Fragen zum Signalweg!

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Hallo

da ich mir inzwischen klar darüber geworden bin, was ich will, was ich brauche und wie es klingen soll, habe ich doch noch einige Fragen zu meinem Setup.

Ich möchte eigentlich soundlich in die John Butler Richtung. Natürlich lässt sich der Sound nicht wirklich rekapitulieren, bzw. nachmachen, weil er einfach zu speziell ist.

Ich plane folgenden Signalweg:

Gitarre( Fender 12-Saiter, Fender 6-Saiter, Takamine 6-Saiter, akustische Lapsteel) abgenommen mit L.R.Baggs M1

--> Boss TU2

--> Ernie Ball EB6165 Volumenpedal( als Pan-Pedal)

--> Signal A: Verzerrer(noch nicht sicher welcher!?!) - Dunlop Cry Baby GCB95

--> Signal B: Clean, keine Effekte

--> Signal A und B in den Verstärker

So, jetzt bin ich mir recht unsicher was den Verstärker angeht. Wenn ich mit meiner Band Sraßenmusik mache, ist das Setup zwar gleich, geht aber in einen Harley Benton HBAC-30. Ganz einfach, weil der für diesen Zweck genau Richtig ist.

Ich hoffe es gibt hierbei keine Probleme, habe das Ganze ja leider noch nicht testen können.

Dann hätte ich gerne noch einen guten Verstärker für Zuhause. Zur Zeit habe ich noch einen Roland Cube 60 hier stehen, aber ich weiß noch nicht ob der sich wirklich so gut macht bzgl. des Akustik-Sounds.

Was ich mir von euch erhoffe sind Tipps, welches Zerrpedal evtl günstig wäre um es Daheim wie auf der Straße und evtl. in kleinen Clubs nutzen zu können.

Außerdem frage ich mich, ob es vielleicht gut wäre einen A-Amp anzuschaffen. Aber kommt der mit so einer Signalkette, gerade was Verzerrung und so angeht, klar?


Momentan beruht das Ganze noch etwas auf Theorie, da ich einiges davon noch nicht besitze. Besonders das der LRBaggs noch nicht da ist, ärgert mich.

Ich möchte diesen Sound, da wir einige JBT Songs covern sowie viele eigene Songs haben, die in diese Richtung gehen.

Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen!

Danke schonmal,

Bierpirat
 
Eigenschaft
 
Ein Akustikverstärker soll das Signal unverfälscht und mit geradem Frequenzgang wiedergeben und ist im Prinzip nur eine Aktivbox, die mit Eingängen und Effekten versehen wurde, die für aktusische Instrumente optimiert sind.
Wenn Du sowieso eine Effektkette vor dem Verstärker hast, dann bist Du mit einer guten Aktivbox und einem kleinen Mixer weitaus besser bedient.

Bei der E-Gitarre ist es halt so, dass der Verstärker Sound macht und überhaupt nicht linear wiedergibt, quasi zu einem Teil des Instruments wird.
Das ist bei Dir so ein Zwischending.
Ich kann mir vorstellen, dass es verzerrt besser mit dem Roland Cube 60 klingt.
Vielleicht ist die cleane Jazz Chorus Einstellung auch etwas für Deinen Anspruch an unverzerrte Sounds.
Also schwer zu beantworten. :nix:
--> Ausprobieren

Wenn Du den Roland nicht schon hättest, würde ich eine Aktivbox, einen kleinen Mixer und eine Röhrensimulation (oder kleines E-Girattenmulti) empfehlen.
Dann kannst Du clean in die Aktivbox ober eben über die Simulation, mit der Du diverse E-Verstärker ausprobieren kannst.

Sieh auch:
https://www.musiker-board.de/pickups-amps-effekte-git/404980-hilfe-bei-auswahl-gitarren-amp.html
und die Links dort drin ...
 
Wenn Du den Roland nicht schon hättest, würde ich eine Aktivbox, einen kleinen Mixer und eine Röhrensimulation (oder kleines E-Girattenmulti) empfehlen.
Dann kannst Du clean in die Aktivbox ober eben über die Simulation, mit der Du diverse E-Verstärker ausprobieren kannst.

Das wäre auch mein Vorschlag gewesen...

Wenn Du den Gitarren-Soud ohnehin mit den Effekten "bearbeiten" möchtest, wäre ein Multi, wie z.B. das Boss GT 6 die bessere und weitaus billigere Lösung.

Ich habe es an der Akustik noch nie probiert, aber mein E-Giterrist bearbeitet seinen Sond damit genau in der Weise, wie Du es gerne hättest.
Und spart sich damit Ertens die teureren Einzeltreter, Zweitens einen Verstärker, da er nur den Monitor braucht...
 
Ah, ich verstehe. Hmm, über diesen Weg habe ich noch nicht nachgedacht! Der Roland soll auf keinen Fall ein Hinderniss dafür sein.

Das Ganze werde ich wohl so machen! Theoretisch könnte man sich ja so sogar das Ernie Ball sparen, aber auf das kontrollierte panning will ich nicht verzichten.

Zum Test werde ich die Monitor Box nehmen die hier noch steht. Ist ne tbox MA120 oder so ähnlich. Von der werde ich keine Wunder erwarten dürfen, daher werd ich dann wohl auf ne RCF sparen.

Jetzt muss ich nur nochmal sehen, ob es de Multis auch mit 9V-betrieb gibt. Da könnt ich mir alle anderen Effekte zuhause sowie unterwegs sparen!

Danke schonmal für eure Hilfe!

Zur
 
Jetzt muss ich nur nochmal sehen, ob es de Multis auch mit 9V-betrieb gibt. Da könnt ich mir alle anderen Effekte zuhause sowie unterwegs sparen!

Wie Du siehst, ist es bei diesem hier möglich:

Boss ME-70


Meines Wissens nach, geht das bei der GT-Serie auch.
Aber diesbezüglich bist Du bei den Stromgitarristen wohl besser aufgehoben...;)

Jetzt muss ich nur nochmal sehen, ob es de Multis auch mit 9V-betrieb gibt.
Du meinst damit Batteriebetrieb, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst damit Batteriebetrieb, oder?

Genau, ich brauche halt Geräte die ich auf der Straße mit Batterie betreiben kann.

Ich werd mich mal in der E-Gitarren Ecke umsehen. Die können mir zu dem Thema sicher noch einige Tipps geben.


Danke für eure Hilfe!
 
Genau, ich brauche halt Geräte die ich auf der Straße mit Batterie betreiben kann.
OK, das Problem ist dann nicht nur die Voltzahl sondern auch der Stromverbrauch des Gerätes.
Da Du eh ein extra Volumenpadal einsetzen willst, würde ich eher nach einem kleineren Multi mit internen Batteriebetrieb schauen und auf der Straße nicht eine rießige Gerätschaft aufbauen.


Straßenmusik ist sowieso ein Thema für sich und verstärkte Straßenmusik im besonderen.
Ich gehe davon aus, dass in einigen Jahren Verstärkung in Verkaufspassagen wie bereits in einigen Städten fast überall verboten wird.
Die Leute halten sich nicht an die moderate Verstärkung ihrer leisen Instrumente und die Verkäufer, die sich das tagtäglich anhören müssen, gehen auf die Barrikaden. Auch Gäste in Straßencafes sind nicht immer von der Begleitmusik begeistert, da gibt es auch Konflikte.
Was noch häufiger üblich ist, dass Du Deinen Standardort nach einer halben Stunde wechseln musst.
Das ist mit einer größeren Gerätschaft auch nicht so der Hit.
Also ich empfehle für Straßenmusikeinsatz eine möglichst schlanke Lösung. Der Erfolg hängt dort mehr von Stimme und Repertoire (und Witz) ab, Effektspielereien wirken da mMn nicht so gut.
 
Hey,

du hast Recht, in Deutschland wird es immer kritischer was Sowas angeht. Mit diesem Setup werde ich in Deutschland auch weniger spielen, dafür in vielen anderen Ländern( Italien, Holland, Australien...). Ich kenne durch Reise die Musik-Szene einiger Länder, daher weiß ich ungefähr wo Straßenmusik in dem Rahmen funktioniert und wo nicht.

Effektspielerei will ich eh nicht betreiben( bzw. so wenig wie Möglich und das auch nur Zuhause/in Klubs). Das Wah ist der einzige Effekt in diesem Sinne.

Das mit dem Wechsel nach 30 Minuten ist ja eh klar. Wir sollten nicht zu sehr vom Thema abdriften, sonst haben wir hier einen zweiten Straßenmusiker-Thread;):D

EDIT: Nochmal zum Rumtragen: Ich habe die Effekte auf einer Stompbox( John Butler lässt grüßen;)), das einfach in ein Case gelegt wird und gut ist. Praktisch Deckel drauf und los. Mehr ist es nicht.
 

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