
 
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Für mich selber, habe ich bei der Problematik “Editieren“ oder gar „Löschen“ von Posts erkannt und verinnerlicht, dass sich die Moderatoren da idR. in einem emotional, ganz anderen Mode befinden, als derjenige, deren Post da angerührt wurde.
Für Letztere ist das oft eine hoch emotionale Sache (Empfinden von Machtausübung, Scham über ein Fehler/öffentlich gerügt zu werden,…).
Daher ist nicht verwunderlich, dass es letzteren auch meist schwerfällt, den eigentlichen Sachverhalt auch sachlich zu sehen.
Das genannte Beispiel mit dem Amselgesang Post illustriert es ganz gut. Sorry für den Schreiber, aber so rein inhaltlich, scheint mir diese Mitteilung jetzt tatsächlich schon entbehrlich. Das als „Gerügter“, „Zurechtgewiesener“,… auch so zu sehen fällt schwer und das Glas ist dann nicht nur halbvoll, sondern längst schon übergelaufen.
Von daher mein Appell an alle „Editierten“ und „Gelöschten“: Versuchen, die Sache aus der Hubschrauberperspektive und möglichst sachlich, den “Wert“ der ganzen Diskussion zu sehen.
Meist relativiert sich dann schon viel. Es zeigt IMO auch Größe und Standing nicht wegen jeden Angriff sofort „steil“ zu gehen, man kann das auch leicht mal wegatmen.
Auch kann man sich die typische „Arbeits-Situation„ der Moderation mal vorstellen, die viele Diskussionsverläufe nur „scannen“ können und adhoc entscheiden müssen, ob eine Diskussion Moderation braucht oder nicht. Da einfach mal unterstellen, dass sich das völlig (unemotional) an den Regeln dieses Boards orientiert.
Ein Moderator, der diesen Job tatsächlich übernimmt, um „Macht“ zu bekommen und auszuüben, wird früher oder später negativ auffallen.
Also, die wollen alle nix „Böses“! Mit diesem Mindset mal die Sache zu betrachten, hilft.

Ansonsten, rein vom „Prinzip“:
Meinungsfreiheit gilt! Jeder darf ein Forum, eine Homepage, … schaffen, wo er im Rahmen der gesetzlichen Regeln, seine Meinung kundtun darf.
Nur, wenn ich eine fremde Platform nutze, dann muss ich mich auch deren Regeln unterwerfen.

Von daher, da hier auch schon der Vergleich zu den Corona Auflagen gezogen wurde:
Ja, mich nervt und belastet es auch, so eine Maske zu tragen und ich sehe rein sachlich, auch nicht immer - doch in Summe dann schon - den Sinn der Aktion und ziehe da dann auch konsequent mit.

So auch hier im Forum, ja im Einzelfall könnte man diskutieren, was OT-löschenwert ist und was nicht. In Summe macht es dieses Forum jedoch IMO besser, wenn der „Wildwuchs“ begrenzt wird.
 
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Dennoch muss ich davon ausgehen, dass das Mod Team des Forums seine Linie irgendwann abgesprochen und festgelegt hat - und durchzieht.
Warum sollte "ich" (wer auch immer das ist) davon ausgehen müssen?
 
Es kann aber doch nicht sein, dass es statt von Regel, vom willkürlichen Wohlwollen der Moderatoren abhängt, was gelöscht wird und was nicht.
..ich denke, diese Gefahr besteht immer. Auch wenn ich das hier nicht in bemerkenswertem Ausmaß für Praxis halte, es gibt durchaus (auch hier) Moderatoren, die einen eher wenig sensiblen Einsatz ihrer Macht für selbstverständlich halten. Sei es aus Gründen persönlicher Betroffenheit oder gar Qualitätsansprüche, sei es aus "persönlichen" Beweggründen anderer Art. Das wäre auf einer Plattform mit traffic dieser Größenordnung fast schon ein Wunder, würde es nie passieren.

Ein effektives Gegenmittel ist eindeutig, wie auch auf anderen Ebenen von Kommunikation, nichts selbst persönlich zu nehmen, was es gar nicht sein kann, weil man die Personen nicht persönlich kennt. so banal das klingen mag, es hilft grundsätzlich immer weiter. Dazu gehört auch eine angemessene Bewertung des Gewichts, den Beiträge hier überhaupt haben ... es ist, muss man doch wohl eingestehen, in der Regel vergleichsweise gering :D

...und im speziellen Rahmen dieses Forums erkennt freiwillig man die vom Betreiber aufgestellten Boardregeln an, die diese Freiheit ein wenig einschränken.
... ich habe hier aber (vor eher langer Zeit, aber ich bin nun mal nachtragend) auch schon Vorgänge erlebt (Streitereien um den erlaubten Inhalt des footers), bei denen Verhalten als Regelverstoß angemahnt wurde (gibt es dieses Instrument eigentlich noch, so eine Art Verwarnungsliste?), das zu Zeiten entstand, als es die davon angemahnte Regel noch nicht gab (sowas ist im richtigen Leben dann etwas wie Bestandsschutz, was da zur Geltung kommt). Hat mich durchaus sehr geärgert, gerade, weil ich sonst auf die Beachtung von Regeln durchaus Acht gebe. Das zeigt, dass Regeleinhaltung und deren Beachtung eben auch und vor allem Augenmaß braucht, vielleicht sogar so etwas wie ein Rechtsbewusstsein. Regeln können nicht alles regeln (der eigentliche Albtraum der Bürokratie ...;), der selbst unseren Staat in Form der Rechtsprechung jährlich Millionen kostet .... ), und sie müssen selbst dann, wenn nach individueller Einschätzung ein Verstoß auftritt, nicht objektiv verletzt sein.

Hier im MB ist es schlicht Hausrecht, getrieben durch die Regeln, auf die sich jeder Teilnehmer eingelassen hat.
... etwas abgenutzt, dieses Argument, finde ich, denn es geht nicht selten ja um Konflikte, die durch das besagte Hausrecht überhaupt nicht geregelt sind. und: nicht nur der Teilnehmer (als moderierter Beitragsschreiber) sollten sich an das Hausrecht und seine Regeln gebunden fühlen, ich denke, sondern auch besagte Moderatoren. Im Rahmen demokratischer Strukturen (das Land in dem wir leben und von dem aus wir das Internet und seine Inhalte wohl häufig nutzen) bleibt es doch wünschswert, wenn es auch im ausgesprochenen Hausrecht so etwas wie Rechtssicherheit gibt, oder? Das Hausrecht steht ja nicht über dem Grundgesetz, wenn ich das richtig verstehe ;)
Edit: Danke für Zusammenfügen :)
 
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bleibt es doch wünschswert, wenn es auch im ausgesprochenen Hausrecht so etwas wie Rechtssicherheit gibt, oder? Das Hausrecht steht ja nicht über dem Grundgesetz, wenn ich das richtig verstehe
Deine Fragestellung impliziert, dass die Moderation sich oder das Hausrecht über das Grundgesetz gestellt hat - das ist zumindest, was bei einem flüchtigen Leser hängen bleiben kann. Kein guter Diskussionsstil.
 
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wenn es auch im ausgesprochenen Hausrecht so etwas wie Rechtssicherheit gibt, oder?
Da denkst du jetzt aber ein bisschen sehr weit ums Eck. Was meinst du mit Rechtssicherheit? Genau das ist ja der Sinn von sowas wie dem Hausrecht, dass das, was in einem geschlossenen Bereich, für den jemand verantwortlich ist (bei dir daheim du, im Lokal der Wirt und hier eben der Forumsbetreiber) machen kann, was man will - solange es eben nicht anderweitig (z.B. durch das Strafrecht) eingeschränkt wird.
Der Wirt kann ja auch wenn er lustig ist jeden Tag eine neue Hausordnung aufhängen, da kannst du wohl noch 1000x "Rechtssicherheit" rufen, er kanns trotzdem machen. Er muss halt mit den Konsequenzen Leben, aber dürfen tut er das.

"Rechtssicherheit" bedeutet, dass man sich salopp gesagt auf das Rechtssystem des (hoffentlich Rechts-)Staates, in dem lebt verlassen kann, dass Gerichte/Behörden aufgrund der gleichen Sachlage zu denselben Ergebnissen kommen und das die Rechtslage eindeutig ist (also das Verträge nicht aufgrund Gesetz A soundso und aufgrund Gesetz B anders interpreetiert werden können). Was soll der Begriff im Kontext einer Forenverwaltung?
 
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Das Hausrecht steht ja nicht über dem Grundgesetz, wenn ich das richtig verstehe
Wenn jemand bei mir zu Hause z.B. rechte Parolen verbreitet, dann darf ich den rausschmeissen ... trotz aller Meinungsfreiheit ;)
 
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Das Hausrecht steht ja nicht über dem Grundgesetz, wenn ich das richtig verstehe ;)
Das tut es sicher nicht, aber erlaube mir folgenden Einwurf: Unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und ihr Rahmen muss, wie es manchmal gern heißt, viele Dinge "aushalten können" und immer wieder auch "die Zähne zusammenbeißen", weil Dinge einfach durch das Grundgesetz und andere rechtliche Rahmenbedingungen abgedeckt sind. Ich persönlich bin eigentlich ganz froh, wenn wir hier in diesem kleinen Biotop eine Hausordnung haben, die vielleicht in Sachen "aushalten müssen" nicht ganz so lange Leine lässt. Nicht weil ich Freiheit einschränken will, aber weil ich den dadurch (meiner subjektiven Empfindung heraus) erreichten, sehr zivilisierten Diskurs sehr schätze. Unter anderem deswegen, empfinde ich das Heranziehen von Grundrechten in dieser Diskussion als arg dicke Keule.
 
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Wenn jemand bei mir zu Hause z.B. rechte Parolen verbreitet, dann darf ich den rausschmeissen
Naja und wenn jemand ständig Gespräche mit anderen unterbricht, unfreundlich wird oder lautstark seine Meinung durchdrücken will, dann würde ich ihn darauf ansprechen. Führt er das Verhalten fort, würde ich ihn vor die Tür setzen.

Rechte Parolen sind halt recht einfach, da kann man sich meistens drauf einigen, dass das nicht geht. Zum Glück ist das hier selten Thema. Der häufigere Fall sind ja leichte oder wiederholte Grenzüberschreitungen oder Störungen. Ich glaube nicht, dass man das in „Regeln“ fassen kann, zumindest nicht präziser als es bereits geschehen ist.

Das Regelwerk hilft im Einzelfall meist nur bedingt weiter und muss von irgendwem, hier von den Mods, ausgelegt und umgesetzt werden. Womit wir wieder am Anfang der Diskussion wären 😉
 
das Heranziehen von Grundrechten
...bezog sich lediglich auf den Aspekt der Rechtssicherheit, den ich ganz unzweifelhaft zu schätzen weiß, zumindest als Chance. Mal wieder gesittet auf unseren kleinen Mikorkosmos zurückgerechnet: wenn ich hier etwas äußere, was den Regeln nicht widerspricht und lediglich den Ansichten eines Mod, oder auch dessen Einschätzung von sachlicher Richtigkeit, kann das schon mal haarig werden. Ich beschwere mich hier auch nicht über die Mod-aktivitäten in Gänze, die sind durchaus dankenswert "moderat" und umsichtig, aber Einzelfälle gibt es eben auch hier, bei denen Prinzipien, zu denen sich die community hier eigentlich bekennt, verletzt werden.
Ich stimme aber mit dem Grundtenor überein: hier ist es, erst recht im Vergleich zu etlichen Foren um die Musikthematik, äußerst angenehm.

Deine Fragestellung impliziert, dass die Moderation sich oder das Hausrecht über das Grundgesetz gestellt hat - das ist zumindest, was bei einem flüchtigen Leser hängen bleiben kann.
.. dann kann ich dir nur raten: lies doch bitte nicht flüchtig, auch wenn dich der Name des Verfassers dazu verleiten mag ;)
 
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Mal wieder gesittet auf unseren kleinen Mikorkosmos zurückgerechnet: wenn ich hier etwas äußere, was den Regeln nicht widerspricht und lediglich den Ansichten eines Mod, oder auch dessen Einschätzung von sachlicher Richtigkeit, kann das schon mal haarig werden.

Aus den vielen im Nachgang geführten Diskussionen mit betroffenen Usern, kann ich berichten, dass diese eine Maßnahme immer auf ihre Meinungen reduzieren und Zensur oder Meinungsfreiheit anführen.

In fast allen Fällen war die Motivation aber OT, Streitgefahr, miCom Interessen (SEO und gesittetes Miteinander) und Co. Nur kommt das in den seltensten Fällen auch so beim Beschwerdeführer an - er fühlt sich ja gemaßregelt. Er erkennt nicht, dass da was FÜR das Forum und eben NICHT gegen ihn gemacht wurde. (Threadtitel sind da so ein Spezialgebiet - die Schlagwörter müssen da rein, damit sie gefunden werden. Ein „Hallo Problem“ bringt da nix.)

Unser neuester Mod ist @DirkS … er ist noch mitten im Perspektivwechsel und kann sicher ein wenig seine Eindrücke schildern, was sich so für ihn als User grade verändert hat.

Es bleiben halt zwei Blickwinkel.

Von hinter den Kulissen kann ich aber auch berichten, dass die Moderatoren sehr kritikfähig sind und zwischen den Moderatoren oft Gespräche laufen, was man gemeinsam besser machen kann. Und so sind viele Themen die mal richtig heiß gegessen wurden (Copyright - darf ich Strat sagen zu einer S-Type) mittlerweile doch eher locker. Statt es im Forum zu ändern, warten wir bis Fender uns dazu auffordert. Dann haben wir 24 Stunden … müssen dann aber auch reagieren. Zuletzt vor mehreren Jahren beim Review der Thomas Blug Vintage S-Style durch Foxytom.

Gruß
Martin
 
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Er erkennt nicht, dass da was FÜR das Forum und NICHT gegen ihn gemacht wurde.
..ja, durchaus nachzuvollziehen, aber eben auch nicht immer und eindeutig. Denn wie im richtigen Leben auch: wie Kommunikation verläuft, was wer meint oder sagt und wie, hängt von unzähligen Faktoren, Herkunft, Bildung, berufliches Umfeld und Aufgabe darin, Alter, Erfahrung, Gemütslage ...etc ab. Und das deutet eben nicht jeder angemessen (will sagen: unter Berücksichtigung der Möglichkeit, dass ich es nicht richtig verstehe). Da liegen manche Mods erfahrungsgemäß eher permanent im Schützengraben, andere erhalten sich wie ordnende Kollegen.
 
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Wenn jemand bei mir zu Hause z.B. rechte Parolen verbreitet, dann darf ich den rausschmeissen ... trotz aller Meinungsfreiheit ;)
Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass es bei deiner privaten Wohnstädte sogar vollkommen reicht, wenn du die Person aus egal welchen Gründen (oder sogar gänzlich grundlos) nicht dort haben willst.

Das ist aber bei >>öffentlichen<< Institutionen, egal ob MB, Wirtshaus oder Einkaufscenter natürlich was anderes, weniger wegen der Meinungsfreiheit, aber schlicht durch den Gleichheitsgrundsatz, wenn man jemanden in so einem Rahmen anders behandelt als andere ohne das (sinnvoll) begründen zu können nennt man es idR. Diskriminierung. Aber das sind doch primär Werkzeuge gegen Rassismus, Sexismus und dgl., oder z.B. auch um andere wirklich wichtige Themen wie Arbeitnehmerschutz.

Im Rahmen eines Onlineforums und dann auch noch primär in den Plauderbereichen sich auf solche Rechtsgrundsätze zu berufen finde ich ehrlich gesagt einfach total übertrieben und an den Haaren herbeigezogen (und das ist die netiquettenaffinste Formulierung, die mir eingefallen ist).

LG
 
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dass es bei deiner privaten Wohnstädte sogar vollkommen reicht, wenn du die Person aus egal welchen Gründen (oder sogar gänzlich grundlos) nicht dort haben willst.
:D ... wobei ich mir in solchen Situationen ja die Frage stellen würde, welcher Anteil meiner Persönlichkeit die wohl angelockt haben mag .... ;) (ohne dass mich das jetzt primär daran hindern würde, denjenigen rauszuschmeißen )
 
Unser neuester Mod ist @DirkS … er ist noch mitten im Perspektivwechsel und kann sicher ein wenig seine Eindrücke schildern, was sich so für ihn als User grade verändert hat.
Okay, in aller Kürze und vorbehaltlich dessen, dass ich erst in die neue Materie einsteige:

Mit Annahme der Moderation ist der bisher reine Spaß am Forum gesunken. Das ist keine Beschwerde, ich habe mich ja dafür entschieden, aber eine Tatsache.

Der zeitliche Aufwand ist nicht unerheblich und wenn in kurzer Zeit viele Beitragsmeldungen von Usern eingehen, dann muss sehr schnell reagiert werden, damit es nicht mit zu erwartenden Antworten ausufert.
Es kann durchaus sein, dass der angegriffene User eine Eskalation nicht beabsichtigt oder sogar überhaupt nicht im Sinn hatte, dann fühlt er sich zu Unrecht gelöscht/editiert.
Auch können natürlich einmal Eingriffe erfolgen, über die man anderer Ansicht sein kann.
Ich war allerdings überrascht, in welcher Form Mods dann teilweise etwa in PNs angegriffen wurden. Solche Vorgänge wurden dann hinter den Kulissen ergebnisoffen erörtert.
Gerade dadurch wird üblicherweise verhindert, dass ein Mod, dessen Geduld naturgemäß irgendwann endlich ist (außer bei Lenny_C^^), allein auf die Animosität reagiert.

Die Maßstäbe in diesem Forum sind bewusst kultivierter, als im Netz. Alles, was als persönlicher Angriff gewertet werden kann, ist hier eher unerwünscht. Aber das wiederum gilt auch für alle. Geschützt werden auch die User, die ihrerseits gern mal etwas provozierend formulieren.

Manche Argumente sind falsch, aber x-fach beantwortet, erfreulicherweise melden sich auch User dazu. S.O., Meinungsfreiheit im Grundgesetz, diese bindet ausschließlich den Staat! Und der sind wir als Forum nun wirklich nicht.

Gerade, weil ich beruflich ständig streite, freue ich mich über den wirklich angenehmen und kultivierten Ton in diesem Forum. Dafür nehme ich auch gern in kauf, dass es immer Grenzfälle geben wird, in denen ein User -ob zu recht oder unrecht- die Linie der Moderation als ihm gegenüber ungerecht empfindet.
Ich stimme zu, dass man das wirklich nicht zu hoch hängen sollte. Und freue mich wirklich, dass diese Linie hier im Forum zwar nicht untreitig, aber zumindest überwiegend gewünscht ist.

Auf ein weiterhin gutes Miteinander! :prost:
 
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Mit Annahme der Moderation ist der bisher reine Spaß am Forum gesunken. Das ist keine Beschwerde, ich habe mich ja dafür entschieden, aber eine Tatsache.
Warum willst du das so wenn es dir weniger Spass macht? Wenn du dich dafür entschieden hast, wird es dir doch in irgendeine Form etwas bringen (muss ja jetzt nicht Spass sein).
 
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