Fender Hot Rod 57 - Saitenlage immer zu niedrig!!!

von QOTSA_Lover, 16.01.08.

  1. QOTSA_Lover

    QOTSA_Lover Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #1
    Hallo zusammen!

    Habe mir vor zwei Wochen eine Fender 57 Hot Road Strat gekauft. Absolutes Hammerteil.

    Kaufgrunde waren der einteilige sehr angenehme Hals und der unverwechselbare Fender Twang :-)

    Nun habe ich jedoch ein Problem das ziemlich schwer zu beschreiben ist:

    Ich habe keinen "grip" auf der Gitarre. Egal wie hoch oder wie niedrig ich die Saitenlage einstelle habe ich immer das Gefühl oder die Angst ich rutsche bei Bendings über die Saiten. Ich habe keinen "grip" und spiele dadurch immer extrem zurückhaltend...

    Ich habe noch eine Framus DIablo Pro und eine Music Man Petrucci. Bei denen ist das nicht der Fall. Ich kann ein bending machen und habe sofort Grip, d.h. die Saite "gräbt" sich optimal in den Finger und auch Saitenlage ist sehr angenehm!

    Woran kann das liegen! Auch wenn ich die Fender unnormal hoch einstelle und das Tremolo richtung Hals kippe, bekomme ich trotzdem nicht ansatzweise dieses "grip" her...

    Jetzt mal meine Vermutung:

    Kann das an den Bunddraht liegen? Vielleicht liegt die GESPIELTE Saite einfach von Hausaus tiefer...
    Meine Framus hat Bundstäbchen mit 2,9mm Breite und 1,4mm Höhe. DIe Fender hat allein durch Augenschein wesendlich zierlichere Bünde wie die Framus...


    Kann das sein????

    Gruß

    Tom
     
  2. DerZauberer

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    Erstellt: 16.01.08   #2
    Als ich mit dem Lesen angefangen habe, habe ich - bevor du selbst drauf kamst - auch an die Bünde gedacht. Ich habe das umgekehrte "Problem", wenn ich von meiner Fender Strat (=Hauptgitarre) mal auf meine Ibanez (=Neben-/Ersatz-/Übungsgitarre) wechsle. Fender hat dünnen "draht", Ibanez Jumbo. Ist schon ein anderes Gefühl. Wenn dann noch andere Saiten dazukommen, kann's schon kriminell werden.

    Andere Idee: Der Hals! Vielleicht hat die Fender einen dünneren Hals als die anderen? Könnte auch ein Ansatzpunkt sein.

    Zum Abschluss aber: Warum kaufst du dir dieses "absolute Hammerteil", wenn du nicht zufrieden bist? Durch vorheriges intensives Antesten hätte man da auch früher drauf kommen können... oder?
     
  3. QOTSA_Lover

    QOTSA_Lover Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #3
    Nein da kann ich dir leider nicht ganz rechtgeben :-)

    Der Hals hat einen modernen 9,5er Radius. Der Hals ist auch ungefähr vergleichbar mit dem meiner Framus. Recht wuchtig, sehr sattes Halsprofil...

    Wie gesagt, liegt mir der Hals extrem gut. Das etwas abgerundete V ist ganz genau meins. Ich vergess beim spielen eigentlich komplett die Gitarre, wie das so sein soll...

    Jedoch habe ich schon beim Antesten bemerkt, dass die Saitenlage für meine Gewohnheiten sich sehr niedrig anfühlt...

    Aber da geht doch jeder normale Mensch davon aus, dass sich dass durch die richtige Einstellung beheben lässt, oder nicht? Ich mekere ja nicht am Halsprofil, oder am Sound, die man nicht verändern kann und so nehmen muss wie sie sind...

    Nur da bin ich einfach davon ausgegangen, dass das ne simple einstellungssache ist. Außerdem und das ist meine Meinung und Erfahrung bewährt sich eine Gitarre nach längerer Spielzeit (1-2Wochen) zu Hause. Man hat seine gewohnten Saiten aufgezogen, spielt über eigenes Equipment und ÜBT damit täglich. Erst dann kristallisieren sich Pros und Contras heraus... Finde ich zumindest!!!!

    Wie gesagt stimmt ja die Basis und auch das Auswechseln der Bundstäbchen ist ja keine unüberwindbare Hürde. Nur muss ich jetzt eben erst mal sehen, wo das Problem liegen könnte...

    Außerdem kann ich ja auf der Gitarre spielen, es ist ja nicht so, dass ich keinen Ton herausbekomme. Aber es gibt halt noch sachen, die ich gerne Perfekter haben möchte da man sich auf seinem Instrument ja auch wohlfühlen muss...

    Gruß

    :D
     
  4. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #4
    Na dann können's eigentlich nur die Bünde sein, oder?
     
  5. QOTSA_Lover

    QOTSA_Lover Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #5
    Ja ich denks mir eigentlich auch. Joedoch sagen halt viele mit denen ich bisher geredet habe, dass die Bünde nicht so eine große Rolle spielen.

    Sie schieben es eher auf das Gesamte Setup der Gitarre....

    Weiß auch nicht recht wo ich jetzt ansetzen soll...
     
  6. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #6
    Bin mir auch ziemlich sicher, dass es mit der Höhe der Bünde zusammen hängt. Kenne das bei mir auch. Sind zwar völlig andere Gitarren, nämlich zwei JEMS eine BFP und ein GC, die BFP hat relativ flache Bünde im Vergleich zur GMC, aber das Speilgeffühl ist völlig verschieden, obwohl es sich praktisch um die gleichen Hälse handelt, wenn auch der eine mit Maple-Fingerboard ist, was aber keinen grossen Unterschied macht beim spielen.
     
  7. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #7
    Ich bin nämlich - bedingt durch testweisen Wechsel auf .012er bei meiner Strat - auch gerade am Grübeln, ob ich mir bei der (sowieso irgendwann mal anstehenden) Neubundierung (die wegen Maple Neck eh teuer wird) mal dickeren Draht drauflegen lassen soll. Vorher werde ich mal auf besagter Ibanez .012er Saiten aufziehen, obwohl mich die dafür nötige Tremolo-Verbiegerei schon jetzt annervt...

    An der Strat spüre ich zudem auch gerade "live", was extrem runtergespielte Bünde alles so veranstalten können - funktioniert ewig lang super, dann ist ein weiterer Mikrometer weg und es scheppert was das Zeug hält.

    Ergo: Gitarren sind schon komplexe "Wesen". Was ich aber auch glaube: Man muss sich halt - sofern man nicht zwei Mal das identische industriell gefertigte Instrument hat - IMMER an neue Instrumente gewöhnen...
     
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