Gibson 2015er Modelle (Vorstellung / Firmenstrategie)

  • Ersteller Riffhard
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Klinck mich hier auch mal ein:

Ein Smartphone oder ein Auto von einer weniger gehypten Marke bietet oft auch viel mehr fürs Geld in gleicher oder sogar besserer Qualität, als das Produkt eines "coolen" Unternehmens.

Kann ich bestätigen da ich selber in der Automobilbranche arbeite, das höchstgehypte Auto was ich je erlebt habe is der Golf, obwohl er so grundsolide ist gibt es schon mittlerweile für weniger Geld Autos mit besseren Preis/Leistungs Verhältnis und weit besserer Austattung, dennoch gehen die Verkäufe nicht zurück steigen sogar noch.
Aber so wie bei der Les Paul, solange Kunden sie Hochhypen wird sie immer gekauft.

BTW ich spiele auch ne Les Paul und fahrn Golf :D
 
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Die Erklärung für die "Verbesserungen" der 2015er Modelle ist..der CEO hasst alle Gitarristen die besser auf einer Gibson klingen wie er.............also praktischen jeden:eek::D:ugly:
 
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Nein, er kennt seine zukünftigen Wunschkunden!
 
seine zukünftigen Wunschkunden!

Das wäre jetzt mal wirklich interessant welche Strategie die Firma verfolgt. Will man seinen bisherigen Kundenkreis schlicht erweitern in dem man neue Features einführt?
Oder will man den Paradigmenwechsel und sich eine komplett neue Käuferschicht erschließen?

Das zweite wäre imo komplett Harakiri.
 
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Wow! :ugly:

Dieser Henry Jay besitzt schon ein sehr gesundes Selbstbewusstsein, das muss man ihm schon lassen:D

Heck! So was ins Netz stellen und nicht in den Erdboden versinken wollen?! :D Das erklärt vieles
 
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Das wäre jetzt mal wirklich interessant welche Strategie die Firma verfolgt.

King Henry möchte als 'True Innovator' in die Firmengeschichte eingehen,

er ist aber meilenweit davon entfernt....

Ted McCarty konnte es besser
 
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Das wäre jetzt mal wirklich interessant welche Strategie die Firma verfolgt. Will man seinen bisherigen Kundenkreis schlicht erweitern in dem man neue Features einführt?
Oder will man den Paradigmenwechsel und sich eine komplett neue Käuferschicht erschließen?

Das zweite wäre imo komplett Harakiri.


Ich denke Gibson möchte einfach wieder zwischen sich und ihrer Tochterfirma Epiphone unterscheiden. Es gab eine Zeit in der es sich kaum noch gelohnt hat eine Epiphone zu kaufen, weil Gibson Gitarren so günstig waren. Ich glaube das war zu der LPJ und SGJ Zeit? Oder Studio worn? Irgendwie um den Dreh rum wo es teils Gibson für 500-600€ gab die grundauf solide waren. Wer also nicht möglichst wenig Geld für eine Gitarre ausgeben wollte hat direkt zu einer Gibson gegriffen. Die höherpreisigen Epiphone sind mittlerweile ja auch mit Gibson PUs bestückt und bilden damit den Marketingtechnisch besseren Übergang zum real deal.
Ich kann mir nun aber vorstellen, dass es da einen Aufschrei aus der Marketingabteilung gab. Also wieder die klare Trennung von "Billig"-Epiphone zu "Prestige"-Gibson.
Um das irgendwie rechtfertigen zu können wurde halt das G-Force zwangsaufgesetzt und eine Jubiläumsrun kam da gerade gelegen. mMn ist das G-Force das typische Machwerk einer Design und Marketingabteilung die nicht kundenferner sein kann. Wichtig ist nicht Funktionalität, sondern Wiedererkennungswert. Und so ein selbststimmendes Gerät hat dann doch einen großen Wiedererkennungswert. Eine Entscheidung die ich in letzter Zeit häufiger beobachten konnte, ob jetzt auf Website, Handys oder Apps.

Die Idee bei Pauls Unterschrift war dann natürlich der "Sammelfaktor" und tatsächlich finde ich die gar nicht soo schlimm, es ist halt seine Unterschrift was will man da machen...
 
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So ala Steve Jobs und Elon Musk....:gruebel:
 
Die Erklärung für die "Verbesserungen" der 2015er Modelle ist..der CEO hasst alle Gitarristen die besser auf einer Gibson klingen wie er.............also praktischen jeden:eek::D:ugly:



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Und passt vielleicht auch:

Nein, er kennt seine zukünftigen Wunschkunden!



Mehr sag ich nicht mehr dazu :D
 
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Apropos fremdschämen. Ich dachte nicht, das er so schlecht sein könnte. :embarrassed:

Also mal ganz ehrlich... ok, er ist nicht der hellste Stern am Gitarristenfirmament, aber mir ist es total Banane ob Henry nun scheiße Gitarre spielt, geschweige denn überhaupt ne Paula selbst richtig stimmen kann. Das ist nicht sein Job und sicher auch keine unverzichtbare Qualifikation für seine Position (aber sicher ist Paul Reed Smith glaubwürdiger und deutlich sympathischer, wenn er mit seiner eigenen Klampfe die Bühne rockt).

Nötige Kernkompetenz ist das jedenfalls sicher nicht. Vielmehr wäre das Gibson u.a. wirtschaftlich erfolgreich zu führen und dabei nicht die Bodenhaftung und damit den Blick für die eigene Kundschaft zu verlieren. Und ob das aktuell klappt... nun ja... da kann man natürlich drüber diskutieren und sich auch mal lustig machen ;)
 
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Das Henry schlecht Gitarre spielt finde ich jetzt nicht so schlimm, Leo Fender kontre gar keine Gitarre spielen , sondern Saxophon. Gute Ideen für Gitarren hatte er trotzdem.
 
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Henry hatte aber vom innovationstechnischen eben nicht einen Einfluss auf seine Firma wie Leo. Der hatte ja nach seinem Verkauf zwei weitere Firmen gegründet, die erfolgreich sind, Music Man und G&L.
Der Gibson Boss wird seine Altersrente ins Trockene bringen wollen. :D;):cool:
 
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Also mal ganz ehrlich... ok, er ist nicht der hellste Stern am Gitarristenfirmament, aber mir ist es total Banane ob Henry nun scheiße Gitarre spielt, geschweige denn überhaupt ne Paula selbst richtig stimmen kann. Das ist nicht sein Job und sicher auch keine unverzichtbare Qualifikation für seine Position.

Kommt darauf an. Welche Entscheidungen muss er als CEO Gibson absegnen? Ist er im allgemeinen nur für Personalmanagement, Controlling, Standortstrategie, Logistik, etc. verantwortlich, dann eher nicht.
Entscheidet er als Chef aber am Ende des Tages an welches Modell das Etuning geschraubt wird, welche Modelle mit welchen Features nächstes Jahr produziert werden usw. sollte so ein CEO schon wissen was der Kunde wirklich braucht.

Gut, nicht jeder CEO muss exakt die Bedürfnisse jedes Kunden kennen. Der Chef eines Herstellers von Krebsmedikamenten muß nicht zwangsläufig mal Krebs gehabt haben, aber man stelle sich vor, der CEO von Ferrari könne kein Auto fahren?
 
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Ich gehe mal davo aus, das er auch Berater hat, bzw. ein Team was festlegt was in Zukunft geschehen soll. Ist in anderen Konzernen doch genauso, oder glaubt ihr in einen Elektronikkonzern hat der Chef unbedingt Ahnung von allen elektronischen Dingen?
Leider hat Gibson in letzter Zeit schlechte Entscheidungen getroffen. Das ging anderen Firmen aber auch schon so und man kann ja alles wieder ändern, wenn man will.
 
oder glaubt ihr in einen Elektronikkonzern hat der Chef unbedingt Ahnung von allen elektronischen Dingen?

Im Grundsatz ja. Wie geschrieben, es kommt halt auf die Stellenbeschreibung CEO Gibson an. Natürlich wird er beraten, aber als CEO entscheidet man auch über die Besetzung von Standortleitern und ein Ahnungsloser der über Jahre hinweg noch mehr Firmenfremde Ahnungslose einstellt, führt ein Unternehmen unweigerlich in eine Katastrophe. Ständig wechselnde Jahresstrategien und Konzeptlosigkeit könnten hierfür ein Indiz sein.

Ein CEO ist im Grundsatz für die strategische Ausrichtung eines Unternehmens verantwortlich. Hat das Unternehmen viele Produktzweige, kann er sich auf reines Management konzentrieren wie Verlagerung bzw. Budgets von Standorten, Kostenkontrolle, wofür steht die Firma, was ist Kerngeschäft und was nicht, etc.

Gibson hat nur ein Produkt und das sind Gitarren. Und dann auch noch ein Unternehmen mit über 100 Jahren Tradition. Da ist es nicht so einfach mal mit den Schultern zu zucken und zu sagen "kennen ich mich nicht mit aus" :nix:
 
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Ich stehe hier zwischen den Stühlen was die CEO-Beurteilung bei Gibson angeht.
Auf der einen Seite bin ich ebenfalls der Meinung, dass ein guter Chef nicht der Über-Experte darin sein muss was er verkaufen möchte, erst Recht nicht mehr wenn es sich in der Liga von Gibson abspielt.

Andererseits sind gewisse Grundkenntnisse natürlich schon von Nöten um einigermaßen vernünftige Entscheidungen treffen zu können.
Das kann man ja auch nicht bestreiten. Wer gar keine Ahnung von der Materie hat, KANN einfach kein guter Chef sein, wie ich finde.
 
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Ein CEO kann und ist doch immer nur so gut wie seine Leute um ihn herum. Dazu kommt, ist er von seiner Persönlichkeit
in der Lage andere Meinungen zuzulassen und seine Entscheidungen auch selbst zu hinterfragen.
Über die Zunahme der " Nieten in Nadelstreifen" kann man ja nicht mehr hinwegsehen.
 
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Kommt halt auf den Führungsstil an.

Leo Fender hatte keine Ahnung von Gitarren, er konnte sie nichtmal spielen. Er hat aber Reparaturen durchgeführt und gemerkt dass man Gitarren wartungsfreundlicher bauen kann. Er hat aber nicht einfach drauf losgebaut wie er es aus seiner Service-Sicht am geschicktesten fand, sondern er hat sich mit den Musikern unterhalten und hat vor allem ZUGEHÖRT. Vielleicht hat er es mit seinen Mitarbeitern auch so gehandhabt. Wäre also ein kooperativer Führungsstil.

Ein anderer (vielleicht Henry J.? - will aber nix unterstellen...) führt den Laden eher autoritär, lässt sich ungern in die Karten schauen und empfindet es als Schwächung seiner Macht wenn ein Mitarbeiter eine bessere Idee hat. Wenn so einer wenig bis keine Ahnung von der Materie hat kann das böse enden...
 
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Kommt halt auf den Führungsstil an.



Ein anderer (vielleicht Henry J.? - will aber nix unterstellen...) führt den Laden eher autoritär, lässt sich ungern in die Karten schauen und empfindet es als Schwächung seiner Macht wenn ein Mitarbeiter eine bessere Idee hat. Wenn so einer wenig bis keine Ahnung von der Materie hat kann das böse enden...

Genau das ist das Problem bei vielen Menschen. Macht ist wie eine Droge und führt häufig zu Selbstüberschätzung und kritische Meinungen werden als Majestätsbeleidigung gesehen. Um das zu verhindern wird ein Kreis von Claqueuren um sich versammelt die aus Angst oder
eigenen Motiven den größten Mist beklatschen. Der Wahnsinn hat Methode könnte man sagen.

 
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