Fragen zur Phrasierung... legato, portato...

von Mirabell1990, 29.06.16.

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  1. Mirabell1990

    Mirabell1990 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.16   #1
    Hallo,

    ich bin neu hier, spiele schon lange Klavier und habe gleich mal zwei Fragen zur Phrasierung "klassischer" Musik (Beethoven, Mozart, etc):

    Noten, die mit einem Bogen verbunden sind spiele ich legato und staccato spiele ich wenn Noten unter oder über dem Kopf einen Punkt haben.
    Aber was ist mit den Tönen die keine "Phrasierungsangaben" haben. Werden die allesamt non legato (abgesetzt) gespielt?

    Gibt es einen Unterschied zwischen non legato und portato? Bzw. warum verwendet man Stacattopunkt und Legatobogen gleichzeitg, wenn Noten ohne "Angaben" ebenso abgesetzt gespielt werden?

    LG

    Mirabell
     
  2. FünfTon

    FünfTon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.16   #2
    Das ist abhängig von Epoche und Stil des Stückes und natürlich von der Absicht des Komponisten. Teilweise werden auch Noten staccato gespielt, ohne daß es explizit dransteht und einiges wird legato gebunden, ohne daß ein Bogen darübersteht.

    Zwischen Tenuto und Staccatissimo gibt es einen weiten Bereich an Ausdrucksmöglichkeiten, genauso wie es bei der Lautstärke nicht nur Pianissimo und Fortissimo gibt.
     
  3. klicki

    klicki MOD Klavier & D-Piano Moderator HFU

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    Erstellt: 29.06.16   #3
    Grobe Regel: Seit Beethovens Zeiten spielt man Noten ohne Angabe tendenziell eher legato. Zu Zeiten Bachs wurde für Cembalo komponiert, das geringere Ausdrucksmöglichkeiten hatte, weil die Saiten da gezupft werden.
     
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  4. bluestime

    bluestime Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.16   #4
    Bei barocken Werken kommt es auch auf die Stimme an, in der die Noten erscheinen. Eine Bassstimme würde ich tendenzieller markierter spielen, eine Sopranstimme gesanglich.
     
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