fretless Ric

von wlad, 05.05.07.

  1. wlad

    wlad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.07   #1
    Hallo!

    Ich Spiele zur zeit auf einen gewöhlichen Ibanez SDGR doch werde bald auf einen Rickenbacker umsteigen! Nun mein Problem der RIC ist fretless ( also nur gekennzeichnete Bünde), ist die umstellung da sehr schwer? hat da schon jemand erfahrung damit?

    lg
     
  2. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.07   #2
    Naja, wie schwer die Umstellung von fretted auf fretless ist, ist schwer zu sagen.

    Erstens sind es grundsätzlich sehr unterschiedliche Instrumente, ein Fretless wird nie so klingen, wie ein Bundierter, ob Ibanez, Ric oder sonst 'ne Marke. Ich sehe einen Fretless eher als Ergänzung zu, denn als Ersatz für einen Bundierten.

    Zweitens ist ein Fretless von der Spieltechnik um einiges schwerer zu beherrschen. Das fällt nicht beim Klimpern auf, aber sobald das Ohr einen tonalen Bezug hat (sprich du spielst zusammen mit deinen Bandkollegen) geht es in der Regel in die Hose. Helfen tut da nur regelmäßiges, disziplinertes Üben, viel Geduld (auch deiner Bandmitglieder wenn es im Studio mal länger dauert) und ein gewisses Talent, was sich in der Fähigkeit kleine Tonhöhenunterschiede wahrnehmen zu können, äussert. Ausserdem ist eine gewisse pedantische Grundhaltung sicherlich nicht von Nachteil.

    Also keine Sache, die man von ein auf den anderen Tag entscheiden kann. Ich besitze zwar einen Fretless, allerdings würde ich den nicht ohne mich wieder intensiv damit auseinanderzusetzen für Musikprojekte hernehmen. Man muss wirklich regelmäßig üben und sich auf das Instrument einstellen, sonst gibt das nichts.

    Gruesse, Pablo
     
  3. relact

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    Erstellt: 07.05.07   #3
    wenn du die möglichkeit hast ... borg dir - bevor du dich kauftechnisch festlegst - zuerst einen bundlosen aus und nimm ihn auf die nächte probe mit ... dann hast du selbst ein gefühl, wie du dir damit tust ...

    für mein ohr klingt der bundlose genial schön ... aber er passt nicht zu jeder musikrichtung ... und um auf deine frage zu antworten: er ist (für-otto-normal-bassist) am anfang sehr viel schwieriger als ein bundierter zu spielen.

    so long
     
  4. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #4
    Laß Dich nicht ins Bockshorn usw.! Du solltest es auf jeden Fall probieren.
    Und dann noch mit einem Ric... :eek: ist ja toll, das dürfte auf der Bühne richtig was hermachen ;) , nix von dem verbreiteten Stangenspargel.
    Ich find, der Umstieg ist durchaus machbar - bin nach anderthalb Jahren Bassen von einem bundierten P-Bass auf einen Squier J fretless umgestiegen, und weil er auch Bundmarkierungen hatte, war das problemlos. :great: Mit verschiedenen Anschlagsgeschichten, Vibrato, Glissandi und wat noch alles war da plötzlich so viel machbar, daß der Bundbass irgendwann nur noch in der Ecke zustaubte, weil er mir zu langweilig und unflexibel war.

    Michael
     
  5. relact

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    Erstellt: 14.05.07   #5
    ich nehme an problemlos, weil deine bundmarkierungen genau wie bünde am griffbrett 'aufgemalt' waren .... oder?

    weit verbreitet sind aber auch jene bundmarkierungen auf der oberseite des halses. also markierungen, die mit den bundbässen identisch sind (punkte zwischen den bünden) und nicht, wie frets genau auf dem bund. damit ist es gerade für anfänger etwas schwieriger. weil die optische kontrolle fehlt.
     
  6. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #6
    Genau. ;) Was für Leute wie mich, die zu faul gewesen wären, erst mal monatelang Intonation zu üben.


    Stimmt, gerade bei Bundbässen, die umgerüstet werden. In so Fällen wär ich mir allerdings nicht zu schade, Markierungen mit Klebeetikettchen oder sonstwie auf die obere Griffbrettkante zu machen. Kann von vorn keiner sehen, und auch sonst fällt's nur Bassisten auf ;-) Und wenn's jemand für amateurhaft halten möchte, soll er das halt tun...


    Beim Remscheider Workshop '91 hatte der Baßdozent Martin Engelien (damals Klaus Lage Band) übrigens einen sonder-zusammengeschraubten Warwick-Fretless mit dabei, bei dem man die Punkte auf der oberen Griffbrettkante (die auf korrekter Höhe der Bünde saßen) auf Wunsch BELEUCHTEN konnte ;-) - für die dunklen Bühnen...
     
  7. relact

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    Erstellt: 15.05.07   #7
    :great: sehr treffend bemerkt ... es stünde einem ja auch frei, das zu beurteilen, was man hört … spieltechnisch und soundtechnisch … :cool: ... ich bilde mir grade ein, ich hab da unlängst wo gelesen: an ihrer musik sollt ihr sie erkennen (und nicht nach ihren aufklebern beurteilen) :)

    by the way ... auch wenn’s OT ist (es juckt gerade unter den fingernägeln): wenn die LEDs am bass von martin engelien dann auch noch schön bunt blinken, könnte man ihn zusätzlich auch als weihnachtsbaum dekoration verwenden … oder auch die lichtorgel auf dunklen bühnen damit ersetzen! ;)
     
  8. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #8
    Ist wohl doch eine Frage des Anspruchs...

    Gruesse, Pablo
     
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