Frage zu CEs Flöten

von Cuthbad, 24.07.07.

  1. Cuthbad

    Cuthbad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #1
    Hi!

    Ich hoffe hier bin ich richtig!

    Ich schreibe gerade nen Arrangement für nen Spielmannszug hier in der Gegend!

    Die haben CES Flöten, wollte mich nur mal eben vergewissern das wenn die nen C spielen, ein Ces erklingt. Ist doch richtig oder?
     
  2. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #2
    Das ist so bei transponierenden Instrumenten, ja.
    Aber ich habe noch nie was von einer Ces-Flöte gehört :confused:.
     
  3. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 25.07.07   #3
    Ces als Ton irritiert mich eigentlich schon mal. Weil es ja eigentlich kein Ces gibt. Das wäre ja ein H.

    Was ich mir vorstellen kann ist dass es sich um Bb-Flöten handelt... davon habe ich schon gehört (auch eine zu Hause) und da greifst Du "ein C" und es klingt ein Bb.

    Edith: :confused:Irritiertblinzel...:confused: Googlen hilft manchmal und manchmal auch nich.

    http://www.viento-querfloeten.de/querfloete_in_ces_stimmung.php
    Eh... ja. So was musses dann doch wohl geben.

    Ich weiss jetzt nicht, ob die Produktbeschreibung irgend jemandem hier weiterhilft.
    Sandner baut auch Ces-Flöten. Die gehören wohl eher in das Umfeld "Blasorchester".
     
  4. Cuthbad

    Cuthbad Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #4
    Also es handelt sich um Keilwerth Ces-Flöten!

    Wird halt in nem Spielmannszug gebraucht. Nennt sich dann glaub ich Trommelflöte!
     
  5. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 26.07.07   #5
    Man lernt nie aus.
    Die Antwort, die Du brauchst hast Du ja bekommen.

     
  6. florek

    florek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.07   #6
    Hi^^ Ich spiel zufällig auch Trommelflöte. Sopran und Alt^^ Also wenn du hilfe beim Transponieren und so hast kannste dich ja mal bei mir melden^^ Ich habe schon etliche Stücke umschreiben müssen für den Spielmannszug. Wir müssen demnächst Beatlessongs spielen, und wer durfte sie arrangieren?? ich-.- nja auf jeden fall wenn fragen sind^^ immer her damit^^ ich kenn mich da so ziemlich aus
     
  7. kansas

    kansas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.07   #7
    Aber Vorsicht: Die Altflöten sind in Fes gestimmt!! Haben also ein Kreuz mehr bzw. ein b weniger.
    Ces/Fes-Besetzung ist für Spielmannszüge durchaus üblich!
     
  8. florek

    florek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.07   #8
    hehe stimmt^^ hab ich nicht geschrieben... aber wenn ichs nicht wüsste hätte mein spmz leichte probleme... aber es passt alles^^ich hab die kompletten Märsche von sopran1 in alt umgeschrieben... wir hatten von den meisten halt keine Noten, außer von son paar (Lieben, Tippelbrüder)... nja und ich wollte halt nicht immer sopran spielen also musste ich transponieren^^ also wenn ihr was transponiert haben wollt, es gibt super transponiertabellen^^ da muss man immer nur in die spalte drunter gucken und dann hat man den ton den man mit der alt spielen muss und so hoch sein soll wie der Ton von der sopran. Den Klang der flöten kann man ja schlecht vergleichen. Es ist ja so dass die tenor ne oktave tiefer klingt als die alt, die alt ne oktave tiefer als die sopran, und die diskant ne oktave tiefer als die diskant. nja das ist nur so ungefähr... weil man muss ja noch die stimmung und so beachten... nja das wars auch schon von meiner seite:p
     
  9. Eleni88

    Eleni88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #9
    Hi florek!

    Ich spiel auch Sopranflöte (Ces) in einem Spielmannszug. Mich würde interessieren, wie ich die Ces-Stimme zur Fes-Stimme transponiere.
    Du hast von einer Transponiertabelle gesprochen, wie sieht so was aus bzw. wo gibt es so etwas oder kannst du sie mir per E-Mail zusenden.

    MfG Eleni
     
  10. musikzeit

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    Erstellt: 10.06.08   #10
    Hallo Eleni,
    wo ist das Problem beim Transponieren? Fes liegt eine Quinte unter Ces, also klingt die Alt-Flöte bei gleichem Griff eine Quinte tiefer als die Sopranflöte.
    Willst du den gleichen Ton spielen, mußt du also eine Quinte HÖHER spielen.
    Also statt d spielst du a, usw.
    c => g
    cis/des = >gis/as
    d => a
    dis/es => ais/b
    e => h
    f => c
    fis/ges => cis/des
    g => d
    gis/as => dis/es
    a => e
    ais/b => f
    h => fis/ges

    Fertig ist die Transponiertabelle.
    Fragt sich, wozu du das brauchst? Warum willst du denn mit der Altflöte die gleiche Stimme spielen wie mit der Sopranflöte? Das erscheint mir wenig sinnvoll...
    Übrigens würde ich auch nicht viel darauf geben, was florek dazu sagt,
    seine/ihre Aussage "ich kenn mich da so ziemlich aus" bezieht sich da wohl nur auf seine/ihre mitspielenden Kollegen, die noch weniger Ahnung haben :(
     
  11. alienblues

    alienblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.08   #11
    es gibt (zum Glück) auch schon preiswerte Transponier-Software:
    Notenblatt einscannen, Programm starten und ausdrucken
    (den Rest erledigt der Computer :-)
    _______________________________________

    [ ..die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst ]
     
  12. alienblues

    alienblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.08   #12
    wie bereits erwähnt, sind Ces, H, und B identisch.

    dazu ein kurzer Blick auf die Bezeichnungen in der Tonleiter:

    Die Moll-Tonleiter folgt dem Alphabet:
    A - B - C - D - E - F - G ( - a )
    (beginnend mit einer kleinen Terz und darauffolgend eine große Terz)


    davon abgeleitet die Dur-Tonleiter:
    C - D - E - F - G - A - B ( -c )
    (beginnend mit einer großen Terz und darauffolgend eine kleine Terz)

    aus der unterschiedlichen Anordnung der großen bzw. kleinen Terz
    bei Moll und Dur ergeben sich die unterschiedlichen Charakteristiken
    (Moll "traurig" und Dur "fröhlich"), welche auch im Dreiklang auftreten.
    -------------------------------------------------

    nun zurück zum Ursprünglichen Thema der Bezeichnung "Ces":
    wie oben angeführt, gibt es den Ton "H" eigentlich gar nicht,
    da die (alphabetische Moll) Tonleiter bei "G" endet, und anschließend
    wieder der ursprüngliche Grundton (Oktave) erreicht ist.

    die Antwort auf die Frage, warum trotzdem zumindest in der deutschen
    Literatur die Tonbezeichnung "H" aufscheint, ist schlicht und einfach
    ein Schreibfehler vor vielen Hunderten Jahren...
    In früheren Zeiten war es üblich, einzelne Buchstaben mit div. Schnörkeln und
    Verzierungen auszuschmücken, und wenn man die Buchstaben B und H vergleicht,
    kann damit ein B durchaus für ein H gehalten werden.
    (dem guten Mann sei hiermit verziehen...)

    Tatsächlich ist international ausschließlich die Bezeichnung "B" üblich.
    (auch auf meiner indischen Querflöte ist der Buchstabe B aufgedruckt, wodurch
    es sich hierbei offensichtlich ebenfalls um eine sog. "ces" - Flöte handelt)

    Vermutlich da der Buchstabe "b" (auch im Deutschen Sprachraum) allg. bereits für
    eine Absenkung der Frequenz um einen Halbton verwendet wird, und das
    "H" international nicht üblich ist, haben sich einige Leute für das (auch international
    eindeutige) "Ces" entschieden...)

    _______________________________________

    > die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst :p <
     
  13. alienblues

    alienblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #13
    ..tja (sorry) , ist wohl auch ein Beispiel "babylonischer Sprachverwirrung": obwohl
    "made in India" entspricht der Aufdruck "B" (nach Hörprobe) bei dieser Flöte keinem Ces,
    sondern tatsächlich einem festgestellten Bes (Bb) bzw. Ais (A#).
    (-> vielleicht weil für den deutschen (bzw.slawischen u. skandinavischen) Markt bestimmt ?)

    daher empfehlenswert: im Zweifelsfall Instrument probespielen und vergleichen...

    _________________________________________
    > zuerst der Spaß, und dann das Vergnügen ;)<
     
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