Fretted zu fretless?

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bassanya
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Hy !

spiele mit dem Gedanken meinen Yamaha NE I Fünfsaiter von einem guten Gitarrenbauer zu einem fretless umrüsten zu lassen.....hat jemand Erfahrung damit? Ist es oki und womöglich auch ggf. wieder ohne Probleme rückgängig zu machen?

Muß dazu sagen habe den NE II ebenfalls, der natürlich bleibt wie er ist.....
 
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Prinzipiell geht das mit jedem Bass. Wenn das sowieso ein Klampfenbauer machen soll, wird er dir sagen können, ob dein Bass aus irgendwelchen Gründen dafür ungeeignet ist.

Wenn du einen Jaco Pastorius - ähnlichen Sound erwartest, ist es aber zwingend erforderlich, daß dein Bass ( auch ) einen Steg - Pickup in ca. Jazz Bass - Position hat.
 
Meine Gegenfrage ist, wie teuer ist es? Lohnt es da nicht eher nen fretless zu kaufen?
 
hallo bassanya, ich hab meinen 4 saiter letztlich selbst zum fretless umgebaut. arbeitsaufwand ca 5 stunden. ergebnis: geschmackssache , der eine mags der andere nicht.
spieltechnisch bin ich damit sehr zufrieden.
 
bassanya schrieb:
Hy !

spiele mit dem Gedanken meinen Yamaha NE I Fünfsaiter von einem guten Gitarrenbauer zu einem fretless umrüsten zu lassen.....hat jemand Erfahrung damit? Ist es oki und womöglich auch ggf. wieder ohne Probleme rückgängig zu machen?

Machbar ist das auf jeden Fall, auch wieder zurück auf fretted. Aus meiner Sicht ist der Aufwand und Kosten zu groß, wenn ich damit spekuliere wieder auf fretted zurück zu müssen. Die Aktion würde ich nur machen, wenn es beim Umbau bleiben soll.

mfg
bassometer
 
bassometer schrieb:
Machbar ist das auf jeden Fall, auch wieder zurück auf fretted. Aus meiner Sicht ist der Aufwand und Kosten zu groß, wenn ich damit spekuliere wieder auf fretted zurück zu müssen. Die Aktion würde ich nur machen, wenn es beim Umbau bleiben soll.

mfg
bassometer

...grundsätzlich soll es dann natürlich so bleiben....vorrausgesetzt der Grundsound verändert sich nicht wesentlich oder es treten irgentwelche ungeahnten Probleme auf...tja die Kostenfrage gilt es natürlich auch noch zu klären.....hab da noch nichts erfragt....
 
Ich habe vor einigen Jahren meinen Ibanez Roadstar II Series selber entfretted. Handwerklich war der Umbau als gelungen zu bezeichnen und hörte sich mit geschliffenen Saiten auch wie ein Frettless an. Mehr aber auch nicht. Ob dich der Sound deines Umbaues überzeugen wird, kann Dir hier nicht wirklich jemand beantworten. Da mußt Du schon selber durch.

mfg
bassometer
 
natürlich wird´sich der grundsound verändern, fretless muss ja anders klingen als ein bundierter. deswegen würde ich an deiner stelle erstmal schauen, ob dir das fretlessspiel überhaupt liegt und ob aufwand und geld überhaupt in irgendeinem verhältnis zum ergebnis und zum spielspaß stehen! außerdem wirst du eine menge energie investieren müssen um halbwegs anständig fretless spielen zu können (hab neulich im musikladen wieder gemerkt wie scheiße es klingt, wenn jemand fretless spielt, ders nicht kann (ja, die rede ist von meiner selbst :D )).
 
bassanya schrieb:
Hy !

spiele mit dem Gedanken meinen Yamaha NE I Fünfsaiter von einem guten Gitarrenbauer zu einem fretless umrüsten zu lassen.....hat jemand Erfahrung damit? Ist es oki und womöglich auch ggf. wieder ohne Probleme rückgängig zu machen?

Muß dazu sagen habe den NE II ebenfalls, der natürlich bleibt wie er ist.....

Hallo!

Ich hab Ende der 80er einen 84er Squier Jazz Bass gekauft, bei dem mein Vorbesitzer die Bünde hatte rausnehmen lassen. Super-Instrument, werd ich nicht wieder abgeben :great: - zwar Palisandergriffbrett statt Ebenholz (deshalb muß es halt öfter mal abgezogen werden), aber je nach Spielweise (mit dem Erlenkorpus und ungeschliffenen Saiten) klanglich sehr variabel - zwischen schmusigem Eberhard-Weber- und hartem Jaco-Weather-Report-Klang. Mit (halb oder ganz) geschliffenen Saiten war's weniger gut. Aber seit ich das Ding habe, hab ich nur noch selten Bund-Bass gespielt.
(Ich bin kein Gitarrenbauer, aber eigentlich müßte sich das Squier-Ding auch wieder auf bundiert zurückrüsten lassen...)

Das Fretless-Problem mit der Intonation war praktisch keins, weil der Gitarrenbauer statt der Bünde Positionsmarkierungen reingemacht hatte. Die Saitenlage mußte man dann nur noch ein bißchen ausgleichen, indem man die Böckchen an der Brücke etwas runterschraubte (denn ohne Bünde war ja mehr Platz zwischen Saiten und Griffbrett). Ging aber ohne weiteres.

Ein Freund von mir hat so eine Umrüstung irgendwann mal mit einem Washburn-Fünfsaiter gemacht - er war da auch ziemlich glücklich mit.

Michael
 
bassanya schrieb:
Ist es oki und womöglich auch ggf. wieder ohne Probleme rückgängig zu machen?

Ich würde eher zum ausprobieren zur Anschaffung eines billigen Fretless raten, und zwar eines Viersaiters, weil man sich auf dem leichter orientieren kann. Bundmarkierungen sind zwar eine Hilfe, aber verlassen sollte man sich auf nur seine Ohren.
 
Heike schrieb:
.. Bundmarkierungen sind zwar eine Hilfe, aber verlassen sollte man sich auf nur seine Ohren.

Das stimmt natürlich auch wieder auf jeden Fall, ähm...:D nur am Anfang war's schon einfacher mit den Markierungen - sieht (auch vom Musikalischen abgesehen) zugegebenermaßen beim Auftritt einigermaßen behempelt aus, wenn der Bassist dauernd auf seine linke Hand stiert... (hab mich später mal auf alten Videos bei so was gesehen, Sch...!;) )
 
mk1967 schrieb:
sieht (auch vom Musikalischen abgesehen) zugegebenermaßen beim Auftritt einigermaßen behempelt aus, wenn der Bassist dauernd auf seine linke Hand stiert... (hab mich später mal auf alten Videos bei so was gesehen, Sch...!;) )

Da wiederum halte ich es eher mit Jeff Berlin, auch bei bundiertem Basspiel, denn konzentriert auf die eigenen Finger zu schauen ist auf alle Fälle besser als die Gedanken schweifenlassenderweise ins Publikum oder wohin auch sonst immer. Nicht zu selten kuckt man sowieso aber auch auf Noten, Leadsheets o.dgl.
 
also ich guck ja mehr auf die rechte hand!...obwohl auch fretless...
die markierungen sind schon manchmal ne hilfe...wenn ich ohne sonstwas irgendwas dudel und merk, dass ich immer n bissl höher werd und das dann irgendwann richtig auffällt und ich mich wunder...
aber ich würde, wenn dass professionelle fret-rausrupfen so teuer ist auch raten einen billigen harley benton zu kaufen...hab allerdings keine ahnung, in welcher preisklasse sich die fret-rupf-aktion bewegt. würd mich aber interessieren. zumindest ist der wille zum fretless gut! mir fällts da auch leichter. liegt aber vielleicht auch daran, dass ich fretless angefangen hab.
 
Hallo.

Ich habe ähnliche Gedanken wie der Threadersteller und frage mich nun eins:
Wie entferne ich die Bundstäbchen am besten? Und womit füll ich das dann wieder auf?
 
Ich versuche mal einen Link. Normalerweise bin ich zu blöd dazu.
http://www.rockinger.com/index.html?lang=DEU
Vielleicht funktionierts ja. Die Schlitze auffüllen muß man nicht unbedingt. Offene Schlitze stören jedenfalls nicht beim Spielen. Ist nur eine Frage der Optik.

Hm. Der Link funktioniert nur halb. Du mußt dann auf "Workshop" klicken, und da auf "Bundlos glücklich".
 
Aaah... *Glühbirneüberkopf*

Der Link führt zwar zur Startseite, aber du meinst sicher den Workshop und dann "Bundlos glücklich"! Danke!
 
0408SUSI schrieb:
[...]Offene Schlitze stören jedenfalls nicht beim Spielen. Ist nur eine Frage der Optik. [...]
.

ich denke ehrlich gesagt auch nicht dass offene schlitze stoeren
der erste bassist der jazz mit e-bass gespielt hat(weiss den namen nicht mehr), hatte ja auch keinen boick mehr auf buende... der hat sie einfach rausgerissen und sommit den fretless erfunden... denke nicht dass es damals schon was zum auffuellen gab
 
bassist1990 schrieb:
(weiss den namen nicht mehr)
Das war Jaco Pastorius. Aber der hat den querstangenfreien Bass nicht erfunden - den gibt es schon "immer", sondern einen Sound kreiert. Und zwar deeeeen Fretlesssound schlechthin.

Ist ganz einfach: Jazz Bass; Bundleisten und Halspickup zwecks Gewinnmaximierung in die Strombucht, fertig. Mein 75er Jazz Bass war auch mal ohne. Klang wie Jaco seiner.
 
ok ich wusstte nicht mehr wer ned den namen...
wars jaco ok

wenn das mim fretless ned stimmt sorry

hab nur meiner ex-bass-lehrerin nachgeplappert
 
Frad alt, aber für interessierte Neulinge:
Kauft Euch für 120,- n neuen fretless JB von HK-Instrumente. Der ist auch immer wieder in der Bucht mit seinen Teilen.
Leute, die Ahnung haben, werden Dinge zu bemängeln haben. Bei mir war es so (nicht, dass jemand meint, das wäre bei all seinen Instrumenten so!): Die ein oder andere Schraube vom pickguard sitzt schief oder fällt heraus (Streichholz rein), ein Potiknopf läuft schief (Stoß auf Achse gekriegt. Wer Bock hat, biegt rum), das pickguard ist am Halsansatz ne Presspassung gewesen bei der Halsmontage. Wenn die das pg auf den body schrauben und dann den Hals dranmachen, dann sitzt der Hals etwas zu weit hinten. Machen sie es umgekehrt, dass gibts ne Pressung in der anderen Richtung und nicht sauber aufliegendes pu. Bei mir war´s beides, glaub ich. ;) Dann ärgert man sich tierisch darüber, dass die klitzekleinen seitlichen Markierungspunkte für einen fretted Bass sind und nicht für einen fretless (stöhn), ... man sollte sich ne Lösung ausdenken (45° einfeilen, Stück Zahnstocher, Schaschlikspieß, Bambus... einleimen ... aber irgendwann ist das dann ein wirklich akzeptabler Bass. Den Aufwand und die krummen Sachen lässt man sich mit nem Preisnachlass von 20-30 Eus zurückerstatten. Eigentlich müßte der mehr ausspucken den Vogel ... So hab ichs gemacht und würds wohl wieder so machen, wenn ich nicht min. 1.000,- ausgeben möchte. Sc.... auf die Schönheitsfehler.
 

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