Frage zur Bluestonleiter

von GWC, 09.08.08.

  1. GWC

    GWC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.08   #1
    Werte Freunde der Musik,

    ich hab mir grad mal diesen Thread hier durchgelesen (Spieltechnik: Pentatonik / Moll-Tonleiter / Dur-Tonleiter), wobei jetzt noch einige Fragen aufgekommen sind.

    1) Ich blick grad gar nicht durch, inwiefern diese zwei Tonleitern bzw. Pentatoniken verknüpft sind/aufeinander aufbauen/Gemeinsamkeiten haben oder was eigentlich die Aussage des zweiten Bilds ist:

    Bluestonleiter (Ableitung aus der Moll-Penta):
    [​IMG]

    Nochmals Bluestonleiter :-)confused:):
    [​IMG]

    2) Die 3-Notes-per-string-pattern:
    a) Worin besteht da jetzt genau der Sinn? Zum einen steht da ja, dass diese Pattern gut für schnelle Läufe geeignet sind. Warum ist das so? Und warum hat man da ein symmetrisches Anschlagsmuster und bei der Pentatonik nicht? Eigentlich sollte ja man meinen, dass es genau umgekehrt ist, da man bei drei Noten pro Saite doch nicht wirklich mit nem Auf- und Abschlag/Picking wegkommt, sondern mit nem Downstroke aufhört und so auf der nächsten Saite mit nem Upstroke beginnen müsste.
    Da is die Pentatonik doch im Gegensatz dazu besser, weil man pro Saite einen Down- und einen Upstroke hat und fertig. Oder versteh ich das grad gänzlich falsch?

    b) Bei Anregungen unten steht "Man kann selbstverständlich die Pentatonik und die Bluestonleiter in '3-Pro-Saite' Form spielen. Dazu sind allerdings einige Stretches notwendig.".

    [​IMG]

    Das kann ich mir grad nicht wirklich vorstellen. Das Bild zeigt ja einfach nur zwei Pattern aneinandergesetzt. Wo ist daran jetzt der Witz? :confused: Also was hat das jetzt für nen spielerischen Vorteil?

    Wär nett, wenn ihr mir da ein bisschen auf die Sprünge helfen könnt :) Ich denk bei solchen Sachen immer viel zu kompliziert, was zu Missverständnissen führt.

    Gruß
    Andi
     
  2. Quirrel

    Quirrel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #2
    du solltest dich vll mal mit dem schnellen spielen außeinandersetzen, dann wirst du auch schnell merken inwiefern 3nps patterns nützlich sind wenn es darum geht schnell zu spielen

    ansonsten versteh ich das problem nich so ganz ... naja is ja auch schon recht spät ^^
     
  3. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #3
    Zunächst mal darf es überhaupt keine Rolle spielen, ob du bei der jeweils nächsten Saite eine Auf- oder Abschlag machst. Wenn du permanent Wechselschlag spielst ist das schlicht egal und wenn du jemals Tempo drauf kriegen willst, mußt du den Wechselschlag beherrschen.

    Warum man mit 3-NPS Skalen schneller ist? Du bleibst besser im Fluß wenn du auf jeder Saite die gleiche Zahl an Tönen spielst. Wenn du einmal 2 und einmal 3 Töne hast kommst du eher mal raus. Eine Tonleiter aus 8 Tönen kannst du eigentlich nur als 3-NPS spielen wenn du Tempo bekommen willst (alternativ gäbe es noch die Spielweise mit Tetra-Chords aber das ist ein spezielles Thema). Das ist der Sinn weshalb man gelegentlich so wie auf dem zweiten Bild zwei Fingersätze aneinander setzt. Zwar hast du dann Töne doppelt aber du spielst ja nicht immer linear rauf und runter sondern in bestimmten Mustern und da ist es sogar nützlich wenn du Töne doppelt hast.
     
  4. GWC

    GWC Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #4
    Danke, klingt einleuchtend. Mit meiner ersten Frage hab ich mich jetzt selber noch einmal auseinandergesetzt und das is ja anscheinend auch nur die Pentatonik verbunden und Teile davon weggelassen (schätze mal, dass das dann eben ne aufsteigende Tonleiter ergibt). Muss ich wohl einfach mal die Töne rauslesen und aufschreiben :)

    Aber so ergibt das ganze schon mehr Sinn. War halt bloß sehr verwirrend, wenn man sich das alles auf einmal klar zu machen versucht und man den Wald vor Bäumen nicht sieht.

    Gruß
     
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