Fender Player Strat oder Yamaha 611VFM

von pailox, 04.09.20.

Sponsored by
pedaltrain
  1. pailox

    pailox Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.05.17
    Zuletzt hier:
    4.09.20
    Beiträge:
    4
    Kekse:
    0
    Erstellt: 04.09.20   #1
    Hey,

    Ich bin im Moment dabei mir meine erste elektrische Gitarre zu kaufen und suche eine Allrounder Gitarre mit der ich alles außer Metal spielen könnte. Ich habe es jetzt auf diese 2 Gitarren begrenzt, da ich sie gebraucht für um die 400€ bekommen könnte.
    Ich bin mir unschlüssig darüber welche Pickups dazu besser wären, SSS oder P90+Humbucker? Preislich wären sie sich sehr ähnlich wobei die Yamaha noch 20€ teurer wäre.
     
  2. OliverT

    OliverT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.08.19
    Beiträge:
    1.967
    Kekse:
    17.054
    Erstellt: 04.09.20   #2
    Was sind denn so deine Lieblingssongs die Du spielen bzw. Lernen möchtest?

    Dann kommen wir der Sache näher :)
     
  3. BeWo

    BeWo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.08.19
    Beiträge:
    490
    Kekse:
    2.624
    Erstellt: 05.09.20   #3
    Yamaha. Preis/Leistung Top, gut verarbeitet, guter Klang, Humbucker haben halt einen ein anderes Klangspektrum wie Singlecoils, ich find ihn besser. P90 sind im Prinzip wie Singles, haben nur meist etwas mehr Dampf. Ich finde sie passen besser zum Humbucker.
    Spielen kannst du damit von Pop und auch bis Metal alles. Yamahas sind Player Instrumente für Working Guitarists und mittlerweile mehr denn je unterschätzt.
     
  4. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.02.11
    Beiträge:
    4.252
    Ort:
    Braunschweig
    Kekse:
    16.851
    Erstellt: 05.09.20   #4
    Die Pacifica 611 hatte ich selbst 'ne ganze Zeit.
    Von der Ausstatung her mMn der Fender Stratocaster (made in Mexico) überlegen.
    Ich hatte Pacifica und Fender Standard Strat gleichzeitig.
    Der Hals der Strat war mir etwas angenehmer, aber vom Gesamtpaket her halte ich die Pacifica für besser.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  5. Deltablues

    Deltablues Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.11.09
    Zuletzt hier:
    27.10.20
    Beiträge:
    1.744
    Ort:
    Bern
    Kekse:
    11.418
    Erstellt: 05.09.20   #5
    Nimm die, auf welcher du dich wohler fühlst (Hals, Lage am Gurt etc.) Pickups kann man wechseln.
     
  6. Slideblues

    Slideblues Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.10.07
    Zuletzt hier:
    27.10.20
    Beiträge:
    2.116
    Ort:
    Norden
    Kekse:
    12.700
    Erstellt: 05.09.20   #6
    Ich würde auch zur Yamaha greifen u. A. weil mir die PU Kombi (P90 / Humbucker) besser gefällt.. hinzu kommt die gute Verarbeitung / Qualität dazu. Wie aber ja schon geschrieben wurde musst du halt für dich schauen - was dir besser gefällt..
     
  7. Axel.S.

    Axel.S. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.07
    Zuletzt hier:
    27.10.20
    Beiträge:
    40
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.09.20   #7
    Ich würde sie anspielen, wenn es geht. Auch bei Deiner ersten E-Gitarre kannst Du merken, ob sie Dir am Körper und an den Fingern gefällt oder nicht. Mein Kopf rät zur Yamaha, mein Herz zur Fender. ;)
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  8. Toxxi

    Toxxi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.02.17
    Beiträge:
    739
    Ort:
    Berlin
    Kekse:
    938
    Erstellt: 09.09.20   #8
    Würde ich auch so sehen. Mit einem dicken ABER:

    Die Bespielbarkeit des Halses ist für mich das wichtigste Kriterium überhaupt. Eine Gitarre mag noch so teuer und gut verarbeitet sein und sagenhaft klingen - wenn mir der Hals nicht liegt und ich Handkrämpfe bekomme, dann spiele ich sie nicht gern. Auch ich schätze die Kombi- P90-H, aber spiele die Yamaha kaum noch, denn:

    Leider baut Yamaha eben sehr schmale Hälse. Die Pacifica hat nur eine Halsbreite von 41 mm. Das ist verdammt wenig. Da liegt die Fender Player einfach besser.

    Insofern UNBEDINGT ausprobieren!!!

    Die Fender Player gibt es nicht nur mit SSS-Bestückung, sondern auch mit HSS und HSH. Wären beide eine Überlegung wert.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  9. LimboJimbo

    LimboJimbo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.04.06
    Zuletzt hier:
    23.10.20
    Beiträge:
    492
    Kekse:
    1.439
    Erstellt: 09.09.20   #9
    Objektiv liefert Yamaha in diesem Preissegment mit am meisten für das Geld auf dem gesamten E-Gitarrenmarkt, also vor allem in puncto Features, Hardware mit einer guten Verarbeitung. Aber auch Fender liefert vor allem in den letzten Jahren eigentlich auch nie echten Murks ab, bzw gerade die Mexico Fenders (wie die Player Strat) sind echt gut.

    Sprich rein von der Qualität der Gitarre und dem Preis-Leistungs-Verhältnis machst Du mit beiden Gitarren nix falsch, im Gegenteil.

    So blöd das also klingt, hängt es wirklich nur von Deinen Vorlieben ab. Wenn Du sie gebraucht bekommen kannst: Hast Du die Gelegenheit, beide anzuspielen (auch verstärkt)?

    Falls ja, lies am besten gar nicht weiter, denn dann beeinflusse ich Dich jetzt vielleicht zu sehr. Denn dann gilt wirklich: Nimm die Gitarre, die sich besser anfühlt. Denn wie gesagt: Beides sind astreine Instrumente für Anfänger und auch noch Fortgeschrittene!





    Falls Du nicht anspielen kannst/Dir dennoch unsicher bist:

    Für die meisten Anfänger, die moderne Rockmusik spielen wollen, ist ein Humbucker meiner Meinung nach 'dankbarer', was für die Yamaha spricht.
    Eine Stratocaster mit ihren Singlecoils hat einen tollen, ikonischen Sound, der sehr viel Charme hat im cleanen/angezerrten Bereich. Auch stärker verzerrt können Singlecoils genutzt werden, der Sound setzt sich dann oft trotzdem noch gut durch, klingt aber etwas dünner/weniger druckvoll als ein Humbucker. Gerade in einem Bandkontext fügt sich dieser Sound oft sogar besser ein als ein fetter, breitbandinger Humbucker-"Strahl".

    Insofern: Wenn Du modernen Rock (Alternative, Pop-Punk, College-Rock), Hard Rock à la ACDC oder gar Metal (egal ob 80s/90s/Modern) spielen willst, dann ist die Tonabnehmer-Bestückung der Yamaha meist geeigneter. Der P90 ist eine interessante Ergänzug am Hals, diese Abnehmer haben meist einen zwar speziellen, da sehr mittigen, aber enorm dynamischen und durchsetzungsfähigen Sound. Nicht für jeden, aber auf jeden Fall ein sehr interessanter Sound und eine oft unterschätzte Tonabnehmer-Gattung!

    Wenn Du Blues, Blues Rock (also Hendrix, Philip Sayce Stevie Ray Vaughn, Rory Gallagher), auch poppigeren Blues Rock à la John Mayer, funkigen Crossover à la Red Hot Chili Peppers, cleanes Fingerpicking oder Country spielen möchtest, dann bietet die Stratocaster die vielleicht geeigneteren Tonabnehmer.

    Um das klarzustellen: Man kann grundsätzlich mit jeder Gitarre jede Stilrichtung angehen, aber es gibt schon gewisse Erwartungshaltungen, die durch unsere Hörgewohnheiten bzw berühmte Bands aus dem Genre und deren Sound geprägt sind - daran habe ich mich orientiert.
     
  10. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.06.08
    Zuletzt hier:
    27.10.20
    Beiträge:
    5.113
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Kekse:
    25.897
    Erstellt: 09.09.20   #10
    Ist das der Zustand bevor sie wieder rückschrittig werden?
     
  11. LimboJimbo

    LimboJimbo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.04.06
    Zuletzt hier:
    23.10.20
    Beiträge:
    492
    Kekse:
    1.439
    Erstellt: 10.09.20   #11
    Ne, einfach der Zustand bevor man noch mehr Fähigkeiten erworben hat als ein Fortgeschrittener ;-)
     
  12. Dr.Whatson

    Dr.Whatson Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.20
    Zuletzt hier:
    14.10.20
    Beiträge:
    1
    Kekse:
    0
    Erstellt: 11.09.20   #12
    Ich kenne beide Gitarren allerdings die ist es bei Yamaha die Pacifica 812W. Die Player mit den neuen (Ab 2018?) alnico Pickups ist echt gut.
    Hat einen sehr schlanken Hals.
    Bei der Pacifica hast Du etwas mehr in der Hand.
    Die Hardware scheint mir insgesamt etwas hochwertiger. Sperzel Locking Mechaniken, gutes Wilkinson Tremolo etc. und bezogen auf die Einstellmöglichkeiten erscheinen mir noch Unterschiedlichere Klangabstufungen möglich.
    (Splitted-Einstellungsmöglichkeit beim Bridgepickup)
    Die Fender ließe sich wohl leichter mal wieder verkaufen.
    Aber falsch machst Du bei beiden nichts.
    Wenn Du perspektivisch alles auf eine Gitarre setzt würde ich wegen der Vielseitigkeit wohl zur Yamaha tendieren.
     
mapping