Flatwound - Tipps??

von Sanka.Coffie, 04.10.04.

  1. Sanka.Coffie

    Sanka.Coffie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.04   #1
    Moin Leute...

    Habe folgendes Problem: Habe im Moment nen Satzt Warwick- Black Label (.045 bis .105) drauf. Nun möchte ich aber gerne mal Flatwounds spielen, was muss ich beachten? Muss ich bei gleicher Stärke den Hals verstellen? Oder wenn ich nen .050 - .100 Satz nehme, inwieweit unterscheidet sich das von nem .045 - .105er?

    Was für Faltwounds kennt ihr persönlich (also schonmal gespielt), und könnt ihr die empfehlen?

    Ich bin dankbar für alle Tipps und Anregungen. :great:
     
  2. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 05.10.04   #2
    Ich hoffe, Du hast wenigstens halbwegs eine Vorstellung davon, daß Du Dich damit von einem Extrem ins andere begibst. Durch die Flachdrahtumspinnung wird die Saite am freien Schwingen gehindert, was sehr getragen klingt und Sustain kostet. Wenn es nur um die glattere Oberfläche geht, da ist fast alles andere besser als Warwick :evil: Ich empfehle entweder Roundwounds mit engeren Wicklungen oder Compression Wounds (→ SuFu). Wenn man noch weiter gehen will, Halfrounds. Mit denen von D'Addario (in .050 - .105") erziele ich selbst auf einem bundierten Jazzbass mit Pappelkorpus einen wunderbar pastösen Ton.

    Es ist nun heutzutage nicht mehr so, daß FWs alle saumäßig dumpf klängen. Aufpassen muß man jedoch nachwievor, daß sie nicht nasal klingen.

    Das kann man schlecht orakeln. Selbst Seiten gleicher Stärke können konstruktionsbedingt unterschiedlich starken Saitenzug haben. Manche Hälse stecken auch einfach mehr weg.

    Zu viele... (mehrere Lesarten zutreffend :rolleyes:)

    Die Klassiker mit der völlig freien Nase sind die Pyramids, da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Nur leicht näseln bei insgesamt doch sehr gutem Klang, zünftigem punch und außergewöhnlichem Sustain die D'Addario Chromes (in .050 - .105" bittesehr). Chromstahl hat zudem die angenehme Eigenschaft, noch glatter und haltbarer zu sein als der bei FWs sonst übliche Stainless Steel.

    Abraten würde ich von Thomastik-Infeld Jazz E-Bass Nickel Flatwound Roundcore, denn die sind zu dünn — in Stärke wie Klang. Der Rundkern hilft zwar, die Saite für eine FW doch noch überraschend lebendig zu machen, aber der lebensfreudige Rundkern-Charakter kommt erst bei Thomastik-Infeld Jazz E-Bass Nickel Roundwound Roundcore so richtig zur Geltung.
     
  3. museager

    museager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.04   #3
    also über die ganze theorie kann ich nix sagen, aber zu den saiten: hab die flatwounds von fender (stainless steel .050 - .100) und bin recht zu frieden mit denen, da ich einen warmen klang wollte, möglichst auch bei d- und g-saite. im unterschied zu meinen alten d'addario's (EXL170 .045 - .100) klingen die echt viel wärmer, ich meine sogar drückvoller. und da ich im normalfall kein großer attack-fan bin stört mich auch nicht, dass die flats weniger davon haben. wenn ich's dann doch haben will muss ich zwar viele regler rumdrehn, aber genug krieg ich immernoch :)
     
  4. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.04   #4
    Hallöchen!
    Möchte nun auch mal über Saiten plaudern... :)
    Mein derzeitiger Schatz is der fretless aus der
    "KenSmithDesign" Reihe, und geht so als JB Kopie
    in "XXL" durch.
    Zurück zu den Hauptdarstellern, den Saiten.

    Mein erstes Experiment wahren BlackNylon von
    Rotosound "TruBass" 65''-135'...bolliger Klang,
    und auf den A-D-G Saiten sang es ab den 7.Bund
    wie von selbst.
    Nagut,Heike Du grienst bestimmt verächtlich...

    Also mußte was metallisches ran, aber was?,die
    BlackNylons verwöhnen die Finger derartig...da
    waren es dann doch diese Jazz FlatWounds von
    Thomastik in 43''-136'' :o
    Okay, man kann ja sagen was man will, aber die
    Anfassqualität dieser Saiten ist doch sehr hochklassik.
    Dagegen spielen sich so manch andere "Klassiker"
    wie die berühmten Stacheldrähte...
    Eigentlich Saiten zum verlieben, wenn jawenn der Sound
    nicht so dünn währe.
    Trocken wie elektrich is nix los, auch das geht ja alles noch,
    aber sie sind unmöglich zum singen zu bewegen. :(
    Was man sich da die Fingerkuppen zerknödeln muß...

    So, nach langem hinundher fand ich ne Website die diese
    LaBella Saiten auch liefern konnte..."DeepTalkinBass", ja
    Heike, auch das sind Flat's...und diesmal hab ich mir die
    Dinger grössenmäßig ausgesucht, 49''69''89''109''128''.
    Schon beim aufziehen wurde mir sofort klar das ich keine
    Spielzeugleinen vor mir hatte.
    Hals nachspannen war angesagt, und trotzdem wollte die Low B
    nicht scheppern...hui.
    Soll heißen das die Saitenlage nun ganz schön flach wurde!
    Sonst hatte ich immer viel "Spielraum".
    Beim stimmen dann hörte ich zum erstenmal wie ein Fender so
    klingt :rolleyes:
    Diese Saiten haben Zug, ordentlich Zug, somit ich zwei neue
    Probleme hab.
    Zum einen is die Fingerflitzerei beendet(nagut) zum anderen
    glingt der KSD jetzt trocken so geil das ich es nicht schaffe
    den elektrischen Sound ebenbürtig zu gestalten.

    Wieauchimmer,
    Gruss Thomas
     
  5. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.10.04   #5
    Meinst Du die J Series? Kenn' ich zwar leider bislang nur in bundiert (und hätte ich nicht wirklich als JB-ähnlich bezeichnet, vor allem mit Ahornkorpus war der so dynamisch-spritzig und trocken-bissig funky, daß ich erst nochmal auf die Kopfplatte schaute, ob da nicht doch "Alembic" draufstand...), halte ich aber sehr viel von. Und wie ist der in fretless nun so?

    Nylonumsponnene Saiten würde ich meinen ärgsten Feinden... durchaus empfehlen :tongue: Nein, allzu tödlicher Ernst beiseite, es wundert mich, daß Du die zum singen gekriegt hast und die Jazz FWs (die ich auch zu dünnlich finde) nicht (mir hatten die sogar viel zu hitzige Mitten, allerdings auf'm "richtigen" Jazz Bass). Damit wollte ich nichtmal Reggae, Dub oder sowas machen. Ich finde hohe Frequenzen durchaus wichtig (wobei sie nicht dominant sein müssen), um den Sound gut orten zu können, selbst wenn das klangliche Geschehen um einem herum recht dicht wird.

    Ich mag übrigens auch das Spielgefühl von Nylonsaiten nicht, zumindest auf dem E-Bass. Sowas wie Thomastik-Infeld Acoustic Bass (Phosphorbronze Round Wound on Nyloncore) oder Dominant ist wieder was anderes.

    Deep Talkin' Bass hab' ich früher gerne in RW gespielt, die sind tatsächlich recht auch kräftig (woran man sich gewöhnen kann), wenn auch nicht ganz so wie Deine FWs, hatten allerdings eine "light top heavy bottom" Balance.

    Daß der verstärkte Sound mit dem trockenen nicht mithalten kann, ist allerdings sehr ärgerlich. Das paßt irgendwie auch zu Deinem Problem mit den Jazz FWs. Aber wieso die TruBass dann verstärkt besser klingen sollten, bleibt mir unverständlich.
     
  6. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.04   #6
    Hüst'l :o nee guckma diese
    hier, davon den ganz rechten.
    Die TruBass kann man ja nicht so sehr mit anderen BlackNylons vergleichen,
    weil die dann doch um einiges straffer und dicker sind als zb die Gallis.

    Wie der KSD so is, nun hier
    haben die Kenner das geschrieben.

    Zitat*
    Die Überraschung des Tages kam aus Übersee: Der US-Hersteller Ken Smith steht ja gemeinhin eher für High-End-Edel-Instrumente, die in einem Atemzug mit Herstellern wie Alembic genannt werden. Seine neue in Korea gefertigte Ken-Smith-Design-Serie jedoch überrascht mit deutlichen Fender-Anleihen - und zwar nicht nur hinsichtlich der Konstruktion, sondern auch des Tons. Und all dies zu einem Preis, den man auch nicht wirklich von Ken Smith gewöhnt ist: gerade mal 1000,- Euro!
    *Zitat Ende

    Es ist bis dato mein teuerster Bass von daher bin ich ganz happy über
    den kultivierten Ton und der Bespielbarkeit.
    Obwohl das Teil von der Ergonomie eher als Bazooka durchgeht, 35'er
    Mensur mit "Eishockeykelle" am Ende,(jede Deckenlampe is meine :D )
    und proportional dem 5string Hals angepasster Body.
    Das ergibt 5kg Spielgewicht.(einglück das ich 90kg mehr wiege :) )

    grs
    Thomas
     
  7. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.10.04   #7
    Aha! (kann ja nicht alles sofort mitkriegen) Sehr interessant... Hat der denn mit den originalen Smith-Saiten (verstärkt) gesungen?

    Die Galli kenne ich gar nicht, aber vielleicht ist die extreme Saitenstärke auch genau das Problem, daß die Tonbildung schwierig wird. Die andere Möglichkeit wäre dann noch das Equipment bzw. EQ-Settings wie die "Badewanne" -?
     
  8. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.04   #8
    Jooo, die Smith Saiten währen bestimmt Dein Ding
    gewesen, sehr heller Klang wie bei einer brandneuen
    Westerngitarre.
    Ähnlich wie zb Ritter Swordsteel mit viel Oberton,
    allerdings sind sie recht scharf, ich machte mir Sorgen
    um das Griffbrett, ja und sliden hätte mir die Haut
    von den Fingern geschmirgelt.
    Zug hatten sie recht wenig, sodass der Bass irgendwie
    auch kein "Pfund rausließ" dazu war die Saitenlage
    so flach eingestellt das eh nur zartes anzupfel'n drin war.
    ...und klagendes singsang kam dabei nicht auf.

    Irgendwie singen dickere Saiten mit kräftigem Zug besser...
    Zu den Einstellungen kann ich sagen das ich viel
    Mitten und Höhen reingeben kann der Bass ist sehr
    definiert und mascht überhaupt nicht.
    Je nach PU Einstellung Regel ich nach...
    Was mir allerdings auffällt,das die PU's dynamisch
    dem trockenen Ton nicht das Wasser reichen können.
    Bei zu deftigem Anschlag klingt es im Bass pappig...

    Aber gut, das ist kein 3000$ Bass.

    grs.
    Thomas
     
  9. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.10.04   #9
    Nun ja, wenn die Smith-Saiten so grob sind, dann möchte ich die auch nicht auf meinen bundierten Bässen haben.

    Das mit der Papperei hört sich nicht gut an. Klingt Deine Anlage mit anderen Bässen denn ok? Bei der Einstellung sollte man im Mitten/Höhen-Bereich natürlich aufpassen, daß es nicht zu grell wird, das paßt nicht zu einem lyrischen Fretless. Und wenn die Flats näseln paßt das erst recht nicht.

    Meiner bescheidenen Erfahrung nach erzielt man die besten Ergebnisse auf dem Fretless mit reinen Nickel- oder nickelbeschichteten Stahlsaiten (nickel-plated steel), die zudem finger- und griffbrettschonender sind (wiewohl Ebonol schon so mit zum widerstandsfähigsten gehört) — Ausnahmen wie LaBella Deep Talkin' Bass RWs bestätigen die Regel. Man kann auch sog. Compression Wounds wie die von DR nehmen, besonders in der Rundkernausführung ein Klassiker für Fretless. Nur die Saitenlage muß dann wieder etwas höher, denn Rundkernsaiten schwingen stärker aus als Hexcore, klingen aber auch entsprechend punchier.

    Was konventionellere Saiten angeht, so habe ich auf dem Fretless noch gute Ergebnisse mit D'Addario XL und Pyramid erzielt, und zwar bei Standardstimmung in einer mittleren Stärke wie bei ersteren .045 - .065 - .080 - .100, die puncht und singt.
     
  10. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.04   #10
    Danke Heike für Deine wertvollen Tipps,werd diesmal Deine
    Empfehlungen in Taten umsetzen :)
    Das pappige bei heftigem bassanschlag hab ich auf allen
    möglichen Geräten wo ich den Bass anschließen kann.
    Auch am TASCAM CD-BT1 zb...oder über Audigy am PC,
    oder über Roland Cube, oder dem Profet.
    Naja, Harry Häussel hat gestern zurückgemailt,mal sehen.
    Das mit dem näseln hab ich nun mal genauer beäugt...
    jaja, läßt sich nich von der Hand weisen, das FW's
    doch dazu neigen...zumindest über Amp is das ein Thema.
    Wollt ja nich auf Dich hören :o

    Vielen Dank
    Gruss
    Thomas

    PS. Melde mich auf jeden Fall wieder :great:
    ...und nochmal, trocken klingt es sooo gut.
     
  11. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.10.04   #11
    Tja, wenn der Bass trocken partout so viel besser als verstärkt klingt (und Amps etc. als Fehlerquelle) auszuschließen sind, dann fällt der Verdacht schon auf PUs/Elektronik. Aber daß es ausgerechnet von allen den Smith treffen muß... shocking!

    Ja, laß auf alle Fälle mal hören, was der Häusel spricht! Wenn man sich schon an dem Smith vergreift, hast Du schonmal an eine Piezo-Brücke gedacht?
     
  12. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.04   #12
    Najo, es ist doch ein K.Smith Design , und diese Bässe
    sind Made in Korea!...seine US Bässe heissen nur KenSmith.
    Allerdings sollen Alnico PU's verbaut sein, wie ich hörte.
    Trotz allem würden Harry's PU's mehr an Tranzparenz und
    Dynamik "ausstrahlen" .

    Na bis denne
    grs.
    Thomas
    (hüst'l Montag kommen die DR's ;) )
     
  13. museager

    museager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.04   #13
    da ich mal keine zeit hatte mit nach hamburg zu fahren und keine lust versandkosten zu bezahln, hab ich mir saiten von meinen erltern mitbringen lassen, wollte eigentlch wieder die fender haben. aber hab jetzt die ghs m3050 .045 -.105. kann aber noch nix sagen zu deren eigenschaften, da mein bass sich grade noch im lackierstadium befindet, da wird er aller vorrausicht nach erst am donnerstag rauskommen, dann muss ich sie ja noch ein paar tage spielen..also in 2 wochen aller vorraussicht nach dann ein bericht über diese saiten :) ich hoff ma die taugen wenigstens n bisschen was, denn von ghs hab ich nie was gehört gehabt. kennt die einer?
     
  14. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 01.12.04   #14
    Die Precision Flatwounds? Klingen schön tief und dunkel mit starken Mitten und dezenten Höhen, auch mit Plek sehr schön. Würden mir besser gefallen als Fender... Und so 'ne kräftigere Stärke sollten Flats eh' haben.
     
  15. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.04   #15
    Schon widda? Gerade bei Saiten würde ich einen Bogen um Fender machen. Die Fender Flatwounds, die ab .050 zunehmend, finde ich einfach nur dumpf. Nix außer dumpf. Angenehm zu spielen, fassen sich gut an, klingen aber wie ein Kissen.
     
  16. museager

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    Erstellt: 01.12.04   #16

    genau die. hab sie heute aufgezogen, gefallen mir gut. muss zwar noch am verstärker hören, aber bisher gefallen sie mir gut. ich hab aber meien zweifel, ob mir die g-saite rund und bacuhig genug klingen wird, ist ja auch nur ne .045ger. die d-saite wird vllt. noch gehn, aber die g..mhmm, mal sehn. freitag ist proben, da werd ich's dann ja hören :)

    @Milosz

    mir haben sie recht gut gefallen, da die d- und g-saite schon dick waren. ich bin ja wie ich schon sagte nicht so der attack-freund, brauch auch nicht soviel klarheit, nur runden, weichen, bauchigen sound auch bei d- und g-saite. und da kamen mir die fender entgegen :)
     
  17. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.12.04   #17
    Auch das muß ich wegen eines verbugten (verbockten -?) Softwareupgrades nochmal schreiben... :mad:

    Wenn's trocken gut klingt, und nur über Amp das nicht sollte, dann wäre aber nicht die Saite die Schuldige...

    Gute Flats sollten zwar nicht den Attack einer Roundwound haben, aber einen charakteristischen "Plopp", in der Fachsprache thud genannt, und das sollte mit den GHS klappen.

    Wenn man so gut wie gar nix will, dann sollte man black nylon wounds nehmen, damit erzielt man einen absolut töter als toten, be$***en dumpfen und undefinierten Dub-Sound, der einem denken läßt, man habe es knüppeldick auf den Ohren :mad:
     
  18. museager

    museager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.04   #18
    na DAS werd ich mal probieren :)

    naja erstmal wie gesagt morgen schaun, wie sich das am verstärker anhört. also so "unplugged" klingt mir das zu hell. naja vllt. krieg ich da mit meinem eq noch was rausgeholt, spielen tun die sich echt gut, gerade weil sich meine g-saite sonst imerm echt kacke spieln lassen hat (ist das eigentlich generell so?), vllt. weil das ja ne .050er war. aber dafür klang sie nicht so schrill.

    die d-saite klingt im übrigen auch so schrill..aber was will man machen :)

    ich glaub ich bin sowas wie der elephant in der band, ich stampf lieber die breitesten pfade ein auf denen der gitarrero dann gug auslauf hat *gg* nur der läuft immer so gradeaus und man muss ihm immer sagen, wo er noch langgehen könnte..ob er's dann auch tut ist ne andere frage. gibts da n gegenmittel? :)
     
  19. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.12.04   #19
    Jaja, Kabel, Amp und Boxen können den Sound noch abnagen wie eine Herde Piranhas :D

    Nein, ich finde auch ein light top heavy bottom feel + sound wesentlich angenehmer und natürlicher. Fender (aber auch einige andere) macht's leider oft andersrum...

    Gut zureden und Mut machen, daß er seine Freiheiten wirklich ausnutzen darf...
     
  20. museager

    museager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.04   #20
    also jetzt nach spielen und hören auf verstärker muss ich sagen: :great: , die ghs sind wirklich mal gut, spiel sich wirklich sehr gut und klingen auch noch schön, g-saite unerwartet voll und die e-saite erst..whoa, ich musste das erste mal in meinem bassspiel-dasein die tiefen etwas kürzen :) die überrollen ja alles.. zitat vom kumpel, der mal kurz mitspielte und vor meiner bassbox deswegen rumstehen musste: "wie ne rückenmassage einer 100kg-frau mit den füßen". echt gut die dinger, meine favoriten ab jetzt :)
     
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