Hi, ein paar Eindrücke für die, die nicht hier sein können.
Heute war ich auf dem Workshop von Tom Quayle.
Er gefällt mir als Fusion Gitarrist richtig gut und er hat einen sehr spannenden Hintergrund, der mir auch sehr gut gefällt den ich übrigens auch hauptsächlich nutze, um das Griffbrett zu visualisieren.
Ihm sind die gespielten Noten erst einmal von der Benennung her völlig egal. Er denkt rein in Intervallen, da er hier auf der Gitarre natürlich in jede Tonart problemlos verschieben kann.
Ich kann natürlich jetzt nicht einen 45 Minuten Workshop wiedergeben, aber sich mit diesem Ansatz zu befassen ist ein interessanter Punkt für jeden Gitarristen der improvisieren erlernen möchte.
Er sagt sich also nicht, ich spiele jetzt einen Lauf in Ionisch als C D E F B sondern er bezeichnet das für sich im Kopf als 1 2 3 4 6.
Checkt mal seinen YouTube Kanal, er hats verdient-Cooler, guter Junge
Danach wollte ich zu Henrik Freischlader, der wirklich tollen Blues spielt. Leider war der Präsentationsraum völlig überfüllt. War also nix, mal morgen checken.
War schon etwas sauer, denn ihn in so einen kleinen Raum zu verfrachten war nicht sehr smart.
Das brachte wunderbar meinen ganzen Organisationsplan für meine Workshops durcheinander.
Also ab bisschen rumlaufen und da höre ich gerade Metal Shredding vom Feinsten. Jeff Loomis ist gerade am Werk, den hatte ich zwar für morgen auf dem Programm, aber er war im größten Saal und somit gabs sogar noch Stehplätze.
Also JEDER der am Sonntag auf die Guitar Summit geht, sollte sich den Mann anschauen. Da wird auch ein Blues, Funk, Country und Jazzman die Augen weit öffnen.
Ich habe ja schon viele Workshops gesehen, manche hätte sogar ich durchführen können, aber was Jeff hier live rausgeballert hat, in Geschwindigkeit, in perfekten Bendings, Vibrato, Arpeggien und Melodie, alter Schwede, das war bärenstark. Wow, was für eine Liga ... da muss man einfach neidlos den Hut ziehen .... von nix kommt nix

Dazu ist der Junge noch dermaßen sympathisch, echt toll!!!!!
Dann habe ich die Blu Amps angespielt, Engl (Mini Amp), Kemper und wisst ihr was, die klingen alle gut, das ist doch heute einfach nur noch eine Frage welche Art ich bevorzugen möchte und nicht ob etwas besser klingt, denn nichts klingt von denen besser, die sind einfach alle klasse.
Noch ein Matchwinner des Tages war eine Gitarre die ich einfach mal just for fun angespielt habe: Yamaha RSS20 - Mann war die klasse eingestellt, lies sich spielen wie Butter und hat eine Soundvielfalt von Clean klasse bis High Gain, selbst Shredding ging locker von der Hand, als ich dann den Preis erfuhr war ich sehr beeindruckt. Also wenn ihr die Gitarre mal wo seht, anspielen lohnt sich.
Gruß und mal schauen was morgen so gibt
Hier war Day 1
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