Gitarre stimmen

Angus
Angus
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Hat jemand ein paar gute Tips für mich, wie ich meine E-Gitarre einigermaßen gestimmt bekomme? Ich habs jetzt sehr lange mit der 5. Bund methode probiert, aber das Teil klingt trotzdem absolut abscheulich. Das Übel fängt schon damit an, dass die tiefe E Saite vermutlich schon nicht richtig eingestellt ist.
Würde es sich lohnen, wenn ich mir mal so nen billigen Tuner für 15 € holen würde?
 
Eigenschaft
 
ja!!!

ich hab ein Korg CA-30, und bin zufrieden damit. Und genauer ist es allemal
 
zu deiner frage: ja auf jeden fall

hätte diesbezüglich mal eine frage:
müssen die saiten beim stimmen leer angeschlagen werden(korg ga-30)?

mfg
echopark
 
entweder leer anschlagen, nochbesser flageolett im 12. bund
 
flageolett? was ist das
 
suchfunktion betätigen
 
8ight schrieb:
entweder leer anschlagen, nochbesser flageolett im 12. bund

ich mach´s immer mit 5.-7.er Bund flageolett
 
Flageolett: Wenn Du über dem 12. Bund die Seite mit einem Finger berührst, aber nicht runterdrückst, hörst du einen "glockenähnlichen" Ton, wenn du die Saite anschlägst - und zwar exakt die Oktave! Wenn du die Saite am 12. Bund runterdrückst, sollte ebenfalls eine Oktave klingen (allerdings nicht glockenähnlich). Ist das nicht der Fall, wirst du deine Gitarre auch nie richtig stimmen können (die OKTAVREINHEIT lässt sich aber mit den Brückenreitern korrigieren). Kauf dir ein Korg GA-30 oder besser CA-30: 1. hilfts beim Stimmen deine Gitarre (des Basses etc), 2. hilfts bei der o.g. Brückeneinstellung!
 
Angus schrieb:
Hat jemand ein paar gute Tips für mich, wie ich meine E-Gitarre einigermaßen gestimmt bekomme? Ich habs jetzt sehr lange mit der 5. Bund methode probiert, aber das Teil klingt trotzdem absolut abscheulich. Das Übel fängt schon damit an, dass die tiefe E Saite vermutlich schon nicht richtig eingestellt ist.
Würde es sich lohnen, wenn ich mir mal so nen billigen Tuner für 15 € holen würde?

Ohren trainieren. Sonst nützt dir auch der Tuner nix. Die Feinstimmung muss eh nach Gehör erfolgen, denn keine Gitarre ist (aus physikalischen Gründen) wirklich bundrein. Wenn du die Leersaiten mit dem Tuner perfekt stimmst, klingen die gegriffenen Akkorde trotzdem falsch.

Die hohe Kunst des Stimmens ist das bewusste VERstimmen der Gitarre, so dass sie bei allen Griffen leicht falsch ist, aber bei keinem einzigen richtig viel.

Was nützt mir eine saubere leere g Saite für E-Moll, wenn E-Dur dann zu hoch klingt....

Dazu kommt, dass man ja auch Bendings spielen muss, wenn es nicht alles tot klingen soll. Und Bendings gehen auch nur nach Gehör.

Kauf dir ne Stimmgabel oder, für den Anfang, eine Stimmpfeife für alle Saiten, und fertig.

Wenn du wirklich nicht hören kannst, wenn zwei Töne (z.B. A-saite leer und E-Saite am 5. Bund) nicht gleich sind, dann hilft dir der Tuner auch nicht viel.


Ist ganz praktisch, wenn man live auf der Bühne steht und dabei die Gitarre nachstimmen will, während gleichzeitig Radau herrscht. Dann kann man blind seine Axt halbwegs einstellen. Allerdings muss man dafür auch schon recht gut sein.
 
Ray schrieb:
Angus schrieb:
Hat jemand ein paar gute Tips für mich, wie ich meine E-Gitarre einigermaßen gestimmt bekomme? Ich habs jetzt sehr lange mit der 5. Bund methode probiert, aber das Teil klingt trotzdem absolut abscheulich. Das Übel fängt schon damit an, dass die tiefe E Saite vermutlich schon nicht richtig eingestellt ist.
Würde es sich lohnen, wenn ich mir mal so nen billigen Tuner für 15 € holen würde?

Ohren trainieren. Sonst nützt dir auch der Tuner nix. Die Feinstimmung muss eh nach Gehör erfolgen, denn keine Gitarre ist (aus physikalischen Gründen) wirklich bundrein. Wenn du die Leersaiten mit dem Tuner perfekt stimmst, klingen die gegriffenen Akkorde trotzdem falsch.

Die hohe Kunst des Stimmens ist das bewusste VERstimmen der Gitarre, so dass sie bei allen Griffen leicht falsch ist, aber bei keinem einzigen richtig viel.

Was nützt mir eine saubere leere g Saite für E-Moll, wenn E-Dur dann zu hoch klingt....

Dazu kommt, dass man ja auch Bendings spielen muss, wenn es nicht alles tot klingen soll. Und Bendings gehen auch nur nach Gehör.

Kauf dir ne Stimmgabel oder, für den Anfang, eine Stimmpfeife für alle Saiten, und fertig.

Wenn du wirklich nicht hören kannst, wenn zwei Töne (z.B. A-saite leer und E-Saite am 5. Bund) nicht gleich sind, dann hilft dir der Tuner auch nicht viel.


Ist ganz praktisch, wenn man live auf der Bühne steht und dabei die Gitarre nachstimmen will, während gleichzeitig Radau herrscht. Dann kann man blind seine Axt halbwegs einstellen. Allerdings muss man dafür auch schon recht gut sein.

ich hab mal gehört, wenn man nur bestimmt Tonarten spielt, kann man auch die Stimmung auf diese "optimieren", das Noten und Akkorde dann besonders gut klingen. Dafür klingen Noten und Akkorde in anderen tonarten weniger gut
 
Croucho schrieb:
ich hab mal gehört, wenn man nur bestimmt Tonarten spielt, kann man auch die Stimmung auf diese "optimieren", das Noten und Akkorde dann besonders gut klingen. Dafür klingen Noten und Akkorde in anderen tonarten weniger gut

Da hast du richtig gehört.

Allerdings ist das schon ein Extremfall. Genauso wie Leute, die durch minimale Bendings bzw. Fingerdruckunterschiede Unebenkeiten wieder ausbügeln wollen.

Für Ottonormalbürger reichts schon, einfach nach Standardmethode zu stimmen, mit Flageoletts zu korigieren und dann ganz normal anhand von Akkorden nachzustimmen.

In der Regel ist dann mein A immer zu tief, g, auch, h dagegen zu hoch.
Also wieder verändern.

Wenn dann alles passt, spiele man seine Akkorde ein paar Bünde höher und schon stimmts wieder nicht. Undsoweiterundsofort tastet man sich langsam heran, dass alle Akkorde halbweges stimmen.

Je nach Bundreinheit der Gitarre kann man dann sehr gute Ergebnisse erziehlen, obwohl rein physikalisch die Gitarre komplett falsch gestimmt ist. Wenn auch nur um Nuancen.
 
Ich würde auch mal vorschlagen, dass du dir erstmal nen Tuner kaufst... Du entwickelst nach ner eh ein gewisses Gehör und dann gehts auch ohne Tuner ;)

Greetz
L.J.
 
Ich finde es toll das du hier vorbei schaust. Das verstimmen deiner Gitarre könnte mit deiner Bühnenshow zusammenhängen :D

Was ist es denn für eine Gitarre. Billigware, oder was gehobeneres?

Hat sie ein Tremolo?
Wenn das kein vernünftiges ist kannst du stimmen bis du schwarz wirst.

Sind die Saiten richtig aufgezogen?
Bei zu wenig Wicklungen rutschen die Saiten wegen der Spannung durch.

Ist die Gitarre Bundrein.
Du spielst einen Flageolette am 12. Bund und vergleichst ihn mit dem Ton
des 12, Bundes. Diese müssen exakt die gleiche Tonhöhe haben. Das sieht man am besten mit einem Stimmgerät. Wenn der gedrückte Ton höher liegt als das Flageolette, muss man die klingende Saite verlängern, das heisst man muss die Saitenreiterschraube anziehen.
 
Sers!
Am Anfang ist ein Tuner nie verkehrt...(hab mit KORG die besten Erfahrungen gemacht bis jetzt)...mit der zeit kommt dann das Stimmen nach gehör-keene Sorge... ;)
Greetz!!!
 
Also ich habe mir die Gitarre erst vor ein paar Wochen gekauft und bin noch absoluter Anfänger. Es ist auch nur eine Johnson für 99 Euro, also nicht wirklich ein Qualitätsprodukt :rolleyes:.
 
denk nicht das der was nützt.der billigtuner.
diese teile haben ohnehin nur sinn wenn du auf der bühne stehst und laut los stimmen willst/musst.Meine Meinung.
wichtiger ist das du dein gehör trainierst.
aber erst mal:ich hab keine ahnung welche gitarre du spielst.
ansonsten:eine gitarre KANN man nicht richtig stimmen.
das liegt ander sog. wohltemperierten Stimmung.
von herrn bach.
so ich werd jetz mal ordentlich klugscheissen:
eine oktave verhält sich im masstab 1/2
will heissen ein seeehr tiefes A hat 27.5 hz x 2 -55 hz,110 hhz.
wenn man jetzt alles zusammen 8 oktaven raufgeht erhälst du 3520 hz.
sehr schön.
diese Rechnung stimmt und klingt richtig.
da du aber deine gitarre in Quarten stimmst- 5.bund e-a
MUSST du schummeln.
das heisst du musst sie perfekt unperfekt stimmen.
das a an der gitarre fängt bei 110 hz an.
stimmsie einfach nach gehör.die oktaven rein, den rest das es passt.
im übrigen klingen manche e-gitarren bei normalen offenen akkorden
wirklich sehr übel,in oberen lagen hingegen normal.
nimm dir z.b. oasis(lasst mich in ruh, das is nur ein beispiel)
die spielen ganz normale offene lagerfeuerakkorde(dasist keine wertung!)
aber noel spielt sie halt auf ner sauteueren 335er od was weiss ich gibson.
die verträgt das.
trainiere, bis du ein gutes relatives gehör entwickelst
dein gehirn hat noch nen haufen speicherplatz.
ist dann irgenwann so leicht wie kaffeekochen.
 
wenn man das tiefe e hat ist der rest auch kein problem mehr, das konnte ich seit ich mit gitarre angefangen hab, aber das tiefe e kann ich nich alleine stimmen, dafür brauch ich den tuner; und es stimmt:
wenn man rein nach tuner stimmt, sind immer noch ungereimtheiten im ton, das erkennt man daran, dass der ton pulsiert, wenn nur noch ien einheitlicher ton da ist, stimmt die stimmung
 
okay,für das tiefe E brauchst du einen tuner.
für das A aber nur ne stinknormale kleine stimmgabel.
ich halts so das ich sie direkt nach dem anschlag auf dem korpus zusammen mit dem flag. 12,bund A klingen lasse.
und so schwupps bin ich wieder auf der tiefen E.
PS. bei der E-Git. halt ans ohr.
 

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