Gitarrenlehrer möchte mir weniger Stunden pro Monat geben - eure Meinung

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cubiskel
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Hallo,
ich hatte am Dienstag wie üblich meine Gitarrenstunde und zum Abschluss hat mein Gitarrenlehrer mir eröffnet, dass er es für meine Fortschritte besser hält, wenn wir nicht jede Woche, sondern nur ein bis zweimal pro Monat Unterricht haben.
Ich war natürlich vollkommen verblüfft, weil er so ja auch weniger verdient. Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, warum er wohl so reagiert und ihn dann gestern angerufen und gefragt.
Seine Begründung lautet: Da ich recht langsam nur lerne, sei es besser, wenn ich mehr Zeit zum Üben des Unterrichtinhalts hätte, damit ich bei der nächste Stunde eine Grundlage gebildet habe.
Nun ist es aber so, dass ich recht häufig korrigiert werden muss, weil sich schnell Fehlhaltungen bei mir einschleichen und wenn ich diese einübe, dient es sicher nicht meinem Gitarrenspiel.

Der Lehrer ist mein zweiter Gitarrenlehrer. Den ersten hatte ich ein paar Monate nur, den aktuellen jetzt ziemlich genau 16 Monate. Wer schon andere Threads von mir gelesen hat, erinnert sich bestimmt, dass ich tatsächlich nicht so sehr schnell lerne. Aber ich denke, das kann dem Lehrer doch eigentlich egal sein. So lange ich etwas lerne möchte und mich bemühe, wünsche ich mir auch Unterstützung. Ach ja, wir üben gerade mein 2. Lied ein.

Was meint ihr, wie das Verhalten des Lehrers zu bewerten ist? Sollte ich lieber einen Wechsel in Betracht ziehen?
Euer
cubiskel
 
Eigenschaft
 
Hey!

Ja öhmmm...der Lehrer schneidet sich natürlich ins eigene Fleisch! :gruebel:
Inh finde die Reaktion sehr fragwürdig?! Wenn du langsam lernst und dir falsche Haltungen (bezogen auf die körperliche Haltung?!) aneignest, dann ist es wichtig regelmäßig zu üben bzw dich zu korrigieren, was mind 1x/Woche Unterricht erfordert. Und ein Mal die Woche 45 min Unterricht ist nun wahrlich nicht die Wlt! Seine Argumentation kann ich daher nicht ganz verstehen. Wenn du alleine über die 2 Wochen üben sollst wirst du dir eher noch mehr Fehler aneignen, denn selber bekommt man zB die falsche Haltung & Co nicht mit. Ich würde dir als Lehrer eher dazu raten, 2x/Woch Unterricht zu nehmen, um Erfolge zu Garantieren! Nur wer übt und seine Fehler korrigiert weiß, erzielt Erfolge.

Ich schätze eher, dass er genervt ist?! :eek: :gruebel:

Rede mit ihm darüber und such dir ggf einen Anderen, der das Ganze professioneller aufbaut!

~Slash~
 
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Ja, auch unter Lehrern gibt es welche, die nicht so viel Geduld mit Schülern haben, die langsamer lernen.

Nun hast Du aber offensichtlich schon den ersten Lehrer gewechslt, weil der Dir zu schnell war und der zweite ist laut früherer Aussagen von Dir bereits auf das langsamere Tempo eingegangen.
Was meinst Du selber: Hast Du das Gefühl, dass Du oft genug übst?
Hast Du selber eine Erklärung, warum Du so lange brauchst?
 
Bitte mich jetzt nicht falsch oder gar bösartig verstehen. Ich weiß ja nicht, woran es bei Dir hängt.
Aber hast Du Dich schon mal prüfend gefragt, ob Gitarre wirklich "Dein Ding" ist?
Vielleicht könntest Du mit Bass oder Schlagzeug besser klarkommen? Du wärest nicht der Erste, der das Instrument wechselt.;)

geka
 
Ich finde das sehr schwierig aus der Ferne zu beurteilen... Könnte alles mögliche an Gründen sein...

Zum Beispiel...
... eine "elegante" Art den Schüler loszuwerden, ohne es so direkt sagen zu müssen...
... die übliche Vorgehensweise sein, wenn man das Gefühl hat, der Schüler muss nicht mehr jede Woche kontrolliert werden und kann selbstständig arbeiten...
... dem Lehrer die Möglichkeit bieten mehr Schüler aufzunehmen, durch die freiwerdende Zeit...

Die Begründung (braucht mehr Zeit zum üben der Übungsinhalte) könnte stimmen - ist ja nicht unüblich, dass Leute nur zur "Zwischenkontrolle" und für neuen Lernstoff zu einem Lehrer gehen und sich ansonsten den Stoff selber erarbeiten (so erspart er dem Schüler ja auch Geld, wenn nicht in zwei Unterrichtseinheiten dasselbe behandelt werden muss) - andererseits könnte man auch von einem Lehrer erwarten, dass er den Stoff anpasst, so dass es für den Schüler schaffbar wird... Das kannst nur du (cubiskel) in einem ehrlichen Gespräch mit dem Lehrer erfahren...
 
Ich würd sagen, der ist einfach genervt. Aber wirklich wissen kann man es natürlich nicht. Aber, warum sollte er freiwillig auf das Geld verzichten? Und dann noch mit der Begründung, dass du zu langsam wärst... Wobei man nach über 16 Monaten schon so weit sein sollte, dass man nicht mehr ständig jemanden neben sich sitzen haben muss der einen permanent die Haltung korrigiert. Vermutlicht liegt dir Gitarre entweder absolut nicht (zumal das ja jetzt schon der zweite Lehrer ist), oder du übst viel zu wenig.

In ersterem Fall würde ich dir auch anraten, einfach mal Schlagzeug oder Bass zu versuchen. In zweiterem, mehr üben, mindestens 1h am Tag.
 
Vielleicht hat er auch einfach das Gefühl, dass es du dein Geld zum Fenster rausschmeißt, wenn du jede Woche eine ganze Stunde bezahlst und er dir in der dann im Endeffekt nicht viel mehr zeigen kann, als wie man einen oder vielleicht 2 Takte spielt? Vielleicht weiß er auch einfach nicht, wie er die Stunden füllen soll? In dem Fall würde ich aber eher vorschlagen, 1/2 Stunde pro Woche zu nehmen als 1 Stunde alle 2 Wochen.

Weißt du, woran es liegt, dass du so langsam lernst?
 
Bitte mich jetzt nicht falsch oder gar bösartig verstehen. Ich weiß ja nicht, woran es bei Dir hängt.
Aber hast Du Dich schon mal prüfend gefragt, ob Gitarre wirklich "Dein Ding" ist?
Vielleicht könntest Du mit Bass oder Schlagzeug besser klarkommen? Du wärest nicht der Erste, der das Instrument wechselt.;)

geka

das find ich ist quatsch. wenn er gitarre spielen will, soll er es tun. egal wie langsam er lernt. und schlagzeug und bass sind auch nicht einfacher

mein rat : ihn drauf ansprechen obs wirklich deshalb ist. sonst lehrer wechseln. ;D
 
das find ich ist quatsch. wenn er gitarre spielen will, soll er es tun. egal wie langsam er lernt. und schlagzeug und bass sind auch nicht einfacher

Würde ich so nicht sagen. Also, einfacher isses wohl nicht, aber halt anders. Es liegt halt nicht jedem alles gleich gut und woher will er wissen, was ihm besser liegt/gefällt, wenn er nicht mal was anderes versucht hat? Vielleicht denkt er sich ja nach 2h hinter den Drums "Yes, Baby, dat isses!".
 
Es liegt halt nicht jedem alles gleich gut und woher will er wissen, was ihm besser liegt/gefällt, wenn er nicht mal was anderes versucht hat? Vielleicht denkt er sich ja nach 2h hinter den Drums "Yes, Baby, dat isses!".

Das möchte ich ganz dick unterschreiben! Und das ist doch auch nichts Schlimmes!

Ein Beispiel:
Die Freundin meiner Tochter wurde (zu DDR-Zeiten) - wegen angeblicher Unmusikalität - aus dem Klavierunterricht geschmissen. Sie hat sich dann auf Cello umorientiert und ist inzwischen diplomierte Cellistin und Musiklehrerin.

Unsere Musikschule bietet einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür an, wo sich Interessenten mal an die Instrumente setzen und ausprobieren können....

Quatsch finde ich es nicht, wenn man sich mal kritisch hinterfragt. Und wo bleibt denn der Spaß, wenn man keine oder kaum Fortschritte fühlt?
Erfolg beflügelt, aber so ist doch der Frust vorprogrammiert, auch, wenn der Poster sich das (noch) nicht eingestehen will.

geka
 
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Hallo cubiskel,

ich würde mir einen anderen Lehrer suchen, so einfach.

Begründung:
wenn du sowieso nur 1x die Woche Unterricht hast, ist das in meinen Augen schon sehr wenig.
Du schreibst ja selber, dass du häufige Korrekturen der Spieltechnik benötigst.

Wenn dann nur 1-2x im Monat gelernt wird, wie sollen dann die ganzen Fehler ausgebügelt werden ? Da schleicht sich doch was ein und in der folgenden Unterrichtsstunde geht es dann nur um das Ausbügeln der in 4 Wochen angehäuften Fehler.

Ich war damals auch stinkend faul, hatte aber 3x die Woche je 2x45min Unterricht und das 7 Jahre lang (anderes Instrument)
Wenn du nur 1-2x im Monat Unterricht hast, verschenkst du außerdem wertvolle Zeit, weil bei jungen Menschen die Aufnahmefähigkeit viel größer ist als bei Opas wie mir (gilt nur, falls du noch jung bist hi hi)

Es hängt auch viel davon ab, wie motiviert du zum Unterricht gehst, wie gut dein Lehrer seinen Job macht, wieviel Begeisterung in einer Unterrichtsstunde abgeht und ob dein Kopf danach so voll ist, dass er 1-2-3 Tage zur Verarbeitung des Stoffes braucht....

Ob der Lehrer nun weniger verdient oder nicht wäre mir sowas von egal - DU musst versuchen, möglichst viel zu lernen.
Hoffnungslose Fälle, untalentiert sein und was weiß ich nicht alles - es hängt viel von der Stimmung ab. Wenn mir mein Lehrer sagen würde, 1x im Monat reicht, weil ich so langsam lerne hätte er ein Problem. Das heißt ja auf deutsch:
Für die Verarbeitung des Inhaltes von 90 min. braucht mein Gehirn 4 Wochen. Also bitte....

Es gibt viele Sorten Schüler, jeder ist anders und hat unterschiedlich viel Talent. Fakt ist ja wohl, dass du Gitarre lernen möchtest? und das muss die Basis sein. So habe ich es verstanden, sonst würdest du dir weniger Gedanken machen und nicht extra in so einem Board einen Artikel schreiben. Außerdem hast du ja sogar den Lehrer angerufen. Hättest du keinen Bock auf Gitarre, wärst du ja auch glücklich über 1x im Monat.

Ich bin zwar kein Gitarrenlehrer, habe aber 10 Jahre lang verschiedenste Schüler sogar in "Stresssituationen" gehabt. Da waren viele bei, die meinten "besonders untalentiert" zu sein und es gibt wirklich welche, die "schnallen" es später. Aber gerade die brauchen besondere Aufmerksamkeit. (Der Inhalt des Unterrichts war das Autofahren, ich war damals nämlich Fahrlehrer)

Bei manchen Leuten dauert etwas in der Anfangsphase länger - aber später gehts dann umso mehr "ab":)

Viel Erfolg
 
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Ich denke, dass der Lehrer sich da durchaus etwas dabei gedacht hat.

Es macht absoult gar keinen Sinn wenn du zum Gitarrenunterricht gehst obwohl du eigentlich weist was du zu tun und zu üben hast.
Ob du jetzt einmal in der Woche beim Gitarrenlehrer sitzt und ein Stück übst bei dem dir der Lehrer eigentlich schon gesagt hat wie es funktioniert oder ob du es zuhause übst macht keinen Unterschied, denn deine Fehler solltest du schon selber raushören dazu brauchst du niemanden der neben dran sitzt und ich finde es jetzt nicht wirklich sinnvoll jede woche vom Lehrer das gleiche gezeigt zu bekommen, was du eigentlich nur üben musst, dann üben kannst du auch alleine. ;)
So würde ichs mir vorstellen.

Darf man mal fragen wieviel du am Tag übst?
 
Es macht absoult gar keinen Sinn wenn du zum Gitarrenunterricht gehst obwohl du eigentlich weist was du zu tun und zu üben hast.
Ob du jetzt einmal in der Woche beim Gitarrenlehrer sitzt und ein Stück übst bei dem dir der Lehrer eigentlich schon gesagt hat wie es funktioniert oder ob du es zuhause übst macht keinen Unterschied, denn deine Fehler solltest du schon selber raushören dazu brauchst du niemanden der neben dran[...]

Kann man so nicht sagen! Es gibt genügend Fehler die man machen kann, welche Schüler selber nicht mitbekommen. Wäre es anders, bräuchten sie keinen Unterricht mehr! ;) Und beim heraushören ist es ähnlich, oder denkst du, dass Schüler alles korrekt hören bzw Fehler selber heraushören?! Ich glaube wohl nicht :rolleyes:
Und der TE schreibt ja selber, dass er nicht der Fiteste zu sein scheint.
Also macht es schon Sinn, mind 1x/Woche zum Unterricht zu gehen.

Ich habe selber eine Menge Schüler, ein paar die auch nur aller 14 Tage kommen. Bei Letzteren kann ich jede Stunde von Neuen beginnen, weil das Intervall einfach zu lang ist. Gerade bei Anfängern.
 
Also ich habe es jetzt so aufgefasst das der TE zur nächsten Unterrichtsstunde z.b. 3 Takte eines Liedes können soll und diese dann nicht oder noch nicht sauber genug kann.
Wenn dem so ist ist es vielleicht wirklich sinnvoll für den TE 2 Wochen Zeit zu haben.
Oder er übt halt pro Woche mehr. (wenn das Zeitlich geht und wenn meine These grad zutrifft :) )
 
Also mal einen Schwank aus meinem Leben :)

Mein Gitarrelehrer damals für Konzertgitarre hat mir nach sagen wir mal 5 Jahren Unterricht irgendwann mehr oder weniger die gleiche Aussage an den Kopf geworfen und empfohlen den Unterricht nur noch alle 2 Wochen zu machen.

Ich hab mich daraufhin selbst hinterfragt und bin zum Ergebnis gekommen, dass er gemerkt hat, dass ich nicht genügend übe um in einer Woche den Fortschritt zu erzielen der eigentlich möglich gewesen wäre. Ich hab das dann mit ihm besprochen und bin zum Ergebnis gekommen, dass wir es mal häufiger mit Unterricht an der E-Gitarre versuchen sollten.

Ergebnis damals, er war mit meinem Tempo wieder zufrieden, mir hat es wesentlich mehr Spaß gemacht und alle waren zufrieden.


Und was will ich damit sagen?
Ich weiß nicht wie häufig und wie viel du übst, wie strukturiert du übst und wie viel Zeit du speziell in den neuen Unterrichtsstoff investiert, aber hier sehe ich eine Möglichkeit, dass du einfach nicht genügend Zeit investierst.
Die andere Möglichkeit ist, dass du einfach nicht beim richtigen Instrument gelandet bist. Ich wollte früher unbedingt Schlagzeug spielen und hab dann irgendwann eingesehen, dss ich obwohl super musikalisch zum Schlagzeuger einfach nicht tauge.

Aber es wird einen Grund haben warum dein Gitarrelehrer dir das vorschlägt, wenn er ein ausgebildeter Lehrer ist, sollte er dich nach 16 Monaten gut genug beurteilen können

Gruß
 
Hallo,
erst einmal vielen Dank für die vielen, und besonders auch konstruktiven Antworten.
Ich versuche jetzt einmal nicht auf die einzelnen Poster sondern auf die Meinungen, die sich herauskristallisiert haben, einzugehen.
Zunächst einmal lerne ich langsam weil ich seitens der Motorik nicht si schnell bin. Ich habe Mitte 40 überschritten, viel meine Hände im Fitnessstudio "ausgelatscht" und brauche etwas länger, um Akkorde geschmweidig zu wechseln. Das ist nicht nur mit der Gitarre ein Problem, sondern auch bei hankwerklichen Tätigkeiten. Seitens der Rhythmik ist der derrzeitige Lehrer auch durchaus zufrieden mit mir, er findet aber, dass ich Griffwechsel und das Treffen der Strings mit der rechten Hand schneller koordinieren können sollte.

Generell macht mir das Üben von Akkordfolgen, Harmonien zu entdecken, etc. Spass. Das heißt, ich sehe eher den Weg als das Ziel und nicht das Ergebnis in Übungsstunden pro Lied. da ich aber das einüben der Griffe (und Wechsel) gerne kontrolliert mache, damit ich Fehler vermeide ist es zu Hause zumindes anfangs jedesmal schwierig: Alle Finger sortiert, aber auf den Daumen nicht geachtet und so weiter.

Ich denke daher, ich werde am Dienstag noch einmal den Lehrer persönlich sich erklären lassen und dann eventuell doch den Lehrer wechsle.


Ach ja, ich übe rund 4 Stunden pro Woche

cu
cubiskel
 
Mit Verlaub, rund 4 Stunden pro Woche hört sich für mich eher nach 3-4 Stunden an. Das ist viel zu wenig, wenn du einmal die Woche Unterricht hast. 1 Stunde pro Tag sollte mindestens drin sein. Ich weiß das es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, bin ja auch schon ein alter Sack. Ich habe vor 3 Wochen mit Keyboard angefangen, spiele aber schon 20 Jahre Gitarre und wechsle jetzt schon flüssig die Klavierakkorde mit Rhythmusbegleitung. Aber ohne Üben geht das nicht. Wenn du Probleme mit dem Griffwechseln hast, mach ruhig Trockenübungen ohne Anschlagen. Das geht sogar beim Fernsehen und bei dem Fernsehprogramm muss man sich ja noch mit was anderem beschäftigen...
 
Ziemlich verteilt, so meist ein halbe bis einer Stunde, wie es sich zeitlich einrichten lässt
 
Kannst du denn irgendwelche einfachen Songs spielen ohne dass es sich total falsch und schräg anhört? Vielleicht ist es auch einfach nur falscher Perfektionismus. Du scheinst dir ja wirklich Gedanken um jeden einzelnen Finger zu machen, dass der auch wirklich mm-genau richtig platziert ist. In gewissem Maße ist das sehr löblich und absolut richtig, aber man sollte es nicht mit Kleinigkeiten übertreiben. Wenn du einen Akkord greifen und wechseln kannst ohne dass beim spielen was schnarrt und der Akkord sauber klingt, dann passt das, da muss der Daumen nicht 100% immer im perfekten Winkel zum Griffbrett platziert sein.

Außerdem, eine Stunde pro Tag wäre schon angebracht, wenn man weiterkommen will. Auch würde ich mal ein paar Songs versuchen, du wechselst ja scheinbar seit über einem Jahr nur einfache Akkorde, soweit ich das verstanden habe. Das bringts ja irgendwie auch nicht. Learning By Doing ;)
 

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