Floyd Rose Trem verstimmt sich / ESP

von Joschua Balmes, 27.09.20.

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  1. Joschua Balmes

    Joschua Balmes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #1
    Hallo Freunde

    Ich hab seit kurzem das Problem das sich mein Floyd Rose Tremolo von einem auf den anderen Tag bei jeder kleinsten Bewegung des Hebels derbe verstimmt.
    Die Saiten sind 2 Monate auf der Gitarre und es hat davor sehr gut funktioniert.
    Beim Benutzen hat es auch nie irgendwelche Geräusche gemacht und es lief immer flüssig und leise.
    Sattelklemmen sind ebenfalls fest zu und das Trem steht Parallel zum Body also ist sie auch gut eingestellt.
    Danke
     
  2. S.G.K.

    S.G.K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #2
    messerkanten mal angeschaut? eventuell sind die runter.

    Liebe Grüße
     
  3. Joschua Balmes

    Joschua Balmes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #3
    Hallo

    Die Messerkanren sind fut und wi
    e gesagt war am Vortag alles gut und am nächsten morgen beim spielen hat sich die Gitarre verstimmt und
     
  4. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #4
    Stehbolzen lose?
     
  5. Joschua Balmes

    Joschua Balmes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #5
    Die Stehbolzen sind die schrauben am Trem oder an dem Federn?

    Die an den Federn hab ich ausgewechselt und weiter oben neu eingeschraubt also die sitzen fest bei den anderen weiß ich nicht
     
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  6. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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  7. Bassturmator

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    Erstellt: 27.09.20   #7
    Meinte eigentlich die Einschlaghülsen. Das sind die Dinger die direkt in den Korpus eingesetzt sind und in die widerum dann die Stehbolzen geschraubt werden. In den Stehbolzen ist ja die Nut eingedreht in der die Messerkanten liegen. Hier kann sich auch ein Grat gebildet haben. Da könnte dann eine achtel Umdrehung in die eine oder andere Richtung schon Abhilfe schaffen.

    Ich persönlich würde auch alle Stellen bei denen Metall auf Metall reibt sparsam einfetten.
     
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  8. Joschua Balmes

    Joschua Balmes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #8
    Ja das kann sein aber kann des mal einfach passieren?
    Ich hab die Schrauben auf Anschlag unten das das tremolo flach über den Korpus liegt, ist das auch falsch?
     
  9. Irondeath

    Irondeath Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #9
    vielleicht hast du an der höhe rumgeschraubt, wo die saiten noch unter spannung waren. das sollte man eigentlich tunlichst vermeiden.
    und nicht das trem sollte parallel sein, sondern dessen grundplatte.
    bis zum anschlag unten klingt aber auch nicht gut, da könnte grundsätzlich was am ganzen setup falsch sein, inkl. hals...
     
  10. Joschua Balmes

    Joschua Balmes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.20   #10
    Also soll ich es weitee hoch schrauben?
    Auf welche höhe ungefähr
    Danke für den Tipp
     
  11. bagotrix

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    Erstellt: 28.09.20   #11
    Das kann uU tatsächlich ein Problem sein. Sind die Bolzen so tief eingestellt, dass die Grundplatte auch im vorderen Bereich den Body berührt, hast Du zusätzliche Reibungspunkte, die sogar dafür sorgen können, dass sich die Messerkanten in der Rille der Stehbolzen etwas verkanten.

    Überhaupt ist das Aufliegen auf dem Korpus schon rein geometrisch potentiell problembehaftet. Um die Ruhestellung immer gleich zu erhalten, braucht ein Tremolo möglichst wenige, klar definierte Auflagepunkte. Die Lage eines Körpers im Raum wird mathematisch gesehen durch 3 Punkte definiert. Zwei davon sind beim Tremolo die Kontaktstellen Messerkante/Stehbolzen. Beim Aufliegen hast Du keinen klaren dritten Punkt, sondern eine ganze Fläche, und die ist nie vollkommen flach und perfekt parallel zur Grundplatte. Oft stellt man für eine perfekte Saitenlage ohne Schnarren auch den Bolzen neben den Bassaiten ein wenig höher ein als den auf der Treble-Seite. Dann liegt das Trem auf letzterer etwas fester auf und die Grundplatte verwindet sich sogar minimal. Sie hält das zwar aus, aber die Meserkanten "wandern" ungleich in den Nuten der Stehbolzen auf bzw. ab. Eine exakte Rückkehr in die immer gleiche Ruhestellung wird dabei erschwert.

    Wenn Du dagegen vorne die Bolzen nur ein wenig höher drehst, liegt die Grundplatte nur noch an der Hinterkante auf. Theoretisch auch noch nicht perfekt, funktioniert aber meist schon besser, weil der Anschlag klarer definiert ist. Je nach Halswinkel und ggf. Unterfräsung kann aber der Zug der Federn am Masseblock bei aufliegender Einstellung auch dann noch dazu führen, dass sich die Vorderkante der Grundplatte am Anschlag etwas nach oben bewegt. Wie weit, ist dann gerne Zufall und kann Verstimmungen verursachen. Das wäre aber der erste Versuch, und oft ist das Problem dann schon weg.

    Besser ist es nach meiner Erfahrung, in der Federkammer einen relativ kleinen Holzblock mittig als Anschlag anzubringen. Er muss genau so dick sein, dass er zwischen das Holz und den Block passt, wenn das Tremolo exakt parallel zur Decke steht. Befestigen lässt er sich mit einem hochwertigen, möglichst unelastisch aushärtendem Kleber. Wenn der Masseblock nach dem Divebomb wieder auf diesen Anschlag trifft, kommt das Tremoloystem auf drei relativ kleinflächigen Stellen zur Ruhe, eben den beiden Stehbolzen und diesem kleinen Anschlag. Damit kommt man dem geometrischen Ideal der 3 Punkte am nächsten und erhält auch die geringsten internen Verspannungen im System.

    Willst Du den Sound gerne etwas fetter und stabiler haben (was ja oft ein Motiv für eine aufliegende Einstellung ist), dann bringt eine Dive Only-Einstellung zwar schon was, aber die Auflagefläche ist dabei nicht das entscheidende. Man darf ja nicht vergessen, dass die Haltekraft die gleiche ist. Mit einer größeren Auflagefläche hast Du daher wiederum weniger Andruck pro cm², in der Summe bleibt sich das gleich. Und das Material eines Floyd ist auch nicht so weich, dass man es am Schwingen hindern müsste, um Dämpfung zu verhindern - im Gegenteil, wie die Saiten besteht es ja schließlich aus Metall, es darf also gern mitmachen.

    Letztlich bringt es in Sachen fetter Sound nach meiner Erfahrung idR mehr, 5 weiche statt nur 2 harte Federn einzusetzen (funktioniert selbst bei meinen .009-.046-Sätzen) und evtl. auch den Block gegen einen dickeren aus Messing zu tauschen. Der stabilisiert das System insgesamt schwingungstechnisch, und die zusätzlichen Federn verbessern die Ankopplung ans Holz.

    Gruß, bagotrix
     
  12. Joschua Balmes

    Joschua Balmes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.20   #12
    Vielen vielen Dank ich werdemal das trem weiter rausschrauben und mal ggf den block tauschen.
    Danke für die Tipps
     
  13. Joschua Balmes

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    Erstellt: 01.10.20   #13
    Hey Leute kleines Ergebnisse

    Ich habe jetzt die Bolzen rausgeschraubt und siehe da es funktioniert perfekt
    Danke an alle eure antworten ziemlich geil von euch
    Grüße❤
     
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