[Gitarre] Ibanez AMV10A TCC Artcore

von Stahlfriseur, 12.07.16.

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  1. Stahlfriseur

    Stahlfriseur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.16   #1
    Hallo zusammen,
    ich möchte meine neue Gitarre hier vorstellen und ich habe ein kleines Video dazu erstellt.:D

    Die Ibanez AMV10A TCC Artcore ist eine Halbresonanzgitarre die in DER Ausführung neu auf dem Markt ist.
    Die AM Serie gibt es ja schon lange.
    Die Artcore-Serie ist künstlich gealtert und mit Schrammen versehen.

    Eigentlich bescheuert zerschrammelte Gitarren zu kaufen. :rolleyes:

    Aber diese hier fand ich gut gemacht und aus der Nähe betrachtet doch sehr edel wirkend.

    Es gibt zwei Größen. Meine Gitarre ist die etwas kleinere Ausführung.
    Die passt aber trotzdem nicht in einen normalen E-Gitarrenkoffer (Universalkoffer).
    Nun ja…

    Die Verarbeitung ist wie bei Ibanez gewohnt super.
    Das hier ist meine dritte Ibanez.
    Eine S-Classic 480, eine JS2400 Joe Satriani und nun die dritte Gitarre von dem Hersteller.

    Bis jetzt waren alle Gitarren von Ibanez, die ich in der Hand hatte gut bis super.
    Auch die günstigen Modelle!

    Die Ibanez AMV10A TCC ist eine Halbresonanzgitarre mit einem Block in der Mitte.
    Daher ist die Gefahr von Rückkopplungen gering. Ich habe die Gitarre mit High-Gain gespielt, bei hoher Lautstärke.
    Kein Problem!

    Die Gitarre hängt gut und leicht am Gurt. Das Halsprofil ist sehr rund und fett.
    Das kommt meinen großen Händen entgegen.
    Werksseitig ist die Gitarre mit 10 auf 52 Saiten bespannt.
    Das passt auch gut zu der Gitarre.

    Die Werkseinstellung ist hervorragend!

    Zum Sound:
    Bei der Gitarre stehe ich total auf den Steg-PU!
    Bei leicht bis mittel angezerrten Einstellungen klingt sie für mich am besten.

    In dem Video habe ich sie über einen Marshall JVM410 Joe Satriani Signature Amp gespielt (der beste Amp, den ich je hatte).
    Eine 4x12“ Box Lead 1960 dazu und im Solo etwas Hall und Delay.

    Zum Vergleich habe ich am Ende eine Gibson Les Paul R8 gespielt
    und eine Fender Stratocaster US-Standard.

    Im Video kommt der Unterschied vielleicht nicht so rüber, jedoch der Bassbereich der AMV ist sensationell!
    Für den Preis super! :great:

    Aber schaut selbst:

    https://youtu.be/KvSv0xw2j_0


    Gruß
    Stahlfriseur :cool:
     
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  2. DW23

    DW23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.16   #2
    Danke für das Review! Mit dieser Gitarre bzw. mit einer der beiden, liebäugle ich schon ne ganze Weile.
     
  3. Duke78

    Duke78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.16   #3
    Hey Tom! Wie immer ein cooles Video und Review. Wie du ja weißt st es bei mir in Sachen Semi doch die Coupe geworden (ich könnte noch eine HH Gitarre einfach nicht vor meinem Gewissen rechtfertigen), aber ich bin letztens über nen Bass aus der Baureihe gestolpert und es juckt mich gewaltig in den Fingern. Das ist eine der ganz wenigen "aged" Formen, die in meinen Augen richtig gut aussehen.
     
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  4. Stahlfriseur

    Stahlfriseur Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.16   #4
    Na da bin ich mal gespannt. Der Bass sieht ziemlich cool aus!
    Mein Bass Favorit ist zur Zeit der Sandberg Forty Eight.
    Mal sehen... Gibt es demnächst auch als Gitarre.
     
  5. Prof.Reverb

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    Erstellt: 28.09.18   #5
    Ich liebäugle derzeit auch mal wieder mit der ASV10a. Mal so ne ganz grundsätzliche Frage. Es wäre ja sicher möglich, der Gitarre ein Bigsby tremolo zu verpassen und ggf. auch TV Jones oder Filtertron Pickups eunzubauen. Muss ich dabei irgendwas beachten? Also so von der Größe eines Bigsbys oder der angestrebten Pickups?
     
  6. Marschjus

    Marschjus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.18   #6
    Also zumindest bei den AF(S) scheint es möglich zu sein TV Jones zu verbauen.Von derartigen "Umbau" hab ich schon des öfteren gelesen.
    Bei dem Bigsby kannst du ja auch bei Ibanez direkt schauen, die haben das ja kopiert. Steht halt nicht Bigsby drauf.
    Ich fürchte allerdings das ein Bigsby,zuminest das was auch and er Korpusseite verschraubt ist,nicht die Löcher der Bridge verdecken wird.Oder schaust nach einem Modell was schon ein Bigsby drauf hat.
    Aber ich fürchte du suchst eine Dubbel Cut in der Holzoptik richtig? Da wird es ein wenig schwer....AFS wäre noch eine Option die gibt es mit Trem.
    Irgendwo hab ich das Foto gefunden, das soll eine AF73 sein. So als Anregung.
    AS73.jpg

    Gruß Marcus
     
  7. Prof.Reverb

    Prof.Reverb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.18   #7
    Geht. Hab hier gerade ein gepimptes Exemplar gefunden. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...owbody-custom-deluxe-versio/872632475-74-6443

    In der Tat. Wie man auf den Fotos der Anzeige gut sehen kann. Ich hatte allerdings gehofft, die Stock Bridge verwenden zu können. Und diese auch nicht versetzen zu müssen.

    Ich weiß auch gar nicht ob ich das so toll finde, ein silber blitzendes Bigsby auf diese gealterte Gitarre zu bauen. Das passt vom ganzen Designkonzept der Klampe dann nicht mehr. Ich müsste das Bigsby dann schon irgendwie auch künstlich altern lassen. Aber das kann ich ja nicht mal eben so machen.

    Was den Pickup einbau angeht, scheint das ja auch kein problem zu sein. Die Gitarre aus de Anzeige hat ja auch welche verbaut. ich frage mich nur, ob das einfach so machbar ist, oder ob da noch extre Fräßearbeiten zu nötig sind.

    Ich hatte noch keine ASV in der Hand. Sollen aber doch tatsächlich sehr gut sein. Bis auf die Pickups, die wohl auch kein Stück Vintage sind. Daher dachte ich, es sei eine tolle Option so eine Gitarre zu kaufen und sie Stück für Stück mit besseren Komponenten zu versehen. Aber wie gesagt, das Hauptproblem sehe ich da beim Design Konzept.

    Ich müsste mal in Erfahrung bringen, wie ich gggf. Pickup Kappen und Tremologestelle auf die schnelle, optisch stark gebraucht aussehen lassen kann :-)
     
  8. Duke78

    Duke78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.18   #8
    Wenn die Optik gefällt wäre eventuell auch ein Duesenberg Tremola in der Kurzversion eine Alternative. Dafür gibt es dann auch eine passende Adapterplatte, mit der sich das Tremola ohne Umbau am Korpus montieren und später auch problemlos zurückbauen lassen kann. Bei meiner Starplayer Special funktioniert das super.

    Tremola:
    https://www.rockinger.com/index.php/de/Duesenberg-Tremola,-kurze-Version/c-WG073/a-3625C-3625A-3625G

    Adapter:
    https://www.rockinger.com/index.php/de/Tremolo-Adapter-fuer-Les-Paul/c-WG073/a-3628C
     
  9. Prof.Reverb

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    Erstellt: 29.09.18   #9
    Nee also so ein Düsenberg Ding find ich nicht toll. Ich denke ich werde es aus rein optischen gründen schon nicht tun. Wie auch schon auf dem Bild, aus der Anzeige zu erkennen ist, beißt sich das sibler blitzende Chrom mit dem Rest des Designkonzepts.

    Aber mal ganz grundsätzlich. Sind die Ibanez Artcore Gitarren eine gute Basis um mit Hilfe diverser Upgrades ein anständiges Instrumnent daraus zu machen?

    Am liebsten hätte ich ja eine AFV10a in Tobacco Sunburst gehabt. Aber die gibt es nirgends mehr auser in den Staaten. Und der Import lohnt nicht wirklich. Ich kann einfach nicht fassen, dass Ibanez die aus dem programm nenommen hat. Wie dem auch sei... Jetzt liebäugle ich halt entwedr mit einer ASV10a oder einer AF55. Letztere ist noch mal wesentlich günstiger, mach optisch, durch ihr mattes Finsih aber echt einiges her. Müsste sie mal in natura sehen und schauen wie die teile so von der Haptik her sind. Damit steht und fällt auch die Entscheidung. Also, der Reiz für die Ibanez geht in erster Linie durch ihr Erscheinungsbild einher. Ich hoffe halt, dass ich durch ein paar Upgrades, da ein wirklich anständiges Instrument raus machen kann. Das weiß ich eben nicht. Gibt ja auch genug Gitarren, die total billige Korpuse und Hälse haben. Ich bin es gewohnt Fneder jazzmaster MIJ als auch AVRI zu spielen. nur mal so als haptischen Vergleich.
     
  10. Marschjus

    Marschjus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.18   #10
    Ich finde das die Artcore Reihe an sich schon anständige Instrumente sind. Es gibt ja auch viele unterschiedliche Modelle...uw nach Jahrgang auch mir unterschiedlichen Specs. Kannst ja auch mal in den alten Katalogen stöbern was für dich die beste Basis ist. Auch mal in den Katalogen für den US Markt...und durchforstet den Gebrauchtmarkt hier in Europa.

    Ich finde den Hals angenehm zu spielen,ich glaube der ist bei allen Artcore Modellen sehr ähnlich bis identisch.
    Baujahr abhängig gab es Unterschiede bei den Inlays .
     
  11. Prof.Reverb

    Prof.Reverb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.18   #11
    Naja mich reizt die ASV10a lediglich, da die optisch einfach unschlagbar ist. Da brauche ich mich nicht durch gängige oder veralterte Kataloge oder den Gebrauchtmarkt zu wühlen :-)
    Im Grunde kommt für mich nur die ASV10a oder AFV10a in Tobacco Sunburst in Frage. Oder eine AF55. Und die würde ich dann ggf. mit Filtertron oder TV Jones Pickups pimpen. Einziges Amnko an der Sache ist, dass die Kappen der Pickups dann nicht auf Vintage Style getrimmt sind.

    Ich hab etwas Sorge, dass die Hälse in dem Preissegment einfach Cheapo sind. Ein Kollege von mir erzählte, dass er eine Epiphone Valensi Riviera hatte und die wieder weggegeben hat, weil der Hals einfach nur billiger Schrott war. Gut, dass ist jetzt Epiphone. Wir reden hier ja über Ibanez. Und die sind ja bekannt dafür, anständiges zeug im unteren Preisbereich raus zu hauen.

    Subjektive Bewertungen und Meinungen sind halt immer abhängig von den persönlichen Erfahrungswerten. Ich weiß ja nicht wie die deinen sind und mit welchen Gitarren du die Haptik der Artcore in Vergleich setzen kannst. Würde mich deshalb mal interessieren.

    Und mich würde auch interessieren, ob man davon ausgehen kann, dass bspw. die AF55, die ASV10a und die AKJV95-DAL was die Holzqualität und deren Verarbeitung angeht, auf dem gleichen level sind. Ich würde darauf tippen, dass sie es sind und die Preisunterschiede lediglich durch aufwendigere Finishes, bessere Tonabnehmer und Hardware zu Stande kommen. Aber das ist jetzt rein Spekulativ.
     
  12. Marschjus

    Marschjus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.18   #12
    Schlecht vergleichbar, anderer Hersteller,andere Gitarre.
    Geh doch einfach in einen Laden und schau dir ein Paar Exemplare der Artcore Reihe an und spiele sie. Dann wirst du schon merken ob dir der Hals zusagt.
    Das ist natürlich richtig, das ist alles sehr subjektiv. Normalerweise bevorzuge ich eher flache Hälse, zumindest habe ich den Eindruck das ich mich da wohler fühle.
    Mit meiner RG 170 (ja ich weiß sehr günstiges Modell) und dem Wizzard 2 Hals komme ich super zurecht, auch meiner 1980er Destroyer liegt gut in der Hand. Im allgemeinen bevorzuge ich schon eine recht flache Saitenlage, so auch auf der Artcore.
    Meine AFS80T ist nun schon knapp 7 Jahre alt, als ich sie gekauft habe hab ich nur Saiten aufgezogen Höhe und Aktaveinheit eingestellt und mich darüber gefreut...nichts verzogen,verdreht. Bundenden stehen nicht über (das mag ich absolut nicht).
    Ich denke mal das es zahlreiches positives Feedback zu der Reihe gibt,das kommt sicher nicht von ungefähr. Klar ist da noch Luft nach oben.
    Ein Mitforist der mir bei der Suche nach meiner AFS geholfen hatte und meine noch vor mir getestet hat meinte: "echt stark für das Geld".

    Ich denke mal alle geschreibe hier bringt dich nicht wirklich weiter, teste mal ein paar und schau mal ob die dir zusagen oder nicht.
    Am Ende magst du das Halsprofil garnicht und du magst etwas anderes nicht, wäre besser das heraus zu finden bevor man ewig sucht und schon Umbaupläne hat.

    Zum Tremolo, ich hab ja das VBF70 auf meiner drauf. Sooo sehr glänzt es garnicht,kann man sicher mit Stahlwolle und dem ein oder anderen Mittelchen aus dem Chemieregal noch etwas altern.

    Ich hoffe das hilft dir ein wenig.

    PS.: ich bin auch über die AVF10a auf die Artcore Reihe aufmerksam geworden...der Look hat schon was.
     
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