Gitarrestimmen ein Greuel

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Denjero
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Einen schönen guten Abend zusammen.

Also ich habe gestern meine Gitarre geliefert bekommen, alles schön und gut, aber leider scheitert es schon am Stimmen der Gitarre. Ich habe schon einige Thread diesbezüglich durchgelesen - leider war nie wirklich das richtige dabei.

Vorweg: Ich benutze (oder versuche es zumindest ;) ) das Yamaha YT-250.
Mein Problem ist, dass die Saiten einfach zu stramm (einmal e und eine D gerissen) oder zu locker sind, wenn ich versuche (Gitarre zu Stimmgerät) E<->E , A<->A, e<->E, D<->D zu stimmen etc. Vorweg hat es mich schon irritiert, dass das Gerät nach der Tonleiter CDEFGAB gelistet ist. Das automatische Stimmen hat erstmal gar nicht funktioniert, das Gerät hat Noten angezeigt, die der zu stimmenden Saite nicht mal ansatzweise Nahe kam, zumal es sich bei beiden Stimmmethoden ziemlich schrecklich anhört.
Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass es nur ein ganz kleiner banaler Fehler ist, den ich da dauernd mache.
Ich habe auch schon (wie in anderen Threads desöfteren angemerkt) daran gedacht, so gut es geht per Gehör zu stimmen (5. Bund Praktik..), aber dann kommt mir das für mich ziemlich sinnlos vor , da ich ja erstmal die tiefe E gestimmt haben müsste, um die anderen darauf stimmen zu können. Ich hätte mir auch schon den Ton im Netz angehört, aber leider habe ich keine Lautspreche für den PC

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Mit verzweifelten und dennoch besten Grüßen,
Dennis :great:
 
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Simply Music
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Hi,
ich gehe mal davon aus das du die Gitte im standard Tuning stimmen willst.
Also EADGH(int. B)e ( wenn man mit der Dicksten anfängt). Wenn du mit E anfängst drehst du solange am Wirbel bis dir dieser Notenwert angezeigt wird. Es darf kein anderes Zeichen im Display erscheinen. Um die saite passend zu stimmen muss die grüne LED leuchten. Die rote LED links zeigt eine zu tiefe Stimmung an(liegt im cent bereich). Die rechte demnach einen zu hohen Wert.
 
Felja535
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Hallo Denjero!
Was für eine Gitarre hast du denn?
Hat diese eventuell ein Tremolo, das dich in den Wahnsinn treibt? :)
 
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Denjero
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Hallo ihr beiden.
Simply Music:
Also genau danach habe ich auch versucht zu stimmen (so stand es auch in der Bedienungsanleitung und in etlichen Threads hier).. das Resultat ist : siehe oben :D

Pongi:
Sie ist eine Ibanez GSZ-120
 
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Simply Music
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Hmm,
konnte die Gitte auf die schnelle jetzt nirgendwo finden.
Wenn sie mit einem Tremolo ausgestattet ist (freischwingendes System das die saiten in den Body führt und mit federn die im body befestigt sind auf spannung hält)könnte es sein das zu wenig Gegenzug von den Federn ausgeht. Die saiten ziehen also den Tremolo hoch ohne sie richtig zu stimmen. Je dicker die Saiten desto mehr Zug .
 
Xanadu
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Eigentlich kann man dabei nicht viel falsch machen:
Dreh alle Saiten am besten ganz locker, dann weißt du, dass du ganz unten in der Stimmung bist und nur hochstimmen musst, also die Saiten fester anziehen. Dann schlägst du die dicke E Saite an und drehst die Stimmmechanik, damit sie fester wird. Wenn das Stimmgerät dann einen Ton anzeigt weißt du, wo du bist. Zeigt das Gerät bei noch ganz lockerer Saite beispielsweise ein G stimmst du halt immer weiter (Saiten fester anziehen) bis du über G, A, B, C, D (und die Halbtöne dazwischen, gekennzeichnet durch die #, ) beim E abgekommen bist.
Manchmal kann es passieren, kannst der Notenwert schon korrekt ist, die Saiten aber extrem locker ist, so locker, dass man gar nicht spielen kann. Dann bist du eine komplette Oktave zu tief. Das kommt aber sehr selten vor.

Stimmen nach Gehör würd ich erst mal ohne Spielerfahrung und jemandem, der das mal mit dir macht, nicht versuchen.

Bei manchen Stimmgeräten kann man auch die zu stimmende Saiten fest einstellen, dann stellt man beispielsweise das Gerät auf E und das Gerät zeigt dann immer E an und man höher oder tiefer stimmen muss. Ist aber auch nichts anderes auch auch nicht wirklich (noch) einfacher.

Edit: Die Gitarre hat kein Tremolo:
1_01.jpg

Bei nem Floyd Rose hätte ich wohl auch gesagt: Bring sie fürs erste mal besser weg und lass sie dir stimmen.
 
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Denjero
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Sooo.. nach dem xten Stimmversuch hat sich der D-Dur schon einiger Maßen vernünftig angehört. Der Klang des A-Dur machte auch einigermaßen Sinn (obwohl für den Griff meine Finger irgendwie zu fett sind ;) ) . Allerdings habe ich beim E-Dur das Gefühl, dass die tiefe E-Saite zu tief ist (was mein Stimmgerät , wie soll es auch anders sein, widerlegt) . Das hört sich nicht schön an. Außerdem meine ich, dass die Saiten von E -> e immer strämmer werden. E ist ziemlich lasch, e ist dann schon ziemlich stramm.
Ist das normal?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe. Echt super :great:
 
hoss
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Möglicherweise stimmst Du um ganze Oktaven falsch?

Das würde erklären, warum es die Saiten zerfetzt, wenn Du auf den Zielton hinstimmst (eine Oktave zu hoch) oder sie lasch am Griffbrett labbern (eine Oktave zu tief).
 
Yrrlicht
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Sind die Batterien im Stimmgerät frisch?
Nach A als Referenzton stimmen, das A als Kammerton 440 Hz bekommst Du, wenn Du Dir das Freizeichen vom Telefonhörer anhörst.
Als "Stroboskoptuner" kann man eine weiss leuchtende Leuchtstofflampe benutzten , auch die schwingt bei 440 Hz, eine korrekt gestimmte A-Saite würde demnach "stehen"
 
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Denjero
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Mhhh. aber , mal die tiefe E Saite als Beispiel genommen, eine Oktave dazwischen gibt es nich (jedenfalls springt das Stimmgerät nur einmal hin und her. So wie es jetzt ist und wenn ich dann eine Oktave höher will wirds einem bei Cis schon ziemlich mulmig, was das Spannen angeht.

Edit:
@ Yrrlicht:
Also die Batterie war frisch bei dem neuen Gerät bei, noch eingeschweißt. Multimeter ist defekt, keine weiteren Spannungsprüfer zur Hand. Stimmgerät ist auf 440 Hertz eingestellt. Den Rest , muss ich ehrlicher Weise zugeben, habe ich nicht verstanden, bzw konnte keinen Zusammenhang erkennen
MfG
 
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asmwiz
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Mhhh. aber , mal die tiefe E Saite als Beispiel genommen, eine Oktave dazwischen gibt es nich (jedenfalls springt das Stimmgerät nur einmal hin und her. So wie es jetzt ist und wenn ich dann eine Oktave höher will wirds einem bei Cis schon ziemlich mulmig, was das Spannen angeht.

Du hast ja jetzt nur das Problem, das Dir die Tiefe E Saite zu lasch und zu tief vor kommt, probiere doch jetzt an dieser Stelle mal das mit dem 5. Bund, sprich ist der 5. Bund auf der Tiefen E gleich zur leeren A-Saite ? (also zumindest grob). Oder ist es eher der 17. Bund (12 Bünde entsprechen einer Oktave). Probier das ruhig so gute 10 mal bevor Du dich entscheidest.
Wenn es der 17. ist musst Du tatsächlich mit der Tiefen E-Saite noch mal eine ganze Oktave rauf, wenn es der 5. ist passt eigentlich alles. (Achja und wenn es weder der 5. noch der 7. ist, dann schau doch mal welcher Bund deiner Meinung nach grob wie die A-Saite klingt.)

Hoffe das hilft dir weiter.

Gruß,

Stefan
 
G
gonzo-lee
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Als "Stroboskoptuner" kann man eine weiss leuchtende Leuchtstofflampe benutzten , auch die schwingt bei 440 Hz, eine korrekt gestimmte A-Saite würde demnach "stehen"

Oh, Märchenstunde.... :rolleyes:
 

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