Gibson Les Paul Intonationsproblem in hohen Lagen

DirkB
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Hallo,
vor kurzem habe ich mir eine Gibson Les Paul Traditional zugelegt. Ich habe sie online bestellt. Beim Spielen stellte ich Intonationsprobleme in den hohen Lagen (ab 15. Bund aufwärts an einigen Stellen bis zu 15 Cent Abweichung nach oben) fest. Die Oktavreinheit war eingestellt, Halsneigung und Saitenlage entsprachen den Gibson-Vorgaben, ebenso der Abstand der Pickups zu den Saiten. Ich habe sie dann zurückgeschickt und im Austausch ein neues Modell bekommen. Hier sind die Intonationsprobleme in den hohen Lagen immer noch vorhanden (Einstellungen wie oben), etwas besser zwar (Abweichung nach oben bis zu 10 Cent).
Ich bin dann selber zum Laden gefahren, um mich dort vor Ort nach einem Modell ohne Intonationsprobleme umzusehen. Ich probierte verschiedene Traditionals, Standards und 58er Reissues aus. Keine einzige war dabei, die keine Intonationsprobleme hatte. Der Techniker vor Ort konnte mir auch nicht weiterhelfen. Ich habe dann meine Traditional behalten.
Bei meinen beiden Fender Strats und der Framus Mayfield (dieselbe Mensur wie die Les Paul) sind keine solchen Intonationsprobleme vorhanden. Mir ist klar, dass eine Gitarre nie ganz bundrein sein kann, aber 10 Cent Abweichung beispielsweise im 22. Bund sind doch ein bisschen viel.

Meine Fragen:
1) Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
2) Was könnte ich tun, um die Probleme zu bessern?

Verschieden Saitensätze .009er und .010er Sätze habe ich schon ausprobiert, ohne Besserung. Momentan benutze ich Pyramid Pure Nickel .010-.046.


Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!
 
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Moin,

also meine LPs (und das sind inzwischen mehrere) sind bis auf max 5ct auf dem Punkt, auch in den hohen Lagen. Wie siehts mit der Saitenhöhe aus, die Angabe "nach Gibson Vorgabe" ist doch etwas vage, vor allem da die ja in Zoll spezifizieren. Da ich mal zu behaupten wage das Gibson fähig ist die Bünde auf die korrekten Positionen zu setzen könnte z.B. auch zu hocher Druck beim Greifen oder ein unbeabsichtigtes Ziehen der Saite beim Greifen einen Einfluss haben, insbesondere wenn die Oktavreinheit nicht 100% ist. An den Saiten würde ich das Problem eigentlich nicht festmachen wollen, ich hab die Pyramid PNRWs jahrelang gespielt, bin erst vor knapp einem Jahr auf Dean Markley umgeschwenkt weil die meine Schweißpfoten anscheinend besser verkraften...

Gutes Neues, nebenbei!
 
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Ich bin auch der Meinung das so viele Gitarren nicht fehlerhaft hergestellt worden sein können. Und so etwas habe ich noch nie erlebt. Der Fehler muß woanders liegen...Aber ohne sie in den Fingern zu haben, kann man das nicht feststellen.
 
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Hallo bluesfreak,
ebenfalls ein gutes neues Jahr! Vernachlässigen wir mal die 15 ct auf der tiefen E-Saite im 22. Bund ;), so habe ich auf der hohen e- und der h-Saite im 22. Bund eine Abweichung bis 10 ct. Ansonsten werden auch max 5 ct erreicht. Ich vermute, das ist wirklich der kurzen Mensur geschuldet (die Framus ist etwas länger, obwohl sie auch mit 628mm angegeben ist). Und da wird wohl alles etwas empfindlicher. Da ich aber zu 99% der Zeit nicht oben im 20. bis 22. Bund spiele, kann ich damit leben.
Ich habe so etwas allerdings in meinen 34 Jahren, wo ich die unterschiedlichsten Gitarren gespielt habe, auch noch nicht erlebt. Und ich denke auch, dass der Fehler nicht bei Gibson liegt. Die sollten die Bünde schon richtig setzen können.

- - - Aktualisiert - - -

Ich bin auch der Meinung das so viele Gitarren nicht fehlerhaft hergestellt worden sein können. Und so etwas habe ich noch nie erlebt. Der Fehler muß woanders liegen...Aber ohne sie in den Fingern zu haben, kann man das nicht feststellen.
Vielleicht werde ich die Gitarre mal in den nächsten Wochen zu einem Techniker bringen, damit er sich das mal anschaut. Vielleicht habe ich einfach etwas übersehen.
 

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