Fingersatz "Am Golf von Biskaya"

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Anm. d. Mod.: Threadtitel präzisiert - bitte lesen: https://www.musiker-board.de/threads/aussagekräftige-threadtitel.551806/
Gruß, Wil Riker


Hallo,

erst einmal vielen Dank für die bisherige Unterstützung. Klappt alles prima.

Jetzt will ich ein Seemannslied spielen, weiß aber den Fingersatz nicht. Das Notenblatt darf ich nicht anhängen.

Weiß jemand ob ich den Link veröffentlichen bzw. einfügen darf, unter dem das Lied zu finden ist?

Wie immer, danke im Voraus für die Unterstützung!!!!

LG

Bernd
 
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn das Notenblatt und das Lied noch Urheberschutz und Copyrigt genießen (wovon sehr wahrscheinlich auszugehen ist), dann darf das rein rechtlich hier nicht hochgeladen und damit veröffentlicht werden, ohne Genehmigung durch die Rechteinhaber!

Ein Link auf ein Notenblatt, das im Interent an anderer Stelle frei aufrufbar ist, stellt sich rechtlich anders dar - hier müssen wir, falls sich jemand dran stört auf Anforderung den Link löschen. Das Blatt selbst darf nicht hier hochgeladen werden - auch wenn es an andere Stelle schon steht!

... Aber klar - die Problematik ist uns absolut bewusst - ohne Beispiel lässt sich äußerst schlecht über Fingersätze sprechen, aber die Lobby der Gema und des Urheberrechts haben hier zu Gunsten der Rechteinhaber ganze Arbeit geleistet - leider sehr zum Nachteil der Nutzer! Aber die Gesetzeslage ist derzeit nun mal leider so!


Um welches Lied geht es denn überhaupt?

Gruß, maxito
 
Hi,

es geht um das Lied "Am Golf von Biskaya" (Fahr mich in die Ferne...)
 
Um welches Lied geht es denn überhaupt?
Das ist natürlich eine naheliegende Frage, das würde mich auch interessieren.
Leider kommte es bei Fingersatzproblemen aber auch auf die Tonart an und sogar auf das spezielle Arrangement...

@upstalsboom: Piano-Akkordeon oder C-Griff, B-Griff - das ist ja nicht unwesentlich für den Fingersatz ;)



Jetzt will ich ein Seemannslied spielen, weiß aber den Fingersatz nicht.
Maxito hat ja schon alles zum Thema Urheberrechtsproblematik geschrieben.

Deshalb müssen wir uns anderweitig behelfen - und das geht auch.

Seemannslieder sind ja in der Regel recht einfach gestrickt (das ist jetzt nicht abwertend gemeint), und ich bin mir sicher, das meiste geht Dir gut von der Hand.

Also: wenn Du Dich auf die (hoffentlich wenigen) unklaren Stellen beschränkst, sollte es kein Problem sein, diese Stellen in kurzen Ausschnitten hier zu zeigen und gezielte Fragen zu stellen.

Viele Grüße
Torsten
 
Moin,

ich spiele ein Piano-Akkordeon, Hohner Concerto III T. Da sich die Rechtslage lt. maxito ja anders darstellt, wenn das Lied an anderer Stelle im Internet frei abrufbar ist, stelle ich den Link mal ein. Das Lied kann dort ausgedruckt und gespeichert werden.

http://www.liederkiste.com/extern/Am_Golf_von_Biskaya.html

Ich hoffe, dass ich jetzt keinen groben Verstoß begehe.

LG


Bernd
 
Hallo Bernd,

einen konkreten Fingersatz habe ich für dieses Lied nicht parat, aber bevor Du jetzt für jedes Lied danach fragst: Meist ergeben sich die Fingersätze mit ein bisschen Erfahrung und Übung von selbst. Das ist jetzt nicht böse oder abwertend gemeint, aber es gibt Lehrwerke, mit deren Hilfe man sich diesem Thema nähern kann. Ggf. hilft auch der Austausch mit einem Lehrer oder einem anderen Akkordeonspieler.
 
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Da sich die Rechtslage lt. maxito ja anders darstellt, wenn das Lied an anderer Stelle im Internet frei abrufbar ist, stelle ich den Link mal ein.

Hallo Bernd,

wieso stellt sich die Rechtslage lt. maxito anders dar?
Ich hatte ja nur ergänzend geschrieben, man könne hier problemlos Auschnitte einfügen, anhand derer sich gezielt die konkreten Probleme diskutieren lassen.

Der Link an sich verdeutlicht schon mal, um welches Seemannlied und insbesondere welches spezielle Arrangement es geht. Das ist aber ja nur der Anfang!

Fingersatz läßt sich am besten in Noten eintragen - sich diese überflüssige Arbeit für den gesamten Notentext zu machen ist unnötig, wenn es nur an wenigen Stellen hapert (vor allem deshalb die Frage nach konkreten Ausschnitten) und außerdem müßte man den mutmaßlich urheberrechtlich geschützten Notentext (wer ist/war eigentlich Jakob Jung? Wie sieht es mit den Rechten am verlinkten Arrangement aus?) in Gänze hier hochladen (ich kann meine Fingersätze ja nicht im der verlinkten Datei eintragen).
Fingersätze hier ohne Noten in Textform à la "3-5 2-4 1-3" zu beschreiben ist erstens mühsam, zweitens unübersichtlich und drittens für das komplette Lied unpraktikabel. Bei kleinen Ausschnitten geht das aber durchaus.


Meist ergeben sich die Fingersätze mit ein bisschen Erfahrung und Übung von selbst.

Genau in diese Kerbe schlug ja auch meine Bemerkung
Seemannslieder sind ja in der Regel recht einfach gestrickt (das ist jetzt nicht abwertend gemeint), und ich bin mir sicher, das meiste geht Dir gut von der Hand.

Deshalb wäre es wichtig, zu wissen, wo genau denn nun Deine Probleme liegen, das meiste (je nach Spielerfahrung) ist ja relativ eindeutig bzw. unproblematisch.
Ich sehe da vor allem parallele Terzen (das ist ja nichts ungewöhnliches), vor Sprüngen/Lagenwechseln ist in der Regel sogar eine Pause. Um die Treffsicherheit zu erhöhen oder wenn man extrem gebunden spielen will, hat man bei den lange ausgehaltenen "Pfundnoten" auch ausgiebig Gelegenheit, einen stummen Fingerwechsel durchzuführen.

Also: ich würde beginnen mit 3-5. Du auch? An welcher Stelle hängst Du dann?

Viele Grüße
Torsten
 
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Hallo Torsten,

danke für die bisherigen Antworten.

Ich habe wohl eine Frage gestellt, die ich besser nicht hätte stellen sollen. Sorry.

Meinen Akkordeonlehrer kann ich nicht fragen, da dieser noch bis Ende Januar auf Teneriffa überwintert. Im Unterricht sind wir in der Neuen Holzschuh Akkordeonschule Band 2 gerade erst mit den Doppelgriffen angefangen (Seiten 3-5). Somit ergibt sich leider für mich noch nicht genau, welche Doppelgriffe wann zu spielen sind. Ich wollte dieses Lied spielen, um die Doppelgriffe besser einzuüben, als immer nur nach Holzschuh mit Lehrer vorzugehen.

Begonnen habe ich auch mit 3/5. Ich hänge einmal in der zweiten Zeile zweiter Takt letzter Ton f nach der Pause. Weiterspielen mit 3?

Dann dritte Zeile letzter Takt Töne ac. Die dritte Zeileinsgesamt habe ich mir wie folgt notiert: 2/4, 2/4, 2/4, 2/4, 1/3, 1/2, 3/5. Dann Sprung auf ac mit 3/5? Wenn ich dann noch den Fingersatz für die vierte Zeile Takte eins habe, kann ich den Rest ableiten.

LG

Bernd
 
Ich habe wohl eine Frage gestellt, die ich besser nicht hätte stellen sollen. Sorry.

Das sagt ja niemand, natürlich kannst Du jede Frage stellen, das ist ja unter anderem auch der Sinn eines Forums.
Aber gegebenenfalls kommen eben Rückfragen, das ist ja nicht böse gemeint!


Meinen Akkordeonlehrer kann ich nicht fragen, da dieser noch bis Ende Januar auf Teneriffa überwintert. Im Unterricht sind wir in der Neuen Holzschuh Akkordeonschule Band 2 gerade erst mit den Doppelgriffen angefangen (Seiten 3-5).

Ja, gut, das ist nachvollziehbar. Wil wollte ja lediglich darauf hinweisen, daß man im direkten Kontakt mit dem Lehrer solche Fragen bzw. generell die Thematik "Fingersätze" von Grund auf erarbeiten sollte.
Da hat er ja zweifellos recht und das ist bei Dir ja auch der Fall - gut! Und gut zu wissen! ;)
Wenn Du gerade mit Doppelgriffen anfängst, ist Deine Frage ja auch verständlich.

Begonnen habe ich auch mit 3/5. Ich hänge einmal in der zweiten Zeile zweiter Takt letzter Ton f nach der Pause. Weiterspielen mit 3?

Im Takt 1 der 2. Zeile wirst Du wahrscheinlich mit dem Daumen auf dem f' angekommen sein.
In der Viertelpause hast Du Zeit, die Hand neu zu positionieren. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach persönlicher Neigung.
Ich für meinen Teil würde dazu neigen (gerade am Anfang), die Hand von Daumen bis zum kleinen Finger auf den Fünftonraum d' bis a' zu legen, also praktisch die Position vom Anfang um eine weiße Taste nach oben verschoben.
Dann beginnt das f' mit dem 3. Finger, in der nächsten Phrase (... hält sie bei der ...) kann die Hand genauso liegenbleiben.

Dann dritte Zeile letzter Takt Töne ac. Die dritte Zeileinsgesamt habe ich mir wie folgt notiert: 2/4, 2/4, 2/4, 2/4, 1/3, 1/2, 3/5. Dann Sprung auf ac mit 3/5?

Ja, kann man machen. Daß der Daumen manchmal "springt", ist üblich und normal. Alternativ mit 3/5 beginnen, das würde ich aber auch nicht unbedingt so manchen - Geschmackssache. Weiter mit 3/5 ist naheliegend, ja.


Wenn ich dann noch den Fingersatz für die vierte Zeile Takte eins habe, kann ich den Rest ableiten.

Anfang der Zeile 4 würde ich, so, wie die Phrase angefangen hat, mit 3/5 weitermachen und dann 2/4 und 1/3. Im Zweiten Takt springt der Daumen wieder auf die Nachbartaste, also 1/2.

Dann hast Du's ja so weit erst einmal... :)

Viele Grüße
Torsten
 
Aber gegebenenfalls kommen eben Rückfragen, das ist ja nicht böse gemeint!

Ganz und gar nicht - denn viele Wege führen nach Rom und was dem eine völlig klar erscheint sieht der nächste aus anderem Blickwinkel und versteht das Problem vielleicht zunächst noch gar nicht...

...Im Takt 1 der 2. Zeile wirst Du wahrscheinlich mit dem Daumen auf dem f' angekommen sein.
In der Viertelpause hast Du Zeit, die Hand neu zu positionieren. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach persönlicher Neigung....

mir läuft da eher ein anderer Fingersatz in die Finger :

Die Viertelpause Takt 2 , 2. Zeile nutze ich auch , aber um den 2. Fiinger auf das f zu legen und das d im 3. Takt mit dem Daumen zu spielen. Dann liegen meine Finger glecih passend für die Doppelgriffläufe am Ende der zeile.
So kann ich die Finger zunächst liegen lassen, und kann dann glecihim 3. Takt f/a mit 2 und 4 spielen. Das hat nämlich den Vorteil, dass ich im lettzen Takt der 2. Zeile f/a qmit 2/4 e/g mit 1/3spielen kann und dann dis/fis greigfe ich mit 2 und 4 über. klingt erstmal komisch - aber dann brauche ich den Daumen nicht auf das Dis zu legen. Und es endet in der 3 Zeile mit e/g mit den Fingern 3/5.

Somit liegen die Finger ind er 3. Zeile mit Daumen auf c, der Reihe nach bis 5. Finger auf g. und man kann die folgenden Doppelgriffe spielen, bis die langen Noten kommen.

Und weil es am Ende des Taktes wieder deutlcih nach oben geht mit den Noten, nutze ich die langen Noten um meine Finger wieder neu auszurichten: 3.Zeile Takt 5 spiele ich das e/g mit 3/5 --> für die Wiederholung von e/g in Takt 6 und 7 wechsle ich aber die Finger und spiele nun e/g mit 1/2 !!!

Klingt erstmal komisch, aber damit habe ich die anderen Finger frei und kann die dann nach oben spreizen und kann dann am Ende Zeile 3 das a/c mit 3/5 spielen.

Und weiter gehts dann in zeile 4 mit a/c mit 3/5 , gis/h mit 2/4, g/b mit 1/3 um auf f/a mit mit 2/4 übergreifen.


Das klingt am Anfang alles unlogisch, weil man nicht einfach die Hand verrutscht und dann weiterspielt, aber wenn man schmal schneller spielt, und/oder nicht auf die Tasten schaut, dann hat man einerseits bessere Orientierung, weil man die Finger immer nur um kleine Strecken bewegt, was langfristig schneller ist und man vermeidet, den Daumen auf schwarze Tasten zu legen. Das ist zwar nicht verboten, aber wenn man mal n bissl flottere Läufe spielen will, behindert das in aller Regel, wenn dann der Daumen auf einer schwarzen Taste liegt und der lauf wird immer n bissl "eckig" bleiben.


Im wesentlichen mache ich zwei wesentliche Dinge: Die langen Haltetöne nutzen um bei der Wiederholung der langen Töne die viele Zeit bequem zu nutzen um die Hand umzusetzen, damit ich für die nachfolgend andere Richtung vorbereitet bin.
Und die Doppelgriffläufe bewältige ich in "Fingergekrabbel" um mit kleinen Handversetzungen keine großen (zeitraubenden ) Bewegungen machen zu müssen.


Viel Spaß beim probieren der verschiedenen Vorschläge hier auf dem Weg zu deinem persönlichen Favoriten! (denn DEN besten Fingersatz der für alle gleichermaßen der Beste ist, den gibts nicht!)

Gruß, maxito
 
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Die Viertelpause Takt 2 , 2. Zeile nutze ich auch , aber um den 2. Fiinger auf das f zu legen und das d im 3. Takt mit dem Daumen zu spielen.

Ehrlich gesagt, würde ich das spontan auch so spielen. Mir hat nur die Idee mit dem Positions-Lagenwechsel der kompletten Hand gefallen (für den Anfang) ;)


Im wesentlichen mache ich zwei wesentliche Dinge: Die langen Haltetöne nutzen um bei der Wiederholung der langen Töne die viele Zeit bequem zu nutzen um die Hand umzusetzen, damit ich für die nachfolgend andere Richtung vorbereitet bin.

Genau. Das hatte ich auch mit "stummem Fingerwechsel" gemeint, der ja auch beim Orgelspiel eine besondere Rolle spielt. Das wird irgendwann zum Automatismus.


vermeidet, den Daumen auf schwarze Tasten zu legen. Das ist zwar nicht verboten, aber wenn man mal n bissl flottere Läufe spielen will, behindert das in aller Regel, wenn dann der Daumen auf einer schwarzen Taste liegt und der lauf wird immer n bissl "eckig" bleiben.

Ein guter Punkt! :) Da gibt es sogar eine "klassische Regel" beim Klavierspielen: "Daumen nie auf schwarze Tasten!". Das bezieht sich freilich hauptsächlich auf Läufe, wie Du es ja auch beschrieben hast. Im "Jazz" sieht man das lockerer und bei Akkorden sowieso - da hat man ja oft sogar keine andere Wahl.


probieren der verschiedenen Vorschläge hier auf dem Weg zu deinem persönlichen Favoriten!

@upstalsboom: Das ist eigentlich die Quintessenz. Es gibt meist mehrere gangbare Möglichkeiten, die persönliche Präferenz entscheidet. Das ist natürlich am Anfang ziemlich schwer, wenn fast alle Bewegungen ungewohnt sind und man nicht so recht weiß, ob der Fingersatz schlecht ist oder man einfach noch üben und sich daran gewöhnen soll.

Viele Grüße
Torsten
 
Ein guter Punkt! :) Da gibt es sogar eine "klassische Regel" beim Klavierspielen: "Daumen nie auf schwarze Tasten!". Das bezieht sich freilich hauptsächlich auf Läufe, wie Du es ja auch beschrieben hast. Im "Jazz" sieht man das lockerer und bei Akkorden sowieso - da hat man ja oft sogar keine andere Wahl.

Das kann ich nur heftig unterstreichen und ergänze: Selbst in der klassischen Literatur gibt es Stücke, in denen fallweise der Daumen auf den Halbtontasten unvermeidbar ist - ich mühe mich eben mit einer cis-Moll-Etüde von Chopin, wo das in den Noten sogar vorgegeben ist.

Ein simples Beispiel ist ein B-Dur-Arpeggio mit den Tönen b-d'-f'-b'. Normalerweise, dh. wenn die Töne davor und dahinter es zulassen, spielt man das mit 2-1-2-4. Das wäre Einhaltung der "klassischen Regel". Sollte das aber im Zusammenhang wie ein Wisch klingen , also ich sag mal wie ein Schwupp, dann spiele ich das 1-2-3-4.

Die "klassische Regel" hat die erste Priorität, man sollte sich um sie bemühen, sie beruht auf der Erfahrung von Generationen von Tastenspielern. Sie ist aber kein starres Dogma, und das gilt für Tasteninstrumente aller Art - Orgel, Keyborard, Chembalo, Klavier und eben auch Akkordeon. Letzteres sollte aber nicht als Ausrede dienen, zusammengeschusterte Fingersätze zu verwenden, nur um schnell mal was spielen zu können.

Fingersätze haben auch eine gewisse Bewegungseleganz an sich, man schaue mal den Könnern auf die Finger. Und beim Akkordeon sieht man die Finger ja besonders schön!

Gruß

morino47
 
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wobei das, was derZuhörer hört immer noch wichtiger ist als das, was der Zuschauer sieht! Mir ist jemand, der mit einem seltsamen Fingersatz MUSIK macht immer lieber als einer, der mit einem perfekten Fingersatz aber dafür ohne Seele spielt. Optimal (als Vorbild) ist natürlich eine Kombination aus beidem, aber wichtig ist das, was dabei rauskommt!

Manfred Leuchter wurde mal nach einem Konzert von einer Frau angesprochen, die sich als Akkordeonlehrerin vorstellte und mit einem ihrer Schüler im Konzert war. Sie meinte, sie wäre am liebsten wieder gegangen, so furchtbar seien seine Fingersätze gewesen ...
 
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Manfred Leuchter ist ohne jeden Zweifel eine geniale Ausnahme. Was ich aber klar ausdrücken will, ist, dass man sich (geniale) Ausnahmen nicht zum Vorbild machen sollte - die Erfahrung von Generationen spricht halt für einen guten klassischen Fingersatz und alle Mühen, die damit verbunden sind.

Manfred Leuchter höre ich auch lieber zu, sein Fingersatz ist mir egal.

Viele Grüße

morino47
 

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