[Frage] Mikrofon am Anschlag - Mikrofonierung an der Bassdrum

von GuywithBass, 20.09.16.

  1. GuywithBass

    GuywithBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.16   #1
    Hallo Gemeinde,

    in einer Session am Wochenende haben wir verschiede Mikrofone in die Bassdrum gehalten um heraus zu finden, welche brauchbare Ergebnisse bringen.

    Unteranderen habe ich auch von Sennheiser ein MD 42 (Alte Bezeichnung) an das Schallloch der Bassdrum gehalten:


    https://soundcloud.com/guywithbass/t12-kick-drum-md42

    Als ich das Mikrofon tiefer in die Drum geschoben habe, habe ich ganz neue Geräusche vernommen, die sich nicht so richtig gesund anhören.

    IMG_4063.JPG


    https://soundcloud.com/guywithbass/t13-kick-drum-md42-anschlag

    Frage: Kann es sein, dass die Memmbran soweit ausgelenkt wird, dass diese anstößt?



    Für sachdienliche Hinweis, Komnetare, Antworten bin ich wie immer dankbar.

    Gruß

    GwB

    Ps.: Die Soundfiles sind auch downloadbar und sind trocken aufgenommen normalisiert und sonst unbehandelt.
     
  2. Zelo01

    Zelo01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.16   #2
    Hi :hat:

    Dass die Membran anstossen kann, möchte ich nicht ausschliessen. Aber für mich hört sich das wie eine lose Schraube oder sowas an, was mitvibriert. Vielleicht am Klöppel, oder an Mikrofon/Ständer selbst. Hast mal alles kontrolliert, ob alles fest geschraubt ist, und nichts scheppert? Ich meine das Geräusch auch auf der ersten Aufnahme zu hören, aber halt nur ganz schwach, sodass es kaum auffällt..
     
  3. The_Dark_Lord

    The_Dark_Lord HCA Recording HCA

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    Erstellt: 20.09.16   #3
    Das kann durchaus sein - in der Umgebung des Schallloches einer Kickdrum bewegt sich SEHR viel Luft. Wer einmal die Hand hingehalten hat, weiß das. Ohren zuhalten dabei!

    Eine Kick erreicht sehr hohe Lautstärken. 120, 130 dB können schon erreicht werden und stellen echte Stresstests dar.

    In alten Studioberichten liest man öfter von zerstörten Kondensatormikrofonen, weil die Membran an die Gegenelektrode geschlagen hat.
     
  4. GuywithBass

    GuywithBass Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.16   #4
    Wir haben noch andere Mikrofone ins Schallloch gesteckt. u.a. ein MD 421 und ein Beta 52a. Bei den Aufnahmen habe ich dieses Geräusch nicht, von daher schieße ich einen Ursprung in der Schallquelle (Drum & Co) aus.
    --- Beiträge zusammengefasst, 20.09.16 ---
    Dem kann ich folgen und vermute das ich das Mikrofon durch das Verrücken in eine Zone hörer Belastung gebracht habe.
     
  5. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.16   #5
    Die Kapsel muss ein Stück drinnen sein, oder von außen Abstand zum Schallloch haben. Sonst pustet der Wind kräftig vor die Membran und lässt sie durchaus mal ungesund weit auslenken. Das klingt dann so, und Beschädigungen kann man nicht immer ausschließen-
    Wenn das Bild zu Beispiel 2 gehört, stand die Kapsel so richtig im Wind. Die liegt nämlich meist nicht direkt vorne am Gitter vom Mikrofon, sondern manchmal mehrere cm weiter hinten

    Wenn ihr ein Stativ habt, das es hergibt: probiert doch mal aus, das Mikrofon komplett in der Kick zu versenken ;)
     
  6. GuywithBass

    GuywithBass Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.16   #6
    Danke für den Hinweis. Ich habe noch keinen passendes Staiv dafür besorgt. Das Schallloch ist auch etwas zu niedrig posoitioniert. Ggf kann ich aber mit einem Schwanenhals und einer Eigenkonstruktion hier was bewirken. Ggf. kann ich auch einen Windschutz (Überzieher) noch einsetzen, wenn ich das Mikrofon für diese Abnahe weiter verwenden will. Die Aufnahme ist in Rahmen eines Shootouts gemacht worden. An der Snare machte das MD42 jedenfals eine bessere Figur.
     
  7. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.16   #7
    Hallo,
    definitiv im zweiten Sample ein überfordertes Mikrofon. Ich weiß nicht welchen Sound ihr sucht, aber den Hinweis das Mikro mal ganz in den Kessel zu schieben, finde ich sinnig. Je näher am Fell, desto mehr "Kick". Und so ein kleines Stativ kostet ja nicht die Welt und kann ja auch für Gitarren- und Ampabnahme prima verwendet werden ;) Wobei ich ganz besonders an dieser Stelle nicht sparen würde: Es gibt kaum etwas frustrierenderes, als zwei Stunden Bassdrummikropositionierung durch ein billiges Stativ zunichte gemacht zu haben.:govampire:
    Grüße
    Markus
     
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