Grösster Lerneffekt nach Pause ?

von Lenny, 28.12.04.

  1. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    18.03.14
    Beiträge:
    1.115
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    49
    Erstellt: 28.12.04   #1
    Geht euch das auch so ?
    Man lernt ein bestimmtes Stück oder eine bestimmte Stelle eine Woche lang, jeden Tag, bis es einem zu allen Seiten wieder rauskommt. Dann kann man es zwar gut spielen, aber wirklich zufriedenstellend ist es noch nicht. Aber es reicht erstmal, man macht ne Woche Pause oder spielt grundsätzlich andere Sachen. Dann nach besagter "freier" Woche spielt man das Stück wieder an, und siehe da, es spielt sich wie von selbst, fehlerfrei, sauberer als je zuvor.
    So wars bei mir jedenfalls oft. Und jetzt gerade fällts mir wieder auf, weil ich nach glaube so 10 Tagen wieder Toccata angefangen habe, und plötzlich garkeine Probleme mehr damit habe. (also den Teil den ich gelernt habe).

    Wie kommts ?
     
  2. draco

    draco Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.11.04
    Zuletzt hier:
    6.11.06
    Beiträge:
    219
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    48
    Erstellt: 28.12.04   #2
    hmm ich glaube das gefühl kenne ich irgendwie...
    vielleicht liegt es daran, dass man unter stress einfach nicht gut spielen kann...
    sobald man das stück aber zur seite legt und sich mit anderen sachen "entspannt" und dann nach einiger zeit wieder das stück anspielt, geht man wohl lockerer ran... :)
    so würde ich es mir erklären...
     
  3. Lenny

    Lenny Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    18.03.14
    Beiträge:
    1.115
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    49
    Erstellt: 28.12.04   #3
    Hm das kann schon sein.
    Vielleicht kann das Gehirn das Stück bei Ablenkung besser "verarbeiten".
     
  4. markus85

    markus85 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.09.04
    Zuletzt hier:
    4.04.12
    Beiträge:
    183
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    83
    Erstellt: 28.12.04   #4
    Sehe ich genauso.

    Ich denk auch, dass sich das Gelernte erstmal setzen muss, bevor es einem in "Fleisch und Blut" übergehen kann.
    Man kann zwar kurzfristig was richtig reinpauken, das klappt dann irgendwie auch. Aber richtig verinnerlichen kann man ein Stück erst mit der Zeit.
    In der Ruhe liegt die Kraft :D
     
  5. Lenny

    Lenny Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    18.03.14
    Beiträge:
    1.115
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    49
    Erstellt: 30.12.04   #5
    Mann das Stück hats mir echt angetan, ich merk jetzt erstmal wie aufnahmefähig man wird, wenn man sich intensiv mit sowas beschäftigt. :twisted:
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

    Im Board seit:
    09.11.03
    Beiträge:
    16.151
    Zustimmungen:
    1.124
    Kekse:
    49.622
    Erstellt: 30.12.04   #6
    Das Gehirn nutzt diese Pause, das Gelernte vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis zu speichern. Von dort ist es dann sicherer abrufbar. Sozusagen aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte.
     
  7. Korittke

    Korittke Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.11.04
    Zuletzt hier:
    29.07.09
    Beiträge:
    538
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    166
    Erstellt: 31.12.04   #7
    Ist vielleicht so ähnlch wie bei Sprachen; die kann man ja auch gut lernen, wenn man einfach immer die Sprache im Ohr hat, ohne genau hinzuhören, also indem man was anderes macht und nicht verscuth zu analysieren etc.
     
Die Seite wird geladen...

mapping