Ganzton Tiefer im Studio -> Problem mit Saiten

von smartin, 26.06.08.

  1. smartin

    smartin HCA-Gitarrenbau HCA

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    Erstellt: 26.06.08   #1
    Hi Folks,

    ICh bin mit meiner HC-Band gerade im Studio. Unser Gitarrist hatte die eigendlich gute Idee, mit Dicken Saiten von der Standartstimmung einen Ganzton runter zu gehen.....klingt eben fett. Da wir das leider vorher nicht ausprobiert haben gings eben mit den Gitarren los....klingt auch Hammer :great:. Jetzt komme ich allerdings in Probleme - habe dicke 55-110er draufgezogen und die machen sich bei den Standart gestimmten Songs ganz gut. Aber bei den Songs wo die E-Saite einen Ganzton runtergestimmt wurde komm ich jetzt bei 2 Ganztönen in Probleme. Es ist einfach wie nen Gummiseil aufm Brett. Man könnte vorsichtig spielen, aber das geht zu lasten des Sounds.

    Gitarre ist nun aufgenommen und es gibt keinen Weg zurück.

    Was nun? :confused:

    PS: Wie wär ne 130 als E-Saite?!
     
  2. Wikinger

    Wikinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #2
    Tipp Nummer 1: Im Studio kann man experimentieren, aber das komplette Tuning zu ändern find ich zu krass. Siehst ja was dabei rauskommt - nächstes Mal vorher bei der Probe testen oder es lassen ;)

    Tipp Nummer 2: Strammere/Dickere Saiten aufziehen, haste ja richtig gemerkt. 130 für D-Tuning bzw Drop C (richtig?) fänd ich zu krass, das is mir selbst fürs tiefe H oft fast zu viel. Würde eher in Richtung 115-120er gucken, wenn sich sowas auftreiben lässt. Aber ein Patentrezept gibts da auch nicht, hängt von deinen Vorstellungen und Ansprüchen ab. Musst halt jetzt leider auf die Schnelle was probieren ...
     
  3. smartin

    smartin Threadersteller HCA-Gitarrenbau HCA

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    Erstellt: 26.06.08   #3
    tja gitarristen eben.... :screwy:

    ja ich werd mal ne 125 probieren. Die gibts zumindest von der gleichen Firma und ich mag eh ne härtere tiefe saiten. Das wär dann auf C ja :eek: :o
     
  4. CrazyBasser

    CrazyBasser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #4
    Habe nun 3 Jahre in "DGCF" mit 43-110 (Rotosound BS66) gespielt , ohne Probleme. Selbst die C-Stimmung funktioniert damit super.

    55-110 für die E-Stimmung finde ich persönlich zu extrem. Für´s D-Tunig optimal und mehr als ausreichend.
    Evtl. etwas länger damit spielen, dann gewöhnt man sich dran.
     
  5. smartin

    smartin Threadersteller HCA-Gitarrenbau HCA

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    Erstellt: 27.06.08   #5
    wie stark ist denn deine Halskrümmung?

    Also es ist ja noch nicht katastrophal, aber grenzwertig was schnarren bei harten Anschläge betrifft. Das ist im Studio natürlich nen gewagtes Experiment seine Spielweise zu verändern - mal davon abgesehen, dass der Klang der dicken Seite beim ausklingen doch recht labil erscheint.
     
  6. CrazyBasser

    CrazyBasser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.08   #6
    Grundsätzlich habe ich beide Bässe so eingestellt, dass bei der Dis-Stimmung (alle Saiten nen Halbton tiefer, meine Grundstimmung) die Saitenlage für mich optimal ist.
    So habe ich die Option, auch mal in E ,komplett in D oder auch mal Drop-C zu spielen ohne dass die Saitenlage extrem schwankt.
    Solltest du eine superflache & gitarrenähnliche Saitenlage in der E-Stimmung eingestellt haben und dann auf CGCF runtergehen, scheppert es überall sobald du die Saiten nur anschaust.

    Sicherlich sollte man die E-Saite, gerade wenn sie auf C gestimmt ist, nicht so hart wie gewohnt und so weit wie möglich am Steg anschlagen.
    Das kann man sich antrainieren.
    Ab einem gewissen Punkt ist die hörbare Dynamik beim Anschlag eh ausgereizt, da kannst du auch mit nem Hammer auf die Saiten kloppen, es wird nicht mehr lauter werden.
    Dieser Punkt ist schnell erreicht, gerade beim Spiel mit Plek.

    Leichtes Schnarren der Saiten hört man über den Amp in der Regel nicht oder es geht im Zusammenspiel mit der Band eh unter.


    Wie auch immer, man sollte sich das evtl. ein paar Tage vor dem Studiotermin ausprobieren :) .
     
  7. smartin

    smartin Threadersteller HCA-Gitarrenbau HCA

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    Erstellt: 27.06.08   #7
    ja logen sollte man es probieren ;) - aber dafür isses jetzt zu spät, naja ich habe ja noch zwei Wochen zeit um zu üben, aber das mit dem "näher an der Brücke" anschlagen ist ne ganz gute Idee.
     
  8. Cervin

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    Erstellt: 27.06.08   #8
    110 ist dür D super, C würd ich damit nicht gehen. Ich spiel auch den Rotosound satz von Sheehan bis 110. Mit Hip-Shot Tuner wechsel ich viel zwischen E und Dropped D, da find ich die echt super. C ist meines erachtens nichtmehr so schön, da sollten nach meinem Geschack dann schon 120ger her. Aber es ist wie gesagt viel geschmackssache,
    aber auch viel einstellungen. Man kann den Bass schon aufextrame sachen einstellen, das geht aber dann zulasten der bespielbarkeit, was im studio aber noch ok ist, da man ja alles schön in ruhe undmit hilfsmitteln machenkann (also z.B. ne rel. hohe saitenlage).
    kommt aber natürlich auf die art an, wie und vor allem was man spielt.

    Problem ist aber auch, das gewisse saiten runtergestimmt einfach nur noch scheisse klingen. besstes beispiel sind die ernie ball. auf E find ich die super. dropped D klingt einfach nurnoch beschissen...

    Gerade etwas wie saiten, das doch einen hohen einfluss auf den sound hat, sind etwas, was man vorher schon einigermaßen klären sollte. per reamping kannste den amp noch ändern, wenne mal unsicher bist. saiten und instrument nichtmehr.
    Wenn du also experementierst, kauf am bessten 2 verschiedene sätze, und nimm den, der besser klingt (das im studio zu testen wär natürlich optimal, aber doch etwas teuer ^^)

    zum anschlag:
    Je nach musikart würde ich im studio auch mehr an der brücke empfehlen. der Attack ist einfach viel besser. Zwar wirkt der Ton nicht so fett, aber das kann man ja im studio ändern ;)
    Spielt man einen rhytmischen bass => eher bridge, spielt man eher einen fundamentalen bass der mal nicht rhytmisch rausstechen soll => näher hals

    Ich benutz das z.B. ganz geziehlt in songs. Clean spiele ich sehr nah am halsum einen weichen vollen ton zu erzeugen, bei rhytmischen zerr sahcen sehr nah an der brige. die fehlende dichte übernimmt dann der kompressor!
     
  9. kölle  1

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    Erstellt: 05.07.08   #9
    Gibt's nicht die Möglichkeit zum Midiitranspose?
    Ich habe (zusätzlich zur Ibanez) einen Variax-Bass, mit dem ich Cover mache. Dazu sollte es mal die Möglichkeit einer Transposefunktion über die Workbench geben. Gibt es die mittlerweile? ...ich weiß, die Hardcorebasser hassen mich dafür :-)
    Aber ernsthaft: hat mal jemand ausprobiert per Midi nen Transpose zu machen?
     
  10. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.07.08   #10
    Nicht mit den Variax, aber mit der Roland technologie. Klappt super, hätte ich nicht gedacht.

    Kannst eine komplett andere Stimmung programmieren und spielen. Klingt dann total witzig wenn man ausschaltet, oder die töne zusätzlich akustisch hört...
     
  11. Der_Daumen

    Der_Daumen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.08   #11
    Nen 5 saiter nehmen?
     
  12. kölle  1

    kölle 1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #12
    Kannst Du mir sagen was ich dazu brauche (kaufen muss) ?
    Sorry für die späte Antwort - war ein paar Tage in Urlaub :-)
     
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