Solo Improvisationen / Pentatoniken

von TiMo., 12.07.06.

  1. TiMo.

    TiMo. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #1
    Hi Ho^^
    Ich lerne seit nen paar Tagen die Pentatoniken...
    So wie ich das verstanden hab gibbt es ja 5 pattern, die je nachdem ob DUR oda MOLL
    Hintereinander gelegt werden, wobei jede Moll Tonleiter mit einer der DUR Tonleitern Identische ist.. siehe Quintenzirkel :p

    Meine Frage...
    Wie spielt man jez aus dem Kopf nen Solo zu nem X-belibigem Song..
    Man erkennt, welche Penta gut klingt, aber dann versteh ich net wie man da Bendings,
    Hammer ons, und Pull offs einbaun soll..., so dass es GUT klingt..
    Mein einziger erfolg ist nen Blues, den ich mit der Moll penta+blue notes begleite..
    Da is aber auch kein "Speed" drinn, und vorallem keine Bendings und Harmonics e.t.c
    :)
     
  2. BassVibe

    BassVibe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #2
    Der Speed kommt mit der Zeit, die Hammer/pulloff/bending dinger sind vor allem an deine Zeit gebunden, soll heißen um so mehr du irgendwelche pentatoniken auswendigkannst um so schneller kannst du dann auch die sachen in ein Stück mit einbringen.
    Setz dich mit dem blues den du gespielt hast auseinander, bring da auf die skala die da gespielt wird zum beispiel folgendes ein:
    Gitarre spielt:
    e-------------------------
    b-------------------------
    g-------------------------
    d-----------4--5--4------
    a----4--7------------7--4
    e--5----------------------

    Bass dazu:

    G----------------------------------
    D----------5p4--------------------
    A----4--7-------7--4h5p4h5^----
    E-5-----------------------------5~

    h=hammering
    p=pulloff
    ^=bend/release
    ~=vibrato

    muss natürlich auf die schnelligkeit der hammering/pulloff serie achten(quasi "in Time" mit der Gitarre.
    Wenn du ein notationsprogramm/mit abspielfunktion (guitarpro oder ähnliches hast)
    dann notiere dir die skale der gitarre in dem typischen blues schema:
    das obere riff beginnend jeweils mit folgendem ton, dann mit den gleichen tonabständen "umstimmen"
    A-A-D-A-E-D-A
    darauf kannst du dann,wenn du es dir abspielst mit deinem Bass sehr schön Impro´s üben..
     
  3. JoePublic

    JoePublic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #3
    also ich finde soli improvisieren geht am besten mit sonem jazz schema.
    also zB du benutzt in den ersten 2 takten die töne einer walking bass auf c.
    dann auf a einen takt, wieder c, ein halber f ein halber a.

    und dann einfach nachmittags hinsetzen und gucken was klingt da kriegt man mit der zeit nen gefühl für.
     
  4. TiMo.

    TiMo. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #4
    Danke Danke^^
    Aber das Problem :D
    Ich spiele Gitarre, und nich BAss :D
     
  5. Hoco

    Hoco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #5
    :confused: :confused: :confused: Wieso postest du das dann hier?
     
  6. bassterix

    bassterix Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 12.07.06   #6
    Verschoben.:cool:
     
  7. MrFair

    MrFair Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #7
    Improvisieren ist nichts, was man von heute auf morgen lernen kann. Da schöne dabei ist aber, dass man kontinuierlich besser wird. Leider merkt man das aber kaum, wenn man jeden Tag improvisiert. Irgendwann kann man sich selbst einfach nicht mehr hören. Außerdem ist das (freie) Improviseren wohl sozusagen die Königsdisziplin eines jeden Instrumentalisten und somit eins der wohl schwersten Sachen, die man machen kann.

    Aber zu deiner eigentlichen Frage:
    Das Einsetzen von Techniken wie beispielsweise die genannten Legato-Sachen und Bendings erfordert erstmal eins: Du musst die Technik bereits möglichst sauber können. Solltest du beispielsweise grade erst angefangen haben, Bendings zu lernen, so wird es dir vermutlich äußerst schwer fallen die Technik irgendwie sinnvoll einzubauen.
    Generell ist das aber eine Frage, auf die man keine Antwort geben kann. Das einzige was wirklich hilft, ist "aktives Hören" von Musik. Leg dir die CDs deiner Lieblingssolisten ein und hör dir die Soli mal ganz genau an. Wann bedient sich der Gitarrist welcher Technik? Wie setzt er sie ein?

    Zu Beginn kann man Hammer-Ons, Pull-Offs und Slides ziemlich gut als Verzierungsformen benutzen. Das ist für den Anfang schonmal was. Um das zu Üben kann ich dir folgendes empfehlen: Improvisiere eine kurze Melodie, merk dir aber was du gespielt hast. Sobald du eine gefunden hast, die dir gefällt, wiederholst du diese ständig. Jetzt fängst du einfach an, diese Melodie mit den angesprochenen Techniken zu verzieren, mal ein Hammer-On dort, mal ein Slide hier, teilweise einen anderne Rythmus benutzen, mal komplett aus der Melodie "herrausbrechen" um dann wieder zu ihr zurück zu kehren etc. Einfach die Melodie immer wieder verfremden.

    Ein weiterer, guter Tipp für die freie Improvisation: Sing/summ laut mit, während du spielst und versuch, dass gesungene/gesummte auf die Gitarre zu übertragen. Natürlich wirst du nicht immer die richtigen Töne treffen, aber sobald du dich etwas eingespielt hast, sollte das ganz gut klappen. Da eigentlich so ziemlich jeder was halbwegs interresantes Summen kann, kann man so schnell recht gute Ergebnisse erzielen.

    Um auf dein "Speed"-Problem einzugehen: Erwarte nicht zuviel. Bis du tatsächlich mal frei 16tel-Läufe improvisieren kannst, werden wohl einige Monate, wenn nicht sogar Jahre vergehen. Ist doch auch relativ logisch, überleg doch mal, was dein Gehirn/Körper da alles beachten muss. Die Finger bzw. das Handgelenk in hoher Geschwindigkeit bewegen, die Hände koordinieren, auf die Pattern achten und noch einiges mehr. Grade wenn man zu Anfang noch kein wirkliches Gefühl für die Tonleiter hat, kannst du da nicht von dir erwarten, etwas sauschnelles zu spielen, dass sich auch noch gut anhört. Anfangs ist es besser sich Zeit beim Improvisieren zu lassen und sich genau zu überlegen, welchen Ton man als nächstes spielt, denn so erhält mein ein Gefühl für die Töne.

    Überhaupt wäre ich da an einem anderen Punkt angelangt, nämlich das Gefühl für die Töne und ihre Zusammenhänge. Das ist nämlich ganz wichtig, lässt sich aber relativ einfach üben. Einfach improvisieren. Je öfter du improvisierst, desto besser wirst du dir einzelne Zusammenhänge zwischen den Tönen merken können und irgendwann diese Intervalle unbewusst gezielt anspielen können - so gings/gehts zumindest mir. Wenn du die Tonleiter erst seit ein paar Tagen kannst, fehlt dir einfach diese enorm wichtige Grundlage/Erfahrung.

    Außerdem hilft es grad zu Beginn enorm zu Backing-/Jam-Tracks zu spielen. Hier findest du einige:
    http://www.jam.1gb.ru/mpjam_rock.html
    Du solltest aber darauf achten, dass dich der Jamtrack nicht überfordert. Ein 200-BPM-Metal-Track mit durchgehender 16tel-Double-Bass und stampfenden Rythmus ist für einen Improvisationsanfänger wirklich nichts, weil man sich da meistens ziemlich verloren vorkommt und nicht so wirklich weis, was man da jetzt spielen soll.

    Du siehst also: Improviseren ist eine langwierige Sache. Wahrscheinlich habe ich deine Frage gar nicht richtig beantwortet, aber das ist auch nicht möglich. Wie man diese Techniken "gut" einsetzt... nun, da gibt es einfach keine hundertprozentige Antwort drauf.

    Ich empfehle dir auch mal diesen Thread von LostLover durchzulesen. Da gibts einige nette Tipps über das Thema Improvisation.
     
  8. fragelf

    fragelf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #8
    Hey, kann das sein dass da irgendwas mit der JAM-Track Seite net geht ?

    Schade drum
     
  9. TiMo.

    TiMo. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.06   #9
    Bei mir geht da alles..
    vllt hast du Quiktime net..
    oda dir fehlt nen Codec oda so..


    @ Vorredner^^
    GJ
    Hast dir Mühe gegeben und auf jedenfall geholfen :)



    Aber bis ich das mit dem Improvisiern verstehe..
    Das kann noch dauern :D
     
  10. x-Riff

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    Erstellt: 12.07.06   #10
    Natürlich gehört auch ein gewisses Verständnis dazu.

    Die Grundlage des Improvisierens besteht aber zum einen darin, dass Du aus einem genügend großen Repertoir einzelner Techniken und Fertigkeiten schöpfen kannst.

    Zum anderen darin, dass Dir das mehr und mehr in "Fleisch und Blut" übergeht - das heißt, das läuft nicht mehr darüber, dass Du überlegst: Was könnte denn jetzt passen oder als nächstes kommen, sondern dass das so fix abläuft wie Assoziationen.

    Mal als Beispiel Fremdsprache: Je mehr Vokabeln, Redewendungen und grammatikalische/stilistische Möglichkeiten Du intus hast, desto freier, unverkrampfter und vielfältiger kannst Du Dich innerhalb der Sprache bewegen und desto unmittelbarer das ausdrücken, was Dir gerade in den Sinn kommt. Und je mehr Du die Sprache anwendest: sprichst und liest und hörst, dest schneller und selbstverständlicher läuft das ab.

    Um mal etwas originelles zu sagen: Üben, Üben, Üben und nicht aufhören damit.

    x-Riff
     
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