Frage an die Studenten (auch die ehemaligen)

von lucjesuistonpere, 02.12.04.

  1. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.04   #1
    Hi!

    Ich spiele seit 8 Jahren Klavier (Jazz/Klassik) und das sogar relativ leidenschaftlich. ;) Nun habe ich das Problem, daß ich in einem halben Jahr Abi mache, dann erst mal n Jahr Zivildienst/FSJ, keine Ahnung wo, jedenfalls nicht hier und dann studiere. Somit habe ich keinen Zugriff mehr auf das Familienklavier und daher stellt sich mir die Frage, wie ich dann noch weiter meinem Hobby frönen kann.
    Ich werde mir jetzt erst mal, da ich in einer Jazzrock-Band spiele, ein Stagepiano im Bereich von 1000 € zulegen (wahrscheinlich Yamaha P90 oder P120). Dadurch sind meine Geldreserven allerdings erst mal erschöpft. Theoretisch könnte ich das Stagepiano während meines Studiums als Klavierersatz gebrauchen. Mich graust es aber bei dem Gedanken, da ein E-Piano wirklich nur ein Ersatz sein kann und längst nicht so viel Freude macht.
    Also, an die (ehemaligen) Studis unter euch: Wie habt ihr das damals gemacht? Habt ihr euch ein echtes Klavier gekauft? Und wie habt ihr das Geld dafür aufgetrieben?

    Danke für eure Antworten! :)
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 02.12.04   #2
    Klaviere gib tes ja genug - man muss nur Zugang bekommen... Vielleicht so: Such an Deinem Studienort gezielt nach einer WG, wo ein Klavier vorhanden ist - in Sachen Mitbenutzung.
     
  3. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 02.12.04   #3
    Hans, das ist eine sehr gute Idee.

    Ich selber hatte das Problem nich, da ich nie an einem richtigen Klavier gespielt habe. Mal in der Musikschule, aber das auch eher selten.
    Deswegen bin ich mit meinem Stage Piano mehr als zufrieden.

    mfG
    Thorsten
     
  4. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.12.04   #4
    Ich bin ja mit meinem P90 als Ersatz mehr als zufrieden. Hat mir natürlich auch finanziell den Zahn gezogen. :o

    Jedenfalls: In einem Wohnheim hier gibt es einen Klavierraum. Die Instrumente müssten allerdings mal wieder gestimmt werden. Weiterhin steht ein Flügel in der Mensa. Bis auf Freitag nachmittag hat man da immer (unfreiwillige?) Zuhörer, also für Technikübungen eher ungeeignet. :D Mit einem Blues kann man aber immer begeistern.

    WGs mit eigenem Klavier kenn ich hier allerdings keine.

    Gruß,
    Jay
     
  5. mnutzer

    mnutzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.04   #5
    Zur Zeit ziehe ich das nächtliche Üben über Kopfhörer sogar dem Spiel auf meinen mechanischen Klavieren vor. Mit einer guten gewichteten Tastatur, ein paar guten Klaviersamples und einem hervorragenden Kopfhörer kann man sich m.E. schon gut fit halten. Um so mehr freut man sich dann wieder auf einen echten Steinway.

    Leider sind E-Piano-Mechaniken nicht so robust und haltbar wie ihre Originale gebaut, vielleicht auch aus Gewichtsgründen. Mein Wersi-CPF-1 zeigt in der am meisten strapazierten Mittellage schon deutliche Abnutzungen. Deshalb habe ich mir jetzt 2nd-Hand noch ein altes Yamaha-PF-15 aus der Vor-Midi-Zeit zugelegt. Scheinbar wenig genutzt, die Tastatur spielt sich immer noch wie neu. Da nehme ich auch die veralteten Vintage-DX-7-Klaviersounds in Kauf, drei sind für Jazz noch ganz gut brauchbar, der Rest eher schrottig.

    Deshalb mein Tipp für den kleinen Geldbeutel: Ausschau halten nach guten gebrauchten E-Pianos mit wenig gebrauchter gewichteter Tastatur. Die veralteten Sounds sollte man dann als Charme empfinden oder evt. über Midi modernisieren.
     
  6. Brunni

    Brunni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.04   #6
    Also ich muss auch sagen, mein P90 ist genauso gut wie mein Klavier, dass echt auch super ist. Und oft gibt es Klaviere, wo die Tasten ganz leicht gehen und verstimmt sind und einfach eklig. Da hab ich lieber mein P90.
     
  7. draco

    draco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.04   #7
    ich bin ja auch seit knapp zwei monaten student und ich habe (glücklicherweise) von meinem vater, der selbst berufsmusiker/musiklehrer ist zum abitur meinen yamaha s80 bekommen und damit bin ich bisher wirklich sehr zufrieden. das lag daran dass ich kurz vor dem abitur meinen enthusiasmus fürs klavierspielen entdeckt habe und mein vater das fördern wollte, da ich in der anderen stadt ja sonst überhaupt keine möglichkeit haben würde klavier zu spielen...

    vorher habe ich praktisch nur klavier bzw in der schul-jazzband das yamaha p90 gespielt, aber die umgewöhnung war nicht schwer und hat sich (bisher) nicht als nachteilhaft erwiesen... vielleicht liegt es ja auch daran dass ich (20 jahre) schon seit etwa meinem 8. lebensjahr klavier spiele...

    ich würde natürlich viel lieber ein echtes klavier haben, aber ich steck mir da immer hohe ansprüche und die kann ich leider nicht bezahlen :( obwohl ich es vielleicht wirklich machen würde wenn ich es könnte, auch wenn mich jemand für verrückt halten würde...
     
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