H&K Black Spirit 200 (Head/Floor) - Userthread

moin,
täuscht der optische eindruck?
wenn ich mir vorstelle den floor in eine rechteckige schachtel zu 'morphen' kommt etwas dabei raus, das deutlich kleiner wäre als der head.
horst
 
Der Head ist wahrscheinlich nicht so besonders voll gepackt...
 
Immer noch Mono, schade. Für mich alleine deswegen uninteressant. Chorus, Pitch Shifter, Delays - es gibt halt schon eine Menge Sachen, die in Stereo einfach nochmal ganz anders rüberkommen. Gerade in Bands mit nur einer Gitarre, womöglich auch ohne Keyboards, sind das nicht nur Spielereien, sondern können den ganzen Bandsound interessanter und "größer" machen.

Eine 2 x 100 Watt-Endstufe wäre mit Sicherheit nicht viel teurer oder größer geworden, und bei den Effekten kostet ein Stereo-Chip heute auch nicht die Welt. Umso ärgerlicher, nachdem mir Konzept und Sound ansonsten wirklich gut gefallen.

Gruß, bagotrix
 
Also der BlackSpririt200 Floor sieht schon scharf aus... auch sehr bandscheibenschonend und dank integrierter Effekte die eierlegende Wollmilchsau; für Gigs a'la Bierzelt, wo nicht unbedingt höchste Soundgüte gefragt ist, wahrscheinlich super geeignet.

Ich selber habe die Floorvariante noch nicht gespielt, nur das Topteil (angespielt in einem Musikladen), von dem ich nicht allzu begeistert war. Für die Kohle jedoch völlig okay!!!

Da ich zu der Zeit einen H&K Granmeister40deluxe besaß, konnte ich zwischen den beiden Topteilen einen Vergleich ziehen; der Grandmeister40deluxe klang meiner Meinung nach besser.

Da aber vorhin der Vergleich zwischen BlackSpirit200 Floor und Bluguitar Amp1 aufkam; der Amp1 schlug den Grandmeister40deluxe im direkten Vergleich um Längen! Da wird das BS200Flor, zumindest was den Sound angeht, für den Amp1 auch nicht gefährlich werden.

Wie schon geschrieben - und hier schließt sich der Kreis - ein Riesenpluspunkt vom BS200Floor sind die internen Effekte, die das Gerät für den rückengeplangten Bierzeltmusiker zum idealen Arbeitsgerät machen.
 
Immer noch Mono, schade. Für mich alleine deswegen uninteressant. Chorus, Pitch Shifter, Delays - es gibt halt schon eine Menge Sachen, die in Stereo einfach nochmal ganz anders rüberkommen. Gerade in Bands mit nur einer Gitarre, womöglich auch ohne Keyboards, sind das nicht nur Spielereien, sondern können den ganzen Bandsound interessanter und "größer" machen.

Eine 2 x 100 Watt-Endstufe wäre mit Sicherheit nicht viel teurer oder größer geworden, und bei den Effekten kostet ein Stereo-Chip heute auch nicht die Welt. Umso ärgerlicher, nachdem mir Konzept und Sound ansonsten wirklich gut gefallen.

Gruß, bagotrix

Ich kann da kein Defizit beim BS200 erkennen. Ein Gitarrenverstärker ist typischerweise ein Monogerät. Wenn man ein Stereo-Setup will, stellt man es sich einsprechend zusammen (mehrere Amps oder Vorstufe -> "Splitter" -> Effekte -> Endstufen) Die meisten würden sich eher darüber ärgern, im Standardgebrauch nur die halbe Leisung verfügbar zu haben bzw. den anderen Kanal zu verschenken. Und dass so eine Stereolösung (es ist ja gleich ein komplett anderes Konzept) "nicht viel teurer wäre", wage ich mal zu bezweifeln.

Da aber vorhin der Vergleich zwischen BlackSpirit200 Floor und Bluguitar Amp1 aufkam; der Amp1 schlug den Grandmeister40deluxe im direkten Vergleich um Längen! Da wird das BS200Flor, zumindest was den Sound angeht, für den Amp1 auch nicht gefährlich werden.

So unterschiedlich sind die Geschmäcker ..... oder die Wahl der Lautsprecher. Mit gefällt der AMP1 überhaupt nicht, weil er mir viel zu sehr sägt. Irgendwie klingt er immer wie ein Verzerrer, mir fehlt da einfach die Dynamik, z.B. über Gitarrenpoti: Clean->Crunch->"High"-Gain, wie ich das bei den Klassikern wie dem JTM45 beispielsweise habe.

Mit dem Sagging-Regler des BS200 hat man ein verdammt mächtiges Werkzeug, mit dem man allerdings aufgrund seiner Effizienz lernen muss umzugehen. Aber durch diese Funktion fand ich den BS200 sogar im Clean-Sound (für mich sowieso die beeindruckenste Stärke des BS200) dem AMP1 überlegen.

Aber es bleibt natürlich auch alles Geschmacksache und dazu kommt die oft unterschätzte Frage, mit welchen Eigenschaften die gespielte Gitarre ausgestattet ist. Meine Gitarren haben nämlich in der Tat alle ihren "Lieblingsverstärker", das ist durchaus nicht immer der BS200 :)
 
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Mal ´ne Frage in die werte Runde: Reizt Ihr die verschiedenen Boxenmodelle aus oder habt Ihr ein Lieblingsmodell für alle Presets ?
Und wie haltet Ihr es mit Presence/Resonance ? Klangformend pro Preset angepasst und abgespeichert oder Global quasi als schnellen 2-Band-EQ für verschiedene Bühnen ?
 
Ich benutze den DI-Ausgang überhaupt nicht, meine Bandkollegen haben mir (bisher :) ) nicht mal "erlaubt" ihn über PA/Monitor auszuprobieren, weil sie sowieso den vollen Boxensound haben wollen; hol' ich aber irgendwann nach... ;)

Presence und Resonanz benutze ich global und primär zur Raumanpassung, dabei bleibt Resonanz typischerweise deutlich und 12Uhr und wird auch kaum variiert. Presence variiere ich da schon eher und auch stärker, aber auch eher unter 12Uhr, da meine Box (2x V30) eher zur härteren Sorte gehört.
 
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*Edit*

....kurze Frage, weil ich dazu nichts finden konnte: Hat das Floor-Board wirklich keinen Tuner?

@C_Lenny war so freundlich, meine Frage hierhin zu kopieren. Also, nachdem ich nun fast alle Videos gesehen habe, glaube ich nicht, dass der Floor-Amp einen Tuner hat. Aber ... klingt schon sehr lecker (besonders der Clean-Kanal, der mir schon völlig reichen würde) und hat eine Reihe sehr schöner Features (z.B. die Pre-Loops oder Boxensimulationen).
 
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Anscheinend nicht.

Aber dafür gibt's ja Clip-Tuner. :D *duckundwech*
 
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für Gigs a'la Bierzelt, wo nicht unbedingt höchste Soundgüte gefragt ist, wahrscheinlich super geeignet.

Ich selber habe die Floorvariante noch nicht gespielt, nur das Topteil (angespielt in einem Musikladen), von dem ich nicht allzu begeistert war. Für die Kohle jedoch völlig okay!!!

Puh, gewagte These. Referenz waren hier anscheinend die Werks-Presets des BS 200. Habe den BS 200 Head mehrfach 1 zu 1 gegen den JVM 410 antreten lassen. Unterschiede im Sound und "Feeling" waren marginal bis nicht vorhanden. Trau mich jetzt mal zu behaupten, dass der JVM auch für mehr wie das "Bierzellt" ausreicht.

Fokus und Geschmäcker sind wie immer individuell und wandelbar :)
 
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Beim Testen des BlackSpirit200 Topteils habe ich die Effeksektion ausgeschaltet und die Kanäle mit und ohne Boost angespielt. Ich fand den Sound eher dünn; bin ja einer, der auf fette untere Mitten steht und auch das war mein Problem mit dem Grandmeister40deluxe. Egal welche Box ich gespielt habe, kam ich nie richtig durch. Am besten funktionierte es mit einer Marshall 4x12er mit G12-M25 Greenbacks.

Den JVM410 habe ich gleich doppelt; einmal mit und einmal ohne Mod; wobei ich den zweiten JVM auch modden lassen will. Der Marshall klingt in meinen Ohren viel fetter und druckvoller. Klar, es sind 60Watt Unterschied zwischen den beiden, aber auch leise klingt der Marshall für mich runder, druckvoller und durchsetzungsfähiger
 
Erster Gedanke: so ein riesen Ding auf dem Boden!
Und die Effekte sind dann komfortabler zu bedienen? Ein paar mehr Regler wären jetzt nicht sooo schlecht gewesen.
Ich verstehe den Mehrwert zum Verstärker + seperatem Fußschalter nicht.
 
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Hier gibt es auch ein YouTube Video zum Floor Amp ...

 
Erster Gedanke: so ein riesen Ding auf dem Boden!
Und die Effekte sind dann komfortabler zu bedienen? Ein paar mehr Regler wären jetzt nicht sooo schlecht gewesen.
Ich verstehe den Mehrwert zum Verstärker + seperatem Fußschalter nicht.

Wie kann sich dir der Mehrwert denn nicht erschließen :confused:

- Der Floor hat mehr Features (Pre Loops)
- Er ist nur ein, statt zwei Geräte, das heißt noch leichter zu transportieren
- Er ist praktischer, was Kabelwege angeht
- Günstiger ist er mit 899,- Euro auch noch, denn mit dem Fussschalter kostet der Head 963,- Euro und kann weniger
 
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moin,
gerade bei einem flooramp: warum eigentlich kein speakon anschluß?
(das sollte ich wohl eher H&K fragen)
aber vielleicht gibt es ja auch einen vernünftigen grund?
 
Ich hatte das Black Spirit Topteil für 1,5 Wochen hier. Ich mag die Firma und die Optik der Amps ziemlich gerne und auf dem Papier war er genau das, was ich gesucht hatte: Ein leichter und kompakter Amp ohne Röhren, ein paar Effekte, mehrere Boxensimulationen (der Kopfhörersound war mir sehr wichtig), dadurch sogar über PA-Boxen Spielbar und auch noch gut bezahlbar.

Getestet wurde er über eine Engl 2x12er und über zwei Orange PPC 112. Man muss dem Amp zugutehalten, dass er wirklich sehr viele Sounds bereitstellt. Gerade mit dem Boost ändert sich der Charakter der einzelnen Kanäle noch einmal deutlich. Ich empfand ihn aber als matschig und verwaschen, ohne jegliche Tiefmitten und sehr aufdringlich in den Hochmitten und Höhen. Gerade dem Ultra-Kanal mangelnde es deutlich an tightness. Ich bin kein Effekt-Fanatiker, aber für meine Ohren waren diese von der Qualität ein Witz. Gerade von dem Reverb war ich ziemlich enttäuscht. Die Boxensimulationen der Red-Box hingegen waren überraschend gut. Analog wird es wohl schwierig, da etwas besseres zu finden. Leider hat mir dieser Ambient-Effekt für mehr "Raumfülle" auf dem Kopfhörerausgang nicht gefallen. Hätte gehofft, dass dieser zumindest über die (tolle) iOS-App abschaltbar gewesen wäre. Das ergab so ein seltsames Stereo-Widening, wovon ich kein Fan bin. Weder die wackelnden Potis auf der Platine, noch die Knöpfe haben einen vertrauenserweckenden Eindruck gemacht. Außerdem hat das Netzteil im ausgeschalteten Zustand alle 10 Sekunden Geräusche von sich gegeben. Klar kann man ihn einfach an eine schaltbare Steckdose hängen, aber das war keine Option.

Ich wollte den Amp wirklich mögen und habe ihm auch genug Zeit gegeben um mich umzustimmen. Aber es hat nicht sollen sein. Am Ende ging er zurück und ich habe in den sauren Apfel gebissen und jetzt einfach einen Kemper gekauft.
 
Ich habe den Head und spiele ihn meistens im Clean-Channel, Zerren und alle anderen Effekte kommen vom Peadal-Board. Der Clean-Channel war damals der Grund, warum ich mich für den BS200 entschieden habe. Was mir am Floorboard fehlen würde wären Tuner, Pitch-Shift (Drop) und ggf. Kompressor. Warum H&K das nicht mitliefert, um den BS200 als Bodenversion standalonetauglich zu machen, ist mir ein Rätsel.

Würde ich auf eine Standalone-Lösung setzten, wäre der BS200 schon deswegen raus.
 
Ich habe mal eine Frage an die Nutzer der Android-App: Dort gibt es ja (unter den globalen Einstellungen) die Funktion 'Update Firmware' (nur sichtbar in der Einstellung AMP bei bestehender Verbindung). Hat dieses Update schon mal jemand* durchgeführt und musstet Ihr dabei online sein oder ist das Firmware-Update in die App integriert? Ich frage deshalb, weil mein Tablet keine LTE-Funktion hat und im Ü-Raum auch kein WLAN verfügbar ist.

*) Ich weiß, dass @ashbury es getan hat, danach aber leider den Totalausfall hatte, wobei ich nicht glaube, dass es da einen Zusammanhang gab. Nur wurde seinerzeit verständlicherweise der Ausfall thematisiert und nicht das Update selbst.

Das Update soll übrigens das Knacken bei der Preset-Umschaltung mindern, was ja vor allem bei "Boost on/off" sehr wünschenswert wäre.
 
Hat sich erledigt....
 

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