Größe spielt doch eine Rolle?! Behringer vs. Mesa und TT-Cabs 2x12 oder 4x12

  • Ersteller Ersteller Harvester Of Sorrow
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  • #21
Bei welcher Lautstärke wurden die bisherigen Tests durchgeführt?
 
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  • #22
Kannst auch mal testweise die beiden 2x12 zusammen als quasi 412 gegen die Behringer* antreten lassen. Mir macht es zumindest sehr viel Spaß, meine 2x12 Rex Pro zusammen mit meinen beiden 1x12 als 4x12 Halfstack aufzustellen. Membranfläche ist halt am Ende durch nichts zu ersetzen. Für generelle Anwendung ist eine 212 mMn aber mehr als ausreichend.
Vor 10-15 Jahren stand eine Behringer* im damaligen Proberaum. Keine Ahnung, was für eine genau. 412 jedenfalls. Im Bandkontext war die deutlich matschiger und ungenauer als meine 212 TT Rex Pro. Im Bassbereich hatte die Behringer* tendenziell etwas mehr, aber bringt halt nix, wenn das nicht tight ist. Meine Tubetown drückt aber auch ganz gut, da da neben einem V30 noch ein Eminence Delta Pro12a werkelt. Der gibt halt ordentlich Schub. Das rausnehmbare Drittel der TT Box ist mir bei Proben damals rausgerutscht, bis TT mir Klett zum verstärken der Klemmung nachgeliefert hat. :D (Wir haben aber auch absurd laut geprobt)
 
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  • #23
Genau deshalb halte ich gar nichts davon, Boxen hoch zu stellen. Dann lieber so einen Diffusor/Deeflexx etc. davor.
 

  • #24
Das Phänomen kenne ich in extrem bei Kammler-Boxen. Um ihren typischen gleichmäßigen Raumklang zu entfalten müssen sie nicht nur fest am Boden stehen, sondern auch isoliert (nicht irgendwo zwischen anderen Bauteilen und ca. 1/2 Meter vor der Wand. Andernfalls hat man nur eine ganz normale Box ohne die Besonderheiten.

Bei Boxen fällt mir immer wieder auf: Ein generelles besser/schlechter gibt es nicht. Gerade das, was mir an Klängen nicht gefällt, kann von anderen Gitarristen gesucht sein.
An meinem JCM 800 Fullstack hatte ich eine 800er 4x12 mit Celestion 65ern und eine 900er mit Celestion 75ern, beide gut eingespielt. Sie klangen extrem unterschiedlich, die mit den 65ern insgesamt heller und druckvoller. Ich mochte die 65er lieber für unsere Rocksongs, dafür konnte sie cleane Passagen nicht annähernd so gut wie die 75er. Als wir dann später auch NewMetal einstreuten, war die 75er klar überlegen.
 
  • #25
Hab jetzt nicht alles genaustens gelesen, nur eine Frage, steht die Behringer* auf Rollen oder auch direkt auf dem Boden?

Sonst vll die Boxen alle mal direkt auf den Boden stellen und gegeneinander testen✌🏻
 
  • Ersteller
  • #26
Bei welcher Lautstärke wurden die bisherigen Tests durchgeführt?
Gehobene Zimmerlautstärke.

Hab jetzt nicht alles genaustens gelesen, nur eine Frage, steht die Behringer auf Rollen oder auch direkt auf dem Boden?

Sonst vll die Boxen alle mal direkt auf den Boden stellen und gegeneinander testen✌🏻
Die letzten beschriebenen Tests waren auch so, dass alle 3 Boxen direkt auf dem Boden standen. Also natürlich, auf den eigenen kleinen Füßen. Bei beiden 212er sind an den Füßen noch die normalen Filzgleiter dran geklebt. Die Behringer* steht mit den Füßen auf den Möbelschiebe-Filzgleitern, die man bei Umzügen Mal benutzt. Ich habe jetzt bei der Behringer noch den Test gemacht und sie auf schmale CD-Regale aus holz aufgestellt, um etwas ähnlicher wie zuvor bei 212ern auf den Kallax-Regalen zu imitieren. Also Erhöhung um 15cm vom Boden. Die Auswirkung auf den Sound bzw. Bässe ist deutlich hörbar. Die Bässe wummern weniger, die Mitten und Höhen kommen besser zur Geltung. Der Sound gefällt mir so etwas besser. Ohne mich damit auszukennen, habe ich das Gefühl, dass es nicht nur auf den Kontakt der Boxfüße zum Boden ankommt, sondern die tiefen Schallfrequenzen der unteren Speaker auf dem Boden aufschlagen und ebenfalls starke Auswirkung auf den Sound haben. Ich werde wohl bei der Behringer noch Rollen drunter bauen, oder die ganz niedrigen Füße irgendwie erhöhen, um von den Bässen etwas weg zunehmen. Die beiden 212er bleiben aber mit Filzgleiter verkleideten Füßen weiter auf dem Boden, so kaben die beiden weiterhin den besten Klang.

Einen Test mache ich noch: den Engl mit allen 3 Boxen, wenn ihre Positionen final sind.
 
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  • #27
Leicht erklärt , das mit dem Boden ver doppelt die Membranflache im Bassbereich, ähnlich wie ein Spiegel bei Licht. Sofern der Boden nicht mitschwingen kann.
das bedeutet auch das es in der Ecke verdreifacht wird.
Dieser Effekt wird bei Basshörnern gerne genutzt, und so aber auch Messergebnisse verfälscht.
 
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  • #28
Salopp ausgedrückt ... Es ist reine Physik, dass eine Box mehr Bässe "bringt", wenn sie direkt auf dem Boden steht. Ich dachte immer, dass das hier im Board bekannt ist.

Wer mehr wissen will ... Suche bei Guugel ... Wie kommt es zu einer Bassüberhöhung bei Boxen, die auf dem Boden stehen.
 
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  • Ersteller
  • #29
Salopp ausgedrückt ... Es ist reine Physik, dass...
Natürlich ist es reinste Physik. Nur manchmal kann man sich das in diesem Ausmaß nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst probiert hat, Allgemeinwissen hin oder her. Man schmeißt aber nicht unbedingt bei jedem kleinen Gedanken Google an, alles wissen kann man nicht, sondern probiert selbst. Der Thread soll ja auch nicht irgendwelche neuen Theorien aufstellen oder zu Diskussionen anregen, sondern zum Austausch.

Einen besonderen Wert stellt es (meiner Meinung nach) für diejenigen dar, die sich auch zum ersten Mal mit dem Thema Röhrenamps/Cabinets/212-oder412/Position&Aufstellort beschäftigen. Die wenigsten werden daraus eine wissenschaftliche Studie machen, bevor sie mit der Aufstellung beginnen. Alles ausprobieren macht ja auch Spaß und wenn jemand den Thread nebenbei gelesen hat und dann irgendwann selbst in der Situation ist, dann weiß man bereits Bescheid und fängt nicht erst an zu suchen. Ich selbst suche sehr viel nach aktuellen Fragen hier im Forum und im Internet allgemein, nur nicht immer gibt es genau die Antworten, die man sucht, oder es ist so erklärt, dass man die Antworten nicht ganz versteht. Dann kann man ja trotzdem noch eine Frage stellen. Davon lebt dieses Forum und je mehr solcher Fragen und Antworten darauf hier zu finden sind, desto wertvoller ist es auch für diejenigen, die im "Ich dachte immer, dass das hier im Board bekannt ist." noch nicht angekommen sind ;-)
 
Grund: Vollzitat Vorpost reduziert
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  • #30
Liegt sehr viel an den Lautsprechern gerade die verbauten jensen(müsste die chicago Serie sein) kommen auch bei niedriger Lautstärke schon ziemlich gut in Fahrt bzw ans leben , das kam man gerade von den v30 nicht behaupten , der brauch schon ordentlich Pegel damit er in Fahrt und leben kommt .

Deswegen mir unverständlich warum immer noch so viele den v30 in zimmerlautstärke zuhause spielen wollen. Da gibt es für meinen Geschmack genug andere Lautsprecher die für solche Einsatz Gebiete deutlich besser geeignet sind .

Mal davon abgesehen das ich den v30 grundsätzlich nicht leiden kann ,mischbestückung ausgenommen.


Hab zuhause selber unter anderen drei Boxen mit den Jensen chicago in 25 ,50 und 70 Watt Versionen die klingen wirklich gut schon bei wenig Pegel.

Nur wie andere schon schrieben im Band Kontext bei relativ hoher Lautstärke werden die pappen leider dann mal gerne mal etwas undifferenziert und verlieren sich ein wenig im Band kontext. Da wäre ein V30 den sound Geschmack mal aussen vorgelassen mit sicherheit die ,,bessere" wahl
 

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