Meinen Mustang III besitze ich ja auch schon seit einiger Zeit, v.a. für zuhause und als Backuplösung. In der Probe wurde er auch bereits getestet und ebenfalls für sehr gut befunden. Letztes WE habe ich ihn dann zum ersten Mal für einen Gig mitgenommen, da die Platzverhältnisse in der Kneipe sehr beengt waren. Mustang III auf den Boden, mit dem Ampstand (
https://www.thomann.de/de/standback_ampstand.htm) schräg gestellt, beide Fußschalter dran (2- und 4-fach). Abgenommen mit meinem geliebten
Sennheiser E906. Gespielt habe ich ausschließlich meine
Ibanez SC 420 mit ihren Staufer-PUs (
http://www.guitarworld.de/gwpages/gear,a,show,g,2426-sc-420.html), da meine Presets auf diese Gitarre hin optimiert sind. Was soll ich sagen? Geiler Sound, problemlose Bedienbarkeit, geringes Transportgewicht, einfach rundum gelungen das ganze. Diese Lösung werde ich zukünftig öfter zum Einsatz bringen, da lohnt sich das Schleppen des im Case deutlich schwereren JTM45-Kombos nicht.
Ich habe mir insgesamt 7 Presets angelegt. Clean mit dem
Fender Twin, crunchig mit dem 65 Deluxe Reverb in zwei Lautstärken, rockig mit dem Supersonic ebenfalls in zwei Lautstärken und das ganze dann nochmal mit mehr Gain ebenfalls in zwei Lautstärken. Das ganze gewürzt überwiegend mit etwas Hall und Delay, Chorus liegt für ein paar Songs sozusagen in der Hinterhand. Insbesondere das Deluxe Reverb Modelling finde ich dermaßen gelungen, da gibts kaum noch einen Unterschied zum Original.
Im Vergleich zum Mustang II würde ich mir auch jederzeit wieder den 3er zulegen, da mehr Möglichkeiten direkt am Amp, beide Fußschalter möglich sowie ein sehr guter Celestion-Speaker in einem größeren Gehäuse und genügend Endstufenleistung. Zudem klingt er auch in Zimmerlautstärke immer noch gut und ist zum Proben daheim ebenfalls bestens geeignet.
Soweit ein paar Eindrücke zu einem für den Preis sensationell guten Amp.
Gruß Rainer