[Gitarre] - Fender Stratocaster Classic Player 50s

von mr.caster, 01.05.08.

  1. mr.caster

    mr.caster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #1
    Review - Fender Stratocaster Classic Player 50s

    Hallo Leute, dann will ich mich auch mal an meinem ersten Review versuchen... Zu sagen dazu ist, das die erste Euphorie bereits verflogen ist und ich dieses Review wirklich nach ausgiebigem testen zu Hause schreibe. Der Kauf liegt knapp 8 Wochen zurück, ich hatte als wirklich Zeit zum probieren; um so besser ;-)

    Hersteller: Fender
    Modell: Classic Player 50s Stratocaster
    Herkunft: Mexico (Custom Shop designed in USA)
    Mensur: 648mm
    Hals/Griffbrett: 1-Piece Maple mit Dot Inlays schwarz 9,5"-Radius, V-Shape
    Bünde: 21 Medium-Jumbo
    Korpus: Erle, 2-Tone Sunburst
    Schlagbrett: 1-Ply white
    Tonabnehmer: Fender ´57/´62 Single Coils
    Bedienung: 5-Wege Schalter, 1x Master-Regler, 2x Tone-Regler
    Steg/Tremolo: Fender Modern 2-Point Syncronized Vintage-Tremolo mit Saitenreitern aus gestanztem Stahlblech
    Mechaniken: Fender/Gotoh Locking Mechaniken, Cluson Style, staggered
    Hardware: Chrom
    Gewicht: ca. 3,2kg

    Einleitung:

    Nach ca. 10 Jahren Gitarrenabstinenz hat es mich irgendwie wieder in den Fingern gejuckt und ich wollte wieder mit dem spielen beginnen. Da ich vom Sound her ziemlich genau wusste was ich haben will habe ich nach einer Stratocaster ausschau gehalten. Preis/Leistung sollte fair sein da ich die Gitarre eigentlich nur zu Hause benutze. Allerdings sollte das Instrument auch Bandtauglich, also zuverlässig und gut sein, wer weiß schon was noch kommt ;-) Also im Internet schlau gemacht und geschaut was es so gibt. Erstaunlich was sich in den letzten 10 Jahren am Markt getan hat... Klar war eigentlich nur das sie ein dunkles, also ein Rosewood Griffbrett haben sollte weil ich aus der Historie mit den lackierten Ahornhälsen nicht so klar gekommen bin... Die American Standard war vom Preis her eigentlich ganz ok wenn man bedenkt das ein super Case dabei ist. Aber irgendwie war mir der Sound zu "modern". Also habe ich als nächstes die Classic Player 60s getestet. Die war eigentlich genau das was ich gesucht habe, aber dann meint der Verkäufer ich muss unbedingt noch das 50s-Pendant testen, und eine Highway-1 Upgrade. Die Highway-1 hat gut geklungen, die PUs sind toll. Aber der Hals war mir irgendwie zu glatt wegen der Seidenmatten lackierung, ausserdem hat sie mir optisch nicht so zugesagt. Auch die Mechaniken waren nicht so dolle hatte ich den Eindruck. Als letztes habe ich dann das Modell getest welches ich letztendlich gekauft habe, die CP 50s. Trotz des lackierten Ahornhalses. Wieder was gelernt. Beim testen offen sein für alles und ausprobieren! Ich hatte die Möglichkeit mehrere identische Modelle zu vergleichen und konnte mir "meine" raus suchen. Es waren aber keine so großen Schwankungen wie angenommen, eher feinere Nuancen. Aber es gibt schon Unterschiede, so ist es nicht. Mein Modell schwingt besonders toll, ist die leichteste gewesen, hatte den schönsten Hals und war vom sound die "vollste". Das war ideal! PUs, Saitenlage wurde alles noch fein-justiert und dann ab nach Hause... :D

    Konzept:

    Die Classic Player Serie ist als echte Player Serie konzipiert. Der Name kommt nicht von ungefähr. Fender hat für jede Reihe einem Custom-Shop-Masterbuilder die Aufgabe übertragen eine moderne Interpretation einer Vintage-Stratocaster zu entwickeln. Alles sollte historisch einigermassen korrekt sein. Also hat man im Falle der 50s den Masterbuilder Dennis Galuszka verpflichtet. Das Ergebnis ist eine typische 50s Strat, vom Sound und von der Optik. Bedacht wurde auch welche wünsche die meistverlangten der Custom-Shop Kunden waren und diese hat man mit einfliessen lassen. Daher gibt es auch historisch unkorrekt z. B. einen 5-Wege Schalter anstelle des damaligen 3-Wege Schalters. Der Body ist aus Erle, in der 50ern war er aus Esche. Auch die Schaltung ist ein wenig anders, dazu später mehr. Alles in allem ist es ein Instrument welches sich von der Qualität und den Materialien nicht vor der US-Schwester verstecken muss. Die Teile werden eben günstiger in Mexico zusammengeschraubt, das Merkt man am Preis. Aber wie ich finde ist es eine der Serien von Fender mit dem besten P-/L-Verhältnis überhaupt!

    Lieferumfang:

    Fender Deluxe Gigbag, Werkzeug, Infomaterial, Tremolohebel

    Optik/Finish:

    Die Optik ist komplett Vintage gehalten. Mein Modell ist in damals typischem 2-Tone Sunburst lackiert. Die Lackierung/Grundierung ist dünner als üblich aufgetragen, darauf wurde von Herrn Galuszka Wert gelegt. Die Lackierung ist aber Poly, kein Nitro. Abe das sie dünner ist merkt man am guten Schwingverhalten. Das Pickguard ist 1-lagig und weiß. Die PU-Kappen, die Potiknöpfe und das Plastik vom Trem-Hebel sind vergilbt. Sieht schön aus und passt gut ins Konzept. Der Ahornhals ist wie ich finde schön gemasert und lackiert. Die Lackierung lässt den Hals optisch auch schön nachgedunkelt aussehen. Für den Hals wurde Vintage-Lack benutzt ;-) Die Mechaniken in Clusonoptik passen schön zur kleinen Kopfplatte. Trotz der staggerd Mechaniken wurde ein "Wing"-Saitenniederhalter auf der Kopfplatte platziert. Für was weiß ich leider nicht. Selber habe ich historisch völlig unkorrekte Schaller Security Locks verbaut, die aber meiner Meinung nach ein Muss sind. Das Modern Vintage Tremolo passt optisch auch sehr gut ins Konzept.

    Handling:

    Eine Strat "passt" irgendwie immer, egal ob im sitzen oder im stehen gespielt. Die Balance ist perfekt. Die Saitenlage, Oktavreinheit usw. lässt sich einfach mit den mitgelieferten Werkzeug einstellen. Alle Schrauben sind gut erreichbar. Bis auf den T-Rod Zugang. Dieser Zugang ist, historisch korrekt, auf der Korpusseite. Der Hals ist sauber verabeitet, die Bünde schön abgerichtet. Die Halstasche ist sauber gefräst, der Hals sitzt perfekt. Auch der Sattel aus künstlichem Knochenmaterial ist gut gekerbt. Die Mechaniken arbeiten sauber. Die Stimmstabilität ist sehr gut. Die Potis und Schalter sind von CTS, sehr hochwertig.


    Bespielbarkeit/Sound:


    Das floating eingestellte Tremolo arbeitet sehr stimmstabil, u. a. ein verdienst der sehr guten Fender/Gotoh locking Mechaniken. Es gibt kein rutschen der Saiten durch zu viele Wicklungen etc. Das Tremolo selbst ist eine entwicklung des Custom Shops. Im Design eher Vintage-mässig gehalten, aber vom Prinzip her durch die 2-Punkt-Aufhängung verbessert. Die angebrachten Saitenreiter aus Stahlblech tragen positiv zum Strat-typischen Klang bei. Eine echte Verbesserung! Das V-Profil des Halses gibt dem Holz masse was man im Sound auf jedenfall hört. Die Bespielbarkeit ist ideal für meine Hände. Die Schaltung ist ein wenig ungewöhnlich.

    Pos. 1: Steg, Pos. 2: Steg-Mitte, Pos. 3: Mitte, Pos. 4: Hals-Steg, Pos. 5: Hals

    Die Pos. 4, eine typische Telecaster-Schaltung ist für Rythmus Sound sehr gut geeignet. Die zwischenpositionen haben alle diesen nasalen Sound, und zwar Brummfrei da der mittlere Tonabnehmer reverse gewickelt und verdrahtet ist. Wirklich angenehm! Erwähnenswert ist das de Steg-PU einen Tone-Regler hat, ein echter Fortschritt! Die PUs haben staggered Alnico Mangneten.

    Am meisten hat mich dieses Modell Clean beeindruckt. Man muss wirklich um den Ton kämpfen, aber wenn man sauber greift kommt einem eine wirkliche Offenbarung entgegen. Leichte Patzer beim Greifen werden aber übel bestraft! Angecrunchte Sounds klingen auch wirklich klasse. High-Gain ist ausschliesslich mit dem Steg-PU möglich, dafür muss dieser aber gut justiert sein. Aber auch das nur bedingt. Clean und Rock ist die Hauptdisziplin der 50s. Nur wer härteres vor hat sollte sich wo anders umschauen! Dafür ist sie nicht gemacht.

    Ich versuche mal den Sound der Schalterstellung zu beschreiben:

    Pos. 1: Vom Klang her eher grell, clean wie verzerrt. Nicht so mein Ding, typisch 60s Surfsound. Durch den Tone-Regler wird es aber erträglich
    Pos. 2: Rythmus-Sound, vom Klang her nasal und glockig, typischer Dire Straits Sound
    Pos. 3: Gut geeignet als Leadsound für Clean sowie angezerrt. Sehr Mittenbetont!
    Pos. 4: Typischer Telecaster Rythmus-Sound
    Pos. 5: Der Chili-Peppers-Sound. Typisch Strat, Funk pur!

    Soundfiles habe ich noch nicht gemacht, mal schauen wie ich das am besten mache das auch so rüberkommt wie es sich wirklich anhört...

    Fazit:

    Für das Geld meiner Meinung nach die beste Strat die zu kriegen ist. Das mitgelieferte Gigbag ist mehr als brauchbar, die Verarbeitung ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. Die Gitarre hat sich als echter Player erwiesen und ist von der Qualität durchaus auch als zuverlässiges Büheninstrument zu gebrauchen. Die Rechnung ist wie ich finde bei fender aufgegangen. Natürlich, die Geschmäcker sind verschieden. Wem die 50s nicht so zusagt kann ja mal die 60s mit CS´69 PUs und Rosewood Griffbrett testen. Beide klingen unüberhörbar nach Strat, die 60s hat eben die rotzigeren Sachen besser drauf, die 50s ist eher elegant... Das kann ja jeder für sich entscheiden.

    Ich hoffe sehr das ich Euch das Review gefällt. Sollten noch fragen sein, Infos fehlen, man kann das Post ja editieren.

    Bis dahin! Gruß, Dirk
     

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  2. Beatler90

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    Erstellt: 02.05.08   #2
    Klasse Review, schöne Gitarre! Darf man fragen was das für ein Amp im Hintergrund ist? Ich konnte nur ''Vintage-Amp'' erkennen...

    MfG
     
  3. delayLLama

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    Erstellt: 02.05.08   #3
    Sehr schön :)

    Jetzt muss nur noch das PG nachgilben, da es ja ziemlich weiss raussticht....

    Das wird die Zeit aber richten!
     
  4. mr.caster

    mr.caster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #4
    Danke :-) Klar darfst Du fragen, es handelt sich um einen PCL-Instruments Vintage Amp (Groove Series), Transistor, 120W. Eine dauerleihgabe aus dem Equipment meines Vaters :D Ist ein Modell aus den 70ern. Im Clean-Betrieb eine echte Wucht, der Overdrive Channel ist nicht so die Macht. Schade das es kein Röhrenmodell ist... Die gab es nämlich auch. Das eingebaute Delay ist leider defekt, der Chorus ist ganz ok. Für angezerrte Röhrensounds habe ich einen Treter, einen Marshall Shred-Master aus den frühen neunzigern. Als delay benutze ich einen alten Ibanez aus den 80ern, ein DL-10. Hab mal Fotos gemacht...

    Hi, vielen Dank. Mal schauen, die Gitarre sieht zwar noch keine Bühnen, aber zu Hause wird schon mal geraucht ;-) Finde es aber so wie es ist schön :) Bei einer 60s gebe ich Dir 100% Recht, da ist bei der CP 60s bereits dieses angegrünte verbaut. Sieht echt gut aus!
     

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  5. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #5
    Joooaah... mintgrün muss es nich sein (greenish), und das gilbt von selbst nach.
    Bei meiner 2001er Squier ist es über die Jahre schon saumäß vergilbt :D
    Selbst bei ner 2007er Squier ist es schon zu merken....

    Ich hab ja auch ne MIM von 2004 in brownburst, ist schon schön so ne burst Lackierung, da hat man seine helle Freude an der Holzmaserung.
    Meine sieht fast genauso aus, also auch maple neck, nur das PG hab ich gewechselt, weil so ein dummer Fleck von nem bescheuerten Kleber war, die Klampfe hing jahrelang bei meinem dealer :D

    Aus wieviel Teilen besteht den das gute Stück? 3?

    Anbei noch ein paar Bilder, wo man das angesprochene sieht :cool:
     
  6. mr.caster

    mr.caster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #6
    Sehr schöne Instrumente hast Du da :great:
    ... ich weiss was Du meinst, einfach nicht so strahleweiß wie es jetzt ist. Allerdings werde ich das Pickguard nicht ändern, obwohl 1-lagig schon sehr dünn ist. Das wellt sich an machen stellen leicht weil es so wabbelig ist, aber das gehört halt zu einer 50s. Die Zeit wird den Verlauf der Optik bestimmen :D Aber ich denke bei einem Raucherhaushalt geht es eh schneller ;)

    Ähm, Frage :) Wie sehe ich aus wie vielen Teilen die Gitarre besteht? Wenn ich meinen Augen trauen darf sehe ich 2 Teile, die Klebestelle ist genau in der Mitte. Sieht man nur weil durch die dünne lackierung wie eine kleine Falte zu sehen ist. Muss man aber genau im Licht schauen...
     
  7. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #7


    ...ja nich ändern, kommt eh von alleine ;)
    Wenn die Verleimung in der Mitte ist, sind es wahrscheinlich 2 Teile, man sieht das von der Rückseite besser, oder am Korpusrand wenn man auf den unteren Gurtpin schaut, da sind meist die Leimstellen wegen anderer Maserung sehr gut zu erkennen.
    Die beiden Squiers (bullets, brownburst und daphne blue) sind 2007er Modelle, daneben steht die vergilbte 2001er Squier standard in 3color sunburst.

    Der Mexikaner ist 2004 und auch brownburst....

    Somit haben wir in Punkto Gitarren schon mal viele gemeinsame Vorlieben :great:

    Viel Spass mit deiner tollen Strat!! :rolleyes:

    PS:
    Ruhig auch mal einen Blick auf die neuen Squiers werfen..... Tele wär vll. auch noch was?
    Die sind für humane Preise auch nicht zu verachten.
    Und wenn einen der Stratokokken-Virus erst mal angesteckt hat...:eek:
    https://www.musiker-board.de/vb/reviews/253804-gitarre-squier-fender-stratocaster-deluxe-series.html

    ...der der 6 strats und 3 teles unbedingt braucht.... na irgendwann kommt noch ne USA, aber die läuft mir ja nicht weg.
     
  8. mr.caster

    mr.caster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #8
    ...habe mein Post noch editiert was die Frage wegen den Jahrgängen angeht. Habe gesehen das es ja dabei steht :o Aber Du hattest schon den Knopf gedrückt, aber egal :D

    Also, ich würde nach genauem hinsehen 2-Teilig sagen. Die USA Standard Strat hat mir nicht so zugesagt, wenn dann müsste es bei mir schon eine 60s Relic aus dem Custom Shop sein :rolleyes: Oder eine 60s Tele mit Binding als Relic aus dem Customshop, das wäre auch was :cool:

    Squier muss ich mal ausgiebig testen, es scheint da ja echte Sahnestücke zu geben wenn man die richtige findet.

    THX & Gruß, Dirk
     
  9. Beatler90

    Beatler90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #9
    Danke für die Info's über den Amp, sieht ja interessant aus. Dem Röhrenwahn muss man ja auch nicht unbedingt folgen. Mein VOX VR-30 ist ''nur'' Hybrid und an sich kein teurer Amp, klingt aber genial-geb ich nicht mehr her (Es sei denn jemand möchte gegen einen VOX AC30H2 tauschen :D :D).
    Was das Pickguard angeht würde ich mir gar keine Sorgen machen, das meiner 2002er Fender Highway One Strat ist mittlerweile auch gelb, obwohl ich im Proberaum nicht rauche. :)

    MfG
     
  10. Thilo278

    Thilo278 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.08   #10
    Sehr schöne Gitarre :) sieht genauso aus wie meine :D
    Ich wollte eigentlich seit Februar schon ein Review über die Gitarre machen.. War aber immer zu faul :D
    So gut hätte ich das eh nicht hingekriegt, gibt ne Bewertung (auch wenn die bei mir nicht so viel bringt :p )

    Viel Spaß noch damit
     
  11. Gitarrenstaender

    Gitarrenstaender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #11
    Hi,

    tolles Review!

    Da stimm ich dir vollkommen zu! Ich hab zwar eine Classic 60's Strat, aber ich finde auch, dass das die beste Position für Dire Straits Sounds ist.

    Übrigens wens interessiert mein Review zur 60's Strat: https://www.musiker-board.de/vb/rev...-60-mexico-rosewood-neck-candy-apple-red.html

    Viel Spaß noch mit der Gitarre

    MfG
    Gitarrenstaender
     
  12. 1Joker1

    1Joker1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #12
    Hi,

    der Threat hat mitlerweile einen langen grauen Bart bekommen, aber ich denke ich kann trotzdem noch was beitragen.

    Ich habe mir vor kurzem auch eine Player gekauft und teste sie noch. Ich kann das review in den meißten Punkten bestätigen und bin besonders vom Klang hoch begeistert. Die pickups sind spitze!!! Ich hatte vor kurzem eine classic 50´s, aber die klang gegen die Player dünn und undefiniert. Mit den 57/62´s hört man alles ganz klar. Aber ich finde auch overdrive sounds mit nem angeblasenen Tubeamp klingen fantastisch. Der anschlag bleibt in jeder Lage knackig. :great:

    Das Pickguard ist bei meiner auch wellig. Dafür war bei der 50´s der Lack an den unteren Bünden gar nicht schön.
    Ist das typisch für ein einlagiges Pickguard?

    Aber was ich nicht so schön an meiner finde, dass der Tremolo Arm in der Fassung nicht richtig fest eingeschraubt ist. Wenn man ihn benutzt klackert es bis sich dann die Platte bewegt. :bad: Ist das normal für ein geflogenes Tremolo?
    Bei der normalen 50´s war der Arm fest.
     
  13. mr.caster

    mr.caster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #13
  14. hoschie0815

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    Erstellt: 16.11.09   #14
    Kann mr.caster nur zustimmen. Nach einigen kleinen Ænderungen zur Verbesserung der Stimmstabilitæt (anderer stringtree, schmieren der Auflagepunkte der Saite und der Einstellung des Jammerhakens) muss ich sagen das ich es nicht bereut habe diese Pfanne zu kaufen :great:. Ich besitze jetzt 14 wirklich gut klingende Gitarren aber so characktervoll ist keine!!!:)
     
  15. zoranrataj2000

    zoranrataj2000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.10   #15
    I change pickup to Lindy Fralin Vintage Hot and now is complete another world.Wiring TBX and you receive some kind telecaster sound-mix neck and bridge with pots.When you try one this, you never want another pickup.
    I own Telecaster copy with Fralin tele stock and they sound like heaven.:hail:
     
  16. Xanadu

    Xanadu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.10   #16
    Ich war eben mal kurz im Gitarrenladen und habe eine Classic Player 50s angespielt. Meine Herren, die klingt echt so was von original nach Strat, das glaubt man kaum. Trocken, knallig, prägnant, einfach schön halt. :) Vom Klang für meinen Geschmack auf keinen Fall schlechter als die American Standard, wenn man denn den original Vintage Strat Sound haben möchte eher besser (Achtung, Geschmackssache :rolleyes:). Neben ihr stand noch eine FENDER CLASSIC SERIES 70 STRAT, aber die klang im direkten Vergleich eher "Wischi-Waschi", "weichgespülter" und weniger "auf den Punkt".

    Danke für den Review und den Hinweis auf dieses feine Teil! Hab meine American Standard zwar gerade erst verkauft, aber was ist ein Mann schon ohne eine Fender Strat mit 2 SCs? :cool:
     
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  17. KissArmy

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    Erstellt: 29.12.10   #17
    Konnte nicht widerstehen und habe sie mir neulich auch gekauft - eigentlich "nur" als zweitgitarre für meine av1962. bin begeistert! sound UND verarbeitungstechnisch gibt es nichts zu meckern, gerade bei dem preis! inzwischen ist es nicht nur eine backup-gitarre für mich, sondern eher eine weitere sound-bereicherung. sie hat ja lt. fender ebenfalls die 57/62 drin und ich muss sagen, zumindest in der bridge-position klingt die fast genau wie die av62. insgesamt natürlich etwas anders (alleine schon wg. maple/rosewood-neck-unterschied), aber keinesfalls schlechter. wollte urspünglich die pu's ersetzten, aber stand heute sehe ich da eigentlich gar keinen handlungsbedarf:)

    http://www.youtube.com/watch?v=d05m7qNICdE
     
  18. Stratspieler

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    OK, da einer den Thread mal wieder ausgebuddelt hat.... ;)

    ...mein Sennef zum Pickguard bzgl. Vergilbung.

    Die 50s Pickguards waren einlagig und reinweiss, das ist schon korrekt angesichts des Typs Strat, der hier angeboten wird (Mitte 50er Jahre). Wenn jemand hier was "mintfarbenes" erwartet, so liegt er i.D.R. falsch. Die "Mintfarbe" resulitiert aus den dreilagigen Pickguards, die wohl erstmalig gegen Ende der 50er verbaut wurden, ab 1958 etwa. Fender bezog das Material dazumals von einem italienischen Hersteller, dessen Weiß über dem Schwarz durchscheinend war, so dass dieser mintfarbene Eindruck entstand.

    Schaut man sich Bilder von Strats von Mitte der 50er an, so findet man meist ein weisses Pickguard und hingegen gelblich angegilbte Pickup-Kappen und Reglerknöpfe.

    Gruß Michael
     
  19. KissArmy

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    Erstellt: 18.01.11   #19
    wobei die pu's ein echtes mysterium sind: wenn man sich im netz umschaut, sieht man, dass hier 2 meinungen kursieren: 1.) es sind die "originalen" 57/62, genau so, wie die in dern american vintage verbauten bzw. einzeln nachkaufbaren sets. 2.) es sind gerade eben NICHT die us-pu's, sondern in mexico gefertigte, die sich an den 57/62 us-pu's "orientieren". was stimmt nun, hat da jemand von euch eine verlässliche info drüber? in der tat, steht auch nicht immer "57/62" in den spezifikationen, sondern manchmal auch einfach nur "vintage style" oder so in der art.... keine ahnung....

     
  20. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.01.11   #20
    Moin,

    Gegenfrage: welche genauen Specs haben originale 57/62 Pickups? ;)

    Gruß Michael
     
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