Gibson Les Paul Classic Antique

von Der_C, 01.04.08.

  1. Der_C

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    Erstellt: 01.04.08   #1
    Hallo Leute,

    ich habe schon eine ganze Menge über die LP Classic gelesen, allerdings finde ich keinen Thread, der die Classic Antique diskutiert. Unterschiede zwischen den beiden sind äußerlich die hellen Inlays (also nicht die gelben wie bei der normalen Classic) kein Schlagbrett serienmäßig bei der Antique. Als PUs hat sie die 57 Classics (im Gegensatz zu den 496R und 500T bei der normalen).

    Da ich schon lange auf der Suche nach einer Les Paul in Vintage Sunburst bin und die Antique in der Lackierung momentan drastisch nach unten gesetzt wurde, bin ich am Überlegen, zuzuschlagen ;). Antesten werde ich in jedem Fall am kommenden Samstag, aber ich wollte vorab schon mal anfragen, ob jmd diese Gitarre hat und welche Erfahrungen er gemacht hat. Spontan sagt mir das Konzept der Classic Antique auf jeden Fall zu, da ich neben meiner Studio etwas "offeneres" suche und auch die Möglichkeit, noch eine Paula mit schlankem Hals zu haben reizvoll finde.

    Danke für Eure Kommentare!

    Gruß, Christian
     
  2. Lightmanager

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    Erstellt: 01.04.08   #2
    Ich hatte eine Classic Antique, allerdings lag mir der Hals nicht so dolle - alles in allem aber eine sehr feine Gitarre. Klingt durch den chambered body etwas offener als eine massive Paula, passt dann ja aber in Dein "Beuteschema" zur Ergänzung zur Studio. Die 57er Pickups machen einen sehr guten Job und passen meiner Meinung nach deutlich besser in eine Classic als die Keramikhumbucker, die in der normalen Classic verbaut sind - klingen einfach runder und weicher.
    Das optische Highlight für mich ist das umlaufende Binding um den Headstock.
     
  3. Der_C

    Der_C Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #3
    Danke, das bestärkt mich schon mal in meinem Vorhaben :) Die PAFs sagen mir zumindest bisher auch mehr zu als Keramik PUs.

    Nur eine Frage zu dem Chambered Body: Meines Wissens ist der jetzt auch in Studio und Standard Modellen. Ich glaube, das ist mehr ein Feature von Gibson USA als ein exklusives Merkmal der Classic (Antique). Meine Studio ist auch gerade mal ein Jahr alt, weshalb ich nicht genau weiß, ob noch Löcher unter der Decke sind oder auch schon Kammern. Ich frage mich, ob man den Unterschied hört....
     
  4. Lightmanager

    Lightmanager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #4
    Chambered ist nicht mit weight-relieve-holes zu vergleichen - die chambers sind weitaus größer und sollen den Sound resonanter machen, was meiner Meinung nach bei der Classic Antique sehr gut gelungen ist.

    Die Standards und Studios haben meines Erachtens weight-relieve-holes. In Kürze wird es bei den Standards die Wahl zwischen "Traditional" und "Chambered" geben - ähnlich wie bei den Customshop-Modellen.
     
  5. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #5
    Die waren/sind auch chambered (seit spät 2006). Ich sagte ja damals auch nicht umsonst, dass es die besten USA (serienproduktion) Modelle sind :) - ist aber nur meine persönliche Meinung. Es sind übrigens auch die "normalen" Classic Modelle chambered.

    Grüße
     
  6. Lightmanager

    Lightmanager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #6

    OK - Asche auf mein Haupt! ;)
     
  7. Justin T.

    Justin T. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #7

    Kann ich bestätigen.

    Ich habe eine Studio von 2007, die ist Chambered ... hört man richtig, wenn man den Body von hinten abklopft. Richtig großflächige Hohlkammern.
     
  8. Der_C

    Der_C Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #8
    Ok, dann werd ich da heute Abend auf der Studio auch mal hinten testklopfen... ;)

    Da stellt sich natürlich die Frage, worin sich nun eine Classic und eine Standard mit 60s Neck außer vom Namen und den PUs noch unterscheiden :screwy:. Wenn man in eine Antique Burstbucker reinpacken würde, müsste man praktisch ein Modell haben, das mit einer Standard zumindest theoretisch identisch ist. Oder gibt es da noch weitere Unterschiede?

    @ Lightmanager: Hast Du Deine Antique damals wegen dem Hals weggegeben? Stimmt es, dass der Wiederverkaufswert bei Classics deutlich schlechter ist als bei den Standards (prozentual gesehen)? Man kauft eine Gitarre zwar nicht, um sich anschließend sofort Gedanken darum zu machen, wie man sie wieder los wird, aber interessieren würds mich doch....

    Gruß, C.
     
  9. Lightmanager

    Lightmanager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #9
    Ja, ich spiele eigentlich hauptsächlich 50s-Necks von daher war mir der Hals irgendwie fremd und zum Umgewöhnen hatte ich keine Lust.

    Das mit dem Wiederverkaufswert seh ich nicht so problematisch, der war bei meiner Classic Antique genau so gut wie bei einer Standard.
     
  10. strumpfschlumpf

    strumpfschlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #10
    Also, die Standard-PU s der Classic gefallen mir nicht , zu steril- in eine Les Paul müssen meiner Meinung nach Alnicos rein und keine Keramik! Das Neck der Classic ist etwas schmal und Geschmackssache. Vorteil ist evtl. die Bespielbarkeit. Ich vermute aber stark das sich das auf den Sound auswirkt (genauso fett wie 50 neck???) -was aber nicht schlechter sein muss. Ich habe mal im Netz n Vergleich gelesen. Da meint einer das seine Classic zwar n kleines bisschen geringeres Sustain im Vergleich zu seiner Standard hat (aber immer noch genug), aber die Classic das bessere Attack. Die dunkleren Inlays der Classic finde ich im übrigen gar nich so schlecht -für meinen Geschmack, haben sogar n bisschen Vintage-Touch, abgesehen davon das man das (auf oftmals) dunkleren Bühnen ehh kaum sieht. Das Pickguard mit der 1960 finde ich zwar nich so dolle, aber auch das sieht man kaum und kann zur Not ja auch gänzlich entfernt werden. Ich denke das die Classic einen geringeren Wiederverkaufswert hat als die Standard, aber das sollte beim Kauf eines Instrumentes was einem gefällt und gespielt werden soll nicht an erster Stelle stehen. Ich kann mir vorstellen, ist aber nur ne Vermutung das z.B. ein Seymour Duncan Jeff Beck (Alnico5), guter Output, zusammen mit dem schlankeren 60 Slim Taper Neck einen rechtt interessantes und modernes Sound/Spielgefühl begünstigen könnte. (btw: Hat jmd ne Classic mit nem SD Jeff Beck?). Das die normale Classic keine AA-Decke hat, stört finde ich kaum (z.B. bei ner ebony sieht mans ja ehh nicht, und ne plain-top hat ja auch ihren Reiz) ausserdem beschränkt sich das ja auf die optische Qualität.
     
  11. strumpfschlumpf

    strumpfschlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #11
    ups, es geht ja um die antique,...
     
  12. mr.slash

    mr.slash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #12
    Mit nem Jeff Beck hab ich keine Erfahrungen,dafür hab ich die Keramik PUs meiner Classic durch einen Seymour Duncan Pearly Gates an der Bridge und einem Seymour Duncan Alnico II Pro ersetzt.
    Ich finde das die Kombination hammermäßig gut klingt. Vor allem der Pearly Gates an der Bridge. Der hat nicht zu viel und nicht zu wenig Output. Is halt ein bisschen höhenlastiger, aber das klingt vor allem im Bandkontext einfach fantastisch....
     
  13. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Was ist daraus jetzt geworden?
     
  14. Cuberider

    Cuberider Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.08   #14
    Würde mich auch interessieren... Bin am Überlegen, bei der Classic Antique zuzuschlagen....
     
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