Frage(Rat) eines Newbie auf dem Themengebiet

von andreas85auto, 01.06.08.

  1. andreas85auto

    andreas85auto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.08   #1
    Hallo Leute,

    ich bräuchte, wie im Titel beschrieben, nützliche Hilfe von euch. Vor allem, von den Leuten, die in Sachen InEar Ahnung haben. Denn ich habe die nicht :(

    Hab schon etwas rum gesucht und mich bisschen durchs Forum durchgelesen (InEar-Forum hier) aber wirklich schlau werd ich nicht.

    Bisher spiele ich in der Band über ganz stink normale Monitor-boxen auf dem Boden. Soweit so gut. Nur hab ich sehr oft das problem, dass es mir zwischendurch zu stark dröhnt, es immer nur auf einer seite ist und das für mich schlimmste irgendwie :( ich meine stimme nie richtig höre...

    Wenn ich akapella, sprich ohne PA was singe, klingt es nicht wie vom profi, aber die Töne treff ich wesentlich besser, als wenn ich über PA singe und den Rest der Band mit in den Monitor reingespült bekomme... :confused:

    Ein alter Bekannter kam nun auf die idee und meinte:

    " versuch es doch mal mit nem Inear-System"... Da ich zumeist denke, dass ältere Menschen bereits Erfahrung gesammelt haben und auch in gewisser Art weise sind befolge ich mal dem Rat in der Hoffnung, dass es was bringt. ;)

    Nun steh ich da...

    Preislich schränke ich mich mal auf max. 500-750 euro ein. Müsste ja langen, oder? hmm Wenn ich mir dann schon sowas zulegen würde, dann gleich kabellos...

    Was würdet ihr da vorschlagen, bzw mir ans herz legen, etc.?

    Bin euch dankbar für Vorschläge/Tipps :great::)

    LG Andy
     
  2. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.08   #2
    hi

    also mit dem budget lässt sich schon mal was anstellen.
    das sennheiser iem g1 bekommt man in der bucht für rund 400-450. dazu noch n paar gescheite hörer wie ultimate ears super.fi 5pro. die hörer sind 2wege, was einen deutlich besseren klang als 1wege gibt. kosten: 180€

    das ganze st entweder als mono oder stereo verwendbar. die möglichkeit einen mono-mix und deinen gesng am empfänger zu regeln besteht auch noch, könnte interessant für dich sein.

    bei deinem budget würde ich die finger von den ganz günstigen systemen lassen, damit hast du noch viel spaß auf dauer. und wenns dir gar nicht gefällt, bekommt man das sennheiser auch wieder los.
     
  3. tombulli

    tombulli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #3
    sennheiser ist auf alle fälle erste wahl im preis-leistungsverhältnis. besser ist nach meiner erfahrung nur noch das AKG IVM, aber das ist auch ne ganze ecke teurer. die shure-geräte sind auch noch zu empfehlen, aber mit allem anderen wirst du nicht glücklich auf die dauer.
    wir verwenden 5 verschiedene IEM-systeme (sennheiser, AKG, db, fischeramps drumset, trantec), mit ausnahme des monogerätes von db auch alle stereo (= gewaltiger unterschied zu monosignalen) und auch immer und überall, d.h. auch auf proben.

    mindestens genauso wichtig wie das sende-/empfangsgerät sind aber die ohrhörer!!
    1. von der tonqualität - was nutzt die beste hifianlage mit schlechten boxen?
    2. von der passform. ich vergleiche das (als ösi) immer mim skifahren: es macht einfach keinen spass, wenn dir die skischuhe nicht passen, drücken und wehtun. wenn du auf der bühne auch noch headbangen willst, kommst eh um eingegossene ohrhörer nicht herum - in meinen ohren halten diese universalstöpsel überhaupt nicht - zudem hast du dann eine wesentlich bessere dämpfung, was gleichzeitig eine anhebung der dynamik bedeutet.

    IEM ist einfach geil, wenn man weiss, wie man es nutzen soll und richtig routet!!

    die komplette backline meiner jetzigen band (= keine amps, keine boxen, keine monitore,...)
    [​IMG]
     
  4. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #4
    ne sehr edle lösung die gitarreneffekte gleich in ein rack mit dem mixer und den sendern zu packen. spart n haufen zeit beim aufbau.
    mit der stereogeschichte is das so ne sache: viele wollens nicht stereo. wenn man sich dann doch überwunden hat, stereo u fahren will mans nicht mehr hergeben...
     
  5. andreas85auto

    andreas85auto Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.08   #5
    dann sag ich schon mal vielen Dank an euch für's helfen. Jetzt weiß ich zumindest in welche Richtung ich blicken darf/soll :great:

    LG Andy
     
  6. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.08   #6
    Übrigends: Ein In-Ear System hebelt nicht die Fehler ausbügeln die beim Moniotmixen gemacht werden.

    Solange es keine Verbindungspropleme bzw. Interferenzen gibt bei 8 Strecken so nah bei einander.
     
  7. J.B.Goode

    J.B.Goode Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.08   #7
    wieviele seid Ihr in Der Band und was ist es für ein Mischer, dass Ihr alle Stereo IEMs fahren könnt? Bzw wie macht Ihr den Mix, alle bekommen seperate Stereosignale?
     
  8. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.08   #8
  9. tombulli

    tombulli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.08   #9
    jepp, ist ein allen & heath 14:4:2+ - richtig, der 12M wäre noch besser, aaaaaaaaaaber der preis...... *schwitz*

    es gibt keine probs mit verbindungen. die antennen für die inputs sind beide direkt am rack, für das IEM nutzen wir eine externe antenne (sennheiser A1031), welche ausreichend weit entfernt steht. das ganze läuft natürlich über antennensplitter ASP2, bzw. antennencombiner AC1 für IEM

    funktionieren tut die sache wie bei einem "richtigen" monitormischer auf der bühne, d.h. die signale aus den PODs, VOX, Drums (BD + OH) gehen (stereo) in das A&H, zusätzlich bekommen wir wenn möglich das summensignal stereo. aus unserem rack liegt dann eine peitsche zur stagebox mit 7 INs und einem return. wir sind 5 leute in der band, 4 bekommen ganz separate stereomixe aus dem A&H, nur unser bassist (nutzt das gschissene db monogerät) bekommt "my mix and I" - liegt also an dem monooutput des A&H an und hat am 2.kanal seines IEMs den direct out seines basses.das funzt so, dass diese 4 stereokandidaten aux 1+2; aux 3+4; aux 4+6; master L+R nutzen, alles pre geschaltet (post EQ). den EQ darf der bassist nutzen, damit er wenigstens halbwegs sound aus dem .... db bekommt.

    @highQ: deinen ersten satz verstehe ich nicht. es ist definitiv so, dass du mit einem IEM besser hörst, also auch fehler eindeutig bestimmen kannst.
     
  10. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.06.08   #10
    Na ihr seid ja bestens ausgestattet.

    Das mag ja sein. Bekommt man aber von vorne rein einen total Matsch auf die Auxwege gelegt, rettet das IEM auch nichts mehr. Als kleines Beispiel, hatte ich erst gestern wieder einen Drummer, der sein komplettes Drumset auf seinen (12") Montior haben wollte. Blase ich mir von hinten die Ohrem von meinem Fullstack voll, und lege die Gitarre noch auf den Monitor, brauche ich mich nicht wundern, wenn ich den Rest nicht mehr differenziert hören kann.

    Noch zur Erinnerung: Mein Statement gilt dem Eingangspost. Ich bin sehr für IEM! Halte ich für eine spitzen Sache. Und so wie ihr (tombulli) das betreibt, kann es fast nicht besser sein.
     
  11. tombulli

    tombulli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.08   #11
    ok, jetzt hab ich das verstanden ;-) - danke für die blumen.

    wichtig vl. noch, weil das hier auch in anderen freds diskutiert wird: wenn IEM, dann IMMER IEM!
    1. muss man sich wirklich dran gewöhnen
    2. das geile daran ist, dass man sich (so wie wir mit o.a. system) ABSOLUT unabhängig von irgendwelchen mischern macht.
    3. so ist es möglich, immer EXAKT dasselbe zu hören, egal ob auf der probe oder beim livegig. das ganze stellt man einmal richtig ein - das dauert allerdings eine zeitlang - und dann kann man sich sicher sein, auch beim livegig keine probleme zu haben.
     
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