[Gitarre] Epiphone Les Paul Studio Gothic

von Dimas, 10.01.08.

  1. Dimas

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    Erstellt: 10.01.08   #1
    Review – Epiphone Les Paul Studio Gothic

    Vorgeschichte:
    Ich spiele jetzt seit einem Jahr Bass und habe Lust bekommen zusätzlich noch Gitarre zu lernen. Ich bin Schüler von daher hab ich Zeit dafür J Ursprünglich war der Kauf einer Randy Rhoads oder einer Explorer geplant, da mir die beiden Modelle überhaupt nicht zusagten, habe ich mich für die Les Paul entschieden, warum werdet ihr in diesem Review erfahren.

    Specs:
    Korpus: Mahagoni
    Hals: Mahagoni
    Griffbrett: Palisander
    Mensur: 629mm
    Tonabnehmer: 2 Alnico V Humbucker
    Elektronik: 2 Volumen- und 1 Toneregler, 3 Wege Pickup-Wahlschalter
    Hardware: Schwarz
    Finish: Pitch Black
    Herkunftsland: China
    Preis: 369€

    Verarbeitung:
    Die Gitarre war beim Erhalt gut eingepackt, also habe ich auch keine großartigen Fehler erwartet. Beim genaueren Betrachten wird dies noch einmal bestätigt. Der Lack ist sehr empfindlich und daher auch anfällig für Kratzer. Jedoch waren keine Kratzer auf dem Lack zu sehen. Die Bünde sind sauber angebracht, es steht nichts über. Der Toogle-Switch wackelt leicht, aber das scheint bei allen Epiphone Modellen so zu sein. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln.

    Bespielbarkeit:
    Der Hals ist recht dick, was mich als Bass-Spieler allerdings nicht stört. Ich komme wunderbar damit zurecht. Meine Les Paul ist sehr leicht, was eher untypisch für eine Les Paul ist.
    Die Saitenlage ist etwas zu tief eingestellt, was ein leichtes Schnarren erzeugt. Dies kann jedoch mit dickeren Saiten behoben werden.

    Trockener Sound
    Hier Soundfiles ohne jeglichen Verstärker.
    Bridge PU
    Beide PU's
    Hals PU

    Clean Sound

    Der Clean Sound trifft genau meinen Geschmack. Sehr höhenreich und warm. Besonders schön kommt er mit einem Chorus oder Delay. Über den Bridge PU spiele ich cleane Metal Songs à la „Nothing Else Matters“, über den Neck PU bekommt man einen schönen Blues Sound. Alles mein Empfinden, kann natürlich jeder anders denken.
    Habe dazu Soundfiles über einen Line 6 Toneport und der Gearbox-Software aufgenommen. Beim Clean Sound habe ich die Simulation eines Fender Tweed Amps benutzt. Zusätzlich habe ich noch einen Chorus eingebaut.
    Bridge PU
    Beide PU's
    Hals PU

    Crunch Sound
    Hinter den zwei Pickups steckt eine Menge Power und hört sich für mich ziemlich heavy an. Der Nachteil bei den Werk Pickups ist, dass sie leicht anfangen zu matschen. Wer mit dem Teil etwas in Richtung Hardrock/Heavy Metal machen will, der sollte sich geeignete Pickups einbauen lassen.
    Spielt man den Bridge PU verzerrt merkt man ganz klar einen heftigen Höhen Boost. Der Sound fängt an zu sägen, was sich ziemlich geil anhört. Über den Neck Pickup ist der Sound viel basslastiger. Mir gefällt der Bridge Sound aber besser. Auch hier wieder Soundfiles, die wieder mit dem Line 6 Toneport aufgenommen wurden. Als Simulation wurde der „Solo 100 Head“ benutzt.
    Bridge PU
    Beide PU's
    Hals PU

    Fazit:
    Eine Gitarre, die sowohl für Einsteiger, als auch für Gitarristen, die eine zweite Gitarre suchen geeignet ist. Die Les Paul ist von der Verarbeitung Top. Auch der Sound kann mit einem ordentlichen Amp überzeugen, wobei die Tonabnehmer kleine Schwächen zeigen. Meiner Meinung nach eignet sich die Gitarre für Musikrichtungen vom Blues bis zum Metal. Empfehlenswert!

    mfg seek and destroy
     
  2. Metalbambi

    Metalbambi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #2
    genau das gleiche model habe ich mir bei uns im musikladen gebraucht gekauft . der vorbesitzer hat das zak wylde emg package eingebaut. schlagbrett hat er auch entfernt. jetzt sieht sie zwar wesentlich schlanker aus aber die bohrlöcher nerven. zu dem lack muss ich sagen wie oben schon geschrieben , das er ziemlich empfindlich ist. wirklich matt ist sie auch nicht mehr sondern gänzt schon fast. naja 335 euro gebraucht mit emg`s die sich auch noch top anhört.
     
  3. Dimas

    Dimas Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #3
    Hatte überlegt mir EMG 81er einzubauen. Aber mal schauen was sich da ergibt :rolleyes:

    mfg seek and destroy
     
  4. AWESOM-O

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    Erstellt: 14.01.08   #4
    Gutes Review! :great:

    Hab die selbe Gitarre (wir kennen uns doch ausm Epi Paula userthread^^) und bin sehr zufrieden mit ihr. Bin in praktisch allen Punkten gleicher Meinung wie du, wobei mir der Neck-PU doch deutlich zu dumpf klingt. An der Brücke kommt bei mir übrigens ein SH6 rein, Hals evtl. SH-2.

    Werde vielleicht auch ein Review schreiben wenns soweit ist..
     
  5. Dimas

    Dimas Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.08   #5
    Wow, mal einer der antwortet :great: War heute beim Store und habe diverse Amps angetestet. Habe auch einen Marshall aus der MG Reihe ausprobiert. Die wollen uns doch nicht wirklich sowas verkaufen oder? :screwy: Dann habe ich einen Peavy Bandit ausprobiert. Und ich dachte nur GEIL! Den werd ich mir aufjeden Fall kaufen :cool:
    Danke für die Bewertung!

    mfg seek and destroy
     
  6. AWESOM-O

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    Erstellt: 14.01.08   #6
    Auch da bin ich deiner Meinung!
    Wie lange hast du das Teil schon? Ich hatte am Anfag Probleme mit der Input-Buchse, die hat sich immer gelöst, war wohl ein Einzelfall.
     
  7. Dimas

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    Erstellt: 15.01.08   #7
    Also falls du den Peavy meinst, den hab ich noch nicht...

    mfg seek and destroy
     
  8. Axl

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    Erstellt: 18.01.08   #8

    Interessant, ich besutze ebenfalls diese Gitarre und habe auch wie viele 2x den EMG 81 drin. In der Halsposition kriege ich einen einmaligen Sound, den ich bisher nur auf dieser Gitarre mit diesem PickUp so hinbekomme, was auch der einzige Grund ist warum ich der gitarre so lange schon die Treue schwöre. :great:
     
  9. Dimas

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    Erstellt: 20.01.08   #9
    Also lohnt sich ein Pickup-Wechsel?
     
  10. Axl

    Axl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #10
    Wenn ich Preis/Leistung anschaue ist meine Meinung nein, es ist zwar nice aber es lohnt sich nicht. Die Orginal Pickups sind schon nicht übel, meiner Meinung sogar ziemlich gut, da rechtfertigt sich der Einbau neuer teurer Tonabnehmer gar nicht.
     
  11. AWESOM-O

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    Erstellt: 23.01.08   #11
    Kommt drauf an, was man spielen möchte. Ich spiele vor allem Metalcore und für das matschen mir die PU's halt einfach zu fest. Ich denke, es kann sich schon lohnen, aber wenn man mit nicht allzuviel Verzerrung spielt (Metallica sollte vllt. noch knapp drinliegen) reichen die, die schon drin sind. Mir gefallen sie halt for allem für Blues^^
     
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