Frage zum Gußtremolo/ Stahltremolo und Tremoloarm Federn

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LucGit
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Hey zusammen,
ich hab vor mir diese hier für meine Strat zu holen damit der Tremolohebel nicht immer nur umherbaumelt. https://www.thomann.de/de/fender_tremolo_arm_feder.htm
Ich weiß natürlich das man den Hebel auch komplett in das Gewinde drehen kann und es dann fest machen kann, aber ich mache das lieber mit den Federn.
Nur habe ich gelesen, dass Tremolos mit Gußblock kaputt gehen können wenn man diese Federn einsetzt oder das es generell Schaden am Gewinde macht.
Meine Fragen: 1. Stimmt das, dass die Feder das Gewinde bzw. Gußblock Tremolos beschädigt? 2. Wären oder ist diese Feder dann für meine Gitarre geeignet? Denn ich weiß nicht woher ich wissen soll ob meine auch einen Gußblock hat (Fender Road Worn 60 Stratocaster). Und 3. Ist diese Feder überhaupt nötig bzw. geht es auch ohne Feder oder geht ohne Feder das Tremolo kaputt?

Danke :)
 
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Hi LucGit

Stahlgußblöcke gehören mitunter nicht unbedingt zu den stabilsten Materialen die's gibt - sprich; regelmässiges rumgeschraube lottert iwann mal das Gewinde aus ;) Stahlguß ist von "Natur" aus spröde...

Wenn man jetzt da noch ne Feder mit reinpackt, erhöht dies noch zusätzlich den Widerstand auf die Gewindesteigung, was die Abnutzung nur noch verstärken tut.....am besten wäre da grad den Block zu wechseln!
Messingblöcke färben auf den Sound etwas anders und nützen sich mit der Zeit ebenso ab......also; am besten besorgst du dir die Federn samt neuem passendem "echtem" Stahlblock!
Ob deine Road Worn 60's einen Stahl- oder Gußblock hat, kann ich von hier aus nicht sagen - müsste den Block sehen! Ich gehe aber davon aus dass es ein Gußteil ist, da ein Vintage-Style Standard Series Stratocaster® Tremolo montiert ist; das etwas teurere American Vintage Series Stratocaster® Tremolo hat einen Stahlblock.

Also:

Punkt1: Kann, muss aber nicht - hängt vom Gebrauch ab...
Punkt2: Diese Federn sollten standardmässig in jedes Vintagetremolo passen...
Punkt3: Kaputt geht ohne Feder nix; ob man eine solche Feder unter den Hebel packt sei jedem freigestellt...man könnte allenfalls auch einen kleinen Streifen Teflonband (Sanitärbedarf) ums Gewinde am Hebel packen ;)

Gruss Biskaya
 
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Ok danke :) dann werd ich mir erstmal keine besorgen.
Also reicht es ohne Feder den Hebel so weit rein zu drehen bis er fest sitzt? Natürlich nicht das er zu stramm ist sondern solange bis er fest am Punkt sitzt wo man ihn haben will?
Und danke für den teflonband Tipp werd ich mal ausprobieren :)
 
Das Problem ist ja; die Feder drückt einerseit gegen den Hebel (was ja auch erwünscht ist..) und andererseits unten gegen den Blockboden. Also herrscht da immer eine (zusätzliche) Belastung dazwischen!
Ohne Feder reingeschraubt und zwar bis oder über den Anschlag hinaus; kann bei einem Gußblock dazu führen; dass die Bohrung unten quasi aufgesprengt wird....alles schon gesehen!
Die Feder soll hier zwar so'n "Unfall" verhindern; mit dem kleinen Nachteil aber dass eben die Reibung am Gewinde selbst höher wirkt als normal....deswegen auch nur ne zeitweilige Lösung ;)

Die Idee mit dem Teflonband (wers kennt; Gewindedichtungsband halte ich hier am schonendsten für Gewinde und Block. Iwann löst sich auch diese Massnahme auf, also aufschrauben, Reste rauskratzen und neues Stückchen Band rauf und jut is...:great:
 
Gut ich gucke mal mit dem Teflonband :)
Hab halt nur Angst das ich was kaputt mache :s.. hat sehr viel Geld gekostet das gute Stück
 
Kaputt gehen könnte wie gesagt "nur" der Tremoloblock unten, sofern es ein billiges Gußteil ist...;) - Bei einem Stahlblock werden einfach die Gewinde etwas mehr belastet; hängt auch davon ab wieviel Widerstand die eingelegte Feder erzeugt! Mit einer etwas "weicheren" Feder sollte aber auch dies zu umgehen sein.
...kommt aber auch auf den Gebrauch des Hebels an Anhang anzeigen 269450......:D - Wer hier die "Windmühle" fährt endet schneller in der "Klinik"!

Die Teflongeschichte ist "auch nur" so'n Zwischending (MacGyver lässt grüssen); richtet aber wesentlich weniger Schaden an...:great:
 
hallo, habe auch mal eine frage zu dieser ominösen feder. ich habe jetzt mal eine(!) besorgt. bei session.de gibts die auch einzeln. ich habe jetzt aber festgestellt, dass bei meiner mexico-strat 2003/2004 unten an der hülse für den tremoloarm kein "boden" ist. das heisst, dass die feder einfach durchfällt. was will mir das jetzt wohl mitteilen? dass hier keine feder vorgesehen ist? finde im web nix darüber. hilfe wäre schön.
 
Brauchst doch nur ein kurzes Stück Kompressorschlauch o.ä. über das Gewindestück schieben. Reindrehen bis der Schlauch auf die Tremoloplatte drückt, schon schlackert nichts mehr.
 
hallo, habe auch mal eine frage zu dieser ominösen feder. ich habe jetzt mal eine(!) besorgt. bei session.de gibts die auch einzeln. ich habe jetzt aber festgestellt, dass bei meiner mexico-strat 2003/2004 unten an der hülse für den tremoloarm kein "boden" ist. das heisst, dass die feder einfach durchfällt. was will mir das jetzt wohl mitteilen? dass hier keine feder vorgesehen ist? finde im web nix darüber. hilfe wäre schön.

Sorry....habe dein Posting erst jetzt gelesen :redface: - Deine Annahme ist richtig; bei deiner Mexico-Strat geht sowas (leider) eben nicht....da ist halt etwas "Erfindergeist" gefragt! ;)
 
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ich habe jetzt aber festgestellt, dass bei meiner mexico-strat 2003/2004 unten an der hülse für den tremoloarm kein "boden" ist. das heisst, dass die feder einfach durchfällt. was will mir das jetzt wohl mitteilen? dass hier keine feder vorgesehen ist? finde im web nix darüber. hilfe wäre schön.

Anscheinend sind durchgehende Bohrungen günstiger als Sacklochbohrungen? Anyway, entweder ein bisschen Silikonschlauch am Hebel anbringen so wie Okatan schrieb oder das Gewinde dünn(!) mit Teflonband vom Installateur einwickeln, beides sorgt dann dafür das der Arm "in Stellung" bleibt...
 

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