Gebrochenes Kolophonium

von Bernhard Hiller, 23.08.20.

  1. Bernhard Hiller

    Bernhard Hiller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.20   #1
    Im Kolophonium zeigte sich eine Verfärbung, die etwas später aufriß:
    IMG_20200823_100918.jpg
    Wie gefährlich ist diese Situation? Kann man damit den Bogen schädigen?
    Oder ist die Angelegenheit komplett harmlos?
     
  2. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 23.08.20   #2
    Ich hätte es mir neu gekauft, zumal ich mein Kolophonium kreuzweise benutze.
    Die Gefahr, dass sich ein Büschel darin verklemmt, wäre mir dabei zu groß.
     
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  3. Michael Burman

    Michael Burman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.20   #3
    Evtl. kann man es erhitzen, zum Schmelzen bringen und wieder abkühlen lassen?
    Klar kostet es nicht viel neu, aber zum Wegschmeißen auch irgendwie schade ...
    Nur sollte der Aufwand des Erhitzens natürlich auch nicht zu hoch sein. ;)
     
  4. robbert

    robbert HCA-Geige HCA

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    Erstellt: 23.08.20   #4
    Entweder du benutzt die Einzelstücke wie gewohnt oder fügst beide Teile wieder zusammen.
    Dafür würde ich einen Lötkolben nehmen. Achte darauf, dass das Kolophonium in der Schachtel ist, sonst zerläuft es in alle Himmelsrichtungen.
     
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  5. GeiGit

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    Erstellt: 23.08.20   #5
    Du kannst es einzel benutzen, oder auch so lassen und im 90° Winkel verwenden.
    Kolophonium ist vorallem bei Abstürzen (herunterfallen) bruchgefährdet. Mit der Verfärbung hat das vielleicht gar nicht so viel zu tun, wer weiß?
    Vielleicht gab es beim Trocken jetzt auch Spannungen, auch sowas wäre möglich.
    Erhitzt habe ich es bisher noch nie, es sollte aber auf jedenfall gleichmäßig erfolgen, sonst könnte es komplett zersplittern (klick)
    Hier wird sogar ein "Tuning" mit Balistol beschrieben (klick)
     
  6. flautino musikus

    flautino musikus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.20   #6
    Ich glaube nicht, dass man damit den Bogen schädigt, aber es könnte sein, dass das Kolophonium ausgetrocknet ist und sich damit andere Spieleigenschaften ergeben.
    Wird denn noch genügend Kolophonium auf den Bogen aufgetragen?
     
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  7. Daniela Violine

    Daniela Violine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.20   #7
    Ganz sicher schädigt man den Bogen nicht mit einem zerbrochenen Kolophonium. Ich benutze ein Kolophonium höchstens zwei Jahre lang. Irgendwann wird es zu trocken, man muss den Bogen dann intensiver damit behandeln, man bekommt auch mehr Staub auf die Geige und es klingt eventuell etwas kratzig. Die Qualität eines Kolophoniums hängt nicht unbedingt vom Preis ab. Die teuersten sind nicht besser als die in mittlerer Preislage.
     
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  8. Bernhard Hiller

    Bernhard Hiller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.20   #8
    Es sei gedankt für all die Hinweise hier.
    Man kann es also weiter benutzen, wenn man ordentlich aufpaßt.
    Aber bei Gelegenheit werde ich beim Geigenbauer vorbeifahren und mit frisches besorgen.
     
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  9. Bernhard Hiller

    Bernhard Hiller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.20   #9
    Ich hatte schon den Eindruck, daß noch genügend aufegtragen würde: schließlich zeigte sich das Kolophonium auch auf den Saiten, und bei der Reinigung des Bogens nach dem Spiel staubte es ab.
    Aber mit dem frischen Kolophonium spricht der Ton erheblich besser an: da tut sich was (das alte war inzwischen 2 Jahre alt).
     
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  10. ratocaster

    ratocaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.20   #10
    Das ist interessant:
    mein Kolo ist auch schon 3 Jahre alt, und ich habe das Gefühl, daß das Spielen zunehmend kratziger, spröder wird, habe auch schon überlegt, mal anderes zu kaufen (aber welches), weil ich dachte, das ist vielleicht nicht besonders gut und ich brauche mal besseres / anderes.

    Daß es aber auch altert, war mir bisher noch nicht so bewußt.
    Also mal neues mitbestellen, gute Idee: nur, woher weiß ich, daß es beim Versender nicht schon lange im Regal liegt? Gibts da ein Datum drauf, bei mir steht nichts? Gängige statt abseitige Artikel kaufen, weil größerer Durchlauf?
     
  11. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.09.20   #11
    Ich wechsle mein Kolophonium sehr selten und meine beiden aktuellen sind nun auch schon wieder 7 Jahre bei mir.
    Die Wahl des "richtigen" Kolophoniums ist auf jeden Fall eine Wissenschaft für sich.
    Ich hatte es mir damals aber einfach gemacht und einfach das "passende" von Pirastro für meine "Violino"-Saiten bei Thomann bestellt:


    Das nutze ich heute noch und bin sehr zufrieden damit. Es ist immer im Geigenkasten meiner akustischen Geige und funktioniert noch einwandfrei.

    Für die E-Geige kaufte ich damals dieses hier:

    Auch damit bin ich zufrieden und es funktioniert noch einwandfrei.

    Gibt es bessere? Sicherlich! Da könnte man sich tiefgehender beschäftigen - dazu habe ich aber keine Lust. Ich nehme was ich hab, spiele und wenn ich ein neues brauche, suche ich mir einfach wieder eines aus :)
     
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