Fender deluxe lone star strat rw 3ts

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Floyd63
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Hi Insider,

ich bräuchte mal euer Urteil bzw. euren Ratschlag. Nachdem ich ca. 30 Jahre mit meiner alten E-Gitarre ausgekommen bin, dachte ich mir, es müsste mal was Neues her. Meine alte Gitarre verstimmt sich leider bei starken Bendings auf der G-Seite ziemlich schnell (Mechanik wurde bereits ausgewechselt, Sattel noch nicht). Nun hab ich mir die "FENDER DELUXE LONE STAR STRAT RW 3TS" gekauft und bin einigermaßen entsetzt: Die A, D, und G Saiten schnarren und scheppern auf allen Lagen extrem, auch wenn man sie leer anschlägt. Den Saitenabstand habe ich bereits beträchtlich erhöht und das Schnarren wird nur ein wenig besser. Den Hals eingestellt habe ich nicht. Kann es sein, dass eine Gitarre so verpeilt verkauft wird? Ich kann es mir nicht vorstellen, dass man durch die entsprechende Justierung noch einen einigermaßen sauberen Klang hinkriegt, wenn sowohl auf den tiefen, als auch den höheren Bünden dieses Scheppern zu hören ist. Dies wirkt sich auch auf den Klang über den Verstärker aus und ist nicht nur zu hören bei ausgeschaltetem Verstärker.

Meine neue Gitarre habe ich hauptsächlich wegen des Verstimm-Problems gekauft. Nun sind auf der Fender-Gitarre vermutlich ziemlich neue Saiten drauf und man kann nicht recht beurteilen, wie weit sich die Gitarre beim Bending zukünftig vertimmt. Bei der Fender Gitarre sind es nun die 3 hohen Saiten, die sich bei starken Bendings sofort verstimmen. Ich habe die Saiten mal überdehnt (zu hoch gestimmt), um sie etwas zu altern ... Denkt ihr, das könnte sich noch einrenken mit dem Verstimmen - oder eher nicht?

Ich denke, ich werde die Gitarre umtauschen. Bei meiner alten Höfner Gitarre ist nicht das geringste Schnarren zu hören, obwohl der Saitenabstand hier sehr gering ist. Allerdings hat diese Gitarre auch flache Bünde. Meine jetzige Gitarre hat 24 Bünde - die neuen eher 21 Bünde. Findet ihr das ausreichend? Ich wäre für Kauftipps sehr dankbar, weil ich, wie ihr sicher schon rausgehört habt, in den letzten Jahren mit Neukäufen sehr zurückhaltend war ;-) und deswegen diesbezüglich nicht so viel Erfahrung habe.

Ansonsten geht der Klang der Gitarre einigermaßen, allerdings hatte ich mir mehr Klangverbesserung zu meinem alten Modell versprochen. Ist es normal, dass kein Gurt mitgeliefert wird (Thomann?)

Floyd
 
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schmendrick
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Nu mach nur erstmal langsam und hol mal Luft. Auch wenn dein Post das Paradebeispiel dafür ist, keine Gitarren blind im Netz zu kaufen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Lonestar eine unbespielbare Gurke ist..
Kein Gurt mitgeliefert? Stand´s im Angebot? Nicht? Pech gehabt, wäre beim Gitarrenhändler nicht passiert. ;)
Also der Reihe nach: Hast du einen Kumpel, der auch schon länger spielt? Beurteilt er das Ganze genauso? Probiere es als erstes mal selbst, Saitenhöhe und Halskrümmung einzustellen. http://www.rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Hals
Keine Klangverbesserung gegenüber deiner alten Höfner? Spielst du immernoch über den 15W-Superchamp? Dann wäre auch das kein Wunder. :)
 
kypdurron
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Dass Gitarren mit schlechtem Setup das Werk verlassen und auch beim Versandhändler keiner mehr drüberschaut, ist leider keine Seltenheit, das kommt in jeder Preislage vor ... dagegen hilft in der Tat nur, eine Gitarre selbst im Geschäft zu kaufen oder eben selber (oder auf eigene Kosten) einstellen. Natürlich kannst Du die Gitarre auch zurückschicken mit dem Vermerk "unspielbar" und Nachbesserung verlangen. Wenn Dir der Klang auch nicht sooo gefällt, macht das aber vielleicht keinen Sinn. Dann macht es eher noch mehr Sinn, mal einen Laden aufzusuchen und ein paar Gitarren auszuprobieren.

Ansonsten, die meisten Fender Gitarren kommen ab Werk mit ziemlich miesen Saiten (Ausnahmen gibt es), und solche Verstimmungsprobleme sind gerade bei schlecht eingestellten Strats völlig normal, sagen also nichts über die grundsätzliche Qualität der Gitarre aus. Wieviele Bünde Du haben willst, musst Du selber wissen. Mehr als 15 brauch ich nur gaaanz selten zB ;)
 
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Floyd63
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Hi!

Ja, erst mal Luftholen ist gut. Den Saitenabstand habe ich noch weiter verändert, die Halskrümmung einzustellen trau ich mich irgendwie noch nicht :gruebel: (so richtig). Braucht man dazu einen Imbusschlüssel? Jetzt hab ich mir mit der Musik ja erst meine Gitarre verdient, als nächstes kommt dann der Verstärker (wahrscheinlich melde ich mich dann wieder mit einem Hilferuf).

Ich denke der Vorteil dieser Fender Gitarre ist, dass sie ein ziemlicher Allrounder ist - und sowas suche ich eigentlich. Vielleicht kriege ich das ja noch hin, dass ich mit allem zufrieden bin. Das mit dem Zurückgeben ist übrigens kein Problem (30 Tage Money back Garantie).

Das schnelle Verstimmen stört mich noch. Das Geld in die Gitarre wollte ich ja investieren, um bei Auftritten nicht in jeder Pause nachstimmen zu müssen. Beim Spielen muss ich derzeit noch alle 20 Minuten nachstimmen.

Ich bin immer sehr dankbar für eure Expertenmeinung. Hoffentlich wirken meine Probleme nicht zu ... unprofessionell.


F63
 
schmendrick
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Braucht man dazu einen Imbusschlüssel?

Hoffentlich wirken meine Probleme nicht zu ... unprofessionell.

Nein, das wirken sie nicht. Aber wenn man dir Links zur Hilfe sendet, solltest du sie auch mal lesen.

Ach ja, und ein Imbussschlüssel müsste dabei gewesen sein..
 
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Floyd63
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Aber wenn man dir Links zur Hilfe sendet, solltest du sie auch mal lesen.

Ach ja, und ein Imbussschlüssel müsste dabei gewesen sein..

Habbich!

Es irritiert mich langsam, was alles hätte mitgeliefert werden sollen - Imbusschlüssel, Tremolohebel, Gurt ... (Unterlagen?) Alles Fehlanzeige!
 
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Laggy
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Schick sie zurück, Du wirst nicht glücklich mit ihr, wenn das schon so anfängt.
Ist wie morgens verschlafen, hektisch aufstehen und es gerade noch schaffen.
Der ganze Tag ist im Ar...h.

Geh lieber in den Laden und spiel einige Gitarren an. Wenn Dir da das Set-Up nicht gefällt,
kann man Dir vor Ort auch gleich helfen.
Auch wenn Du bei Thomann direkt im Laden kaufst.
Bisher habe ich dort nur gute Erfahrungen gemacht

Gruß TOM
 
schmendrick
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Es irritiert mich langsam, was alles hätte mitgeliefert werden sollen - Imbusschlüssel, Tremolohebel, Gurt ... (Unterlagen?) Alles Fehlanzeige!

Kein Tremolohebel? Also das is dann doch frech...
 
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Floyd63
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Hi ihr,

gestern war ich dann also mal beim Thomann ... und habe viele Gitarren angespielt. Es ist ja auch in diesem Forum zu lesen, dass Fender Strats einfach schnarren (es fällt mir etwas schwer, das bei einer Gitarre in dieser Preislage zu akzeptieren). Witzigerweise hat die modellgleiche Strat genau in den selben Lagen und auf den gleichen Saiten geschnarrt. Am meisten stört mich das übermäßige Schnarren auf der leeren D-Saite (hier war der Rat, durch mehr Wicklungen die Saite tiefer zu legen). Das "Einstellen" beim Thomann beschränkte sich übrigens auf die Aussagen, die Gitarre sei schon sehr gut eingestellt. Ich habe gelesen, dass viele ihre Strat auch nicht schnarrfrei bringen, wenn sie alles selber einstellen.

Gestern habe ich festgestellt: Vor allem sehr billige Gitarren und sehr teuere Gitarre schnarren gar nicht. Viele Gitarren schnarren ein bisschen und es besteht die Hoffnung, dass man das noch beheben kann. Aber keine Gitarre schnarrt so wie die Fender. Das gehört dazu, hieß es dann, man muss sich dran gewöhnen (*seufz*).
Die rauhen Bundstäbchen haben mich auch ein wenig gestört. Der Klang passt eigentlich. Da mir die Form und der Klang der Gitarre recht gefallen, ist es schwierig, Alternativen von anderen Herstellern zu finden. Ich habe die Gitarre dann erst einmal wieder zurückgegeben (*hinterherwein*).

Der Tremolohebel und die Imbusschlüssel sind übrigens normalerweise in der Lieferung enthalten. Bei mir fehlten sie und der Bag-Gurt war wo anders (?).

Ciao

Floyd
 
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Ja, bei ner Strat gehört das irgendwie schon ein bisschen dazu. Dass man es gar nicht wegkriegt, kann ich mir aber nicht vorstellen. Dafür müssten die Bünde und der Sattel so mies abgerichtet sein, dass man auf der Gitarre nicht regulär spielen kann, und das sollte auch den Gitarrendealern beim T auffallen ... Natürlich zahlt man für Schnarrfreiheit den Preis einer deutlich erhöhten Saitenlage, das ist dann eben Geschmackssache bzw. eine Prioritätenfrage. Meine Jazzmaster mit Vintage-Radius und -Bundierung habe ich so weit hochgedreht, dass da alles frei schringen und schwingen kann :) Die Strat spiele ich etwas flacher, und dann schnarrt die eben ein bisschen.
 
schmendrick
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Naja... Ist ja auch ne Definitionsfrage. Bei welcher Anschlagsintensität darf eine leere Saite "Schnarren". Ab wann ist schnarren eigentlich schnarren.. :)
Lieber Floyd, es kommt bei mir so bissel der Verdacht auf, du hörst das Gras wachsen.. ;)
 
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Floyd63
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Hi!

Ich muss erst noch ein Gefühl für die Sache (=Schnarren) entwickeln. Ich habe jetzt jahrelang schnarrfrei gespielt. Allerdings machen die anderen Bandleute ja auch genügend Krach, dass man vom Schnarren wohl nicht viel mitkriegt. Ich frage mich allerdings auch, was in 30 Jahren Gitarrenmechanikentwicklung passiert ist.

Meine Anschlagstärke ist übrigens nicht übermäßig stark. Igendwie habe ich das Gefühl, dass ich doch nicht von der Fender Strat wegkomme - und die Nebengeräusche zähneknirschend in Kauf nehme.

Bisher hatte ich übrigens mit einer extrem niedrigen Saitenlage gespielt und absolut ohne Schnarrgeräusche (alte Gitarre). Es geht also, wenn der Gitarrenbauer alles richtig macht.

Ciao

Floyd
 
AlexGT
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Ich finde es einfach komisch, dass man nach 30 Jahren noch nicht in der Lage ist, eine Gitarre halbwegs vernünftig einzustellen. Das war so ziemlich das erste, was ich mir selber beigebracht habe.

Hast Du denn überhaupt mal die Halskrümmung überprüft? Und wie hoch ist die Saitenlage?

Und wegen dem Nachstimmen: Sind die Saiten ordentlich gedehnt worden?

PS: Meine Fender US Strat lässt eine niedrigere Saitenlage als meine ehemalige Gibson SG und meine Epiphone Standard zu. Unabhängig davon war die beim Kauf furchtbar einegestellt.
 
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Floyd63
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Lieber Alex,

ich habe nicht 30 Jahre E-Gitarre gespielt, sondern sie vor ca. zwei Jahren wieder reaktiviert (ist das auch komisch?). Tatsächlich war es nie notwendig, die alte Gitarre bzgl. der Halskrümmung einzustellen.

Wenn ich schon alles wüsste und könnte, müsste ich hier nicht fragen. Also entschuldigt, wenn was komisch ist. Ungeachtet dessen habe ich in den vergangenen Tagen viel gelernt. Dafür danke ich euch.

Die "FENDER AM. SPECIAL STRAT HSS RW BK" wäre übrigens meine Alternative - allerdings heißt es, dass der Humbucker im Gegensatz zur delux lonstar etwas lau ist.

Die Saiten habe ich gedehnt - das Verstimmen war danach bei der neuen Gitarre (bei Thomann) dann kein Problem mehr.


Ciao

Floyd
 
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Es geht also, wenn der Gitarrenbauer alles richtig macht.

Den würde ich dir UNBEDINGT empfehlen.. Es muss doch einen geben in einem vertretbaren Radius um dein Wohngebiet.. Der kann sie dir wirklich einstellen, der kann dir auch dann glaubhaft sagen "besser geht nicht, das ist normal so" und der könnte dir auch sagen "Müll, zurückgeben, andere kaufen"..Selbsternannten Gitarrenexperten in Gitarrenläden stehe ich etwas skeptisch gegenüber..

PS: Meine Fender US Strat lässt eine niedrigere Saitenlage als meine ehemalige Gibson SG und meine Epiphone Standard zu. .

Das ist bei mir auch so. Wobei ich ein leichtes "Schnarren" im Trockenbetrieb ignoriere, weil man davon aber sowas von gar nichts hört, sobald man über einen Amp spielt.

Übrigens ist das hier eine wirkliche Alternative https://www.thomann.de/de/godin_session_electric_blue_hg_rw.htm made in Kanada immerhin, wenn du schon beim T. warst, hättest probieren können. Schade...
 
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Floyd63
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Alternativen kann ich gut gebrauchen - und Empfehlungen. Werde mir eine Liste machen und dann nochmal zu Thomann düsen (sind ja nur 45 Minuten).

Brauche die Gitarre für eine Cover-Band: Erst ein bisschen Radiomusik (guter Clean Sound), am Ende dann etwas härter (Humbucker, der etwas bringt). Ein Allrounder also. Wer will und kann: Links (Empfehlungen) helfen mir sehr weiter (denn ich stöbere nicht sehr gerne stundenlang in Gitarrenläden sondern treffe lieber vorher übers Internet eine enge Vorauswahl).

F63
 
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Also meine fender us strat schnarrt nicht, ich scheue mich aber auch nicht davor, die Halskrümmung einzustellen oder den Hals abzunehmen um den Winkel einzustellen. ;)
Ich bin auch nicht der Meinung, dass eine strat (fender) Schnarren muss und einem Verkäufer der mir das weismachen will, würde ich in Zukunft meiden.
Gerade für die G und D Saite gibt es eigentlich keinen Grund zu Schnarren, da sie vom Griffbrettradius nicht betroffen sind, wie es zB die kleine e Saiten ist, die beim benden bei zu geringer Saitenlage mal gerne abstirbt. Wenn die G und D Saite also schnarrt, ist die Gitarre meiner Meinung nach entweder falsch eingestellt, oder schlecht verarbeitet (Abrichtung der Bünde, vielleicht unterschiedliche Höhe), egal was der Verkäufer erzählt, er möchte schließlich nur eines, Verkaufen.
 
schmendrick
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Womit wir wieder bei der Frage sind: was ist schnarren? :)

---------- Post hinzugefügt um 12:53:43 ---------- Letzter Beitrag war um 12:52:29 ----------

Also meine fender us strat schnarrt nicht, ich scheue mich aber auch nicht davor, die Halskrümmung einzustellen oder den Hals abzunehmen um den Winkel einzustellen. ;)

Womit wir wieder bei der Frage sind: was ist schnarren? :) was du als "meine Gitarre schnarrt nicht" empfindest, ist für andere ein leichtes schnarren.
 
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für mich heißt "schnarren", wenn nach dem Anschlagen der Saite ein Teil der Schwingungen am nächsten Bundstäbchen "abreagiert" wird. So ziemlich jede Gitarre kann schnarren - man braucht nur stark genug anschlagen:)

Ich verstehe auch nicht, wieso Fender Gitarren nun mehr schnarren sollen als andere Gitarren.
Das "Schnarren" gehört weder zu einer Fender dazu, noch verhält sie sich anders als andere Gitarren.

Wenn etwas schnarrt, stimmt die Halskrümmung und/oder die Saitenlage nicht oder es sind zu dünne Saiten bei zu labbriger Spannung durch z.B. Tieferstimmen verwendet worden oder der Spieler verursacht es durch seine Spielweise.

upps, sehe gerade, dass das selbe schon gepostet wurde..
Ergänzung:
Zitat Floyd: Den Saitenabstand habe ich bereits beträchtlich erhöht und das Schnarren wird nur ein wenig besser. Den Hals eingestellt habe ich nicht. Kann es sein, dass eine Gitarre so verpeilt verkauft wird?

Hallo Floyd,

hast du nun deine Gitarre vernünftig eingestellt? Wie es gemacht wird hatte schmendrick dir ja erklärt und verlinkt.
Als ich meine Gitarren kaufte lag da eine Anleitung mit bei. Dort wurde auch darauf verwiesen, dass durch unterschiedliches Klima (Herstellerland) eine Korrektur manchmal nötig werden kann. Meine Fender kam im Koffer und war quasi "jungfräulich". Sie wurde auch vom Händler nicht gespielt (was meiner immer recht gerne macht).

Vielleicht hat der Zustand der Gitarre ja damit zu tun. Allgemein wird vielleicht vorausgesetzt, dass diese einfachen Einstellarbeiten vom Spieler selber vorgenommen werden (lt. Bedienungsanleitung).

Zitat Floyd: Aber keine Gitarre schnarrt so wie die Fender. Das gehört dazu, hieß es dann, man muss sich dran gewöhnen (*seufz*).
Das ist natürlich völlig falsch....


Meine Strat hat eine Halsdurchbiegung von ca. 0,4mm und eine Saitenlage am 12.Bund von 1,5mm. Bei meiner Spielweise schnarrt sie nicht - wobei es natürlich kein Problem wäre, es rasseln zu lassen wenn man will.

Zu deinem Satz zu den teuren und billigen Gitarren:
vielleicht wird das Einstellen bei den richtig teuren Gitarren quasi als Service öfters praktiziert und die richtig billigen Dinger haben so eine hohe Saitenlage, dass es trotzdem nicht schnarrt. Oder es soll dem Kunden original verpackte Ware verkauft werden (und die muss halt u.U. mal nachgestellt werden)

Viele Grüße
 
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Floyd63
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Hi ihr,

den Hals habe ich nicht eingestellt, da ich die Gitarre wieder zurückgebracht hatte. Bei der nächsten werde ich mich aber daran wagen (so kritisch ist das ja auch wieder nicht). Das Schnarren wird auch bei relativ leichtem (bis minimalem) Anschlag erzeugt. Die rauhen Bünde und der für meine Empfinden kurze Hals (und die Farbe) haben mir dann doch nicht ganz zugesagt (bin 24 Bünde gewohnt). Wie der Hals eingestellt wird, habe ich tatsächlich jetzt erst gelernt und der Link war sehr hilfreich für mich. Durch einen Fehler war bei mir kein Werkzeug bei der Gitarre dabei - eine Anleitung wäre für mich sehr hilfreich gewesen. Gut dass ihr hier Vergleichsdaten (Saitenabstand in mm) gepostet habt.

Gitarren, die ich als rundum angenehm empfand (glatte Bünde z.B.), haben übrigens alle weit mehr als 1000 € gekostet. Solche Modelle hat mir mein geschickter Verkäufer natürlich auch in die Hand gedrückt - aber so viel Geld möchte ich sowieso nicht ausgeben (deswegen habe ich mir die Modelle erst gar nicht gemerkt).

Ich überlege mir gerade, wieviele Abstriche ich machen will und welche Kompromisse ich eingehen muss (kann ich mich an rauhe Bünde gewöhnen?) . Alternativ kann ich den Sattel erneuern lassen von meiner alten Gitarre, weil diese sich auf der G-Saite zu schnell verstimmt. Das war eigentlich der Ausgangspunkt, warum ich überhaupt eine neue Gitarre brauche.

Ciao

Floyd63
 

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