Hall??? Reverb???

von VoWe, 10.01.04.

  1. VoWe

    VoWe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.04   #1
    Hi!

    Ich hab da ein Problem...

    Ich nehme mit der Band mit einem YAMAHA MT 120 auf. Das ist ein 4-Spur Kassettenrekorder mit Gain, Volume, Pan und Aux-Send Regler an jedem Kanal, Grafikequalitzer, 4-Kanal-Monitoring, Diodenanzeige, usw. viele Futures hat.
    Der hat Klinken Eingänge und ich gehe mit den Miks(ich spiele Schlagzeug) in den Mischpult und dann mit einem Aux-Send in einen Kanal vom Kassettenrekorder.
    Aberr irgendwie klingt mir mein Schlagzeig viel zu trocken.
    Ich bräuchte Hall.
    Das hat aber der Kassettenrekorder nicht.
    Jetzt brauche ich etwas das nicht so viel oder gar nichts kostet mit dem ich Hall machen kann.
    Es gehen auch Computer programme, die billig sind oder im Internet kostenlos.
    Aber vielleicht liegt es auch an der Mischpulteinstellung! Soll man lieber in einem kleinen oder großen Raum aufnehmen?
    Auf dem Dachboden (schräge Decke) oder im normalen Zimmer?
    Was kann ich machen, damit mein Schlagzeug net so trocken iss???

    Ich danke schon jetzt für Antworten!

    MfG
    Volkram
     
  2. Mr.Splinter

    Mr.Splinter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.04   #2
    hallo
    ich kenne einen tontechniker aus der berliner philarmonie.
    ich hab mich mit ihm durch zufall über so etwas unterhalten.
    DER RAUMKLANG- der einsatz von nachhall( also hall) oder -und echo kann eine aufnahem verbessern, zuviel davon kann die klarheit des klangs stark "verwaschen". also, merk dir, dasss die einstellung des hallklangs großen einfluß auf das saubere gesamtbild der aufnahme hat.

    einstellen der hall-und echozeiten
    die verschiedenen echo-und hallgeräte biten unterschiedliche möglichkeiten und optionen, meistens aber lassen sich die zeiten einstellen (von einem selbst)
    selbst ein geringer unterschied im timming lässt den klng entweder optmal oder nur durchschnittlich klingen. die nachhallzeit ist von der hohen maße vom tempo und der dichte der musik abhängig.
    also, bei zum beispiel einem langsamen tempo und geringer dichte (d.h. geringe anzahl von stimmen und klangfülle) kannst du den klang ggf. durch lange hallzeiten verbessern. aber aufpassen, denn lange hallzeiten können ein schnelles und "lebendiges" lied/stück völlig undeferenziert klingen lassen. das gilt auch für den gebrauch von echo!
    zum hallklang noch was-> auf das gesamte klangergebnis haben außerdem noch sehr starke auswirkung, wie hell oder bassig der hallklang ist. es gibt hallgeräte, die dies mit unterschiedlichen hilfsmitteln kontrolieren können. ein zu strahlender reverb klingt dann natürlich unnatürlich! aber er wird außerdem noch höhen in das endergebnis einflißen lassen, die zu einem problem werden können.
    ein tip von ihm an dich-> wenn du merkst, dasss die höhen des halls mehr zu hören sind als die anderer singnale, dann solltest du den höhenanteil des hallklangs reduzieren. damit erreichst du einen vollen raumklang, ohne letzendlich die klarheit des liedes/stückes zu beeinträchtigen.
    und jetzt noch was von mir-> wenn ihr in der band, die möglichkeit habt, euch weiter voneinander zu "entfernen", dann solltet ihr dies bei einer aufnahme tun, denn instrumente brauchen bei einer aufnahme "luft zum atmen". aber trotzdem wirst du manchmal klänge ode rstimmen nahe beieinander haben oder sogar übereinander, um den gemeinsamen "auftriit" zu betonen. dabei gibt es keine klaren und einfachen vorschriften. normalerweise( aber auch dies ist keine regel) werden bass und haupt-gesangsstimme im zentrum, ebenso die bassdrum, wenn das schlagzeug in stero abgenommen wird.
    wenn du auch vorhast frequenzen anzuheben, dann beachte, dass alle sin allem WENIGE RIST MEHR ergibt. es gibt viele fälle, in den du gar nicht drum rum kommen wirst, die frequenzen anzuheben. dabei solltest du aber sparsam und vorsichtig sein. ein vernünftiger einsatz von klangregelung/equaliers kann überschneidungen des instrumente beseitigen und somit ein besseres klangprofil erreichst. eine schlechte klangregelung und vorallem frequenzanhebungen klingen unerträglich. ich spreche aus erfahrung ;) :D ;)
    hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.
    und sag doch mal, was für dich der preislimit ist. dann kann man auch konkretere vorschläge machen.
     
  3. VoWe

    VoWe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.04   #3
    vielen Dank schon mal1!!
    Aber das mirt dem Echo und so ist ja alles schön und gut, aber ich brauche erst mal ein gerät dazu!!!
    Möglichst billig!

    Das mit dem Preislimit...
    Ich gebe halt so viel aus, wie sein muss!!!
    Wieviel kostet denn so 10 Lieder im Studio aufnehmen?
    Vielleicht lohnt sich das mehr...

    Danke...

    Die Studiopreise müssen nur ungefähr sein und das muss nicht das beste Studio sein1
     
  4. k-man

    k-man HCA emeritus HCA

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    Erstellt: 12.01.04   #4
    Also für 199 Euro kriegst du ein TC M300, das 2 Engines hat, eine für HAll in guter Qualität und eine für Delay oder Chorus oder KOmpressor etc.
    Da ihr mit einem Kassettendeck arbeitet, würde ich ein externes Gerät nehmen, welches sich für verschiedene Spuren einschleifen lässt. So kannst du über den Auxweg Hall auf Gesang, Drums und Gitarre legen, und noch Delay auf Gesang und Gitarre(wenn nicht bereits vorhanden).
    Es gibt auch sicher gebrauchte Geräte, bspw TC M-one, Lexicon MPX-1, ALesis Quadraverb die gut klingen und noch gÜnstiger zu kriegen sind. Plug-ins werden erst in der höheren Preisklasse OK, so wie der SpaceDesigner von Emagic (500+) . HArdware ist flexibler (live und Studio) und hat einen höheren Wiederverkaufswert.

    Ein Studio, welches diesen Namen verdient kostet ab 50 EUro die Stunde mit Engineer. Das bringt schon was, da man, mit dem richtigen Engineer sehr viel lernen kann, wo man steht, wie man aufnimmt usw. Das ist eine gute Vorarbeit für eigene AUfnahmen. KLeiner Tip am Rande: Wenn bei euch in der Nähe eine SAE ist, dort gibt es immer Schüler, die für ihr Examen eine Band aufnehmen müssen (ja müssen). Dort kann man für lau ein oder Zwei Tage im SAE Studio arbeiten, hat zwar nicht den Oberguru als ENgineer, aber lernen tut man immer was dabei.

    Up to you now...

    K-man
     
  5. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.04   #5
    tschuldigung, was ist ein SAE? :oops:
     
  6. k-man

    k-man HCA emeritus HCA

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    Erstellt: 13.01.04   #6
    Für Wary
    SAE = School of Audio Engineering, die weltweit grösste Institution ihrer ART, Deutschland mit Niederlassungen in Köln, Frankfurt, Hamburg, München, Berlin und Stuttgart. Zur Schule gehört immer ein Studio mit Protools und anderem professionellem Equipment. Siehe unter www.sae.edu

    Gruss K-man
     
  7. Guest

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    Erstellt: 17.01.04   #7
    danke!!

    Hab direkt mal die Info-Broschüre angefordert. Weißt Du was man da am ENde für einen Abschluss hat und wie hoch die Kursgebühren sind? Gibts da auch einen NC oder Aufnahmeprüfung?
     
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