[Gitarre] Epiphone 1958 Korina Flying-V

von IronMaiden05, 08.02.08.

  1. IronMaiden05

    IronMaiden05 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #1
    Einleitung:
    Also ich spiele hauptsächlich nur Metal und besaß bis vor wenigen Wochen noch eine Jackson DXMG, allerdings begann bei dieser der Hals grün zu werden ??!?!? und das immer stärker ( nein, dass lag nicht daran, dass meine Hände zu stark schwitzen ^^ und in einem feuchten Raum stand sie auch nicht), zumindest hat mir auch das gesamte Halsprofil nicht so zugesagt. Dadurch hatte ich mich dazu entschlossen das einzig richtige zu, was man mit einer halbverschimmelten Gitarre tun kann ... RICHTIG, ich habe sie gegen eine Entschädigungssumme "abgegeben" :-D !
    Ja, doch was nun anfangen mit dem ganzen Geld ? Das einzige Kriterium, welches für mich schon feststand war : ein lackierter Hals :-D Also fuhr ich mal auf gut Glück ein paar Musikläden in der Nähe ab, bis mich bei einem schon duch das Schaufenster ein goldenes Funkeln blendete ... da hang sie in ihr vollkommenen Schönheit, mit sinnlichen Kurven, verspielt und doch leicht agressiv.
    Zumindest dachte ich mir nur: "Die musste anspielen". Also rein in den Laden, zuerst auf den Hals geguckt ... lackiert, super ... also rann an den Amp und losgespielt, war auf anhieb beeindruckt, also, GEKAUFT.
    So jetzt kommen denn die langweiligen technischen Daten und Fakten, wer also keine Lust oder Zeit hat weiter zu lesen, dem kann gesagt sein: super Gitarre für das Geld, TOP!!!

    Fakten, Fakten, Fakten

    - Hals Mahagoni (mit Korpus verleimt)
    - Griffbrett: Palisander
    - Korpus: Korina (... leicht wie eine Feder, trozdem drückender Sound)
    - Tonabnehmer: 2 x New Alnico Humbucker (Design by Gibson USA)
    - Hardware: Gold
    - string through

    Ja, viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ... reicht ja auch. Zumindest will ich nochmal betonen, das das Holz wirklich sehr leicht ist, jeder der die Gitarre zum ersten mal in die Hand nimmt wirft sie fast bis zur Decke, weil sie so schwer aussieht und jeder sie mit einem starken ziehen aufheben will ... und dann fliegt sie nach oben ( ... daher auch FLYING V, ... nene, quatsch, höhrt mir einfach nicht zu ^^).

    Verarbeitung

    JA, da gibts eigentlich nichts zu meckern, obwohl Epiphone da ja nicht den besten Ruf hat (Qualitätsschwankungen und so weiter), ich scheine ein gutes Modell erwischt zu haben, Glück für mich, Pech für die die für das selbe Geld ein schlechtes bekommen haben, aber was interessiert mich das Leid fremder Leute ... ^^ Also bei mir ist alles Top, Lack ist Super, ohne Mängel, Hals sauber verleimt (soweit ich das beurteilen kann), Potis schnarren nicht ...
    Nur richtig eingestellt war die Gitarre nicht, das hat mich aber nicht gestört, da ich sie sowieso auf Dropped C einstellen lassen habe. (Preis der Gitarre -> ~480 €, die Gesichter der Angestelten, als ich so eine Vintage - look - Gitarre auf dropped C stimmen lassen wollte ... UNBEZAHLBAR ^^)

    Sound

    So kommen wir mal zum wichtigsten Teil, dem Sound. Was würde einem denn die schönste Gitarre bringen, wenn der Sound schei... wäre, die Antwort: geiles Aussehen ^^
    Aber immerhin gibt es wohl auch Leute, die mit einer Gitarre spielen wollen und für diese dürfte der Sound wichtig sein.
    Also trocken ist der Sound sehr rund und warm, fast wie bei der LP und das obwohl das Holz sehr leicht ist.
    Aber wozu brauch ich denn ne E-Gitarre, wenn ich nur trocken spielen würde, also rann an den Amp.
    Nun merkt man erstmal, dass die PU's wirklich extremen Output haben, vor allem wenn man vorher mit EMG's gespielt hat wird man nun, wenn man die Einstellungen des Amps nicht verändert, mit einem freundlichen Quietschen begrüßt ... wenn man denn jedoch alles PAssend einstellt klappt das soweit ganz gut.
    Der Sound über den Amp gefällt mir sehr gut, klar differenziert, mit nem leichten Höhentouch, auch hier leistet das ultra leicht Holz wieder super Arbeit, die Gitarre ist für alles, von Rock bis hin zu "Ich-esse-kleine-kinder-zum-frühstück-Metal" bestens geeignet.
    Aber auch das ist ja Geschmackssache.

    Bespielbarkeit

    JA, gut, da hat ja jeder seine eigenen Vorstellungen, also mir war der Jackson Hals viel zu flach, hier hat man jetzt richtig was in der Hand, mir gefällt das so.
    Im sitzen lässt sich diese Gitarre allerdings so gut wie garnicht spielen, da bringt auch der pseudo Anti-Rutschstreifen an der Seite nichts, aber man kann ja auch stehen, hier wird einem dann erstmal die Kopflastigkeit auffallen, aber auch die ist mit dem richtigen Gurt in den Griff zu bekommen.

    Pro/Kontra

    Pro:

    - Sehr Sehr Schick (geschmackssache)
    - toller Sound (für Rock bis ... Metal)
    - sehr leicht
    - eingebaute Auffall- und Poser-Garantie
    - lackierter Hals ^^
    - top Verarbeitung

    Kontra:

    - PU's können böse quietschen
    - man sieht jeden Fingerabdruck auf dem ganzen Gold
    - wenn du Death-Metal spielst und mit dieser Gitarre ankommst, denn werden dir seltsame Fragen gestellt ... glaubt mir ^^


    Ok, nachdem ich die ganze Zeit vom Aussehen geschwärmt habe muss ich ja nun wohl auch Bilder hochladen, leider hab ich im moment nur Handybilder, in schlechter Qualität, aber vielleicht sind ja auch manche Leute in der Lage eine Suchmaschiene zu bedienen, da gibt es genug Bilder.

    Ok, denn will ich mich erstmal verabschieden, Tschö

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  2. Fridolin K.

    Fridolin K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #2
    Ist das nicht eher ein Pro mit dem man sich von dem 08/15 Mattschwarz abhebt :D?
     
  3. IronMaiden05

    IronMaiden05 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #3
    ja, das is wahr, aber die Resonanz ist nicht immer positiv, ein paar labile Leute (zu denen ich selbstverständlich nicht zähle) wird das sicher stören ...
     
  4. Fridolin K.

    Fridolin K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.08   #4
    Wenn das mal nicht schon farbliche uniforme Gleichschaltung ist. Individuell ist man dann ja auch nicht mehr.
    Aber in dem Falle putzt man die Kritiker eben einfach mal mit dem Sound weg, der ausgerechnet aus einer nichtschwarzen V kommt.
     
  5. jf.alex

    jf.alex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.10   #5
    Ich poste mal in diese Threadleiche rein... :D

    Ich hab jetzt auch meine Epi Korina Flying V. Baujahr 2000, made in Korea im UnSung- Werk - gebraucht für 250 Euro. Groß ist sie. Bildschön ist sie. Irgendwie erscheint sie mir holziger und weniger gelb als auf den meisten Hersteller- und Händlerseiten - sehr positiv. Nachdem ich meine 010.5-050- Saiten draufgeknallt hatte, musste ich erst mal den Hals nachstellen. Apropos Hals - das ist ein halber Baseballschläger nach meinem Geschmack, kommt mir noch etwas fetter vor als meine 50er- Paulahälse. Der Toggle ist im Vergleich etwas wacklig- indirekt, aber nicht tragisch. Die mint- grünen Vintage- Tunerflügel sind absolut oberkultig. Klingen tut sie auch nicht schlecht. Trotzdem werde ich ein bisschen dran rummodden - allein schon aus Prinzip: Ein Paar Tonerider Rocksong liegt hier und wartet darauf, verbaut zu werden. Und den Tonpoti hänge ich an den Halspickup allein; am Steg brauche ich keine Tonblende. Leider hat sie 'ne kleine Macke am Neckjoint, aber es ist nur'n Riss im Klarlack - also was soll's.

    Ich werde das Instrument nicht für Deathmetal einsetzen, sondern für Hardrock im Seventies- Style... momentan fließen mir doomige Riffs ganz gut aus den Fingern. Ich sag mal Trouble und Wishbone Ash. Im Endeffekt erhoffe ich mir einen etwas "wärmeren" Sound als bei meinen Paulas, aber hoffentlich matschfrei. Ich denke, das ist eine realistische Erwartung. Ich wollte schon immer mal 'ne Flying V.

    Alex
     

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  6. sebhala

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    Erstellt: 07.05.10   #6
    Das ist bei einer Britpop-Band nicht anders, glaub mir. Habe dann Klebebuchstaben gekauft und "This Machine kills Britpop" auf den Korpus geschrieben, angelehnt an das da:

    [​IMG]

    Seitdem ist die Band tatsächlich keine Britpop-Band mehr... :rock:
     
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