Franz Schubert

von sunhole, 22.10.07.

  1. sunhole

    sunhole Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.07   #1
    Hallo,

    Ich brauch eure Hilfe und zwar brauch ich für ein Musikreferat an meiner Schule "wichtige/bekannte" Kompsitionen von dem schon genannten Franz Schubert. Google spuckt zwar einige Kompositionen aus, dennoch finde ich aber bei wichtigen oder bekannten nichts. Wäre nett wenn jmd. welche nennen könnte. Danke

    Mfg Sunhole:great:
     
  2. metallissimus

    metallissimus Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.10.07   #2
    Hat da mal wieder jemand im Unterricht nicht aufgepasst?
    Die bekanntesten Werke sind wohl die "Unvollendete" (Sinfonie Nr. 7 h-moll) sowie die beiden Liederzyklen "Die schöne Müllerin" und die "Winterreise".
     
  3. sunhole

    sunhole Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.07   #3
    Wir haben das im Unterricht nicht durchgenommen, wir sollten selbst rausfinden. Ich danke dir :)
     
  4. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.07   #4
  5. Effjott

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    Erstellt: 23.10.07   #5
    Hat Schubert überhaupt was Unwichtiges komponiert???
    Metallissimus hat ja schon populäre Werke genannt.
    Hinzufügen könnte man noch eine riesige Liste bekannter Kompositionen von Schubert.
    Ich nenne nur mal:

    Die Impromptus für Klavier, die große B-Dur-Sonate für Klavier, die große C-Dur-Sinfonie, das Streichquintett, Lieder wie "Erlkönig", "Der Wanderer", "Der Doppelgänger", das Forellenquintett etc.

    Ich frage mich, wozu diese Recherche dienen soll. Hört Ihr denn wenigstens Schuberts Musik im Unterricht?? Beschäftigt Ihr Euch damit? Wenn ja, auf welche Weise?

    Es wäre nett, mal eine Rückmeldung zu bekommen, was denn da im Unterricht tatsächlich passiert nach den häufigen Anfragen dieser Art.
     
  6. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 23.10.07   #6
    Es gibt ein lied, das so bekannt ist (oder mal war), dass es meist für ein volkslied gehalten wird (es ist nicht "In München steht ein hofbräuhaus" und auch nicht "Lili Marleen").
    Ich wurde im ausland nach einem schönen deutschen volkslied gefragt und bekam schliesslich heraus, was gemeint war: "Trink' mer noch'n tröppchen aus dem kleinen henkeltöppchen - -!" Auch nicht von Schubert!

    Übrigens: ich halte mich weise zurück, wenn ich hinter einer solchen anfrage nur formale bequemlichkeit und nicht die spur lebendigen interesses vermute.
     
  7. think.funny

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    Erstellt: 24.10.07   #7
  8. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 24.10.07   #8
    Die habe ich, neben vielen der 600 lieder, mit diversen sängern und in allen tonlagen oft gespielt.
     
  9. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.10.07   #9
    Tip: Schuberts wichtigster Beitrag zur Geschichte der Musik überhaupt dürften seine Kunstlieder sein (darf man das so sagen?). vielleicht auch für sich selbst denn ich glaube er hat erst wohlwollende gönner gefunden, als er den Erlkönig präsentierte (Bezeichnung "Opus 1" zeigt die Wichtigkeit dieses Stückes für den Komponisten).
    Was an den Liedern neu / anders / "besser" als vorher war solltest du selbst herausfinden. Schon allein das Wort Liederzyklus ist im Grunde auf Franz Schubert zurückzuführen und nähere Betrachtung wert. (Ich bin nicht sicher ob Beethoven schon wirklich Zyklen geschrieben hat?)

    worum genau soll es in dem referat gehen? seine musik? seine einflüsse auf die nachwelt? welche klasse? Leistungskurs?
     
  10. Effjott

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    Erstellt: 24.10.07   #10
    Ich habe ja nun keineswegs etwas dagegen, dass man Schubert im Musikunterricht thematisiert, ganz im Gegenteil.
    Aber wenn es so sein sollte, dass ein Schülerreferat sich darin erschöpft, biographische Daten und Fakten aus dem Leben eines Komponisten sowie populäre Werke nur theoretisch aufzulisten und vorzutragen, dann bin ich allerdings gegen solchen Unterricht.
    Mindestens Hörbeispiele sollte man dazu anbieten, wenn möglich selbst vortragen auf einem Instrument, das man spielt.
    Besondere Charakeristika des vorgestellten Beispiels sollten herausgearbeitet werden.
    Mir ist schon klar, dass das eine Menge Arbeit und Vorbereitung für junge Leute bedeutet.
    Und das Ganze fängt damit an, dass man zunächst mal genau der Musik zuhört. Und je mehr man sich hörend auseinandersetzt , desto mehr wird man entdecken, desto mehr Interesse wird sich entwickeln und vielleicht wächst über die reine Pflichtübung "Referat" hinaus die Neugierde, auch andere Werke des Komponisten kennenzulernen.
    Wer die Möglichkeit hat, ein gutes Sinfoniekonzert, einen Liederabend, ein Kammermusikkonzert live zu erleben, der sollte das tun. Der genannte Zyklus "Die Winterreise" ist häufig auch in vielen kleineren Städten in guten Besetzungen zu hören.

    Sollte Günter "Der Lindenbaum" gemeint haben ???

    Beste Grüße
    Effjott
     
  11. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.10.07   #11
    oder "Das Wandern" :)
     
  12. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 24.10.07   #12
    Da ist die vertonung von Karl Friedrich Zöllner bekannter und zum volkslied geworden. Auch beim "Heidenröslein" hat Heinrich Werner den vogel abgeschossen.
    @Fastel
    "An die ferne geliebte" ist wirklich ein liederzyklus von Beethoven.
     
  13. think.funny

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    Erstellt: 25.10.07   #13
    Das kann ich mir gut vorstellen... spielst Du eigentlich immernoch?

    sry for OT!
     
  14. Effjott

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    Erstellt: 26.10.07   #14
    Weil hier gerade "Die Winterreise" Thema ist, frage ich mal, ob ihr da bestimmte Lieblingsaufnahmen habt, quasi einen Favoriten.
    Ganz besonders gern höre ich die Interpretation von Thomas Quasthoff als Sänger und Charles Spencer am Klavier.

    Beste Grüße
    Effjott
     
  15. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 26.10.07   #15
    Es gab mal eine ausgabe mit verschiedenen interpreten, was ich als gute idee empfand, denn ich lasse mich nicht gern auf jeweilige mode-interpreten festlegen.
    Schlusnus (wer kennt ihn noch?), Anders, Hotter, mal ging nichts ohne Raucheisen als platzhirsch am klavier, dann kam die Fischer-Dieskau-Norman Shetler-ära, nur gut, dass manchem operntenor das studium zu mühsam und zu wenig einträglich ist, und Placido Domingo sich auf "Heidschi, bumbeidschi-bumbum" beschränkt hat (wäre für Pavarotti, -friede sei mit ihm-, noch zu schwierig gewesen).
     
  16. sunhole

    sunhole Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.07   #16
    Angehört haben wir uns nichts, jeder von uns (30 Schüler) hat einen Partner bekommen mit dem er den vorgeschriebenen Komponisten in einem Referat vorstellen soll. Die wichtigsten Punkte dabei waren:

    1. Das Leben
    2. Das jeweilige besondere an dem Komponisten
    3. Die Wichtigsten Kompositionen ...mehr nich...

    Das sind dann 15 Komponisten in der gesamten Klasse und das dauert bei nur 2x 45 minuten die Woche.. :great:
     
  17. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 28.10.07   #17
    Wunderbar: die tradition deutscher musikkultur ist gerettet!
     
  18. metallissimus

    metallissimus Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.10.07   #18
    "Und zur Klassenarbeit lernt ihr dann bitte die Hand-Outs eurer Mitschüler."

    Richtig?
     
  19. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.10.07   #19
    naja was erwartet man bei ner normalen schule. find ich nun nicht so schlimm. ein studierter biologe fasst sich sicherlich auch an den kopf wenn er den gymasialstoff für bio sieht. wenn ich daran denke was wir damals im musikunterricht gemacht haben (volkslieder gesungen :D ).
    in 1,5 stunden kann man viel erzählen... da fällt mir ein dass ich vor einigen monaten einen schubert abend gesehen hatte. thema schuberts spätwerk: ging nur um die letzten 5 jahre und trotzdem konnte der herr 2x45 min reden. dazu gab es nochmal 1,5 stunden musik.
    aber 45 min für den ganzen schubert ist doch recht großzügig. es gibt hanbuch biografien mit 200 seiten die sich schnell durchlesen lassen. das ist das beste was du tun kannst, zusammen mit dem hören seiner musik.
    schubert hat verschiedene phase durchgemacht die seine musik beeinflusst haben. unter diesen gesichtspunkten könntest du sein schaffen wie sein leben beleuchten. war ihm kirchenmusik wichtig? haben ihn andere komponisten beeinflusst (da gibt es zu der zeit jemanden der so ziemlich alles beeinflusst hat)? hat er einer gattung vorangebracht? wie reagierte die musikwelt auf sein schaffen?... naj ich wiederhole mich :)
    wenn du etwas daran gearbeitet hast helfen wir dir auch gerne mit spezielleren fragen, aber das lesen wird dir niemand abnehmen.
    (leih dir lieber eine kleine biographie aus als dich mit wikipedia & co. zufrieden zugeben)

    viel erfolg
     
  20. sunhole

    sunhole Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #20
    Wir sollen während die anderen Komponisten vorgestellt werden Notizen machen, von einer Klassenarbeit war noch keine Rede. UH mir fällt grade ein das statt eine Arbeit geschrieben wird sozusagen das Referat der Ersatz dafür sein soll. Also statt Klassenarbeit -> Referat..

    @Fastel: aber 45 min für den ganzen schubert ist doch recht großzügig.

    Das Referat soll pro Gruppe 15 min. gehen, inkl. Hörbeispiel :screwy:
     
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