Gretsch Elektromatik Mittelstellung Schaltung

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Blues-Opa
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Ich glaube bei meiner Eastman Thinline die ich mal hatte war es auch so.
Hm ... macht doch iwie auch keinen Sinn, auf Mittelstellung für "beide" zu gehen dann doch den einen wegzudrehen?
Könnte man ja gleich nur den anderen einschalten.
 
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Welche Gretsch Electromatic hast du denn?
 
Avalanche
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@Blues-Opa
Danke, Manchmal will man die Pus mischen und ausblenden... fupps ist alles weg... schade.
 
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Hi,

Gretsch G5152 sagt mir leider nichts - sicher, dass es nicht die 5125 ist?

Jedenfalls verwendet Gretsch bei den Electromatics eigentlich relativ häufig eine Rückwärts-Verdrahtung der Potis, bei dem man auch einen PU ganz runter drehen kann. Hat allerdings den Nachteil, dass dabei in der Mittelstellung mehr Höhen verloren gehen, weil die Bedämpfung durch das 2. Poti auch aufgedreht da ist. Gibson und die meisten anderen Hersteller machen es daher andersrum, von Les Pauls kennt man daher auch den von den beschriebenen Effekt. Vielleicht wurde es speziell bei Deiner Gitarre von Gretsch auch so gemacht, evtl. aber auch von einem Vorbesitzer geändert, falls Du sie nicht neu gekauft hast.

Vielleicht hast Du auch einen Koreanische Electromatic, die hatten mWn die übliche Standardverdrahtung der Volumepotis.

Danke, Manchmal will man die Pus mischen und ausblenden... fupps ist alles weg... schade.

Bei den meisten Electromatics hat man aber noch ein Mastervolume, mit dem das doch ganz elegant funktioniert. Oder verstehe ich da was falsch? Nur den zweiten PU gleichmäßig auszublenden ist bei passiven Systemen ja eh schwer zu realisieren, da gibts eigentlich immer irgendwo einen Sprung. Generell haben die Potis bei den Electromatics auch einen nicht so tollen Regelweg. Bei meiner Jet sind es lineare Potis, vermutlich wären die (für das Independent Wiring sinnvolleren) umgekehrt logarithmischen Potis zu teuer. Da sind lineare die Notlösung, aber halt auch nicht unbedingt optimal.

So oder so kann man das natürlich umlöten, einfach mal "independent wiring" googeln bzw. die Verdrahtung von der Gretsch Seite nachbasteln, wie sie bei den Japan-Modellen verwendet wird. Wie gesagt müsstest Du Dich allerdings auf ein eher abruptes Regelverhalten einstellen.

Gruß, bagotrix
 
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Ohne die Gitarre zu kennen: ja, es gibt Verschaltungen, bei denen das Poti des weggedrehten das andere Signal kurz schließen kann.
Um das zu vermeiden haben manche Gitarren die Vol Potis "falsch herum" eingebaut.
 
Avalanche
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@ bagotrix hey danke. Ja es ist eine G 5125 Mein Fehler.
Mastervolume ist vorhanden.
Ich denke nicht dass sie verbastelt wurde.
 
bagotrix
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Die G5125 wurde nur recht kurz gebaut, und mWn ausschließlich in Korea. Von daher denke ich auch, dass das so original ist.

Bei mir war es genau andersrum, und ich habe die Verdrahtung auf den heutigen Quasi-Standard umgelötet. In der vorher etwas matten Zwischenposition habe ich dadurch einige Höhen dazu gewonnen, und das Mischverhältnis war/ist sowieso in beiden Fällen nur in einem recht kleinen Regelbereich einzustellen. Bei den DeArmonds sind ein paar Höhen mehr aber vielleicht auch nicht so interessant wie bei den Blacktop Broad'Trons.

Wenn Du viel clean spielst und gerne in der Mittelposition mit unterschiedlichen Anteilen der PUs, könnte sichs lohnen. Dann solltest Du bei so einer OP aber drüber nachdenken, auch neue Potis einzubauen, bei denen der Regelbereich besser zum typischen Gretsch-wiring passt. Bei Dir sind vermutlich logarithmische Potis eingebaut, wenn da die Verdrahtung einfach umgedreht wird, wird der Regelbereich sehr, sehr kurz werden. Da wäre ja nicht viel gewonnen.

Ich würde Dir raten: geh einfach mal in einen Laden und spiel ne aktuelle Gretsch an, die meisten haben das "independent wiring". Das sollte Dir etwas Klarheit bringen, ob sich eine Änderung für Deine Anforderungen lohnen könnte.

Gruß, bagotrix
 
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Ich habe die gleiche. Ist normal.
 
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Danke, gut zu wissen.
 

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