Fender Deluxe Reverb 2 rauscht ... und rauscht und rauscht ...

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fendermike
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Hallo Zusammen !!! Ich bin das erste mal hier, - ein anderer freundlicher User hat mir dieses Forum empfohlen. Ich hab einen Fender DR2, dem Ich gerade seine vermutlich altersbedingten Macken austreiben möchte. Das erste war ein Brummen, das is jetz weg. Das zweite is ein Rauschen das sich mit dem Presence Regler her und wegdrehen lässt und das mich langsam in die Verzweiflung treibt. Ich hab bereits folgendes probiert. Anodenwiderstände neu, Filtercap Kabinet neu, Koppelkondensatoren ( Anoden ) neu, Bias Elcos neu, Versuchshalber PI Widerstände getauscht, Massepunkte überbrückt, Koppelkondensatoren Presence Regler neu ... alles ohne Erfolg. Am Speaker , mit dem Oszy gemessen sieht das Rauschen wie ein relativ dichtes Band aus mit einer höhe von ca. 50mV. Ich hab mal alle Leitungen, die von der V5 Anode ( die vor dem PI) wegelötet ... hilft nix. Auch die Gitter der V5 ablöten und gegen Masse legen hilft nix. Anscheinend entsteht das Rauschen in oder hinter der V5 ( Vor und End- Röhren hab ich natürlich auch schon mal alle getauscht ). Kann vielleicht einer von Euch helfen ? Das wär super . Viele Grüsse Michi.
 
Eigenschaft
 
Ist das Rauschen auf der Primärseite des AÜ auch zu sehen? Einseitig oder auf beiden Seiten?
Verschwindet es wenn die Gegenkopplung abgelötet wird?
 
Hallo, ... Ja, das Rauschen is ab der Anode der V5 überall zu sehen ( nach dem PI auch beidseitig ) . Gegenkopplung weglöten hilft leider auch nix. Die einzige Möglichkeit, die ich hab, das Rauschen weg zu kriegen is die V5 zu ziehen , oder deren Anode Ab zu löten. Die Gitter der V5 weglöten und auf Masse legen hilft aber nix. Vielen Dank für die Antwort und Gruss aus´m Allgäu - Michi.
 
Moin,

ich wollt grad drüben im Grünen antworten aber hier schreib ich lieber:
die Röhre selber hast Du als Rauschgenerator schon ausgeschlossen? V5 ist ja für's Tremolo zuständig und wenn ich mich recht erinnere eine 12AT7/ECC81, sollte da ne ECC83 drinnen sein kann schon sein dass es deutlicher rauscht. Da das Rauschen ja vor der V5 nicht zu existieren scheint würde ich mal im Umfeld dort gucken und die Koppel Cs C21/C22 bzw den Kathodenelko C23 ins Auge fassen...
Mehr als solche Ratschläge kann man aus der Ferne leider nicht geben, dazu scheint Dein Problem zu komplex zu sein...

cu
blues
 
Ja hallo , schön von dir zu hören ! Mein Amp is dieser Rivera verbastelte DR 2 , da gibt's gar kein Tremolo mehr. Statt dessen macht die 2te Hälfte der V5 bei der Hallverstärkung mit. Wenn ich die Zweige ,die von der Reverb Anode der V5 Richtung PI gehen wegnehme hilfts leider auch nix. Einen direkten Kathodenelko gibt's an dieser stelle gar nicht. Vielleicht rauschts bei mir im Kopf und der Amp is völlig OK ;-) . Viele Grüsse Michi.
 
Ahh etz... dann sollte dieses Schematic hier das entsprechende sein: http://ampwares.com/schematics/deluxereverb_ii.pdf und wenn ich da so draufseh fällt mir eine mögliche Rauschquelle noch ins Auge: der LDR der zur Kanal/Gain Umschaltung benutzt wird. Der im Schaltplan genannte Typ ist mir leider unbekannt aber normalerweise sollte das auch mit den gängigen VTL5C1 funktionieren....
 
Hallohallo! Ich hab jetzt mal die alle 4 LDR´s rausgelötet ... war leider auch nicht von Erfolg gekrönt. Ich hab nochmal probiert, ein paar Widerstände zu tauschen ... nö. Das Rauschen entsteht meiner ( momentanen ;-) ) Meinung nach an den Anoden der V5 ( auch an der "Hallanode" ist ein Rauschen zu sehen, das allerdings auf einem leichten 50Hz Schwingenn aufmoduliert ist ... den 50er kann ich mit dem Humbalance fast wegregeln , das Rauschen bleibt ). Je nach dem, was ich für eine Röhre als V5 einsetze, wird das Rauschen dann mehr oder weniger ätzend. Ich hab mir schon gedacht, ob´s womöglich doch von der Gleichspannungsversorgung kommt. Mittlerweile ist der Multicap , die Bias C´s , und die beiden 20µ/450V Anoden-Vers. C´s auch neu. Wenn ich mir den AC Anteil hinter den Anoden-Vers.C´s auf´m Oszi anschaue, dann seh ich eine schöne, glatte Linie ( in der 5mV Einstellung ) die aber ... ich sag mal ca. pro Sekunde 1 mal unegelmässig um ca. 0,1 Volt rauf oder runter hoppst. Is das normal ... oder Bedenklich ? ( der Schaltplan is übrigens der richtige ) . VIELE Grüsse Michi.
 
Das klingt normal; was mir aber grade so auffällt:
Das zweite System von der V5.....leg doch mal die unbenutzten Anschlüsse auf Masse; nur so ne Idee...
 
Habe die Ehre ! Im Schaltplan is ein kleiner Fehler, die 2. Hälfte der V5 is in Wirklichkeit im Reverb drin ( die Reverbhälfte is fälschlicherweise im Schaltplan als V4B angegeben ) . Von der V4 wird hingegen nur eine Hälfte benützt. Gruß Michi
 
OK - abgehakt....
 
Hallo miteinander ! Gegen das Rauschen ist scheints kein Kraut gewachsen. Ich hab auf der Anodenversorgung ( V5 ) ein ganz zartes Flimmern drauf ( im 5mV Bereich vom Oszi ). Glaubt ihr , das könnte das Problem sein ? ... wobei , wie gesagt die Filterelcos hab ich schon alle getauscht. Vor den Anodenwiderständen der V5 hab ich eine gerade Linie mit eben diesem ganz leichten Flimmern und direkt an den Anoden der V5 einen kleinen brumm Sinus aber auch mit diesem ganz leichten Flimmern. Spielt das eine Rolle ? Einmal hat mein Amp so ein kurzes Brazzel - Knister Geräusch gemacht und ich konnte die Verzerrung in der Anodenversorgungsspannung sehen. Viele Grüsse Michi.
 
5mV können viel oder wenig sein, je nachdem wie hoch die Ratio zwischen Störung und Nutzsignal ist. Was liegt denn im Durchschnitt an wenn Signal (z.B. ein 1kHz Sinus) durch den Amp läuft?
Das Zucken/Bratzeln in der Versorgung kann natürlich auch einen Hinweis beinhalten, könnte auf einen leckenden Koppel C oder einen durchfetzenden Elko in der HV Versorgung oder auch in der Kathode hinweisen, aber auch auf Überschläge in der Röhre oder gar im Netztrafo...schwer zu sagen so aus der Ferne.
 
Also bei meinem AMP (Fender Pro Reverb) hatte ich mal im Hallkanal ein Rauschen, ab und zu mit britzeln, so als wenn die Röhrenkontakte verdreckt waren oder eben ein Kondensator leckt. Reinigen der Kontakte half nichts. Bei aufgedrehtem Hall wurde es auch stärker. Definitiv aber ein verstärktes auffälliges Rauschen - war nicht normal, so als wenn ein Distortionpedal zugeschaltet wurde .... mit britzeln ab und zu. Letzendlich war es die V4 nach dem Reverb Unit im Hallkreis (V4b) also beim FDR II die V4b. Ich hab sie mal gegen eine alte Brimar ausgetauscht (ECC83) und schon war das Rauschen und auch das britzeln weg bis auf das übliche Restrauschen welches nicht fehlerhaft ist! Also V4 V5? Da könnte was nicht stimmen.
S.
 
Schönen guten Abend ! Ich hab mir dieses "Flimmern" nochmal genau angeschaut. Es tritt nach der Filterdrossel in Erscheinung ( vorher krieg ichs Oszi nicht soweit, daß ich was vernünftiges sehen würde ).Die Drossel hab ich mal abgelötet und durchgemessen ca.160 Ohm - kein Masseschluss messbar ... hmmm. Ich hab nur noch die V5, den Pi und die Endröhren drin - das Rauschen is immer noch da. Das Rauschen ist auch generell immer da , auch bei Pres. und Rev. zugedreht, nur eben ganz leise. Pres. Verstärkt es scheints nur, was eh da ist. Einen Frequenzgeber hab ich leider grad nicht greifbar - sorrry. Dieses " Flimmern" sieht bei 5mV und 1µSek betrachet ( Signalhöhe dann ca. 2,5 mV vor und nach allen Filter C´s ) dem, das am Ausgang als Störsignal sichtbar ist wirklich sehr ähnlich. Ungefähr so, wie ein typisches White noise Rauschband ( und so klingt es auch ). Ich schiebs jetzt mittlerweile echt auf die Versorgungsspannung ( ...also heute ;-)). Was ist in der Lage so ein Rauschen zu Verursachen ? Dioden, Drossel, die Entstör C´s der Dioden, Netztrafo ( würg ) ? vielleicht gibt's ja doch noch eine zündende , daß die Ersatzteilschlacht nicht vollends "Herr der Ringe" Züge annimmt Hahah ! Viele Grüße und vielen Dank an dich und alle anderen Helfer.
 
Mal ne ganz doofe Idee (ich kenne mich in der Materie leider nicht annähernd so gut aus wie ich es gerne wollen würde). Liegt es vielleicht insgesamt am Stromnetz? Klar dann hättest du auch vor der V5 irgendwas, aber vielleicht reagiert ja ein bestimmtes Bauteil alergisch auf die Umgebung ^^'
 
Das "Stromnetz" ist für die besagte Röhre die Anodenspannungsversorgung; alles andere (z.B. die Stehlampe nebenan) sind hier nicht von Bedeutung.
Die Anodenspannungsversorgung wurde vom TO schon geprüft; einige Elkos gewechselt usw.

Was ich mir noch vorstellen könnte:
kalte Lötstelle am Röhrensockel
oxydierte Kontakte im Röhrensockel
oxydierte Röhren"beinchen"
Kriechstrom über den Röhrensockel (Anode-Gitter-Schirmgitter)

All diese Probleme würde ich noch abklären; Tunerspray kann hier in Verbindung mit einem Glasfaserradierer helfen.
 
Hallo miteinander !
Tuner und Kontaktspray hab ich schno probiert ... ja ... leider nö.
Hat von euch schon mal jemand gehört, das der Gleichrichter bzw. dessen Endstörkondensatoren so ein Rauschen verursachen können ?
 
Nope... ausser einem GR der in einem JCM900-SLX eine Art Knattern erzeugt hat (weil er in dem Amp gnadenlos überlastet ist durch eine zu hohe Filterkapazität) hatte ich da noch keine Probleme... entweder er war Gleichrichter und funktionierte oder es war ein GleichRiechtEr nach dem Einschalten...
 
Die die Riechen sind aber Selen-Gleichri(e)chter - die kennt heute eh keiner mehr.....
 
Oh doch ;) ..aber ich kann Dir versichern das auch moderne riechen kurz bevor der magische Rauch austritt und den GRR funktionsuntüchtig werden lässt... :D

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