Fender Champ 25 SE Vollröhre?

von Avalanche, 21.12.07.

  1. Avalanche

    Avalanche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #1
    Hi,
    weiss jemand, ob der Fender Champ 25 SE
    ein Vollröhren Amp (Combo) ist?
    Oder Hybrid?
    Ich sehe 2 grosse und 1 kleine Röhre.
    Er ist von 1993 und die Röhren sind noch original und klingen sauber!
    Ist das normal, dass röhren so lang halten?

    Wen es interessiert: Der Amp klingt clean unglaublich laut und kristallklar aber auch mit viel tiefe (12" Speaker). Der Hall ist wunderschön. Der Verzerrer (Gain beim 2. Kanal) ist mit Vorsicht zu geniessen. zu viel kling Kacke, aber so ein bisserl crunch klingt warm und gut.
    gerrit
     
  2. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #2
    Wenn wirklich nur 2 große und eine kleine Röhre drin sind, könnte ich mir vorstellen, dass es ein Hybrid ist. Ich würde mal mutmaßen, dass die komplette Vorstufe in Solid-State-Technik ausgeführt ist und die komplette Endstufe in Röhrentechnik, also zwei Leistungsröhren und eine ECC83 als Treiberröhre.
     
  3. Avalanche

    Avalanche Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #3
    Tubes: 6L6 GC (P/N 023556)

    Tube: 7025/12AX7A (P/N 013341)

    Ich dachte Hybrid heisst, Röhrenvorstufe und transistor Endstufe.

    Aber trotzdem danke erstmal!!
     
  4. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 21.12.07   #4
    Der Champ 25SE hat 2 6L6GC in der Endstufe und eine 7025 als Phaseninverter. Gleichrichter und Vorstufen sind in Solid-State Technik (Transistor, IC) ausgeführt.

    So betrachtet ist es also ein Hybrid-Amp, wobei es egal ist, welche Stufe in welcher Technik realisiert ist.

    /V_Man
     
  5. Avalanche

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    Erstellt: 21.12.07   #5
    Interessant, also Preamp transe und TubeAmp.
    Was klingt den mehr nach klassischer röhre: Preampröhre und transeamp oder andersrum?
     
  6. Prog. Player

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    Erstellt: 21.12.07   #6
    wo liegt das problem? wenns so sein sollte ist es ein reverse hybride. für heutige verhältnisse eine nahezu ausgestorbene art aber für 80er und frühe 90er nix besonderes
     
  7. Avalanche

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    Erstellt: 21.12.07   #7
    Ausgestorben heisst doch nicht überzeugend, aber ich find den cleansound und die dynamik toll. Meinst du bei Amps mit normaler hybridschaltung gibts mehr "Röhreneffekt"?
     
  8. Prog. Player

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    Erstellt: 21.12.07   #8
    würd ich einfach mal nicht sagen. für clean bereiche kann ein reverse genauso gut sein. das einzige wo ich nur schlechte erfahrungen drin habe ist im overdrive. ich habe aber auch nicht jeden reverse hybriden den es auf der welt gibt schon in den fingern gehabt. ich sage mal es kann gut/schlecht heissen, muss es aber nicht. und ich mein wenn dir das was da rauskommt gefällt kanns doch egal sein aus was der amp dort was auch immer rausholt oder?
    glaskolben heisst sowieso nicht zwangläufig gleich gut.

    und mit ausgestorben meine ich das kaum noch jemand die kombination aus transistor vorstufe und röhren endstufe heute baut. ich kenn zumindest keine. wird wahrscheinlich irgendwo nen hersteller geben aber bin auch nicht allwissend
     
  9. Real-JJCale

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    Erstellt: 21.12.07   #9
    Genau, wenn der Sound stimmt, ist es völlig egal, wie der Amp zusammengeschustert wurde.

    Reverse Hybride :D gefällt mir, diese Wortschöpfung.

    Das Teil würde ich gerne mal anspielen...

    LG
    RJJC
     
  10. Kramusha

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    Erstellt: 21.12.07   #10
    Bei diesem Amp (sofern wie die anderen Champs ausgeführt, d.h. die Vorstufe verstärkt das Signal nur linear) macht die Endstufe den Sound.

    Eigentlich kein dummes Konzept, da man sich so einige Probleme mit Vorstufenröhren spart.

    Allerdings! ich habe auch einen ähnlichen Verstärker aufgebaut, der den Sound in der Endstufe macht (EL84). Hier agiert die Vorstufe ebenso, obwohl sie nicht zerrt. Nur die Arbeitspunkte und Lastgeraden sind hier klugt gewählt.

    Lg Stefan :)
     
  11. Prog. Player

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    Erstellt: 21.12.07   #11
    was meinst du zu 1 kanaligen reverse hybriden? also wirklich nur 1 kanalzug mit 3 band eq nem gain und nem vol. regler? sind doch eigentlich die idealen lautmacher so gesehen oder? denn damit hab ich recht gute erfahrungen auch gemacht. allerdings mit denen alten 50w peaveys und so.
     
  12. 68goldtop

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    Erstellt: 21.12.07   #12
    hi!
    ja - wie schon gesagt wurde - es handelt sich hier um einen "hybrid"-amp.
    offenbar taucht dieses prinzip (vorstufe transistor, endstufe röhre) immer mal wieder auf.
    so waren z.b. die meisten music-man amps in den 70ern und frühen 80ern aufgebaut (leo fender´s "zweite" firma).
    marshall benutzte dieses konzept bei den "artist" amps aus der jcm800-era und aktuell gibt es auch wieder 2 neue fender-amps die auf diesem prinzip aufbauen:

    https://www.musiker-board.de/vb/amps-boxen/235903-neue-kleine-r-hrenamps-fender.html


    cheers - 68.
     
  13. Avalanche

    Avalanche Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #13
    Mein Fazit:
    Der unkomplizierte Clean Kanal ist durch die vorstufe kaum beeinflusst und bei lauterem Betrachten machen die Endröhren einen unglaublich guten Job.

    Der 2. Kanal wird durch die Transistorvorstufe bei hohem gain Anteil relativ "kalt" angesteuert und die Endröhren können das Ergebniss nur noch anwärmen, aber nicht ganz retten.


    Danke erstmal!!
     
  14. Kramusha

    Kramusha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.07   #14
    @Prog.Player:
    avalnche hats auf den Punkt getroffen :)

    Aber nicht nur bei lautem Betrachten, sondern auch bei einem leise eingestelltem Verstärker formt die Endröhre den Klang maßgeblich mit.

    Lg Stefan :)
     
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