G-Dur Grifftechnik

von Lolly85586, 22.11.05.

  1. Lolly85586

    Lolly85586 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.05   #1
    :(Hallo,
    ich bin Gitarrenneuling und versuche gerade mir ein paar Akkorde beizubringen. Allerdings gibt es in den Lehrbüchern für einige Akkorde unterschiedliche Grifftechniken.
    z.B. wird G-Dur in einem Buch mit den Fingern 1, 2 und 3 gegriffen, in anderen Büchern mit den Fingern 2, 3 und 4.
    Oder bei D-Dur: Finger 1 auf e-Saite, Finger 2 auf G-Saite und Finger 3 auf H-Saite; im anderen Buch: Finger 1 auf G-Saite, Finger 2 auf e-Saite und Finger 3 auf H-Saite.
    Und jetzt die Preisfrage: Welche Griffe soll ich mir denn nun angewöhnen? Ist ja ziemlich schwer so Akkorde zu üben und blöd, wenn ich dann feststelle, dass die andere Grifftechnik vorteilhafter gewesen wäre .....

    Bitte um Hilfe!:(
     
  2. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.11.05   #2
    Ich würde sagen, nehme z.B. eine Akkord, für den es mehrer Griffweisen gibt und probiere die verschiedenen Griffe aus. Nehme dann den, den du am besten greifen kannst. Würde ich so machen.

    Habe die Akkorde bis jetzt immer normal gegriffen. z.B: G Dur dann auch mit Finger 1,2 und 3.
     
  3. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.11.05   #3
    yeeehaaa, ganauso!

    also ich hab das grad mal mit dem g-akkrod und den fingern 2,3,4 versucht... das geht bei mir anatomisch gar nicht! :D nee, aber mal im ernst, spiel so, wie es dir am besten liegt, mit der zeit entwickelst du dann deine eigene technik. ebenso bei allen anderen akkorden. manche greifen einen a-dur akkord mit drei fingern (1,2,3) manche nur mit einem (1) usw.
    wie gesagt, der eigene spielstil entwickelt sich mit der zeit... :great:

    Rock On.
    Cedric

    EDIT: Achja, WILLKOMMEN AN BOARD! :great:
     
  4. Lolly85586

    Lolly85586 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.05   #4
    Hm ... o.k. ... Danke. Das klingt schon mal gut. Möcht aber nochmal kurz drauf zurückkommen:
    z.B. den Akkord G7 muss man ja zwangsläufig mit den Fingern 2 und 3 auf den Saiten E und A spielen ... Wäre es da nicht sinnvoll, auch den G-Dur mit den Fingern 2 und 3 auf den Saiten E und A zu spielen? Ist zwar mit dem kleinen Finger komplieziert aber hm ...

    So und jetzt möcht ich nochmal wissen, wie Ihr den D-Dur spielt. Also ich käme mit der von mit eingangs erwähnten 1. Version einfacher zurecht (Finger 1 auf e-Saite, Finger 2 auf G-Saite und Finger 3 auf H-Saite) ...

    Bitte nochmal kurz antworten .... 1000 Dank
     
  5. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.11.05   #5
    für den G7 mach ich:
    finger 1: hohe e-saite
    f2: A-saite
    f3: E-saite
    f4: H-Saite
    weils so am bequemsten für mich ist.
    und D-moll spiel ich so wie du D-dur
    D-Dur:
    f1: g-saite
    f2: hohe e-saite
    f3: h-saite
    [daumen tiefe e-saite im 2. bund, wie ich grad lustig bin]

    Rock On.
    Cedric
     
  6. 123

    123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.05   #6
    Kann man machen und es ist auch sinnvoll. Das musst du allerdings selbst herausfinden. Der Wechsel zu C-Dur fällt dann auch einfacher.

    Ich glaube du verwechselst da D-Dur und D-Moll.
    es macht überhaupt keinen Sinn den D-Dur so zu spielen.

    D-Moll

    E---1--Zeigefinger
    B---3--Ringfinger
    G---2--Mittelfinger
    D---0--

    D-Dur

    E---2--Mittelfinger
    B---3--Ringfinger
    G---2--Zeigefinger
    D---0--
     
  7. Vauge

    Vauge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.05   #7
    Ich habe auch schon gesehen das jemand D-Dur mit dem gleichen Fingersatz wie D-Moll spielt. Aber der andere Fingersatz ist halt näher an A-Dur - und die kommen ja oft zusammen vor. Generell wollte ich aber sagen: Gerade am Anfang ist es oft sinnvoll nicht das zu üben was einem leichter fällt, sondern das was einem schwerer fällt. Besonders bei Dm und G-Dur gibt es ja die Griffvarianten mit wo der kleine Finger benutzt wird. Da der kleine Finger bei "Nicht-Gitarristen" - also auch bei Anfängern - untrainiert ist, empfehle ich immer möglichst schnell damit anzufangen ihn zu benutzen. Man braucht ihn später eh.

    Grüsse
     
  8. Lolly85586

    Lolly85586 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.05   #8
    Ja, also ich habe tatsächlich ein Lehrbuch von "Jürgen Kumlehn", in dem der D-Dur Akkord so gelehrt wird (Zeigefinger e 2. Bund; Mittelfinger g 2. Bund; Ringfinger h 3. Bund). Ist sogar mit Bild!!! Aber ich werde das verwerfen.

    Aber mit dem G-Dur bin ich echt unschlüssig. Beide zu lernen ist für einen Anfägner echt schwierig, weil man da ja beim spielen total verwirrt wird. Der Griff mit dem Kleinen Finger ist aber definitiv schwieriger, weil es fast unmöglich ist, den kleinen Finger gleichzeitig mit den anderen auf die hohe-e-Saite zu legen. Da muss immer erst der Ringfinger liegen und dann der kleine Finger nachziehen .... Warscheinlich Übungssache
     
  9. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.11.05   #9
    also auf e- bzw. werstern gitarre geht das bei mir grad noch aber auf einer konzertgitarre? man ich habs grad probiert, das ist ja masochismus! :D
    und ich bin eigentlich kein anfänger mehr... :cool:

    Rock On.
    Cedric
     
  10. Fischfettfackel

    Fischfettfackel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #10
    also ich hab mir bei G-Dur von Anfang an die Variante mit dem kleinen Finger angewöhnt, das hat zwar fast ein halbes Jahr gedauert, bis ich den wirklich sicher greifen konnte, aber das gute an der Sache war, dass mir danach nicht nur der G-Dur-Akkord leicht von der Hand ging, sondern auch andere Griffe bei denen der kleine Finger gebraucht wurde bzw. ich kann jetzt nicht nur HO's und PO's mit dem kleinen Finger spielen, sondern greife auch einzelne Saiten sicher mit dem kleinen Finger, was manches einfacher macht. ;)
    Ich stimme Vauge also vollkommen zu, dass du möglichst schnell damit anfangen solltest den kleinen Finger in deine Übungen miteinzubeziehen, denn um gut Gitarre spielen zu können brauchst du sowieso alle 4 Finger und deshalb rate ich davon ab einen davon zu vernachlässigen bzw. den schwächsten "vom Training auszuschließen", da dieser am meisten Training braucht.
     
  11. calaan

    calaan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #11
    G-Dur, bis ich den überhaupt zum Klingen gebracht habe, hat es ein paar Stunden gedauert. Als ich es einmal raushatte gings aber. Empfehle wie meine Vorredner auf jeden Fall den vierten Finger auf die E-Saite zu legen, sonst sind die Wechsel schwieriger.

    Guck dir mal unter http://www.cyberfret.com/chords/beginning-7/page2.php die beiden Videos zum Wechsel von G-Dur auf C-Dur an. Da siehst du den Vorteil der 234-Griffweise.
     
  12. Lolly85586

    Lolly85586 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #12
    1000 Dank, Ihr habt mir sehr geholfen.
    Ich mach mich gleich ans üben.
     
  13. LostLover

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    Erstellt: 26.11.05   #13
    Um die Verwirrung zu erhöhen:

    Ich spiel den G-Dur so:

    Zeigefinger: A-Saite/2.Bund = H
    Mittelfinger: E/3. = G
    Ringfinger: h/3. = D
    kleiner Finger: e/3. = G

    Das ist eine Variante, die deutlich schöner und fetter klingt - erst recht, wenn man in Akkordfolgen mit G,C,D und Emoll das D auf der h-Saite stehen lässt. Hat Oasis leider von mir abgekupfert, aber ich bin nicht nachtragend.....

    :cool:
     
  14. NiCeGuY

    NiCeGuY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.05   #14
    Genau die nehm ich auch. :)
    Hast wohl zusammen mit Oasis bei mir abgekupfert.:D
    Hört sich wirklich schöner an und ist nur nen ganz kleines bissle schwerer.
     
  15. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.11.05   #15
    nee, die ist doch auch ganz gebräuchlich. es gibt millionen gitarristen die das so spielen ;) :great: :D
     
  16. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.11.05   #16
    Damit prüf ich immer die Stimmung - weil der fast nur aus Grundton und Quinte besteht mit einer Terz drin und zwei Leersaiten (das macht den fetten Sound) hört man sofort, ob das Tuning passt.
     
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