Gibson Les Paul Custom´s aus den 80ern

von mike24, 31.03.08.

  1. mike24

    mike24 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.08   #1
    Hallo,

    möchte mir eine Paula kaufen.
    Hab schon eine gebrauchte Classic und eine Custom von ´87 im Auge.
    Leider kann ich beide Gitarren nicht anspielen.

    Frage: Ist es normal das eine Custom fast 5 kg wiegt???
    Haben die Custom´s aus Ende der Achtziger Ahornhälse?
     
  2. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #2
    Nicht anspielen aber trotzdem kaufen? Bist du dir sicher? Also du solltest die Gitarren unbedingt anspielen, sonst kaufste doch die Katze im SAck. Besonders bei teureren Gitarre ist das nicht verantwortbar... wobei classic und custom doch schon etwas auseinander liegen.

    Also meine Epi LP ist ein Brocken von knapp 5kg...
     
  3. Jerry

    Jerry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #3
    Kaufst Du ein Auto ohne vorherige Probefahrt? :confused:

    Heiratest Du ohne vorher mal ...... :o


    Lass' es!!!!!!!!!!!!!!!!! Ohne Anspielen ist das fast wie Lotto-Spielen. ;)
     
  4. Re-Paul

    Re-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #4
    Machen aber trotzdem verdammt viele!
    In einen anderen Thread, wo es um eine R8 geht, ist es auch ein Blindkauf, auch wenn es mit Sicherheit ein tolles Instrument ist, was aber trotzdem nicht heißt, daß dem Käufer sie klanglich und von der Bespielbarkeit her auch zusagt!

    Ich muß übrigens sagen, daß ich meine Love Rock, die in meiner Signatur beschrieben ist, auch blind gekauft habe aus England von einem Händler. Das war in 30 Jahren das zweite Mal, wo ich eine Klampfe blind gekauft habe. Meine Allererste mit 14 Jahren, eine Tacoma Strat-Nachbau für 300,- DM, war die Erste.

    Aber immer mit dem Gedanken, wenn sie mir nicht zusagen würde, könnte ich die 150er Love Rock hier in Deutschland sogar noch mit etwas Profit verkaufen, daß wie eine kleine Versicherung war, sonst hätte ich es wahrscheinlich auch nicht gemacht!
    Nun, es war ein voller Erfolg, ich war mehr als überrascht! Ich war eigentlich hin und weg..., man kann es nicht anders nennen! Es macht einfach Spaß dieses "Ding" zu spielen!

    Alle anderen Gitarren im Laufe der "Jahrzehnte" habe ich angespielt und viele Überraschungen und Enttäuschungen erlebt.

    Vor 2 Jahren habe ich eine Freeway Classic von Godin angespielt und war hellauf begeistert! Eine E-Gitarre, die fast das ganze Soundspektrum von Strat-Klang bis LP-Klang abdeckt (HSH-Bestückung), und das in hervorragender Qualität! Kanadische Hölzer in den USA zusammengebaut, und das für 560,- €. Eine Super-E-Gitarre mit hervorragenden Sound/Klang-Qualitäten! Eine tolle Allround-Klampfe, die ich manchen Ibanez-Modellen vorziehen würde! Für diesen Preis bekommt man meinen Erfahrungen nach, kaum eine Bessere!
    Und somit ist es dann auch "meine" geworden!

    Die größte Enttäuschung, die ich mal hatte, war eine 76er Fender Stratocaster (so eine Ricky King Strat (wenn ihr den noch kennt) in gelb), die ich 1982 (ich war 18) mal angespielt habe. Ich war an die interessiert, da sie für 750,- DM bei einem Händler (war eine Werbung in der Zeitung) angeboten wurde. Ich hin und angespielt, klar, eine Fender, man war ich aufgebraust, die kosteten ja damals neu so 1500 -2000,- DM...! Tja, sie ist es nicht geworden, ich war enttäuscht! Meine damalige El Maya Gitarre war einfach klanglich besser! Man war ich von Fender enttäuscht...! Es war halt ein nicht so gutes Modell der Epoche (die Erfahrung kam erst später), aber damals war Fender für mich fast gestorben, fast...!

    Ich kann eigentlich allen nur raten, die ensthaft E-Gitarre spielen wollen und spielen:

    Geht in Fachgeschäfte und spielt Instrumente an, und dann sucht ihr "Euer" Instrument raus.
    Dann weiß man, was man hat. Und man wird viele Überraschungen aber auch Enttäuschungen erleben!

    Bei denen, die nicht so ernsthaft spielen wollen, zumindestens bei vielen, hat es den Anschein, daß der Besitz einer bestimmten E-Gitarre ausschlaggebender ist (Name/Mythos etc.), als der Klang und die Bespielbarkeit...!

    Tja, wie sagt man immer so schön, jeder soll auf seine Weise glücklich werden...!

    Gruß
     
  5. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #5
    Das Problem ist nur, dass man heutzutage in den Testräumen der Musikläden von 13jährigen Konsumkids auf Equipment im Gegenwert eines Kleinwagens mit Enter Sandman auf stadiongerechter Lautstärke dermaßen terrorisiert wird, dass ein seriöses Antesten gar nicht mehr möglich ist. Beim GItarrenkauf achte ich nur noch auf Verarbeitung, sauberes Abrichten der Bünde und kaufe ansonsten nach dem Aussehen auf Papier. Ich teste eine Gitarre trocken. Da aber leider direkt neben mir der kleine Marc-Kevin die LTD mit endkrassen EMGs über den Rectifier jagen muss, weil der Papa ihm zur geschafften vier minus in Mathe ein angesagtes Metall-Set kaufen muss, geht das nicht mehr. Dabei kann man die Qualität einer Gitarre am Besten akustisch beurteilen. Die Tonabnehmer kennt man doch irgendwann, und wenn da vernünftige Markentonabnehmer drin mitspielen brauche ich die Lärmorgie nicht.
     
  6. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #6
    Wo kann man heute denn noch gebrauchte Gitarren antesten. Entweder, man hat Glück und der ebay-Verkäufer wohnt in der Nähe oder man hat noch mehr Glück und findet eine gebrauchte zu einem angemessenen Preis bei einem Händler.

    Ich habe eine 80er Gibson Les Paul Standard, deckend lackiert aber laut Verkäufer hat sie einen Sandwich Body und einen Ahornhals. Zwischen der Fertigungsqualität heute und damals liegt ein deutlicher Unterschied,so ist der Hals bei mir nicht sauber eingepasst.

    Die Unsauberheiten an Bundestäbchen sind entweder schon immer da oder in den 20 Jahren Gitarrengeschichte dazugekommen, man weiss es nicht.

    Ich bin mit der Les Paul zu dem Preis von 800 DM, den ich damals gezahlt habe, zufrieden, das war aber kein Blindkauf. Ob ich eine Gitarre blind kaufe, hängt ganz klar vom Preis ab. Und, in den Laden gehen und eine nagelneue Gibson Custom anspielen und dann davon ausgehen, dass eine 20 Jahre alte Gitarre genau so klingt und sich so spielt, wäre ein Fehler.
     
  7. Re-Paul

    Re-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #7
    Da spricht mir einer aus der Seele!

    Ich teste übrigens eine E-Gitarre so, daß ich mein linkes Ohr fest an die Rückseite der Gitarre presse (sollte die Mitte sein) und dann erst die tiefe E-Saite, die D- und G-Saite zusammen und dann die hohe E-Saite mit Plektrum anschlage! Abwechselnd natürlich!

    Das hat mir mal ein Gitarrenbauer vor ca. 25 Jahren gezeigt.
    Mit Erfahrung hört man so praktisch das ganze Tonspektrum der E-Gitarre, mit Öbertönen, Sustain usw.!
    Daraus kann man dann ableiten, ob es ein gutes oder nicht so gutes Instrument ist!

    Probiert es mal aus und vergleicht miteinander!
    Man glaubt gar nicht, was man da alles hört, oder eben auch nicht hört!

    Im Laden ist es natürlich kaum möglich, es sollte wirklich absolut ruhig sein, und wenn doch, dann wundern sich die Verkäufer immer, was ich da mache!

    Gruß, Matthias
     
  8. mike24

    mike24 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #8
    Ja Ihr habt ja recht.
    Hab mir heute ne Paula angeschaut , die ich fast bestellt hätte.
    Total verbastelt das Teil und der allgemeine Zustand auch nicht wie in der Beschreibung.

    Glück gehabt! :D
     
  9. Jerry

    Jerry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #9
    Klingt nach geschönter Auktionsware ....... :o Leider ein allgegenwärtiges 3-2-1-Problem. :mad:
     
  10. atticus

    atticus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #10
    welche war's denn?
    das mit dem gewicht kann schon vorkommen. habe auch schon customs unter 4kg in der hand gehabt - frag mich nicht wieso. :D
     
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