fender princeton 65 - anderer speaker?

Veeti
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hy leute,
denke mit den fender princeton 65 endlich einen sehr hochwertigen amp für clubgigs gefunden zu haben. vorallem kann man ihn locker bist vol 4/5 aufdrehen bei 15 watt oder ist das nur bei meinen amp so?

das einzige was negativ auffällt ist der jensen 10er speaker, er klingt bei der verzerrung schon sehr harsch, fast mehr wie fuzz als ein overdrive, wenn ihr wisst was ich meine? daher frage ich mich ob ein speakerwechsel eine aufwertung wäre bzw gibt es ja ausführungen wo sogar ein 12er speaker verbaut ist, wie geht sich das aus?

danke!
 
Eigenschaft
 
Hi Veeti,

mir geht es mit dem Princeton 65 ähnlich, ab einer gewissen Lautstärke gefällt mir der Sound des Amps nicht mehr. Wenn's lauter werden soll nutze ich daher den Vibrolux Reverb Amp mit Celestion Ten 30. Der dürfte auch im 65er Princeton angenehmer klingen, im 68er Silverface Princeton ist er serienmäßig drin. Günstig ist er auch noch.
 
ich hatte mir (für 10"-Speaker) mal folgendes notiert:

- Jupiter10SC, 10", 25W, ca. 59 US$ ( für eher clean Sound)
- Weber 10F150T (für klassischen Blackface-Sound)
- Warehouse WGS G10C (wenn’s eher rocken soll) bzw. WGS G10C/S (eher klassisch)

aber für den Princeton gibts extra einen Thread, in dem das Thema schon mehrfach behandelt wurde. Einfach mal mit der erweiteren Suche diesen Thread durchsuchen
https://www.musiker-board.de/threads/der-princeton-userthread.669637/
 
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die frage ist auch, ist es der amp selbst der schuld ist am harschen sound oder liegt es hauptsächlich am jensen speaker? (habe bis jetzt nur celestion v30s gespielt)
und ginge sich ein celestion 12er v30 speaker irgendwie aus im princeton oder ist das nicht machbar?
 
10er im Princeton klang für mich immer aweng "ohne Eier".

Ich hab bei meinem einen 12" Blue Alnico drin, klingt einwandfrei, hat schönen "Chime" im Cleansound und lässt sich auch mit härteren Pedalen nicht die Butter vom Brot nehmen :).
 
Die Modifikation mit einem 12" Baffle Board ist recht beliebt und wohl recht unproblematisch. Celestion 2 x 12 v30 in offenem Gehäuse habe ich mit dem 65er Princeton schon probiert. Mir gefiel es. Die Verzerrung des Princeton 65 ist von Hause aus sicher nicht die Angenehmste. In den 80ern habe ich lange Jahre einen originalen Silverface Princeton an einer 2x12 Bandmasterbox mit Celestions drin gespielt. Das klang auch voll aufgedreht noch super.
 
Hi,

hatte den 65er auch mal.
Rein vom Prinzip her empfand ich den Amp als recht wenig nach reinem Gitarrenamp klingend-nicht falsch verstehen-hab halt bemerkt, dass er eher wenig einfärbt, zumindest weniger als die allermeisten anderen Gitarrenamps. Das hat den immensen Vorteil, dass man viel mehr von der Gitarre hört als bei vielen anderen Amps-jedes feine Zingern in den Obertönen, Anschlagpositionen des Plektrums usw. wird inspirierend transportiert, auch die Unterschiede von Gitarren und dieses "Mikrofonische" vieler guter Gitarren wird super abgebildet.
Dazu erlaubt diese Eigenschaft im Studio super Einsatzmöglichkeiten: ich hab gerne Bass damit aufgenommen-klingt sensationell mit Jazz oder Preci-Bass, oder Rhodes und Hammond Sounds, auch Bluesharp. Ich kenne ne E-Geigerin die den 65er Princeton benutzt-da klingt er fast wie`n Akustikamp nur weicher und wärmer. Daran hat der Jensen sicher nen Anteil, er verhält sich klanglich Richtung Audio-Breitbänder-die Höhen laufen bis recht weit oben und die für typische Zerrsounds benötigten Frequenzbuckel sind nicht so ausgeprägt.
Nachteil ist dann eben die Verzerrung. Sowie Amp als auch der Speaker sind dafür nicht so ausgelegt und dieser kratzige Ton entsteht.

Mit anderem Speaker bekommst du das hin, dafür gibt`s genügend Beispiele die auch hier schon genannt wurden-allerdings fallen dann die am Anfang genannten Eigenschaften weniger aus...

Gruss,
Bernie
 
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also ich habe einen fender blues junior mit einen 12 v30 speaker und der ist modifziert auf twin sound mit ein paar kits von billmaudio... und ich dachte das ein kleiner teurer fender amp mehr nach warmen vintage sound klingt und einen geilen crunch sound erzeugt... ich habe schon einen vibrolux und einen 68er custom princeton ausprobiert, die waren mir zu mild und zu undifiniert, dazu konnte ich sie zuhause kaum aufdrehen... den princeton kann ich zwar aufdrehen aber der kratzige harsche sound find ich nicht schön... und clean im vergleich zum blues junior sind dann kaum unterschiede!?
 
Hi!

Ja, OldRocker hat schon ein paar gute/passende Anmerkungen gemacht!

Der Jensen C10R passt super zum Princeton Reverb - in der ursprünglich gedachten Anwendung.
D.h. - vor allem als Amp für eher leisere/cleanere Settings...

Aber klar - der C10R ist (zusammen mit dem P10R) der "schwächste" Jensen-10er und kommt recht schnell an seine Grenzen.
Damit kann man umgehen, muss man aber nicht - die Auswahl an Austausch-Modellen ist ja nahezu unübersehbar ;)

Ich hab´meinen sf Princeton Reverb einige Zeit als Haupt-Amp in unserer ROCK-Band gespielt - und ich hab´ lediglich den etwas stärkeren C10Q benutzt.


Hier zu hören - voll auf die 12 ;) :

https://soundcloud.com/seaside-music/zurueck


cheers - 68.
 
Hatte mal vor kurzem gelesen das ein Celestion G10 Vintage auch ganz gut zu diesem 7ender passen soll?!
Ich selbst kann das nicht bestätigen, da ich keinen besitze aber vielleicht kann da jemand anderes noch konkreter was dazu sagen.
 
die frage ob die invistation von über 1200 euro gerechtfertigt sind, kann ich denke ich mit einen klaren nein beanworten... ich werde bei meinen fender blues junior bleiben... es ist soundmässig kein großer sprung, leider!
 
in meinem 62er werkelt ein Eminence Ramrod. Da ich sehr auf den G12H stehe ist das für mich der beste Kompromiss aus 10" und "richtigem" Sound.

Oxford, Jensen und all die typischen Fender-Speaker gefallen mir nur Clean. Sobald es ein bisschen zerrt brauche ich die "celestion-wärme" :)
 
Wenn der kratzig-furzige Crunch des Princeton stört - TAD hat einen Ausgangsübertrager mit mehr Eisen, der macht einen deutlich definierteren und strafferen Crunch und bringt auch mehr Headroom.
 
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die frage ob die invistation von über 1200 euro gerechtfertigt sind, kann ich denke ich mit einen klaren nein beanworten... ich werde bei meinen fender blues junior bleiben... es ist soundmässig kein großer sprung, leider!

sorry, aber Princeton vs. Blues Junior, das ist einfach Äpfel mit Birnen verglichen. Oder den falschen Amp für den gewünschten Sound gekauft :nix:

Ursprünglich wolltest Du mal einen Vibrolux und der Klang des Princeton war Dir zu spitz und zu hell :gruebel: :dizzy:
 
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Allerdings. Den BJ und den PR kann man nun wirklich nicht vergleichen. Sie haben weder im Clean noch im Crunch noch beim Reverb irgendetwas gemeinsam
 
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