Gullfoss dynamic-EQ (!!11!!1!)

von Shino, 12.06.19.

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  1. Shino

    Shino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.19   #1
    Hi,

    da ich mich durchaus viel mit technischem Fortschritt beschäftige und nebenher mit Musik, dachte ich mir vor Kurzem, es wäre doch heutzutage möglich eine KI-Einheit zu entwickeln, die automatisch nach "hässlichen Frequenzen" sucht.
    Zack treffe ich eine kurze Weile drauf auf "Gullfoss". Es kam also jemand schon auf die Idee und das ist gut so!

    Das Ding ist wirklich der Hammer muss ich sagen. Ich habe bisher keinen Manko festgestellt, außer dass es einwenig begrenzt ist in den manuellen Eingriffsmöglichkeiten.
    Manchmal frage ich mich, ob es einwenig pumpt, wenn man es etwas mehr ausnutzen will. Es ist aber evtl. die Sache der Einstellungen, vielleich BIAS.

    Werd mich mal damit beschäftigen in der Free-Version. Aber es ist wirklich eine heftige Zeiteinsparung für jemanden, der nicht so viel Zeit für Aufnahmen und Mixing etc. hat.

    Hat da jemand schon einschlägige Erfahrungen gesammelt und kennt kritische Punkte bzw. hat Tipps?

    #Edit:
    erster Feedback meinerseits:
    - auf eine völlig rohe Spur (Gitarre) gesetzt, macht es zwar eine ganz gute Arbeit, aber die Vorteile von dem Ding kommen erst raus, wenn man die Spur erstmal grob vorbereitet, groben EQ und vielleicht einen dynamischen Kompressor setzt. Dann oben drauf das Ding und es bekommt eine geniale Aufwertung der Mitten und eine schöne Luftigkeit.

    Grüße
    shino
     
  2. exoslime

    exoslime Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.06.19   #2
    Kenn den Gullfoss nicht, aber von der Beschreibung her liesst es sich schon interessant.
    Ich hab den Smart EQ 2 der österreichischen Firma Sonbile, , der macht etwas ähnliches und funktioniert wirklich sehr gut, aber mMn das beste Plugin in dieser Klasse ist, wenn es auch kein EQ ist sondern was ganz eigenständiges, OEKSOUND Soothe wenn es zb ums entharschen und saubermachen von Aufnahmen geht. egal ob Overheads, Gitarren, Gesang.. das packt alles :great:

    Weil du schreibst, das Plugin neigt zum pumpen wenn man es ausreizt. also grundsätzlich ist es bei sowas immer besser, sehr dezent zu verwenden. Wenn die Aufnahmen so schlecht sind das ein Dezenter Einsatz nicht mehr möglich ist -> neu aufnehmen, und man läuft auch die Gefahr bei solchen Plugins, das man sich komplett den "Tone" aus dem Signal entfernt, wenn man es übertreibt.

    Wenn du dich auch für automatische Tools interessierst, sollest du dir auch mal Izotope Neutron ansehen, da ist gerade die Version 3 rausgekommen

    PS: bin auch bei dir.. in Kombination mit anderen Werkzeugen funktionieren diese Plugins natürlich sehr gut
     
  3. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.19   #3
    Tja, ich verwende Gullfoss schon seit der ersten öffentlichen Beta. Zu Beginn gab es auch nur die MAC Version. Aber das nur am Rande erwähnt.

    Etwas versteckt, aber dennoch da, gibt es eine Auswahl an Videos von Soundtheory nach dem Klick auf den Youtube Button. Da werden Anwendungsbeispiele und die Parameter des Plugins gezeigt.

    Die Oberfläche von Gullfoss versteckt da einige Sachen, besser gesagt, die springen nicht gleich ins Auge.

    Default wirkt das Plugin auf den gesamten Frequenzbereich:

    Bildschirmfoto 2019-06-12 um 17.32.59.png

    Rechts und links am Rand des Frequenzfensters sind rote Linien. Mit denen kann man den Frequenzbereich bestimmen, auf welchen das Plugin wirken soll. Im Falle Gitarre, störende Frequenzen, könnte man den Bereich auf eben den eingrenzen, mit den störenden Frequenzen.

    Die Parameter werden in den Videos beschrieben. Also spare ich mir das an dieser Stelle.

    Die Eingrenzung des Frequenzbereiches ist ein neues Feature. In einer der letzten Versionen dazugekommen. Damit ist das Plugin dann auch tauglich für einzelne Tracks um dann zum Beispiel eben nur die Problemzonen zu bearbeiten. DSP Load wurde auch erheblich verbessert. Indem eben dann weniger CPU Last erzeugt wird:

    Bildschirmfoto 2019-06-12 um 17.41.19.png

    Wie auch immer, ich finde das Teil klasse. Und komme auch gut damit zurecht. Das heisst, schnell und einfach...... (;

    Für mich zumindest ein wichtiges Kriterium. Das kann ich empfehlen......
     
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  4. Shino

    Shino Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.19   #4
    Kann man als trial version runterladen, ist wirklich empfehlenswert das Ding! Ist dann vollfunktionsfähig eine Weile nutzbar.
    Werd mir mal die Tools, die du da meinst, anschauen...

    Finde so etwas eine wirkliche Bereicherung für Homemusiker, die nicht mehr so viel Zeit, wie in der Jugend haben, um Musik zu machen, aber einen halbwegs geilen Sound hinbekommen wollen. :D
    --- Beiträge zusammengefasst, 12.06.19, Datum Originalbeitrag: 12.06.19 ---
    @adrachin durch dich bin ich darauf gekommen ;-) danke dafür!

    die Balken links und rechts habe ich bereits entdeckt... ich fand aber die Ansteuerung des gesamten Spektrums erzielt wirklich tolle Ergebnisse... das Ding scheint wirklich gut ausgeklügelt zu sein.
    Aber um ganz bestimmte Bereiche anzusteuern ist die Begrenzung natürlich top!
     
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